Erstellte Foren-Antworten

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  • Webra

    Mitglied
    14. Juni 2020 um 22:17 In Bezug auf: Wie pervers ist das denn?

    „Bei der Pädophilie ist ein Partner noch sexunmündig und auch körperlich und geistig

    noch nicht ausgereift. Das wichtigste beim Partnerschaftlichen Sex, der gemeinsame

    Genus, ist für ihm nicht da. Für ihm ist dies ein leidvoller Vorgang, der sich noch wesentlich

    vergrößert wenn dabei Gewalt angewandt wird. Der Homosexuelle Akt dagegen geschieht zwischen “Gleichberechtigten““ Webra

    Hallo Holzacker,

    du hast in meinem Kommentar ( siehe oben) etwas missverstanden. Der Partner, der bei

    einem pädophilen Sexualakt noch sexunmündig ist, also die Pubertät noch nicht durchlebt

    hat, kann doch nur ein Kind sein. Auch der Hinweis , dass dieser noch nicht körperlich und

    geistig ausgereift ist besagt doch, dass er noch nicht erwachsen ist.

    Mit dem von mir erwähntem Leid ist somit das kindliche Opfer und nicht der erwachsene

    Täter gemeint.

    Die Homosexualität, auch eine sexuelle Präferenz die von der Norm abweicht, wird seit

    einigen Jahren von vielen Gesellschaften anerkannt, weil sie bei keinem Beteiligten körperlichen oder seelischen Schaden anrichtet. Sie wird jetzt als „natürlich“ angesehen. Obwohl es heute noch Autoritäten gibt die diese Natürlichkeit als Krankheit bezeichnen.

    Die Natürlichkeit „Pädophilie“ wird zu recht von der Gesellschaft geahndet. Ihre Entstehung

    können wir aber nicht verhindern. Da wir also damit Leben müssen, muss die Gesellschaft

    Maßnahmen ergreifen um zu verhindern, dass so wenig Kinder wie eben möglich zu

    Opfern werden. Bestehende Maßnahmen müssen als Abschreckung verstärkt werden

    und therapeutische Hilfsmaßnahmen für die Täter, die ja auch Opfer ihrer Prägung sind,

    müssen zahlreicher angeboten werden.


    Vielleicht hätte ich meine Worte, die missverstanden hast, etwas konkreter formulieren sollen.

  • Webra

    Mitglied
    14. Juni 2020 um 16:34 In Bezug auf: Querdenker Demo Crailsheim vom 12. 6. 2020 Rede Michael Ballweg.

    Der größte teil des Kommentars von H. Prantl befasst sich mit : „Was ist wenn…“, also mit

    Möglichkeiten. Es gibt mit dieser App aber auch schon Erfahrungen, also Tatsachen, die ein

    positives Ergebnis erbracht haben. Südkorea hat durch den Einsatz dieser App die Pandemie

    von allen Ländern der Welt am besten überstanden. Dort könnte H. Prantl doch mal überprüfen, ob einige von diesen Möglichkeiten eingetreten sind. Falls dies so sein sollte,

    wäre diese Tatsache doch ein überzeugenderes Argument gegen die Einführung bei uns

    als die von ihm aufgezeigten Möglichkeiten.

  • Webra

    Mitglied
    14. Juni 2020 um 15:24 In Bezug auf: Was fasziniert am Buddhismus?

    @seestern, nun hast du dir solche Mühe gegeben und einen Link eingestellt, aber selbst die Alten haben anscheinend schon eine zu reduzierte Aufmerksamkeitsspanne, sich wenigstens anzuhören, was da geboten wird und danach erst zu kommentieren.“

    Da hat ein Alter es geschafft seine reduzierte Aufmerksamkeitsspanne zu überwinden und den

    Link angeklickt und was geschah? Es tauchte eine Website auf, die gefüllt war mit Werbung jeder Art. Der Anfang eines Textes, der recht Interessantes versprach, verschwand auch wieder hinter einer Leiste mit Werbung. Alle Versuche, diese zu beseitigen schlugen fehl.

    Da die Werbung, den Schluss zulässt, dass das alles vorwiegend für „die Jugend geschaffen“ wurde und mir mit bald 87 Jahren der Zugang verwehrt wird, vermute ich, dass da irgendein geheimnisvolles System integriert ist, welches beim anklicken automatisch das Alter erkennt. Slight Frown

  • Webra

    Mitglied
    12. Juni 2020 um 23:36 In Bezug auf: Wie pervers ist das denn?

    Holzhacker,

    es gab eine Zeit, da habe ich bei solchen Taten genau so emotional reagiert wie du

    und die meisten hier im Forum auch. Mich hat aber die Frage nicht losgelassen: “ Wie können diese Menschen beim Anblick eines Kindes überhaupt sexuell erregt werden“. Die sexuellen Reize, auf die Männer sonst reagieren, sind doch gar nicht vorhanden. D.h., sie müssen sexuell anders geprägt sein. Ich habe recherchiert und bin dabei auf viele wissenschaftlich fundierte Veröffentlichungen zu diesem Thema gestoßen. Heute gilt Pädophilie, genauso wie Homosexualität, als sexuelle Präferenz. Beide sind genetisch bedingt, die Wirkung die sie erzeugen, sind jedoch extrem unterschiedlich.

    Bei der Pädophilie ist ein Partner noch sexunmündig und auch körperlich und geistig

    noch nicht ausgereift. Das wichtigste beim Partnerschaftlichen Sex, der gemeinsame

    Genus, ist für ihm nicht da. Für ihm ist dies ein leidvoller Vorgang, der sich noch wesentlich

    vergrößert wenn dabei Gewalt angewandt wird. Der Homosexuelle Akt dagegen geschieht zwischen „gleichwertigen Partnern“ und ist von beiden gewollt. Genetische Prägungen, die ja

    im Stadium der Entwicklungen stattfinden, nehmen aber keine Rücksicht darauf, welche

    Wirkung sie im späteren Leben der Individuen erzeugen.


    In Deutschland sollen ca. 285.000 Männer pädophil geprägt sein. Davon sollen

    20.000 ihrer Prägung entsprechend aktiv sein. Welche Maßnahmen könnte unsere

    Gesellschaft unternehmen damit sich dies ändert? Selbst wenn wir alle einsperren,

    sie wachsen doch immer nach.


    Diese Erkenntnis hat mich bewogen zu schreiben, dass wir damit leben müssen.

  • Webra

    Mitglied
    11. Juni 2020 um 20:49 In Bezug auf: Wie pervers ist das denn?

    „Das heisst: Pädophile können nichts dafür, dass sie so sind.

    Absolut, das kann man sich nicht aussuchen. Dass das klar ist: Ich bagatellisiere keine Straftaten, dafür muss man die Täter zur Verantwortung ziehen. Aber pädophile Männer tun mir wegen ihrer Veranlagung und Einsamkeit leid.“ Psychiater Marc Graf in einem Interview.

    https: tageswoche.ch/form/interview/pädophil-werden-etwas -sucht sich-keiner-aus/

    Hier wird der Zusammenhang von Ursache und Wirkung dargestellt

    Auf genau dies wollte ich in meinem Kommentar hinweisen. Weil es bei diesem Thema

    neben der emotionalen Seite auch, wie bei allen Themen, eine sachliche gibt.

    All das, was ihr mir unterstellt, ist eure Auslegung. Ein wunderbares Beispiel für:

    Den Inhalt der Botschaft bestimmt der Empfänger.

  • Webra

    Mitglied
    11. Juni 2020 um 18:34 In Bezug auf: Wie pervers ist das denn?

    Du hast recht, happyday,

    all dies ist zu verdammen und auch zu bestrafen, es ändert aber nichts an meiner

    Feststellung, dass es weiterhin geschieht. Siehe Syrien, wo die Russen und auch die syrische

    Regierung bewusst Krankenhäuser und Schulen bombardiert. Ich verdamme und verurteile

    dies und auch die Taten der Pädophilen genau wie ihr. Aber alle Maßnahmen die angedroht

    und unternommen werden, ändern nichts an diesen Verhaltensweisen.

    Also müssen wir damit leben.


    Für mich ist die Menschheit noch weit, weit von dem Entfernt, was sie mal sein soll.

    Wir sind im evolutionären Plan immer noch im Versuchsstadium. Ob das Ziel, das die Evolution anstrebt je erreicht wird, ist offen.

  • Webra

    Mitglied
    11. Juni 2020 um 18:01 In Bezug auf: Wie pervers ist das denn?

    HalloGsaremba61,

    Menschen, deren limbisches System „von Natur aus unterentwickelt ist“ und dementsprechend handeln, unterliegen doch einem „natürlichen Zwang“. Sie können sich anstrengen so viel sie wollen, dieses Defizit werden sie dadurch nicht ausgleichen können

    und die dadurch begründeten Verhaltensweisen auch nicht ändern.

    Die Grundkonstruktion unserer Psyche ist genauso wie die unseres Körpers von der

    Kombination der Genen unserer Eltern geprägt. An diesem „Gerüst“ ändert sich auch nichts

    durch die Einflüsse der Umwelt, in der wir aufwachsen. In Einzelbereichen können Veränderungen durch eigenes Handeln erreicht werden. Ein kleinwüchsiger und schmächtiger Körper kann durch Training durch aus zu einem „Muskelprotz“ werden, er wird aber nie eine Größe von 1,80 m erreichen. Aus einem „Sensibelchen“ wird trotz aller Bemühungen nie ein „abgebrühter Hund“ werden. Die Natur hat uns da Grenzen gesetzt.

    Sind Mozart und Beethoven, Goethe und Schiller, zu solchen großen Leistungen in ihrem

    Gebiet fähig gewesen, weil sie fleißiger als andere geübt haben? Nein, diese Fähigkeiten

    wurden ihnen von Natur mitgegeben.


    Auch die Willenskraft, die erforderlich ist um irgendwelche, für die menschliche Gesellschaft

    negative Verhaltensweisen bei sich zu ändern, muss einem „gegeben sein“.

    Es gibt sicher einige Studien Z.B.:

    „Bei Untersuchungen von verurteilten Pädosexuellen konnte eine Veränderung der Gehirnstruktur nachgewiesen werden. Die für Emotionen verantwortliche Hirnregion(limbisches System) ist bei diesen Personen unterentwickelt. Man geht daher davon aus, dass bei Menschen mit solchen Veränderungen die sexuelle Prägung nur unzureichend ablaufen konnte.“ (Aus deinem Kommentar)

  • Webra

    Mitglied
    11. Juni 2020 um 15:17 In Bezug auf: Wie pervers ist das denn?

    Vor einer Verurteilung dieser Menschen sollte man sich nach meiner Meinung

    über “ Pädophilie“ erstmal Sachkundig machen. Suchbegriff in Wikipedia eingeben

    und den „Querverweisen“ folgen. Ich bin überzeugt, dass dann viele Kommentare

    anders ausfallen würden.

    Nach meiner Erkenntnis sind diese Menschen einem „natürlichen Zwang“ unterworfen,

    gegen den sie mit ihrem Willen nicht ankommen. Dies gehört für mich genauso

    zur Realität wie die menschliche Prägung, gesellschaftliche und politische Konflikte

    mit Gewalt zu lösen, also Kriege zu führen. Jahrtausende lange Erfahrung in diesem

    Bereich hat doch gezeigt, das hier auch einem „natürlicher Zwang“ gefolgt wird,

    dem die Menschheit hilflos ausgeliefert ist.

  • Webra

    Mitglied
    4. Juni 2020 um 18:34 In Bezug auf: Apropos Pfingsten - I

    Hallo Modesty,

    mit meinem Beitrag wollte ich nur klarstellen, dass der Vorwurf, nur Männer seien an allem

    Leid und Elend, dass durch Kriege erzeugt wird verantwortlich und dazu auch befähigt.

    Die Geschichte ist aber voll von Beispielen, dass Frauen genauso verantwortlich und befähigt sind wie Männer. In deinem Kommentar erwähnst du dies ja auch. Warum und weshalb dann immer dieser Vorwurf?

    Zu “ Gleicher Lohn bei gleicher Leistung“, was eigentlich selbstverständlich sein sollte, verhalten sich die Frauen aber nicht so kämpferisch wie bei „Mein Bauch gehört mir“. Fehlt euch für diese Aktion eine charismatische Führungspersönlichkeit oder hat dies nicht bei allen Frauen die gleiche Priorität? Im Gegensatz zu “ Mein Bauch gehört mir“ würdet ihr hierbei sogar große Unterstützung von den Männern bekommen.

  • Webra

    Mitglied
    2. Juni 2020 um 19:23 In Bezug auf: Apropos Pfingsten - I

    „Ganz anders natürlich die Männer, die sich in unangenehmen, zeitaufreibenden und auch nervenaufreibenden Situationen ganz rational und verantwortungsvoll für ‚Krieg‘ (also für die steinzeitliche Problemlösung durch Kräftemessen (= Sch….vergleich) beim gegenseitigen Ein- und/oder Abschlagen von Köpfen) zu entscheiden pflegen (auch in übertragenem Sinne.) Dabei haben sie sich zwar noch nie einen Dreck um Leben und Gesundheit ihrer Frauen, Kinder, Eltern und anderer Mitmenschen geschert….“ Modesty

    Ich bin für die Gleichstellung und Gleichberechtigung der Frauen in allen Bereichen des

    Lebens. Nur eines kann ich nicht verstehen. Bei der Entwicklung des menschlichen Lebens

    ( damit meine ich alles was nach dem Zeugungsakt geschieht), sind wir Männer ja „draußen vor“. Wir hatten unser Vergnügen, haben aber keinerlei eigene Erfahrung über all die

    körperlichen Beeinträchtigungen, die eine Frau während ihrer Schwangerschaft ertragen

    muss. Als Abschluss des ganzen Entwicklungsprozesses, bei der Geburt, ertragen sie dann

    Schmerzen, die nach Angaben von Fachleuten die größten sind, die Menschen erleiden

    Können. Vielleicht ist dieser ganze Entwicklungsvorgang der Grund dafür, das Frauen

    eine andere Einstellung zum Leben haben als wir Männer.

    Dieser Annahme steht aber entgegen, dass die Frauen in ihrem Kampf um die Gleichstellung

    sich auch dafür stark gemacht haben, Soldatin werden zu dürfen. Sie haben durchgesetzt,

    dass sie neben dem Sanitätsdienst jetzt auch in Kampfeinheiten integriert werden.

    Die „Lebensspenderin“ als „Tötungswesen“, für mich eine grauenhafte Vorstellung.

    Im letztem Weltkrieg waren bei der „Roten Armee“ Frauen als Scharfschützen eingesetzt.

    Für den Gegner nicht sichtbar haben sie diesen getötet. Nicht gerade “ eine ehrenvolle“

    Art des Kampfes, wenn es so etwas überhaupt gibt.

    Auf der einen Seite Leben unter Leiden und Schmerzen gebären und dann aber auch

    Stolz darauf sein, wenn ihr wegen der Tötung vieler Feinde ein Orden verliehen wird.

    Übrigens gab es auch eine Kommandeuse von Buchenwald, die mit der tätowirten

    Haut von vergasten KZ-Häftlingen sich Lampenschirme und Bucheinbindungen hat

    anfertigen lassen.

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