Haushaltsauflösung einer Seniorenwohnung

In einem langen Leben sammeln sich in einem Haushalt allerhand Dinge an. Viele davon fristen seit Jahren ein trostloses Dasein ohne jeglichen Nutzen auf Dachböden oder in Kellerabteilen. Die meisten Menschen finden sich irgendwann in einer Situation wieder, in der eine Entrümpelung des Haushalts oder gar eine Haushaltsauflösung unvermeidlich ist. Entweder wird irgendwann der Platz zu wenig oder die Bewohner müssen in eine kleinere, seniorengerechte Wohnung oder gar in ein Heim umsiedeln. Aber auch ein Todesfall kann dazu führen, dass ein Haushalt, in dem ältere Herrschaften gewohnt haben, durch die Angehörigen aufgelöst werden muss - eine immense Herausforderung in einer Zeit, die eigentlich der Trauer und Ruhe gehören sollte. Viele Menschen sind also in einer schwierigen Phase ihres Lebens mit einer Aufgabe konfrontiert, die schon zu Normalzeiten äußerst anspruchsvoll zu handhaben ist.

Der Profi hilft!

Trauernde Angehörige, die sich nicht mit der komplexen und fordernden Aufgabe einer Haushaltsauflösung beschäftigen möchten, finden hier kompetente Ansprechpartner, die einem mit Rat und vor allem Tat zur Seite stehen. Denn die Auflösung eines kompletten Haushalts sollte nicht unterschätzt werden. Freilich ist es dennoch sinnvoll, vor der Beauftragung eines Entrümpelungsunternehmens einmal durch die Räumlichkeiten zu gehen und sich einen Überblick über den Hausrat zu verschaffen. Diese Vorgehensweise hat mehrere Vorteile.

Abschied nehmen und Andenken retten!

Vielen Angehörigen hilft es, nach dem Tod eines nahen Verwandten noch einmal die Räumlichkeiten zu besuchen, in denen der Verstorbene zuletzt gelebt hat. Auf diese Weise fällt es leichter, Abschied zu nehmen. Im Zuge dessen sollten die ein- oder anderen Erinnerungsstücke, an denen einem besonders viel liegt, aus dem Haushalt gerettet werden. Die Gefahr bei der Haushaltsauflösung eines verstorbenen Verwandten liegt darin, dass sehr häufig entweder zu viel oder zu wenig an erinnerungsträchtigen Gegenständen mitgenommen wird. Manche Menschen können überhaupt nicht loslassen, andere dagegen wollen einen sehr klaren Schnitt und verabschieden sich konsequent von allem. Die Wahrheit liegt meist in der Mitte. Hier kann es hilfreich sein, eine neutrale Dritte Person als Unterstützung miteinzubeziehen.

Hilfreiche Tipps

Die beste Entrümpelung ist immer die, die gar nicht notwendig ist. Daher ist es sinnvoll, sich schon zu Lebzeiten mit der Thematik zu beschäftigen, damit Angehörige nicht zusätzlich zu unvermeidlichen bürokratischen Angelegenheiten auch noch mit der Aufgabe einer kompletten Haushaltsentrümpelung belastet werden. Natürlich befasst sich zu Lebzeiten niemand gerne mit dem Tod. Doch genauso wie die Errichtung eines Testaments dazu beiträgt, Streitigkeiten und schwierige Situationen unter den Angehörigen nach dem Ableben zu vermeiden, hilft es, seinen Haushalt beizeiten schon so zu ordnen, dass der Aufwand für die Hinterbliebenen möglichst gering ist. Wertvolle Gegenstände und wichtige Unterlagen sollten natürlich stets leicht zu finden und gut geordnet sein. Darüber hinaus kann in Abstimmung mit den Angehörigen bereits festgelegt werden, welche weitere Verwendung man sich für einzelne Gegenstände wünscht. Auch können Dinge, die noch gut erhalten, aber keinen Erinnerungswert mehr haben, in Kartons vorsortiert werden und als Spende für karitative Einrichtungen bereitgestellt werden.

Fazit

Eine umfangreiche Entrümpelung oder die Auflösung eines kompletten Haushalts ist eine Menge Arbeit, zumal häufig auch ein gewisser Zeitdruck vorhanden ist, weil beispielsweise eine Mietwohnung fristgerecht geräumt werden muss. Wer sich mit der Situation überfordert fühlt, sollte sich nicht scheuen, eine entsprechende Fachfirma zu beauftragen.

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