Gedichte aus verschiedenen Lebensabschnitten

Das Gedicht "Ich wünsche mir den Frieden" ist sozusagen ein Auftragswerk. Es war noch mitten im kalten Krieg (1981). Die Großmächte ließen wieder einmal bedrohlich die Säbel rasseln, als meine damals elfjährige Tochter aus der Schule nach Hause kam, jammernd, sie solle sich etwas einfallen lassen, was der Erhaltung des Weltfriedens dienlich sei. Da war erst einmal guter Rat teuer. Was sollte ein Kind für die Erhaltung des Weltfriedens tun? Wir dachten eine Weile angestrengt nach, wie die Aufgabe zu bewältigen sei und kamen zu dem Ergebnis, dem Weltfrieden ein Gedicht zu widmen.

Ich wünsche mir den Frieden

Ich wünsche mir für diese Erde
und für die Menschen insgesamt,
dass endlich Friede werde,
drum, bitte, reicht euch doch die Hand.

Ich wünsche mir
ein Land des Friedens,
das alle Kontinente fasst
und Menschen froh des Sieges,
voll Glück und ohne Last.

Ich wünsche mir
für alle Kinder,
dass ihre Kindheit niemand stört
und für die Zukunft dies nicht minder,
damit das Morgen uns gehört.

Ich wünsch mir,
dass auf alle,
die Kriegsgelüste hegen,
der Fluch der Menschheit falle
und dass nur gute Menschen leben.

Ich wünsche mir für uns
viel Stärke und viel Kraft
um alle Kriege zu verhindern
und der Armee, die dieses schafft,
den Dank von allen Kindern.

Ich wünsch mir,
dass mich alle hören
und dass mein Wort Gedanken lenkt.
Ich möchte jeden Menschen stören,
der heut nicht an den Frieden denkt.

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