Erstellte Foren-Antworten

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  • Webra

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    23. September 2019 um 12:10 In Bezug auf: Das Wunder Gottes, Teil II

    Joschele,
    meine Suche nach Gott, "ein wirkendes Etwas", hat ihren Ursprung in meinem Verstand. Da ich aus Erfahrung weiß, dass alles Seiende (Wirkung) eines Schöpfers (Ursprung) bedarf, befasst sich mein
    Glaube, dass es dieses "Etwas" gibt, doch mit
    Tatsachen. Die Motivation meines Glaubens ist für
    mich logisch begründet und hat nichts mit Herz oder Seele zu tun. Es ist eher "Wissbegier".

    Religionen aller Art haben diese Wissbegier, die doch in den meisten Menschen steckt, für eigene Interessen missbraucht. Die Religionsgründer haben
    die Menschen durch ihre charismatische Begabung
    davon überzeugen können, dass Gott ein Wesen,
    ähnlich dem Menschen ist. Er hat die Fähigkeit zu sehen, zu hören und kann durch auserwählte Menschen der gesamten Menschheit seine Botschaften
    vermitteln.

    Diese Botschaften fielen bei den "suchenden Menschen" auf fruchtbaren Boden. Sie hatten
    für "etwas Unvorstellbares" jetzt "etwas Vorstellbares". Ein "außerirdisches Wesen", mit dem sie lt. Angaben der Religionsstifter in Kontakt treten konnten. Die Kontaktaufnahme mit Gott sind ja die Gebete.

    Da Gotteswort aber für die Gläubigen oberste Priorität hat, konnten diese jetzt leicht beeinflusst werden sich so zu verhalten, wie es die Religionsstifter und später die führenden Nachfolger für richtig hielten. Sie brauchten
    ihre Anweisungen, wie sich die Gläubigen in allen
    Lebensbereichen zu verhalten haben, nur als
    "Wort Gottes" zu verkünden.

    Erst diese Abkehr von der " Verstandessuche" nach
    Gott, ist eine Sache des Herzens und der Seele.

  • Webra

    Mitglied
    22. September 2019 um 22:32 In Bezug auf: Ich habe mir gerade mal überlegt,

    Liebes Yade Siegel,
    wenn bei einem Meinungsaustausch die Sachlichkeit
    nicht beachtet wird und stattdessen die Persönlichkeit des Meinungskontrahenten verletzt
    wird, verstößt solch ein Verhalten doch gegen das, was wir mit Anstand bezeichnen. Du bezeichnest es zu Recht als "schlechtes Benehmen".

    Diese Verletzung machen wir aber nicht dadurch
    ungeschehen, in dem wir den anderen für uns
    gedanklich so nebensächlich einstufen, dass
    uns das gesagte oder geschriebene gar nicht
    treffen kann. Solch eine Reaktion ist doch aber der Beweis, dass er uns getroffen hat.

    Wenn wir jetzt aber verzichten, den anderen darauf hinzuweisen, dass seine Unsachlichkeit, falls
    sich so etwas wiederholen sollte, jede weitere
    Diskussion unmöglich macht, wäre unser Verhalten
    eine Verdrängungsreaktion.

    Nach den Erkenntnissen der Psychologie tut dies
    unserer Psyche aber nicht gut.

  • Webra

    Mitglied
    21. September 2019 um 22:06 In Bezug auf: Ich habe mir gerade mal überlegt,

    Neben dem Meinungsaustausch, wofür die Themenforen
    ursprünglich ja geschaffen wurden, haben sich diese immer mehr zu Kampfarenen für Wortgefechte entwickelt.
    Dies wäre, an und für sich, gar nicht so schlimm,
    weil dadurch das Ganze interessanter wird.
    Was aber von vielen dabei nicht beachtet wird,
    ist die Auswahl der Waffen.

    Wird das Wortgefecht mit dem Florett ausgetragen,
    können nur leicht Wunden entstehen, die wenig
    schmerzhaft sind und auch schnell wieder
    verheilen.
    Wird es dagegen mit "schweren Säbeln" geschlagen
    sind die Wunden tief und schmerzhaft. Sie heilen
    nur ganz langsam und in vielen Fällen auch gar nicht.

    Deshalb, liebe "Kampfeslustigen" verbannt eure
    schweren Säbel in den tiefsten Keller und tragt
    eure Duelle mit dem leichten Florett aus. 😉

  • Webra

    Mitglied
    21. September 2019 um 0:14 In Bezug auf:

    olange Wirtschaftswachstum bei den Politikern und
    auch bei der Mehrheit der Bevölkerung an erster
    Stelle steht, sind alle Maßnahmen, die zur Rettung
    des Klimas getroffen werden erfolglos.

    Die Klimaveränderung folgt physikalischen Gesetzen
    und nimmt auf die Wünsche und Bedürfnisse der
    Menschen keine Rücksicht. Generationen von Politikern haben es versäumt eine andere Wirtschafts
    ideologie zu entwickeln. Ab einem Punkt hätte das
    Wachstum schleichend beendet werden müssen, um es dann beim Erreichen eines bestimmten Wohlstandsniveaus zu beenden.

    So macht es die Natur mit ihren am längsten
    lebenden Wesen aus dem Bereich der Flora, den
    Mammutbäumen. Sie wachsen 150 Jahre, beenden
    dann ihr Wachstum und leben dann in diesem
    Zustand noch nehr als tausend Jahre,

    Wenn wir vom Beginn der Industrialisierung bis
    heute rechnen, dürften 150 Jahre wirtschaftliche
    Entwicklung erreicht sein. Wir sollten unser
    Wirtschaften so ausrichten, dass wir das Erreichte
    erhalten. Wenn uns das gelingt, kann die Menschheit auch noch bis weit in die Zukunft hinein auf diesen Planeten leben.

  • Webra

    Mitglied
    19. September 2019 um 22:10 In Bezug auf: Demenz und Alzheimer

    Genau so ist es klunki.
    Eine tröstende Gewissheit ist aber, dass dann
    der Geist auch schon soweit zerstört ist und diesen
    elenden Zustand nicht mehr wahrnemen kann.

  • Webra

    Mitglied
    12. September 2019 um 22:50 In Bezug auf: Rettet das die Welt?

    Nicht zu vergessen sind auch die Kondome. Da bei der Produktion besonderer Wert auf Reißfestigkeit gelegt wird, dürfte das dafür verwendete Material auch von besonders hoher Qualität sein.
    Das heißt aber, dass sie noch mehr Zeit zum Verrotten brauchen als Plasticktüten. 🙁

    Aber,was könnte man dafür als Ersatz nehmen?
    Umweltbewusste Männer, die keine Kinder mehr zeugen wollen, können sich mit einem kleinen Schnitt den Samenstrank durchtrennen lassen.
    Eine entsprechende Aktion könnte ja mit
    dem Spruch geführt werden:

    Trenne durch den Samenstrank
    "Grüne Frauen" sagen dir Dank.
    Und sie öffnen freudig dir
    der "Venusgrotte" starke Tür.
    :-B

  • Webra

    Mitglied
    9. September 2019 um 23:10 In Bezug auf: Gerecht oder ungerecht?

    Nach meinem Sprachempfinden, Madame.C, kann man
    über Gerechtigkeit nicht verfügen. Verfügen im Sinne von "weitergeben oder behalten".
    Wenn eine Ungerechtigkeit durch ein Geschehnis beseitigt
    wird, entsteht im gleichen Moment Gerechtigkeit.
    Diese besteht dann für das betroffene Wesen oder
    für die betroffene Gruppe so lange weiter, bis durch ein neues Geschehnis wieder Ungerechtigkeit entsteht.
    Personen oder Gruppen erfahren im Laufe ihres Lebens oft Beides.

    In der Geschichte der Menschheit und in vielen Bereichen auch noch heute, waren und sind es vorwiegend die Männer, die durch ihr "Machtkartell" für das Entstehen von Ungerchtigkeit Frauen gegenüber verantwortlich sind.
    🙁

  • Webra

    Mitglied
    7. September 2019 um 19:08 In Bezug auf: Gerecht oder ungerecht?

    "Alle Unrechtsempfindungen entstehen nach meiner
    Meinung dadurch, dass berechtigte Erwartungen nicht erfüllt werden"…

    @Webra, wer legt fest, was "berechtigte" Erwartungen sind? Meist sind es nur falsche Hoffnungen. Und daDer Mensch legt dies fest, Madame.C.

    Ich nenne mal 3 Beispiele aus dem Interessensbereich
    der Frauen.

    Die Erwartung der Frauen, für die gleiche Arbeit
    wie Männer auch den gleichen Lohn zu bekommen
    ist berechtigt.

    Das Recht, über ihren Körper zu bestimmen, weil er ja ihnen gehört, ist berechtigt.

    Die Erwartung, bei Stellenausschreibungen im
    höheren oder mittleren Führungsbereich, beim
    Vorhandensein von gleichen Fähigkeiten wie sie
    männliche Mitbewerber haben, nicht benachteiligt
    zu werden nur weil sie Frauen sind, ist berechtigt.

    Da sich im ersten und letzten Beispiel ihre
    berechtigten Erwartungen bisher nicht erfüllt haben, empfinden sie dies als ungerecht.

    Im mittleren Beispiel haben sie nach langen,
    kämpferisch Einsatz erreicht, dass dort das Unrecht beseitgt wurde.
    Für mich ist nicht erkennbar, warum sie nicht mit
    der gleichen Entschlossenheit versuchen, dort auch
    die Ungerechtigkeit zu beseitigen.

  • Webra

    Mitglied
    7. September 2019 um 12:09 In Bezug auf: Gerecht oder ungerecht?

    Hallo Cocco,
    ich habe mir erst heute deinen Link angeschaut und
    herzhaft gelacht. Erstaunt war ich aber über das
    Verhalten des Affen, der erkannt hat, dass sein Artgenosse im Nebenkäfig etwas bekam, das ihm
    vorenthalten wurde. Das als ungerecht zu erkennen
    und entsprechend zu reagieren, erfordert schon ein gewisses Maß an Intelligenz. Bei Primaten wissen
    wir ja, dass die vorhanden ist.

    Seine Reaktion darauf war schon sehr stark von
    Aggression geprägt, das hatte ich aber nicht erwartet.
    Vielleicht ist es bei denen aber auch so wie bei uns Menschen, der eine lehnt sich dagegen auf und der andere erträgt es.

    Gibt es da nicht so einen Spruch: "Selig sind die
    Duldsamen, denn die kommen ins Himmelreich". 😉

  • Webra

    Mitglied
    6. September 2019 um 18:41 In Bezug auf: Gerecht oder ungerecht?

    Hallo zigeunermädche,
    du hast ein weiteres, zutreffendes Beispiel für
    den Begriff "Ungerecht" geliefert. Ungerecht ist auch, wenn ein Mensch verurteilt wird für etwas,
    das er gar nicht getan hat, wie sich später herausstellte.

    Alle Unrechtsempfindungen entstehen nach meiner
    Meinung dadurch, dass berechtigte Erwartungen nicht erfüllt werden, oder wie in deinem Beispiel, Tatsachen verdreht werden.

    Frauen,die die gleichen Fähigkeiten wie Männer haben, die gleiche Arbeit verrichten, erwarten auch den gleichen Lohn.

    Ein Angeklagter, der ja weiß dass er unschuldig
    ist, erwartet einen Freispruch.

    Ein Mensch, der sich in allen Bereichen "redlich
    verhält" erwartet, dass Menschen in seiner Umwelt
    über sein Verhalten keine Lügen verbreiten.
    .

    Gerechtigkeit ist somit eine Erwartungshaltung,
    die davon ausgeht, dass der Mensch ein ethisch
    gesteuertes Wesen ist. In Wirklichkeit sind Menschen, wie alle anderen Lebewesen auch, egoistisch geprägt. Dies ist von der Evolution
    so gewollt, da dadurch die Überlebenschancen größer sind.

    Der evolutionäre Befehl lautet: ÜBERLEBE.
    Der Mensch aber hat dann hinzugefügt"…aber nicht um jeden Preis".

    Gesagt bedeutet jedoch nicht "auch getan". 🙁

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