Webra
Erstellte Foren-Antworten
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Diese beiden Begriffe können doch erst entstehen,
wenn Individuen oder Gruppen mit Gütern belohnt
oder anderweitig begünstigt werden.
Geschieht dies zu gleichen Teilen ist dies gerecht,
wenn es für dafür einen logischen Grund gibt.Erhält die eine Seite mehr und die andere weniger,
ist es auch noch gerecht, wenn hierfür auch eine logische Begründung vorliegt.
Erhält aber die eine Seite weniger als die andere, obwohl dies nicht logisch zu begründen ist, ist
der Verteilungs- oder- Begünstigungsprozeß
ungerecht.Der von Annalea eingestellte Beitrag und das von
peter-ingo13 erwähnte Beispiel zeigen das recht
anschaulich. -
Hallo Fischersfruwe,
als logische Schlussfolge auf deine Frage muss ich
davon ausgehen, dass du eine allgemeingültige
Definition des Begriffes "Philosophie" kennst.
Bisher gibt es jedoch dafür, genau wie für die
die Begriffe Gerecht oder Ungerecht, viele Definitionen.Philosophie ist für mich der Versuch, durch Denken zu Erkenntnissen zu kommen.
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Der Kopf, ja ja, wird manchmal Leer,
Gedanken finden ist dann schwer.
Jedoch, ganz tief im Inneren drin,
entstehen Gedanken schon mit Sinn.Geduld, die ist jetzt angesagt,
es ist das Alter, das da nagt.
Dein Geist war rege ein Leben lang,
gewähre im Ruhe dafür als Dank. 🙂 -
"Wieso haben wir eigentlich ein GG und es heißt
Verfassungsschutz"? Constantia"Der von September 1948 bis Juni 1949 in Bonn tagende Parlamentarische Rat hat das Grundgesetz im Auftrag der drei westlichen Besatzungsmächte ausgearbeitet und genehmigt. Es wurde von allen deutschen Landtagen in den drei Westzonen mit Ausnahme des bayerischen angenommen. Eine Volksabstimmung gab es mithin nicht. Dies und der Verzicht auf die Bezeichnung als Verfassung sollte den provisorischen Charakter des Grundgesetzes und der mit ihm gegründeten Bundesrepublik Deutschland betonen. Der Parlamentarische Rat war der Auffassung, dass das Deutsche Reich fortbestehe und eine neue Verfassung für den Gesamtstaat daher nur von allen Deutschen oder ihren gewählten Vertretern beschlossen werden könne. Weil die Deutschen in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) und im Saarland aber gehindert waren, mitzuwirken, sollte für eine Übergangszeit ein Grundgesetz als vorläufige Teilverfassung Westdeutschlands geschaffen werden: Die ursprüngliche Präambel hob den Willen des deutschen Volkes zur nationalen und staatlichen Einheit hervor.[3] Das Saarland wurde am 1. Januar 1957 Bestandteil der Bundesrepublik und kam damit in den Geltungsbereich des Grundgesetzes. Mit der Wiedervereinigung Deutschlands am 3. Oktober 1990 wurde es die Verfassung des gesamten Deutschen Volkes (→ Präambel).[4]" Wikipedia
Nach der Wiedervereinigung hätte demnach eine
neue Verfassung, unter Beteiligung der neuen Bundesländer erstellt werden müssen.Die neuen politischen Kräfte der ehemaligen DDR
haben sich aber gegen den Wunsch, oder war es der Wille, ihrer westlichen Kollegen nicht durchsetzen können.
Vielleicht wäre das Miteinander der ehemaligen
"Ossis" und Wessis" heute einfacher, wenn sie
auf ein Gemeinschaftswerk zurückblicken könnten.
So haben sie das Gefühl, dass ihnen etwas übergestülpt wurde.Verbindend wäre doch auch gewesen, aus den beiden
Bezeichnungen der Staatsform, DDR und BRD eine
neue Bezeichnung zu bilden und zwar : DBRD.Demokratische Bundesrepublik Deutschland.
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Der Förderalismus in der BRD ist lt. Artikel 20 GG
durch die Ewigkeitsklausel unabänderlich festgeschrieben. Evtl."Unabhängigkeitsbestrebungen"
sind somit ausgeschlossen.Jedes Bundesland hat aufgrund seiner Legalität das Recht, eine eigene Landesverfassung zu
erstellen. Es könnte bei Erreichen einer dafür erforderlichen Mehrheit die bestehende Verfassung so ändern, dass das Verwirklichen eigener
politischen Ziele möglich wird und bisherige
Rechte von politischen Gegner beschnitten werden
oder sogar ganz wegfallen.Da eine Landesregierung aufgrund ihrer
Legitimität das Recht hat, die personelle Ausstattung der Exekutive, der Judikative und der Legislative zu bestimmen, besteht bei einer
Einparteienregierung immer die Gefahr,dass diese
Grundpfeiler der Demokratie mit "eigenen Leuten"
besetzt werden. Die demokratisch gewählte Regierung kann dann herrschen wie ein Autokrat.
Siehe Polen und Ungarn.Die Äußerungen, die so manche AfD Funktionäre
getan haben, lassen erkennen, dass eine
AFD-Alleinregierung, um ihre politischen Ziele
zu erreichen, solch ein Handeln nicht ausschließt. -
Webra
Mitglied2. September 2019 um 15:40 In Bezug auf: Glück gehabt. Nur ein blaues Auge, kein k.o. SchlagDie Regierungsbildung in beiden Ländern wird äußerst schwierig werden. Es müssen sich Parteien
zusammentun, die in vielen Bereichen sehr gegensätzliche Standpunkte vertreten. Ich hoffe, dass es ihnen trotzdem gelingt, eine funktionierende
Koalition zubilden.Aber nicht nur ihre gegensätzlichen Standpunkte
müssen überwunden werden. Wenn sie den Willen haben,
in 5 Jahren bei der nächsten Landtagswahl wieder
mehr Stimmen zu gewinnen, kann es ihnen doch nur
gelingen, wenn sie einige Forderungen der AfD
realisieren. Nur dann könnten sich die "Protestwähler" bereitfinden, wieder der alten Partei ihre Stimme zu geben.
Damit hätte die AfD aber, ohne das "Sagen gehabt zu haben" einiges von ihrem Programm verwirklicht.Im Volksmund sagt man dazu: "Ich stelle dir die Rute ins Fenster".
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Webra
Mitglied2. September 2019 um 15:12 In Bezug auf: Glück gehabt. Nur ein blaues Auge, kein k.o. SchlagDieser Aussage, lieber Dabbes, stimme ich voll und
ganz zu. Wenn es um den nationalen Wohlstand geht,
steht die BRD in der Liste von 100 Staaten der Welt
an 5. Stelle.Wikipedia."Liste der Länder nach Gesamtvermögen".
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Die Muse, ach küsst mich nicht mehr
mein armes Herz ist traurig sehr.
Bin wohl zu alt für ihr verlangen
ist zu was jüngerem gegangen.Die Paesi hat es ihr angetan
als Dichterin ein "steiler Zahn".
Die will nicht mehr beim Dichten bleiben
beginnt ein Büchelein zu schreiben.Da Menschen sind neugierige Wesen
lasse uns auch aus deinem Büchlein lesen.
Stelle hier mal einen "Auszug" rein
es darf aber auch ein Kapitel sein. -
Hallo Tisnet, was Carlos betrifft, stimme ich dir voll zu. Seit dem er nicht mehr schreibt, spielt
sich im Philsophenforum nicht mehr viel ab.
Auch was Themen aus der Geschichte betrifft,
hatte er ein großes Wissen.Carlos ist in meinem Alter, da stellt man sich schon oft die Frage:"Was soll die ganze schreiberei hier im Forum, an den Tatsachen ändern wir ja doch nichts. Vieles von dem worüber wir hier diskutieren
zeigt doch erst Wirkung, wenn es uns Hochbetagten gar nicht mehr gibt. Ausserdem ist Carlos, genau wie ich, stark Hörbehindert. Dadurch ist
die verbale Kommunikation im realen Leben auch stark eingeschränkt, oft sogar unmöglich.
Soziale Kontakte außerhalb der Familie sind auch
nur noch selten möglich. Wenn man mit keinem, ausser dem Partner, mehr reden kann, wird der
Wortschatz sehr schnell immer kleiner.Für stark Hörbehinderte wie mich, Fachbegriff:
"An Taubheit grenzende Schwerhörikeit" ist das
Schreiben im Forum eine Möglichkeit, sich seinen Wortschatz zu erhalten. Ausserdem ist es auch ein
wirkingsvolles Gehirnjogging, man liest, wird angeregt sich über das Gelesene eigene Gedanken zu
machen und eine Antwort zu formulieren.Alleine aus diesen Gründen sollte man es doch vermeiden, mit seinen Kommentar Jemanden so zu verletzen, dass er sich von der aktiven Teilnahme
hier zurückzieht. Dadurch entsteht dann das,
worunter das Forum nach meiner Meinung z.Zt. stark leidet. Es schreibt nur ein kleiner Kreis, und der auch nicht immer.Wenn wir das Forum als einen Ort des Gedankenaustausches und nicht als einen Markt betrachten könnten, auf den "Wahrheiten" feilgeboten werden, wäre es doch viel interessanter.
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Phantastisch, Paesi, was da deinem Geist entsprungen ist. :-B