Erstellte Foren-Antworten

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  • Webra

    Mitglied
    30. August 2019 um 14:11 In Bezug auf: Damals und Heute

    Hallo sanao,
    es ist richtig,das vorwiegend die Gewrkschaften
    für die Verbesserungen der Arbeitbedingungen gekämpft haben. Aber um diese Bedingungen in
    Gesetze umzuwandeln,waren sie auf die Mitarbeit
    von Politikern angewiesen.
    Politisches Handeln ist: " Soziales Handeln, das
    auf Entscheidungen und Steuerungsmechanismen
    ausgerichtet ist, die allgemein verbindlich sind
    und das Zusammenleben von Menschen regeln".
    Da dies aber auf beide Gruppen zutrifft, habe ich
    "politisch tätig gewesene Menschen geschrieben".

  • Webra

    Mitglied
    29. August 2019 um 13:18 In Bezug auf: Damals und Heute

    Jetzt weiche ich mal selbst von meinem Themenbeitrag ab. Aber irgendwie geht es ja auch hierbei um
    "Damals und Heute".

    Kein Politiker in Deutschland hat nach dem Zweiten
    Weltkrieg in einer solchen Situation ganz kurzfristig eine Entscheidung treffen müssen wie
    die Bundeskanzlerin.

    Vier bis fünftausend Menschen sind in Budapest
    aufgebrochen um nach Deutschland zu kommen. Niemand hat sie dazu aufgefordert. Sie sind den unmenschlichen Zuständen am Budapester Hauptbahnhof entflohen. In Spielberg, die Grenze
    zwischen Ungarn und Österreich, hatten die Österreicher provisorische "Grenzzäune" errichtet
    und Polizei und das Bundesherr stationiert. Als die Massen dort ankamen, wurde versucht diese
    erkennungsdienstlich zu erfassen. Die Menschen
    wussten aber, dass, wenn sie in Österreich registriert und erfasst sind, sie dort auch ihren
    Asylantrag stellen müssen. Das wollten sie aber
    in Deutschland tun.

    Sie beseitigten gewaltsam die provisorischen Grenzzäune, überrannten Polizei und Bundesherr
    und machten sich auf den Weg nach Deutschland.
    Ein österreichischer Regierungssprecher hat damals gesagt, dass sie nur durch den Einsatz von Schusswaffen zu stoppen gewesen wären.

    In dieser Situation hat die BK mit dem österreichischen Bundeskanzler und der Ungarischen
    Regierung Kontakt aufgenommen. Um Gleiches wie in
    Spielberg zu verhindern hat man sich geeinigt, die Flüchtlinge kontrolliert nach Deutschland
    einreisen zu lassen. Am Grenzübergang Salzburg/Freilassing wurden in den ehemaligen
    Zollgebäuden und auch in Zelten Notunterkünfte
    für einige Hundert Menschen eingerichtet. Die
    Brücke über die Saalach, der Grenzfluss zwischen Bayern und Salzburg wurde gesperrt. Es wurde somit keine Grenze geöffnet, sondern ein ehemaliger
    Grenzübergang provisorisch dicht gemacht.

    In Freilassing hatten die Deutschen inzwischen in einem ehemaligen Möbelhaus Notunterkünfte geschaffen. Auf österreichischer Seite hatte man die Flüchtlinge "erkennungsdienstlich erfasst" und sie dann in Gruppen von 80 bis 100 Personen
    den Deutschen übergeben. Bei der Erfassung mußte man sich notgedrungen, wenn keine amtlichen
    Dokumente vorhanden waren, auf die Angaben der Menschen verlassen. Erst hatte man versucht, Menschen ohne amtliche Dokumente die Einreise nach
    Deutschland zu verweigern. Als dann aber ca. 100 Personen sich aufmachten die Niedrigwasser
    führende Saalach nach Deutschland zu durchwaten,
    hatte man sich entschlossen, auch diese Personengruppe "geordnet" aufzunehmen. Körperliche
    Gewalt, die einzige Möglichkeit ihnen den Zugang nach Deutschland zu verwehren, wollte man nicht
    gegen Frauen, Kinder und alte Leute anwenden.

    Aufgemachte Grenzen und Willkommensgesten der BK
    entspricht genau so wenig der Tatsache wie eine
    alleinige Entscheidung der BK.
    Eine Behandlung "ob aufnehmen oder verweigern" im Parlament war aus zeitlichen Gründen auch nicht möglich, da innerhalb von 4 bis 5 Stunden eine
    Entscheidung getroffen werden musste.

  • Webra

    Mitglied
    29. August 2019 um 12:18 In Bezug auf: 'Overtourism'

    Auch Salzburg und viele kleinere Gemeinden wie ST.
    Wolfgang und Zell am See leiden unter diesen
    Massentourismus.
    30.000 Tagestouristen werden mit ca. 300 Bussen täglich angekarrt, lassen aber nur wenig Geld in der Stadt. Man will jetzt die Standgebühr für die
    Busse drastisch erhöhen. Ausserdem soll eine
    Anmeldung per Internet erfolgen um so die Anzahl der täglichen Busse begrenzen zu können.

    Ich gehe gar nicht mehr in die Altstadt von Salzburg.
    In der Getreidegasse hat man das Gefühl, man befindet sich auf dem Münchener Oktoberfest.

  • Webra

    Mitglied
    29. August 2019 um 11:47 In Bezug auf: Damals und Heute

    Wir, lieber Dabbes, ist nach meiner Meinung eine
    Gruppe von Betroffenen, die die
    Entscheidungen der Politiker bewerten.

    Viele von ihnen kritiesieren aber auch Entscheidungen, die sie persönlich als negativ
    empfinden, allgemein gesehen aber positiv sind.
    Sie vergessen dabei aber den Grundsatz:
    " Allgemeinnutz geht vor Eigennutz". 😉

    Der Ausspruch der BK im September 2015: "Wir schaffen das", bedeutet doch, die Betroffenen, also alle Bürger der BRD, schaffen es mit diesem Problem fertig zu werden, wenn wir gemeinsam alle unsere Kräfte darauf konzentrieren.

    Verglichen mit dem damaligen Chaos und der Normalität die heute wieder in der BRD herrscht,
    haben wir es auch, vorerst, geschafft, obwohl sich nicht alle dafür eingesetzt haben.
    Probleme, die jetzt im Zustand der Ordnung sichtbar werden, können doch leichter gelöst werden als in einem Chaos. Allerdings muss auch eine Mehrheit der Bürger bereit zu glauben, dass
    wir das schaffen.

    Glaube kann ja bekanntlich Berge versetzen.

  • Webra

    Mitglied
    28. August 2019 um 23:05 In Bezug auf: "Maulkorb-Erlass gegen Lebensschützer" zurückziehen!

    Mit seiner ablehnenden Haltung zum
    Schwangerschaftsabbruch befindet sich Twdore in prominenter Gesellschaft.

    Wikipedia:
    "In Belgien wurde nach jahrzehntelangem Ringen im März 1990 vom Parlament eine Fristenregelung gutgeheißen. Sie konnte aber erst in Kraft treten, als König Baudoin, der sich weigerte, das Gesetz zu unterzeichnen, für zwei Tage „wegen Regierungsunfähigkeit“ abdankte, sodass das Parlament das Gesetz in eigener Kompetenz in Kraft setzen konnte, worauf der König durch das Parlament wieder eingesetzt wurde."

    Rechtskraft erlangte diese Regelung aber erst durch Trickserei.
    Warum hat der König gegen seine Überzeugung
    gehandelt? Solch eine Handlungsweise ist doch eines Monarchen unwürdig.

    Twdore dagegen beweist doch mit seinen Beitrag
    " Mannesmut vor Königsthrone".

    Treffender wäre aber : "Mannesmut vor Frauenpower". 😉

  • Webra

    Mitglied
    27. August 2019 um 21:52 In Bezug auf: "Maulkorb-Erlass gegen Lebensschützer" zurückziehen!

    Zu meinem großen Erstaunen muß ich feststellen,
    dass fast von allen die hier geschrieben haben und
    die sich sonst vehement für die Meinungsfreit
    einsetzen, dies bei dem Thema Fristenlösung nicht mehr gilt.

    Twdore befindet sich mit seiner Meinung in
    prominenter Gesellschaft. In Belgien muste nach
    dem Beschluss des Parlaments zum Schwanerschaftsabbruch dieser vom König
    unterzeichnet werden. Er war aber dagegen. Da wurde er einfach als Regierungsunfähig erklärt.
    Nach zwei Tagen hat man ihm dann wieder die
    Regierungsfähigkeit zuerkannt.

    Dieses Thema muss Frauen emotional sehr stark
    bewegen. Nur so kann ich mir viele der unsachlichen Kommentare und auch unschönen Bemerkungen Twdore gegenüber erklären.

    "Männer führen Kriege". Wir Männer hier im Forum
    haben keine Kriege geführt.
    "Männer treiben Frauen durch ihr Vehrhalten zur
    Schwangerschaftsunterbrechung". Viele Männer sind aber auch dagegen, die Frauen tuen es trotzdem. Die meisten Gründe sind wohl die, dass durch das zu erwartende Kind die Lebensplanung der werdenden Mutter gestört wird.
    Das kann ich nachvollziehen.

    So wie nicht jeder AfD Wähler ein Nazi oder Rassist ist, ist auch nicht jeder Mann ein Kriegstreiber oder verantwortungsloser Beziehungspartner.

    Gewundert habe ich mich auch, dass sich die vier
    Männer, die bisher an der Diskussion teilgenommen
    haben, sich nicht dagegen gewehrt haben, in die
    Kiste mit der Aufschrift "Alle Männer sind schlecht" geschmissen zu werden. :-X

  • Webra

    Mitglied
    26. August 2019 um 23:10 In Bezug auf: Merkel, mal anders bewertet.

    Hallo,
    all ihr lieben Schreiberlinge weiblichen und
    männlichen Geschlechts.

    Per E-Mail wurde ich von einem Mitglied gebeten
    meinen Thread zu löschen um dem Gezänke ein Ende
    zu machen.
    Ich habe darauf wie folgt geantwortet:

    …….
    ich kann deinen Wunsch nicht erfüllen weil ich der Ansicht bin,dass Niemand das Recht hat geistiges
    Eigentum eines Anderen zu vernichten.

    Wenn ich meinen Thread löschen würde, würden
    automatisch alle Kommentare gelöscht. Auch die vielen guten, die sich auf das Thema beziehen.
    Die ganze Mühe, die sich diese Leute gemacht haben, würde ich mit "Füßen treten".

    Irgendwann wird man der gegenseitigen "Schimpfkanonade" leid oder die Monution geht ihnen aus und der Friede kommt wieder.
    Bis zum nächsten Gefecht. :-B

    Ich hoffe, dass der" Munitionsnachschub" bald stoppt. 😉

  • Webra

    Mitglied
    25. August 2019 um 21:11 In Bezug auf: Merkel, mal anders bewertet.

    Ich sage mal,Madame.C, dass es eher schlechter als
    besser wird. Besser verstanden als Steigerung von
    "Gut".
    Es sein denn, in Deutschland taucht plötzlich so
    ein Politiker wie Macron auf.

  • Webra

    Mitglied
    23. August 2019 um 23:12 In Bezug auf:

    Sie sind meine Todfeinde, diese kleinen Biester.
    Im November 2018 hat mich eine gestochen. Es war nicht das Erste Mal, aber es war anders als sonst.

    Nach einigen Minuten trat in meinem Kopf Chaos auf. Es war, als ob Jemand mein Gehirn mit einem Mixer verwirbelt. Dann trat Atemnot ein, verbunden mit dem Gefühl zu ersticken. Ich konnte meiner Frau gerade noch zurufen "Notarzt". Zum Ersten Mal in meinem Leben verspürte ich Todesangst. Unser Dorfarzt war innerhalb von einigen Minuten da und gab mir eine Spritze. Kurz darauf kam auch die Rettung. Der Arzt sagte mir später, die Situation sei lebensbedrohend gewesen.

    Einige Wochen später war ich im Landeskrankenhaus
    Salzburg und habe eine Imunisierungstherapie
    begonnen. Jetzt muss ich die nächsten drei Jahre
    alle vier Wochen zu unserem Dorfarzt und bekomme
    dort eine Spritze. Nach Beendigung der Therapie
    soll nur noch ein Restrisiko von 30% bestehen, dass nach einem Wespenstich eine allergische
    Reaktion erfolgt.

    Ich muss aber jetzt immer ein Notfallset, bestehend aus zwei Spritzen und einem kleinen
    Inhalationsgerät, wie es auch Asthmakranke mit
    sich tragen, bei mir haben. Da dieses Noftallset
    aber unangenehm zu tragen ist, habe ich es bis jetzt nicht bei mir gehabt, wenn ich das Haus
    verlassen habe.
    http://www.jext-trainer.com.

    Vor zwei Tagen lass ich in meiner Zeitung, dass ein
    62jähriger Mann im Schrebergarten nach einem
    Wespenstich gestorben ist. Er hatte noch den Notarzt verständigen können. Als dieser kam, war er aber schon Tod.

    Wie sicher später herausstellte, hatte er auch schon mal auf einen Wespenstich allergisch reagiert, sein Notfallset jedoch nicht bei sich gehabt.

  • Webra

    Mitglied
    21. August 2019 um 22:26 In Bezug auf: Merkel, mal anders bewertet.

    Aaaaaaaaaaa

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