Startseite Foren Religion & Glauben Das Wunder Gottes, Teil II

  • Das Wunder Gottes, Teil II

     Webra antwortete vor 1 Jahr, 6 Monate 5 Teilnehmer · 10 Beiträge
  • Webra

    Teilnehmer
    11. September 2019 um 0:06

    Warum haben die Autoren dieser Geschichte nicht
    darauf geachtet, dass diese völlig unlogisch
    aufgebaut ist?
    Erst am vierten Tag erschuf Gott die Sonne und den
    Mond. Die Sonne ist es aber, die Tag und Nacht entstehen läßt.
    Als er sagte: "Es werde Licht", woher kam dieses Licht, die Sonne war ja noch nicht da?
    Da ja "Tag" der Zeitraum zwischen Sonnenaufgang
    und Sonnenuntergang ist, konnte es bis zur
    Erschaffung der Sonne keine Tage gegeben haben.

  • Annalea

    Teilnehmer
    11. September 2019 um 14:23

    Hallo Webra, Deine Gedankengänge fand ich sehr intressant, hatte darüber bislang nicht wirklich nachgedacht.
    Nach mehrmaligem lesen von unterschiedlichen Übersetzungen habe ich für mich folgende Erklärung gefunden.
    In den alten Übersetzungen steht immer nur die Bezeichnung "Licht", nicht Sonne, Mond und Sterne.

    Erst wurde das Licht (Sonne,Mond,Sterne)erschaffen,
    später erst die
    Zirkulation des "Lichts" aus dem wir unterscheiden,
    Tag, Nacht,Zeichen,Jahreszeiten, Jahre.

    Vielleicht siehst du es ja nochmals anders, aber
    so hat es sich z.B. für mich erschlossen.
    Grüße Annalea

  • Florena

    Teilnehmer
    11. September 2019 um 15:59

    @Webra

    Nunja – das sind alles Überlieferungen von Menschen, die zu ihrer Zeit noch nichts über Gestirne, das Weltall usw. wussten, vielleicht nicht mal, dass ohne Sonne kein Leben entsteht. Sie glaubten, alles was sie sehen und fühlen, spüren und erleben sei gottgewollt. Zweifel daran war sowieso frevelhaft. So sehe ich das.

  • seestern47

    Teilnehmer
    12. September 2019 um 8:19

    Für mich ist die Bibel ein schönes Märchenbuch mit vielen klugen, ethisch-moralischen Ansätzen.
    Und was darin gemordet und geliebt wurde, vor allem in AT … 🙂
    Aber ich finde es interessant, worüber Du hier im Detail nachgedacht hast. Ein interessanter Aspekt.

  • Florena

    Teilnehmer
    12. September 2019 um 11:42

    @Joschele

    Wer die die (heiligen) Schriften nur mit dem Verstand (und nicht mit dem Herzen) liest, macht sie zu profaner (weltlicher, alltäglicher) Literatur.

    Ein sehr guter Satz :-B

  • zigeunermaedche

    Teilnehmer
    12. September 2019 um 12:04

    Webra, ich verstehe dieses "es werde Licht" im übertragenen Sinne, es gibt doch z.B. den Ausdruck "geistig umnachtet", die Umkehrung würde dann bedeuten "es werde Licht"
    *grins*
    Gruß zi :-B

  • Webra

    Teilnehmer
    23. September 2019 um 12:10

    Joschele,
    meine Suche nach Gott, "ein wirkendes Etwas", hat ihren Ursprung in meinem Verstand. Da ich aus Erfahrung weiß, dass alles Seiende (Wirkung) eines Schöpfers (Ursprung) bedarf, befasst sich mein
    Glaube, dass es dieses "Etwas" gibt, doch mit
    Tatsachen. Die Motivation meines Glaubens ist für
    mich logisch begründet und hat nichts mit Herz oder Seele zu tun. Es ist eher "Wissbegier".

    Religionen aller Art haben diese Wissbegier, die doch in den meisten Menschen steckt, für eigene Interessen missbraucht. Die Religionsgründer haben
    die Menschen durch ihre charismatische Begabung
    davon überzeugen können, dass Gott ein Wesen,
    ähnlich dem Menschen ist. Er hat die Fähigkeit zu sehen, zu hören und kann durch auserwählte Menschen der gesamten Menschheit seine Botschaften
    vermitteln.

    Diese Botschaften fielen bei den "suchenden Menschen" auf fruchtbaren Boden. Sie hatten
    für "etwas Unvorstellbares" jetzt "etwas Vorstellbares". Ein "außerirdisches Wesen", mit dem sie lt. Angaben der Religionsstifter in Kontakt treten konnten. Die Kontaktaufnahme mit Gott sind ja die Gebete.

    Da Gotteswort aber für die Gläubigen oberste Priorität hat, konnten diese jetzt leicht beeinflusst werden sich so zu verhalten, wie es die Religionsstifter und später die führenden Nachfolger für richtig hielten. Sie brauchten
    ihre Anweisungen, wie sich die Gläubigen in allen
    Lebensbereichen zu verhalten haben, nur als
    "Wort Gottes" zu verkünden.

    Erst diese Abkehr von der " Verstandessuche" nach
    Gott, ist eine Sache des Herzens und der Seele.

  • Webra

    Teilnehmer
    23. September 2019 um 14:05

    "Und jetzt kommt die andere Seite meines persönlichen Aspekts dazu:
    Ich glaube, dass meine Gedanken bzw. die Gedanken von bestimmten Menschen eine Kraft darstellen, und dass zwischen den Gedanken und der Realität ein Zusammenhang (wahrscheinlich eine Wechselwirkung) besteht. ((Ich denke, dass z.B. das Gebet um esen Zusammenhang weiß, auch wenn es in der oft falsch angewandt wird).

    Also: Mein Glaube darf der Vernunft nicht widersprechen, und doch reicht die Seele und deren Käfte weit über den Verstand hinaus und ist möglichweise – wenn es denn erkannt wird -als Selbst mit dem ewigen Leben ("Gott") identisch. Das wäre dann vielleicht wirklich Gott: Das ewige Leben, in dieser und allen übrigen oder noch kommendn Welten. Und vielleicht ist das die eigentliche Aussager aller heiligen Schriften".
    Joschele

    Joschele,
    das sind für mich Gedanken, denen ich zustimmen kann. Mein erster, spontaner Eindruck ist, du hast das gefunden, nach dem ich immer gesucht habe.
    :-I

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