Webra
Erstellte Foren-Antworten
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Joschele,
meine Suche nach Gott, "ein wirkendes Etwas", hat ihren Ursprung in meinem Verstand. Da ich aus Erfahrung weiß, dass alles Seiende (Wirkung) eines Schöpfers (Ursprung) bedarf, befasst sich mein
Glaube, dass es dieses "Etwas" gibt, doch mit
Tatsachen. Die Motivation meines Glaubens ist für
mich logisch begründet und hat nichts mit Herz oder Seele zu tun. Es ist eher "Wissbegier".Religionen aller Art haben diese Wissbegier, die doch in den meisten Menschen steckt, für eigene Interessen missbraucht. Die Religionsgründer haben
die Menschen durch ihre charismatische Begabung
davon überzeugen können, dass Gott ein Wesen,
ähnlich dem Menschen ist. Er hat die Fähigkeit zu sehen, zu hören und kann durch auserwählte Menschen der gesamten Menschheit seine Botschaften
vermitteln.Diese Botschaften fielen bei den "suchenden Menschen" auf fruchtbaren Boden. Sie hatten
für "etwas Unvorstellbares" jetzt "etwas Vorstellbares". Ein "außerirdisches Wesen", mit dem sie lt. Angaben der Religionsstifter in Kontakt treten konnten. Die Kontaktaufnahme mit Gott sind ja die Gebete.Da Gotteswort aber für die Gläubigen oberste Priorität hat, konnten diese jetzt leicht beeinflusst werden sich so zu verhalten, wie es die Religionsstifter und später die führenden Nachfolger für richtig hielten. Sie brauchten
ihre Anweisungen, wie sich die Gläubigen in allen
Lebensbereichen zu verhalten haben, nur als
"Wort Gottes" zu verkünden.Erst diese Abkehr von der " Verstandessuche" nach
Gott, ist eine Sache des Herzens und der Seele. -
Liebes Yade Siegel,
wenn bei einem Meinungsaustausch die Sachlichkeit
nicht beachtet wird und stattdessen die Persönlichkeit des Meinungskontrahenten verletzt
wird, verstößt solch ein Verhalten doch gegen das, was wir mit Anstand bezeichnen. Du bezeichnest es zu Recht als "schlechtes Benehmen".Diese Verletzung machen wir aber nicht dadurch
ungeschehen, in dem wir den anderen für uns
gedanklich so nebensächlich einstufen, dass
uns das gesagte oder geschriebene gar nicht
treffen kann. Solch eine Reaktion ist doch aber der Beweis, dass er uns getroffen hat.Wenn wir jetzt aber verzichten, den anderen darauf hinzuweisen, dass seine Unsachlichkeit, falls
sich so etwas wiederholen sollte, jede weitere
Diskussion unmöglich macht, wäre unser Verhalten
eine Verdrängungsreaktion.Nach den Erkenntnissen der Psychologie tut dies
unserer Psyche aber nicht gut. -
Neben dem Meinungsaustausch, wofür die Themenforen
ursprünglich ja geschaffen wurden, haben sich diese immer mehr zu Kampfarenen für Wortgefechte entwickelt.
Dies wäre, an und für sich, gar nicht so schlimm,
weil dadurch das Ganze interessanter wird.
Was aber von vielen dabei nicht beachtet wird,
ist die Auswahl der Waffen.Wird das Wortgefecht mit dem Florett ausgetragen,
können nur leicht Wunden entstehen, die wenig
schmerzhaft sind und auch schnell wieder
verheilen.
Wird es dagegen mit "schweren Säbeln" geschlagen
sind die Wunden tief und schmerzhaft. Sie heilen
nur ganz langsam und in vielen Fällen auch gar nicht.Deshalb, liebe "Kampfeslustigen" verbannt eure
schweren Säbel in den tiefsten Keller und tragt
eure Duelle mit dem leichten Florett aus. 😉 -
olange Wirtschaftswachstum bei den Politikern und
auch bei der Mehrheit der Bevölkerung an erster
Stelle steht, sind alle Maßnahmen, die zur Rettung
des Klimas getroffen werden erfolglos.Die Klimaveränderung folgt physikalischen Gesetzen
und nimmt auf die Wünsche und Bedürfnisse der
Menschen keine Rücksicht. Generationen von Politikern haben es versäumt eine andere Wirtschafts
ideologie zu entwickeln. Ab einem Punkt hätte das
Wachstum schleichend beendet werden müssen, um es dann beim Erreichen eines bestimmten Wohlstandsniveaus zu beenden.So macht es die Natur mit ihren am längsten
lebenden Wesen aus dem Bereich der Flora, den
Mammutbäumen. Sie wachsen 150 Jahre, beenden
dann ihr Wachstum und leben dann in diesem
Zustand noch nehr als tausend Jahre,Wenn wir vom Beginn der Industrialisierung bis
heute rechnen, dürften 150 Jahre wirtschaftliche
Entwicklung erreicht sein. Wir sollten unser
Wirtschaften so ausrichten, dass wir das Erreichte
erhalten. Wenn uns das gelingt, kann die Menschheit auch noch bis weit in die Zukunft hinein auf diesen Planeten leben. -
Genau so ist es klunki.
Eine tröstende Gewissheit ist aber, dass dann
der Geist auch schon soweit zerstört ist und diesen
elenden Zustand nicht mehr wahrnemen kann. -
Nicht zu vergessen sind auch die Kondome. Da bei der Produktion besonderer Wert auf Reißfestigkeit gelegt wird, dürfte das dafür verwendete Material auch von besonders hoher Qualität sein.
Das heißt aber, dass sie noch mehr Zeit zum Verrotten brauchen als Plasticktüten. 🙁Aber,was könnte man dafür als Ersatz nehmen?
Umweltbewusste Männer, die keine Kinder mehr zeugen wollen, können sich mit einem kleinen Schnitt den Samenstrank durchtrennen lassen.
Eine entsprechende Aktion könnte ja mit
dem Spruch geführt werden:Trenne durch den Samenstrank
"Grüne Frauen" sagen dir Dank.
Und sie öffnen freudig dir
der "Venusgrotte" starke Tür.
:-B -
Nach meinem Sprachempfinden, Madame.C, kann man
über Gerechtigkeit nicht verfügen. Verfügen im Sinne von "weitergeben oder behalten".
Wenn eine Ungerechtigkeit durch ein Geschehnis beseitigt
wird, entsteht im gleichen Moment Gerechtigkeit.
Diese besteht dann für das betroffene Wesen oder
für die betroffene Gruppe so lange weiter, bis durch ein neues Geschehnis wieder Ungerechtigkeit entsteht.
Personen oder Gruppen erfahren im Laufe ihres Lebens oft Beides.In der Geschichte der Menschheit und in vielen Bereichen auch noch heute, waren und sind es vorwiegend die Männer, die durch ihr "Machtkartell" für das Entstehen von Ungerchtigkeit Frauen gegenüber verantwortlich sind.
🙁 -
"Alle Unrechtsempfindungen entstehen nach meiner
Meinung dadurch, dass berechtigte Erwartungen nicht erfüllt werden"…@Webra, wer legt fest, was "berechtigte" Erwartungen sind? Meist sind es nur falsche Hoffnungen. Und daDer Mensch legt dies fest, Madame.C.
Ich nenne mal 3 Beispiele aus dem Interessensbereich
der Frauen.Die Erwartung der Frauen, für die gleiche Arbeit
wie Männer auch den gleichen Lohn zu bekommen
ist berechtigt.Das Recht, über ihren Körper zu bestimmen, weil er ja ihnen gehört, ist berechtigt.
Die Erwartung, bei Stellenausschreibungen im
höheren oder mittleren Führungsbereich, beim
Vorhandensein von gleichen Fähigkeiten wie sie
männliche Mitbewerber haben, nicht benachteiligt
zu werden nur weil sie Frauen sind, ist berechtigt.Da sich im ersten und letzten Beispiel ihre
berechtigten Erwartungen bisher nicht erfüllt haben, empfinden sie dies als ungerecht.Im mittleren Beispiel haben sie nach langen,
kämpferisch Einsatz erreicht, dass dort das Unrecht beseitgt wurde.
Für mich ist nicht erkennbar, warum sie nicht mit
der gleichen Entschlossenheit versuchen, dort auch
die Ungerechtigkeit zu beseitigen. -
Hallo Cocco,
ich habe mir erst heute deinen Link angeschaut und
herzhaft gelacht. Erstaunt war ich aber über das
Verhalten des Affen, der erkannt hat, dass sein Artgenosse im Nebenkäfig etwas bekam, das ihm
vorenthalten wurde. Das als ungerecht zu erkennen
und entsprechend zu reagieren, erfordert schon ein gewisses Maß an Intelligenz. Bei Primaten wissen
wir ja, dass die vorhanden ist.Seine Reaktion darauf war schon sehr stark von
Aggression geprägt, das hatte ich aber nicht erwartet.
Vielleicht ist es bei denen aber auch so wie bei uns Menschen, der eine lehnt sich dagegen auf und der andere erträgt es.Gibt es da nicht so einen Spruch: "Selig sind die
Duldsamen, denn die kommen ins Himmelreich". 😉 -
Hallo zigeunermädche,
du hast ein weiteres, zutreffendes Beispiel für
den Begriff "Ungerecht" geliefert. Ungerecht ist auch, wenn ein Mensch verurteilt wird für etwas,
das er gar nicht getan hat, wie sich später herausstellte.Alle Unrechtsempfindungen entstehen nach meiner
Meinung dadurch, dass berechtigte Erwartungen nicht erfüllt werden, oder wie in deinem Beispiel, Tatsachen verdreht werden.Frauen,die die gleichen Fähigkeiten wie Männer haben, die gleiche Arbeit verrichten, erwarten auch den gleichen Lohn.
Ein Angeklagter, der ja weiß dass er unschuldig
ist, erwartet einen Freispruch.Ein Mensch, der sich in allen Bereichen "redlich
verhält" erwartet, dass Menschen in seiner Umwelt
über sein Verhalten keine Lügen verbreiten.
.Gerechtigkeit ist somit eine Erwartungshaltung,
die davon ausgeht, dass der Mensch ein ethisch
gesteuertes Wesen ist. In Wirklichkeit sind Menschen, wie alle anderen Lebewesen auch, egoistisch geprägt. Dies ist von der Evolution
so gewollt, da dadurch die Überlebenschancen größer sind.Der evolutionäre Befehl lautet: ÜBERLEBE.
Der Mensch aber hat dann hinzugefügt"…aber nicht um jeden Preis".Gesagt bedeutet jedoch nicht "auch getan". 🙁