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  • "Maulkorb-Erlass gegen Lebensschützer" zurückziehen!

     klunki antwortete vor 1 Jahr, 4 Monate 19 Teilnehmer · 41 Beiträge
  • Twdore

    Teilnehmer
    26. August 2019 um 10:50

    Online-Petition
    Die Petition haben bereits mehr als 5.000 Menschen unterzeichnet.
    Screenshot: https://www.citizengo.org

    Der hessische Innenminister Peter Beuth (CDU) soll seinen „Maulkorb-Erlass gegen Lebensschützer“ umgehend zurückziehen. Das fordert eine am 22. August gestartete Online-Petition. Der Erlass von Beuth soll es Kommunen ermöglichen, Abtreibungsgegner von Beratungsstellen für Schwangere und von Arztpraxen, die Abtreibungen vornehmen, fernzuhalten.

    So sollen Mahnwachen von Lebensrechtlern in „Sicht- und Rufkontakt“ dieser Einrichtungen verhindert werden. Kommunen hätten die Aufgabe, dafür zu sorgen, dass ratsuchende Frauen auf dem Weg nicht angesprochen oder mit Informationsmaterialien versorgt werden, so der Minister. Zur Begründung heißt es: „Eine auf Erzeugung von Schuldgefühlen abzielende und in dieser Weise belehrende Einflussnahme, die in erster Linie die Bereitschaft der Frau einschränkt, sich der Konfliktberatung zu öffnen, dient weder dem Lebensrecht des ungeborenen Kindes noch dem Selbstbestimmungsrecht der Frau.“

    Deshalb sei es zulässig und sogar geboten, das Demonstrationsrecht einzuschränken. Zum Hintergrund: Abtreibungsgegner haben wiederholt vor Beratungsstellen von Pro Familia und Arztpraxen Mahnwachen veranstaltet – vor allem in Frankfurt am Main, Wiesbaden und Gießen.

    Der Erlass ist „gegen alle demokratischen Gepflogenheiten“

    In der an Beuth und den hessischen Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) gerichteten Eingabe auf der Petitionsplattform CitizenGo heißt es: „Wir lehnen diesen gegen alle demokratischen Gepflogenheiten verstoßenden Erlass, mit dem die Versammlungsfreiheit entscheidend beeinträchtigt wird, entschieden ab und fordern Sie auf, diesen umgehend zurückzuziehen.“ Die Einführung des Kriteriums „Sicht und Rufweite“ sei zudem dehnbar und kaum überprüfbar.

    Die Petition haben bisher fast 5.200 Bürger (Stand 25. August/14 Uhr) unterzeichnet. Scharfe Kritik an dem Erlass hat auch der Leiter der Aktion „Kinder in Gefahr“ der Deutschen Vereinigung für eine Christliche Kultur, der Lebensrechtler Mathias von Gersdorff (Frankfurt am Main), geübt. Gegenüber der Evangelischen Nachrichtenagentur idea nannte er es „empörend, dass ein Innenminister der CDU sich so deutlich gegen Lebensrechtler stellt“. Einziges Ziel des Erlasses sei, die öffentliche Präsenz von ihnen einzuschränken: „Das ist skandalös.“

    https://www.idea.de/menschenrechte/detail/maulkorb-erlass-gegen-lebensschuetzer-zurueckziehen-110198.html?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=idea+%7C+Der+Tag+-+Online-Petition%3A+%E2%80%9EMaulkorb-Erlass+gegen+Lebenssch%C3%BCtzer%E2%80%9C+zur%C3%BCckziehen%21+-+In+der+Kirche%3A+%E2%80%9EMerken%2C+wie+sch%C3%B6n+gemeinsames+Singen+ist%E2%80%9C+-+Merz+kritisiert+Schweigen+des+Westens+zu+Hongkong

    Herzliche Bitte um rege Beteiligung. Danke!
    Twdore

  • SFath

    Teilnehmer
    26. August 2019 um 10:57

    Das ist kein Maulkorb-Erlaß!!!

    Es soll nur verhindern, daß selbsternannte "Lebensschützer" sich gegen die im GG verankerte Selbstbestimmung anderer mit aggressivem Verhalten wenden und beratungswillige Frauen, oder Ärzte, verbal und physisch bedrängen! :-I

  • seestern47

    Teilnehmer
    26. August 2019 um 11:07

    Ja, genau, gegen diese rückwärtsgewandte Petition!
    Haben diese fundamentalistischen "Christen" keine wichtigeren Themen auf dem Plan?

  • Wattfrau

    Teilnehmer
    26. August 2019 um 11:42

    Nein, nicht die Petition der religiösen Fundamentalisten unterschreiben!
    Das Persönlichkeitsrecht der schwangeren Frauen muss
    geschützt werden und sollte kein Spießrutenlauf
    für Frauen sein, die an singenden und betenden
    Fundamentalisten vor den Beratungsstellen, vorbeimüssen!

  • Prinzessin1

    Teilnehmer
    26. August 2019 um 14:33

    Wie bist du denn drauf, Twdore!

    Als Mann solltest du dich da ganz schön raushalten.

    Lass das mal die Frauen machen!

  • annexa

    Teilnehmer
    26. August 2019 um 14:53

    "Spießrutenlauf" ist es in der Tat.
    Vor einiger Zeit habe ich eine junge Frau zu dieser Beratungsstelle (gemeint ist i.Ü. Frankfurt/Main) begleitet. Während des 4-Augen-Gespräches mit einer Mitarbeiterin habe ich kurz das Haus verlassen, wurde sofort angesprochen und auf mein "Fehlverhalten" hingewiesen, in mehr als deutlichen Worten; auch wurde der Kreis um mich immer enger.
    Einer Frau, die sich in dieser speziellen Lage befindet, ist das nicht zuzumuten und hat mit christlicher Nächstenliebe so überhaupt garnichts zu tun.
    annexa

  • klunki

    Teilnehmer
    26. August 2019 um 15:31

    Was bilden sich diese angeblichen "Lebensschützer" eigentlich ein?
    Solche Belästigungen vor Arztpraxen und Beratungsstätten sind kriminell !!!

  • Madame.C

    Teilnehmer
    26. August 2019 um 15:51

    Wir werden nie erfahren, welchen "Dreck am Stecken" diese so genannten "Lebensschützer" haben. Manche verstecken ihre Schuld, ihre Scham, ihre was auch immer hinter plakativen Demos.

    Die Bezeichnung Lebensschützer für sich zu beanspruchen ist etwa das Gleiche wie die AfD mit "WIR sind das Volk"!

  • Unbekannt

    Unbekannt
    26. August 2019 um 17:02

    „Eine auf Erzeugung von Schuldgefühlen abzielende und in dieser Weise belehrende (ja, geradezu erpresserischen) Einflussnahme, die in erster Linie die Bereitschaft der Frau einschränkt, sich der Konfliktberatung zu öffnen, dient weder dem Lebensrecht des ungeborenen Kindes noch dem Selbstbestimmungsrecht der Frau.“

    So ist es! Weg mit dieser frauenfeindlichen Petition!!

  • Goeppingen

    Teilnehmer
    26. August 2019 um 17:19

    Twodore, diese so genannten Lebensschützer hätten sicher genug zu tun, wenn sie sich um tatsächlich lebende kümmern würden. Egal, ob Mensch, Tier, oder was sonst noch so heranwächst:-I

    In anderen Ländern wurden solche Belästigungen von Frauen durch derartige "Lebensrechtler" schon gerichtlich verboten. Das müsste doch bei uns auch möglich sein.

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