Webra
Erstellte Foren-Antworten
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„Eine nachtodliche Wahrnehmung dagegen setzt voraus, daß da irgendetwas ist, das wahrnehmen kann und das hätte ich zu gern erklärt.“ Palmstroem
Es könnte das sein, das nach dem letzten Atemzug des Menschen den Körper verlässt.
Man sagt ja auch zu einem Verstorbenen: „Er hat seinen Geist aufgegeben.“
Wir dürfen nicht den Fehler machen, uns bei der gedanklichen Beschäftigung mit einer
„nachtodlichen Wahrnehmung“ ein „Irgendetwas“, verstanden als etwas Körperliches, vorauszusetzen. Nach der logischen Erkenntnis, das alle Begriffe nur durch ihren Gegensatz
entstanden sind, muss es neben dem Körperlichen auch das Geistige geben. Leider haben wir
dafür aber keine Wahrnehmungsmöglichkeit.
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Hallo Mondin,
du hast mit deinem Beitrag genau das ausgedrückt, was auch meine Meinung ist.
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Was hier abläuft ist doch paradox. Unter der „Überschrift“ Religion und Glauben wird über
„Religion und Wissen“ diskutiert. Obwohl doch allgemein bekannt ist, dass Grundlage der Religion
der Glaube ist. Diese Grundlage bildet in der christlichen Religion das wichtigste aller Gebete.
„Ich glaube an Gott usw.“ Die Gläubigen selbst bestätigen damit ihre „Unwissenheit“ über
Gott. Wenn sie Wissen über Gott hätten, würden sie ja beten: “ Ich weiß von Gott usw.“ Selbst der
Stellvertreter Gottes auf Erden äußert sich so. Er tut somit öffentlich kund, dass er seinen Chef
auch nicht kennt. Ein wirklich Glaubender wird nie den Versuch machen Gott zu beweisen,
weil sich dadurch für ihm nichts ändert. Gottesbeweise fordern immer nur Ungläubige.
Sie hoffen sehr wahrscheinlich, dass dadurch in ihnen, nach erfolgtem Beweis, eine genau so
stark wirkende positive Kraft entsteht, wie es bei den meisten Gläubigen der Fall ist.
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Hallo Palmstroem, da muss ich wohl Einiges neu überdenken.
Da deine Kommentare immer den Charakter einer „wissenschaftlichen Stellungnahme“ haben,
gehe ich davon aus, dass du eine akademische Ausbildung hast. Ich finde darin immer wieder
neue Denkanstöße.
Sie beleben viele Themenforen.
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Neben den Wundern, die immer als Heilungsursache genannt werden, könnte es aber auch die
Selbstheilungskraft des Körpers sein, die die Heilung bewirkt hat. Aktiviert wird diese Kraft durch
einen Glauben der so stark ist, dass sich dieser für den Glaubenden in Gewissheit verwandelt hat.
Bevor ein Medikament die Zulassung erhält, wird es an Probanden erprobt. Dabei wird einer Hälfte
das Medikament verabreicht, die andere Hälfte bekommt, ohne es zu wissen, ein Placebo. Erstaunlicherweise erzielt man bei einem Teil der mit dem Placebo behandelten die gleiche positive Reaktion wie bei denen, die das Medikament erhielten. Sie waren überzeugt davon, dass sie auch das Medikament bekommen hatten.
„Glaube kann Berge versetzen“, heißt es ja.
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Die Wissenschaft, Palmstroem, gründet doch aber auch auf den Glauben, dass alles Seiende durch
den Urknall entstanden ist. Sie geht hier von ihrem Grundsatz „gesichertes Wissen“ ab.
Beide Richtungen, Religion und Wissenschaft, sind von ihrer Ausgangssituation her betrachtet erst
mal Glaubensrichtungen. Erst im Laufe ihrer Entwicklung hat sich die Theorie des Urknalls aufgrund
von wissenschaftlich abgesicherten Ergebnissen als „sehr wahrscheinliche Möglichkeit“
erwiesen. Dies ist, bisher, noch keiner Religion mit mit einem „Gott“ als Glaubensgrundlage
gelungen.
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Papyrus
Alle Worte die geschrieben
kommen stets aus unserem Geist:
Fad‘ wär‘ unsere Welt geblieben
wenn sie nicht aufs Blatt gereist.
Würde uns, der Welt was fehlen,
etwas das uns glücklich macht?
Ich sag ja, will nicht verhehlen
mir ihr lesen Freud‘ gebracht.
All‘ die wunderbaren Werke
die durchs Wort entstanden sind
sind doch unserer Kultur stärke
hätt‘ verweht der Zeiten Wind.
Ob Bibel, Faust und Zauberflöte
entstanden wären große Nöte
in all der großen Geister Leben
hätte es Papyrus nicht gegeben.
Auf Papyrus steht geschrieben
was des Autors Herz erregt.
Was ihn stets hat angetrieben
was ihn innerlich bewegt.
Webra
In vielen wissenschaftlichen Veröffentlichungen wird immer darauf hingewiesen, wie wichtig
die Erfindung des Rades für die Entwicklung unserer Zivilisation war. Ich bin jedoch der Meinung,
das die Erfindung des „Papyrus“ der des Rades gleich zu stellen ist. Wird leider fast gar nicht
publiziert.
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„Ok, du glaubst oder glaubtest an einen immateriellen Teil des Leibes, der auch noch unsterblich sein könnte. An die Existenz einer wie auch immer geformten Seele kann man glauben – oder auch nicht. Sie ist genausowenig beweisbar wie die Existenz eines Gottes.“ Palmströem
Ich habe mich oft gefragt und tue es auch Heute noch immer, wie man einem Menschen mit Worten
so stark verletzen kann, dass er im Extremfall in Tränen ausbricht. Sich also genau so verhält, als wenn er mit einem Stock geschlagen würde. Die Ursache des Tränenstroms bei körperlicher Züchtigung
kennen wir alle. Nerven leiten die empfundenen Schläge ins Gehirn und dort werden sie vom
Empfindungszentrum als Schmerz empfunden. Dies ist eine Vorsichtsmaßnahme, da starke
Schläge den Körper Schaden zufügen können und seine Existenz bedrohen.
Die Worte, die Menschen verletzen, bestehen nicht aus Materie und treffen auch nicht auf Materie,
aber trotzdem erzeugen sie eine gleiche Reaktion. Das Empfindungszentrum im Gehirn ist aber nicht betroffen.
Was wurde verletzt und wo befindet sich dieses, bisher, Unbekannte in unserem Körper?
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Der Dalai Lama hat dazu einen sehr beeindruckenden Satz gesagt: „Wenn ein Problem gelöst werden kann, braucht man sich keine Sorgen zu machen. Wenn nicht, sind Sorgen sinnlos.“ Dem ist nichts mehr hinzuzufügen, oder? seestern 47
Es ist aber leider so, dass gerade in der Politik und auch in der Wirtschaft eine gefundene Problemlösung gleichzeitig die Grundlage für ein neues Problem bildet. Sorgen über das Zukünftige
werden uns Menschen im privaten und auch gesellschaftlichen Bereich nicht erspart.