Webra
Erstellte Foren-Antworten
-
Hallo sanao,
es ist richtig,das vorwiegend die Gewrkschaften
für die Verbesserungen der Arbeitbedingungen gekämpft haben. Aber um diese Bedingungen in
Gesetze umzuwandeln,waren sie auf die Mitarbeit
von Politikern angewiesen.
Politisches Handeln ist: " Soziales Handeln, das
auf Entscheidungen und Steuerungsmechanismen
ausgerichtet ist, die allgemein verbindlich sind
und das Zusammenleben von Menschen regeln".
Da dies aber auf beide Gruppen zutrifft, habe ich
"politisch tätig gewesene Menschen geschrieben". -
Jetzt weiche ich mal selbst von meinem Themenbeitrag ab. Aber irgendwie geht es ja auch hierbei um
"Damals und Heute".Kein Politiker in Deutschland hat nach dem Zweiten
Weltkrieg in einer solchen Situation ganz kurzfristig eine Entscheidung treffen müssen wie
die Bundeskanzlerin.Vier bis fünftausend Menschen sind in Budapest
aufgebrochen um nach Deutschland zu kommen. Niemand hat sie dazu aufgefordert. Sie sind den unmenschlichen Zuständen am Budapester Hauptbahnhof entflohen. In Spielberg, die Grenze
zwischen Ungarn und Österreich, hatten die Österreicher provisorische "Grenzzäune" errichtet
und Polizei und das Bundesherr stationiert. Als die Massen dort ankamen, wurde versucht diese
erkennungsdienstlich zu erfassen. Die Menschen
wussten aber, dass, wenn sie in Österreich registriert und erfasst sind, sie dort auch ihren
Asylantrag stellen müssen. Das wollten sie aber
in Deutschland tun.Sie beseitigten gewaltsam die provisorischen Grenzzäune, überrannten Polizei und Bundesherr
und machten sich auf den Weg nach Deutschland.
Ein österreichischer Regierungssprecher hat damals gesagt, dass sie nur durch den Einsatz von Schusswaffen zu stoppen gewesen wären.In dieser Situation hat die BK mit dem österreichischen Bundeskanzler und der Ungarischen
Regierung Kontakt aufgenommen. Um Gleiches wie in
Spielberg zu verhindern hat man sich geeinigt, die Flüchtlinge kontrolliert nach Deutschland
einreisen zu lassen. Am Grenzübergang Salzburg/Freilassing wurden in den ehemaligen
Zollgebäuden und auch in Zelten Notunterkünfte
für einige Hundert Menschen eingerichtet. Die
Brücke über die Saalach, der Grenzfluss zwischen Bayern und Salzburg wurde gesperrt. Es wurde somit keine Grenze geöffnet, sondern ein ehemaliger
Grenzübergang provisorisch dicht gemacht.In Freilassing hatten die Deutschen inzwischen in einem ehemaligen Möbelhaus Notunterkünfte geschaffen. Auf österreichischer Seite hatte man die Flüchtlinge "erkennungsdienstlich erfasst" und sie dann in Gruppen von 80 bis 100 Personen
den Deutschen übergeben. Bei der Erfassung mußte man sich notgedrungen, wenn keine amtlichen
Dokumente vorhanden waren, auf die Angaben der Menschen verlassen. Erst hatte man versucht, Menschen ohne amtliche Dokumente die Einreise nach
Deutschland zu verweigern. Als dann aber ca. 100 Personen sich aufmachten die Niedrigwasser
führende Saalach nach Deutschland zu durchwaten,
hatte man sich entschlossen, auch diese Personengruppe "geordnet" aufzunehmen. Körperliche
Gewalt, die einzige Möglichkeit ihnen den Zugang nach Deutschland zu verwehren, wollte man nicht
gegen Frauen, Kinder und alte Leute anwenden.Aufgemachte Grenzen und Willkommensgesten der BK
entspricht genau so wenig der Tatsache wie eine
alleinige Entscheidung der BK.
Eine Behandlung "ob aufnehmen oder verweigern" im Parlament war aus zeitlichen Gründen auch nicht möglich, da innerhalb von 4 bis 5 Stunden eine
Entscheidung getroffen werden musste. -
Auch Salzburg und viele kleinere Gemeinden wie ST.
Wolfgang und Zell am See leiden unter diesen
Massentourismus.
30.000 Tagestouristen werden mit ca. 300 Bussen täglich angekarrt, lassen aber nur wenig Geld in der Stadt. Man will jetzt die Standgebühr für die
Busse drastisch erhöhen. Ausserdem soll eine
Anmeldung per Internet erfolgen um so die Anzahl der täglichen Busse begrenzen zu können.Ich gehe gar nicht mehr in die Altstadt von Salzburg.
In der Getreidegasse hat man das Gefühl, man befindet sich auf dem Münchener Oktoberfest. -
Wir, lieber Dabbes, ist nach meiner Meinung eine
Gruppe von Betroffenen, die die
Entscheidungen der Politiker bewerten.Viele von ihnen kritiesieren aber auch Entscheidungen, die sie persönlich als negativ
empfinden, allgemein gesehen aber positiv sind.
Sie vergessen dabei aber den Grundsatz:
" Allgemeinnutz geht vor Eigennutz". 😉Der Ausspruch der BK im September 2015: "Wir schaffen das", bedeutet doch, die Betroffenen, also alle Bürger der BRD, schaffen es mit diesem Problem fertig zu werden, wenn wir gemeinsam alle unsere Kräfte darauf konzentrieren.
Verglichen mit dem damaligen Chaos und der Normalität die heute wieder in der BRD herrscht,
haben wir es auch, vorerst, geschafft, obwohl sich nicht alle dafür eingesetzt haben.
Probleme, die jetzt im Zustand der Ordnung sichtbar werden, können doch leichter gelöst werden als in einem Chaos. Allerdings muss auch eine Mehrheit der Bürger bereit zu glauben, dass
wir das schaffen.Glaube kann ja bekanntlich Berge versetzen.
-
Webra
Mitglied28. August 2019 um 23:05 In Bezug auf: "Maulkorb-Erlass gegen Lebensschützer" zurückziehen!Mit seiner ablehnenden Haltung zum
Schwangerschaftsabbruch befindet sich Twdore in prominenter Gesellschaft.Wikipedia:
"In Belgien wurde nach jahrzehntelangem Ringen im März 1990 vom Parlament eine Fristenregelung gutgeheißen. Sie konnte aber erst in Kraft treten, als König Baudoin, der sich weigerte, das Gesetz zu unterzeichnen, für zwei Tage wegen Regierungsunfähigkeit abdankte, sodass das Parlament das Gesetz in eigener Kompetenz in Kraft setzen konnte, worauf der König durch das Parlament wieder eingesetzt wurde."Rechtskraft erlangte diese Regelung aber erst durch Trickserei.
Warum hat der König gegen seine Überzeugung
gehandelt? Solch eine Handlungsweise ist doch eines Monarchen unwürdig.Twdore dagegen beweist doch mit seinen Beitrag
" Mannesmut vor Königsthrone".Treffender wäre aber : "Mannesmut vor Frauenpower". 😉
-
Webra
Mitglied27. August 2019 um 21:52 In Bezug auf: "Maulkorb-Erlass gegen Lebensschützer" zurückziehen!Zu meinem großen Erstaunen muß ich feststellen,
dass fast von allen die hier geschrieben haben und
die sich sonst vehement für die Meinungsfreit
einsetzen, dies bei dem Thema Fristenlösung nicht mehr gilt.Twdore befindet sich mit seiner Meinung in
prominenter Gesellschaft. In Belgien muste nach
dem Beschluss des Parlaments zum Schwanerschaftsabbruch dieser vom König
unterzeichnet werden. Er war aber dagegen. Da wurde er einfach als Regierungsunfähig erklärt.
Nach zwei Tagen hat man ihm dann wieder die
Regierungsfähigkeit zuerkannt.Dieses Thema muss Frauen emotional sehr stark
bewegen. Nur so kann ich mir viele der unsachlichen Kommentare und auch unschönen Bemerkungen Twdore gegenüber erklären."Männer führen Kriege". Wir Männer hier im Forum
haben keine Kriege geführt.
"Männer treiben Frauen durch ihr Vehrhalten zur
Schwangerschaftsunterbrechung". Viele Männer sind aber auch dagegen, die Frauen tuen es trotzdem. Die meisten Gründe sind wohl die, dass durch das zu erwartende Kind die Lebensplanung der werdenden Mutter gestört wird.
Das kann ich nachvollziehen.So wie nicht jeder AfD Wähler ein Nazi oder Rassist ist, ist auch nicht jeder Mann ein Kriegstreiber oder verantwortungsloser Beziehungspartner.
Gewundert habe ich mich auch, dass sich die vier
Männer, die bisher an der Diskussion teilgenommen
haben, sich nicht dagegen gewehrt haben, in die
Kiste mit der Aufschrift "Alle Männer sind schlecht" geschmissen zu werden. :-X -
Hallo,
all ihr lieben Schreiberlinge weiblichen und
männlichen Geschlechts.Per E-Mail wurde ich von einem Mitglied gebeten
meinen Thread zu löschen um dem Gezänke ein Ende
zu machen.
Ich habe darauf wie folgt geantwortet:…….
ich kann deinen Wunsch nicht erfüllen weil ich der Ansicht bin,dass Niemand das Recht hat geistiges
Eigentum eines Anderen zu vernichten.Wenn ich meinen Thread löschen würde, würden
automatisch alle Kommentare gelöscht. Auch die vielen guten, die sich auf das Thema beziehen.
Die ganze Mühe, die sich diese Leute gemacht haben, würde ich mit "Füßen treten".Irgendwann wird man der gegenseitigen "Schimpfkanonade" leid oder die Monution geht ihnen aus und der Friede kommt wieder.
Bis zum nächsten Gefecht. :-BIch hoffe, dass der" Munitionsnachschub" bald stoppt. 😉
-
Ich sage mal,Madame.C, dass es eher schlechter als
besser wird. Besser verstanden als Steigerung von
"Gut".
Es sein denn, in Deutschland taucht plötzlich so
ein Politiker wie Macron auf. -
Sie sind meine Todfeinde, diese kleinen Biester.
Im November 2018 hat mich eine gestochen. Es war nicht das Erste Mal, aber es war anders als sonst.Nach einigen Minuten trat in meinem Kopf Chaos auf. Es war, als ob Jemand mein Gehirn mit einem Mixer verwirbelt. Dann trat Atemnot ein, verbunden mit dem Gefühl zu ersticken. Ich konnte meiner Frau gerade noch zurufen "Notarzt". Zum Ersten Mal in meinem Leben verspürte ich Todesangst. Unser Dorfarzt war innerhalb von einigen Minuten da und gab mir eine Spritze. Kurz darauf kam auch die Rettung. Der Arzt sagte mir später, die Situation sei lebensbedrohend gewesen.
Einige Wochen später war ich im Landeskrankenhaus
Salzburg und habe eine Imunisierungstherapie
begonnen. Jetzt muss ich die nächsten drei Jahre
alle vier Wochen zu unserem Dorfarzt und bekomme
dort eine Spritze. Nach Beendigung der Therapie
soll nur noch ein Restrisiko von 30% bestehen, dass nach einem Wespenstich eine allergische
Reaktion erfolgt.Ich muss aber jetzt immer ein Notfallset, bestehend aus zwei Spritzen und einem kleinen
Inhalationsgerät, wie es auch Asthmakranke mit
sich tragen, bei mir haben. Da dieses Noftallset
aber unangenehm zu tragen ist, habe ich es bis jetzt nicht bei mir gehabt, wenn ich das Haus
verlassen habe.
http://www.jext-trainer.com.Vor zwei Tagen lass ich in meiner Zeitung, dass ein
62jähriger Mann im Schrebergarten nach einem
Wespenstich gestorben ist. Er hatte noch den Notarzt verständigen können. Als dieser kam, war er aber schon Tod.Wie sicher später herausstellte, hatte er auch schon mal auf einen Wespenstich allergisch reagiert, sein Notfallset jedoch nicht bei sich gehabt.