Erstellte Foren-Antworten

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  • Webra

    Mitglied
    20. November 2019 um 18:34 In Bezug auf:

    In Österreich stand heute ein Mann vor Gericht, der seinen Kardiologen mit einem Messerstich in den Bauch lebensgefährlich verletzt hat. Nur weil dies in einer Klinik geschah und er sofort operiert wurde blieb er am Leben.

    Der Täter litt schon seit Jahren an einer
    Herzschwäche und musste deshalb regelmäßig in die
    Klinik zur Behandlung. Der Arzt beschrieb den Mann
    als äußerst ruhig. Irgendwelche emotionalen
    Auffälligkeiten hat er nie wahrgenommen.

    Die Psychiaterin hat bei den Angeklagten eine
    schwere Persönlichkeitsstörung festgestellt und
    ihn für schuldunfähig erklärt. Das Verfahren wurde somit eingestellt und der Täter in eine
    geschlossene Anstalt eingewiesen.

    Bei der Verhandlung hat er sich beim Opfer
    entschuldigt und gesagt, dass er nicht anders
    handeln konnte. Am Morgen hat die Jungfrau
    Maria zu ihm gesprochen und gesagt, er soll den Arzt töten. Dieser sei schuld daran, dass bei ihm
    trotz langer Behandlung keine Besserung
    eintritt.

    Gegen Vieles, dass in unserem Hirn geschieht, sind wir machtlos.

  • Webra

    Mitglied
    19. November 2019 um 21:38 In Bezug auf: Meine buddhistische Freundin schreibt mir:

    In Österreich ist vor ein paar Tagen ein Soldat
    einer Spezialeinheit, die bei ihren Einsätzen
    auch ausgebildete Hunde einsetzt, zu Tode gebissen
    worden. Er hatte jeden Tag mit ihnen zu tun und
    war für ihre Pflege und auch für die Fütterung
    zuständig. Er war ihnen somit bestens vertraut.
    An den vielen Bisswunden ist er verblutet.
    Die Hunde sind inzwischen unter Quarantäne gestellt
    worden.

    Gab es da vielleicht aus dem Vorleben dieser Tiere
    und dem Opfer eine "alte Rechnung zu begleichen",
    die durch irgendein Verhalten des Opfer bei den
    Tieren in Erinnerung gerufen wurde?

  • Webra

    Mitglied
    18. November 2019 um 23:01 In Bezug auf:

    Man kann doch davon ausgehen, dass dieser Mensch
    weiß wovon er spricht.

  • Webra

    Mitglied
    15. November 2019 um 20:47 In Bezug auf:

    Ein weiterer wichtiger Unterschied. In Österreich
    gibt es ein, gesetzlich festgelegtes, 13. und 14.
    Monatsgehalt und auch eine 13. und 14. Rente
    (Pension).

    Aber auch hier reichen die Beiträge zur Finanzierung
    der Pensionen nicht mehr aus. Jedes Jahr muss
    der Zuschuss aus dem Staatshaushalt erhöht werden.
    Ich glaube 2019 waren es 12 Mrd.
    Nach Expertenmeinungen wird das Pensionssystem
    in einigen Jahren Unfinanzierbar. Es bedarf
    dringend einer Reform. Aber keine Regierung
    traut sich diese anzupacken.

  • Webra

    Mitglied
    15. November 2019 um 19:31 In Bezug auf: Und jetzt? Was nun?

    Es wird mit ihnen so verfahren, Holzhacker, wie das Gesetz es befielt. Die Gefährdung, die dadurch für
    uns entstehen kann, müssen wir ertragen.
    Sie ist der Preis, den wir für unseren liberalen
    Rechtsstaat zahlen.

    Ob man jetzt schnell "Sondergesetze" erlassen kann,
    entzieht sich meiner Beurteilung. Ich glaube, dass
    dazu erst der "nationale Notstand" verkündet
    werden müsste

  • Webra

    Mitglied
    15. November 2019 um 19:11 In Bezug auf: Und jetzt? Was nun?

    "NS-Propaganda
    Polen, verhaftete jüdische Frau
    Beschreibung: „Jüdisches Flintenweib als Anführerin gemeiner Mordbanditen.
    Von den deutschen Truppen wurde in der Nähe von Brest-Litowsk diese Warschauer Gettojüdin namens Bajla Gelblung aufgegriffen. Sie versuchte, in der Uniform eines polnischen Soldaten zu flüchten und wurde als Anführerin einer der grausamsten Mordbanden wiedererkannt. Trotz ihrer echt jüdischen Frechheit gelang es ihr nicht, die Taten abzuleugnen.“ Wikipedia

    Die Rote Armee bildete Frauen zu Scharfschützinnen
    aus. Sie agierten gut getarnt, abseits des Kampfgeschehens. Bei den Landsern waren sie sehr
    gefürchtet.
    Nach dem Kriege haben mir Arbeitskollegen, die an
    der Ostfront gekämpft haben, erzählt dass diese
    Frauen bewusst so geschossen haben, dass die Opfer
    einen schmerzhaften Tod erlitten. Es sei oft vorgekommen, dass den Männern, wenn sie im Wald hinter der Frontlinie ihre Notdurft verrichteten, ihnen, gezielt die Hoden abgeschossen wurden.

    Wenn den Soldaten solch ein "Flintenweib" in die
    Hände fiel, wurde meist kurzer Prozess gemacht.
    Nur ganz selten kamen sie in Gefangenschaft.

    Die IS-Kämpferinnen kann man damit aber nicht
    vergleichen. Sie nehmen an Kampfeinsätzen teil,
    genau wie die Männer.
    Der Begriff "Flintenweib" gehört zum "NS-Wortschatz" und sollte heute nicht mehr gebraucht werden.

  • Webra

    Mitglied
    13. November 2019 um 0:18 In Bezug auf:

    Eine sehr schöne Aufnahme, Uhuline.
    Ich würde sie betiteln :" Monstertanz bei Mondesschein". :-B

  • Webra

    Mitglied
    12. November 2019 um 23:42 In Bezug auf: "Wenn ich mir was wünschen dürfte ..."

    Liebe,happyday, ist doch ein Begriff, der aber auch
    im Zusammenhang mit vielen Dingen gebraucht wird.

    Menschen Entwickeln Liebe zu Briefmarken, zu klassischer Musik, zu Autos und zu vielem Anderen mehr. Ich weiß auch, dass die Liebe zu einem Auto nicht mit der zu vergleichen ist die man für einen
    Menschen empfindet. Obwohl viele Männer ihr Auto mehr pflegen als ihre Frau. Für diese Emotion hätten die Menschen einen Begriff entwickeln sollen, der dieser Besonderheit gerecht wird. So aber kann man, sprachlich gesehen, alles darunter packen, ähnlich wie bei Besitz.

  • Webra

    Mitglied
    12. November 2019 um 19:39 In Bezug auf: "Wenn ich mir was wünschen dürfte ..."

    Zu Eigentum, happyday.

    Die Bezeichnungen: eigenes Haus, eigenes Auto, eigene Kinder und auch eigene Frau sagen doch aus, dass zwischen ihnen und mir ein besonderes, emotionales Verhältnis besteht. Wenn etwas Eigenes zu Schaden kommt oder zerstört wird, empfinden wir doch einen großen Schmerz. Er ist doch größer als die empfundene Anteilnahme, wenn dieser Verlust einen anderen trifft.

    Das, was Kahli Gibran in seinen wunderbaren Text
    zum Ausdruck bringt, bezieht sich nach meinem
    Empfinden auf den Begriff "Besitz". Besitz bedeutet aber, dass man die Verfügungsgewalt über
    fremdes Eigentum hat. Bezogen auf Kinder heißt das, ab einem bestimmten Lebenszeitpunkt können sie alles Tun und machen was sie wollen, für die daraus entstehenden negativen Folgen werden sie aber voll in Verantwortung genommen. Eigentumsrechte sind dann aufgehoben.

    Zu "Schütze, Pfeil und Bogen", wer ist denn dafür
    verantwortlich, wenn der Pfeil sein Ziel nicht
    erreicht. Es kann doch nur am Schützen liegen.
    Er hat sein Ziel nicht richtig anvisiert oder
    den Bogen nicht weit genug gespannt.

  • Webra

    Mitglied
    11. November 2019 um 19:18 In Bezug auf: "Wenn ich mir was wünschen dürfte ..."

    Die meisten Frauen, liebe Madame.C, haben doch den
    Wunsch, Mutter zu werden. Wenn sich dieser Wunsch
    dann erfüllt, wissen sie zu 100%, dass dieses Kind
    ihr "leibliches ist". Mit jeder Geburt erfüllen sie
    den evolutionären Auftrag, ihre Gene weiterzugeben.

    Die meisten Männer haben aber den gleichen Wunsch
    und auch den gleichen evolutionären Auftrag. Ob sie diesen Auftrag aber erfüllt haben, wenn ihre
    Partnerin Schwanger ist, wissen sie nicht. Sie
    vertrauen ihr wenn sie sagt "wir bekommen ein Kind", dass dieses "Wir" stimmt. Vertrauen ist
    in einer Beziehung genauso wichtig wie Liebe.

    Das mag in deinen Ohren altmodisch klingen, aber
    eine Umfrage unter jungen Paaren hat ergeben, dass auch heute noch für 70% diese Verhaltensweise sehr
    Wichtig ist.

    Etwas Eigenes zu besitzen, liegt doch in der Natur des Menschen. Es zeigt seinen Mitmenschen, dass er
    seine Fähigkeiten erfolgreich eingesetzt hat. Egal
    ob es um das eigene Auto oder um das eigene Kind geht.

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