Zahnpflege 60Plus: Warum es nie zu spät für ein strahlendes Lächeln ist

Ein schönes, strahlendes Lächeln ist für viele Menschen ein wichtiges Schönheitsmerkmal. Doch gesunde Zähne haben noch einen weiteren Vorteil. Sie beeinflussen maßgeblich die Gesundheit des gesamten Körpers! Während einige denken, dass es mit über 60 Jahren schon zu spät ist, kann man selbst im Alter noch einiges dafür tun, dass die Zähne gesund und strahlend bleiben. Dieser Artikel gibt wichtige Tipps für die Zahnpflege.

Warum ist eine eingehende Zahnpflege so wichtig?

Strahlende Zähne sind schön – dabei sind sich die meisten Menschen einig. Doch nicht nur das. Sie tragen auch zur Gesundheit des Körpers bei. Die Gesundheit des Menschen beginnt in seinem Mundraum. Daher ist es wichtig, schon früh mit der richtigen Zahnpflege zu beginnen und sie bis ins hohe Alter fortzuführen.

Ratsam ist auch eine Zahnzusatzversicherung, da Behandlungen im Mundraum schnell hohe Kosten entstehen lassen. Sollte trotz eingehender Pflege eine Brücke, ein Zahnersatz oder eine ähnliche Behandlung nötig sein, greift diese Versicherung und deckt je nach Tarif einen Großteil der Kosten.

Viele wissen es nicht, doch ein ungesunder Mundraum kann das Wohlbefinden schmälern. Nicht nur Mundgeruch und andere unangenehme Symptome entstehen. Wenn sich eine Karies oder Parodontitis bildet, kommt es zu unangenehmen Entzündungen. Unbehandelt können sich diese über den Blutkreislauf im ganzen Körper verteilen.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Gelenkschmerzen und viele weitere Beschwerden können entstehen. Daher ist es das A und O, den Mundraum gesund zu halten, um der allgemeinen Gesundheit etwas Gutes zu tun. Doch wie geht das?

Regelmäßige Prophylaxe durch den Zahnarzt – selbst im hohen Alter

Als Kinder bekommen die meisten schon beigebracht: Der regelmäßige Besuch beim Zahnarzt ist ein Muss! Ab einem Alter von 6 Jahren sollte der Mensch zweimal im Jahr einen Termin bei seinem Zahnarzt wahrnehmen. Das gilt nicht nur für Kinder, Jugendliche und Menschen mittleren Alters. Auch diejenigen, die schon über 60 Jahre alt sind, sollten eine eingehende Prophylaxe durchführen lassen. Hier ist es womöglich sogar noch wichtiger denn je!

Der Zahnarzt untersucht im Zuge der halbjährlichen Prophylaxe Zähne, Zahnfleisch und Kiefer. Er kann feststellen, ob sich bestimmte Krankheiten entwickeln und ob Zahnstein entfernt werden muss. So kann bei Problemen im Mundraum schnell eingegriffen werden – noch ehe Beschwerden entstehen.

Zahnvorsorge zu Hause – das sollten Senioren beachten

Wer sich schon zu den Senioren zählen darf, sollte einiges beachten, wenn es um die Zahnpflege zu Hause geht. Wie bei allen anderen auch, empfiehlt es sich, die Zähne mindestens zweimal täglich für jeweils zwei Minuten zu putzen. Auf Zahnseide und Mundspülungen sollte ebenfalls nicht verzichtet werden.

Wer Implantate trägt, sollte den Anweisungen des Zahnarztes zur richtigen Mundhygiene folgen. Das ist essenziell, da es sonst zu weiteren Schäden im Mundraum kommen kann. Das kann die Gesundheit stark beeinträchtigen!

Auch die richtige Ernährung spielt eine wichtige Rolle. Im Seniorenalter sind viele auf eine spezifische Ernährung angewiesen, um potenzielle Krankheiten wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Bluthochdruck in Schach zu halten. Doch auch für die Zähne ist es wichtig, auf die Ernährung zu achten. Generell gilt: säure- und zuckerarm sollten die Speisen sein! Damit tut man übrigens nicht nur dem Mundraum etwas Gutes, sondern auch dem ganzen Körper.

Zahnpflege der „Dritten“ – darum ist sie so wichtig

Wer schon die „Dritten“ trägt, mag auf die Zahngesundheit womöglich nicht mehr so viel Wert legen wie früher. Allerdings ist es hier ebenfalls unabdingbar, eine Zahnpflegeroutine zu etablieren.

Es gibt spezielle Prothesenbürsten, die sich anstelle der herkömmlichen Zahnbürste für eine besonders gründliche Reinigung nutzen lassen. Da es oftmals schwierig ist, alle Zahnzwischenräume zu erwischen, sollte man systematisch vorgehen. Es lohnt sich, sich jeden Zahn einzeln vorzunehmen.

Wichtig bei der Reinigung ist, dass herkömmliche Zahnpasta ungeeignet ist. Sie enthält Schleifstoffe, die die Prothese beschädigen können. Besser sind spezielle Prothesenpasten, die zwar eine gründliche Reinigung bieten, jedoch nicht die „Dritten“ in Mitleidenschaft ziehen.

Zusammenfassend

Die Gesundheit im Mundraum ist essenziell für eine ganzheitliche Gesundheit des menschlichen Organismus. Allerdings sind nicht nur die jungen Jahre dafür da, Zähne und Zahnfleisch gesund zu erhalten. Selbst im Alter lässt sich noch die ein oder andere Maßnahme ergreifen, die zu einem höheren Wohlbefinden und einem gesunden Körper führt. Wichtig ist in dem Zuge auch eine gute Zahnzusatzversicherung, damit der Großteil der anfallenden Kosten für Zahnbehandlungen abgedeckt ist.

Bild von Pixabay

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