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  • Webra

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    10. November 2019 um 18:59 In Bezug auf: Sind wir so einzigartig?

    "Dadurch nehmen die relativen Häufigkeiten der Erbanlagen mit günstigen Merkmalsausprägungen in der Population zu, während die relativen Häufigkeiten der Erbanlagen mit ungünstigen Merkmalsausprägungen abnehmen". Aus "Selektion" bei Wikipedia.

    Wo, lieber Dabbes, ist die Fähigkeit "beheimatet" um die Häufigkeit von "Erbanlagen mit günstigen
    Merkmalsausprägungen" und die mit "ungünstigen
    Merkmalsausprägungen" zu erkennen und zu bewirken,
    dass letztere sich nicht mehr so stark vermehren?

    Die Selektion versucht doch so lange etwas zu
    verändern, bis ein gewünschtes Ergebnis erreicht ist. Das gleiche tut doch auch der Züchter.

  • Webra

    Mitglied
    10. November 2019 um 18:42 In Bezug auf: "Wenn ich mir was wünschen dürfte ..."

    Wenn eine Partnerin oder ein Partner ständig im
    Kopf "fremd geht", ist dies doch ein Zeichen
    dafür, Madame.C, dass es in dieser Beziehung
    nicht mehr "rund läuft". Meistens ist davon der
    sexuelle Bereich betroffen.
    Hier könnte doch aber ein offenes Gespräch Abhilfe
    schaffen.

    Zu meiner Zeit und erst recht zu der deines
    Großvaters, war die Empfängnisverhütung nicht so
    sicher wie heute. Ich hätte also nie gewusst, ob die Kinder, für die ich mich "abrackere", meine eigenen sind oder die des Liebhabers meiner Frau. Für sein Vergnügen müsste ich doch fast für zwei Jahrzehnte Leistungen erbringen. Du wirst wenige
    Männer finden, die dazu bereit sind. Dein
    Großvater war auch hier eine Ausnahme. Das Frauen so ein Verhalten gut finden, ist doch
    klar, schließlich geht es um die Verwirklichung von Eigeninteressen.

    Als "Friedrich der Große" mal gefragt wurde, woran
    es liegen könnte, dass Frauen ihre Kinder oft mehr
    lieben als es ihre Männer tun, antwortete er,
    militärisch kurz: " Weil sie wissen, dass es ihre
    sind"!

  • Webra

    Mitglied
    10. November 2019 um 0:58 In Bezug auf: "Wenn ich mir was wünschen dürfte ..."

    Kann Mann oder Frau in einer festen Beziehung
    glücklich sein, wenn es für den anderen noch
    "Nebenpartner" gibt? Möchten nicht Beide während dieser Zeit der oder die Eine sein?

    Ich würde die Beziehung sofort beenden um meine
    Selbstachtung nicht zu verlieren.

    Ich meine nicht den "Unfallseitensprung".

  • Webra

    Mitglied
    9. November 2019 um 23:41 In Bezug auf: Sind wir so einzigartig?

    Hallo Yade,
    nach menschlichem Verständnis entsteht nichts durch Passivität. Alles Seiende erfordert Aktivität.
    Von Anbeginn ihres Seins versuchen die Menschen diese Aktivität zu erkennen. Dies geschieht auf
    zwei unterschiedlichen Grundlagen. Als
    Religion (mystisch) und als Forschung (wissenschaftlich).

    Die Erkenntnisse aus diesen beiden Suchrichtungen sind deshalb unterschiedlich.
    Bei Religion ist es der " an Gewissheit grenzende
    Glaube" und bei der Wissenschaft das "wiederholbare Ergebnis eines Experiments".
    Bei der wissenschaftlichen Suche gibt es aber noch eine weiter Suchgrundlage, die Logik.
    Bei der Logik kommt man durch den Aufbau eines
    folgerichtigen Gedankenganges zu Erkenntnissen.
    Glauben kann man an Alles, Wissen muss gesichert
    sein.

    Wenn es um die Entstehung der Arten geht, hat die
    Wissenschaft die Evolutionstheorie entwickelt.
    Begründet durch Beobachtungen der Natur und daraus
    gezogener Schlussfolgerungen. Das Ergebnis heißt:
    " Die Arten entstanden und entstehen noch immer
    durch Versuch und Irrtum. Die Individuen, die die
    besten Fähigkeiten zum Überleben haben werden
    miteinander gekreuzt damit sie noch bessere Fähigkeiten entwickeln. Wir Menschen nennen diesen
    Vorgang "züchten".

    Züchten setzt aber Aktivität, Planen, Erkenntnis und Veränderung voraus. Logischerweise müssten bei der Evolution diese Fähigkeiten auch irgendwo
    "beheimatet" sein. Die Wissenschaft verhält sich
    hier aber genauso wie bei der Theorie des
    Urknalls. Sie kann nur deshalb forschen, weil sie sich mit einer von ihr selbst formulierten Ursache
    zufrieden gibt, die durch die bereits erzielten Ergebnisse für sie eine Gewissheit ist.
    Sie glaubt daran. Ihr Gott ist der Urknall.

    Weil nach meinem logischen Verständnis kein Produkt ohne einen Produzenten entsteht, habe ich meinen, von dir erwähnten Satz geschrieben.

    PS.:
    Deine Beiträge erregen nicht nur meine Aufmerksamkeit, ich lese sie auch gerne.

  • Webra

    Mitglied
    8. November 2019 um 1:25 In Bezug auf: Fromm gleich lustfeindlich - oder etwa nicht!

    Hallo Madame.C,
    ich kann mich nicht daran erinner, dass bei den
    heftigen, öffentlichen Diskussionen über die Einführung der Straffreiheit eines Schwangerschaftsabbruches den Gegnern als Motiv für ihre Ablehnung "Lustfeindlichkeit" vorgeworfen wurde.

    Da ging es immer nur um die Frage, bis zu welchen
    Zeitpunkt entstehendes Leben beendet werden darf.
    Nach deren Überzeugung dienen alle Argumente und
    Maßnahmen die sie unternehmen der Lebensrettung. Grundsätzlich doch ein positives Motiv.
    Warum willst du denen aber etwas Negatives unterschieben?

    Der jetz legale Schwangerschaftsabruch befreit
    doch die Frauen von einer bedrückenden Lebenssituation. Das ist für die Frauen auch positiv.
    Keiner käme doch auf die Idde den Frauen
    "Lebensfeindlichkeit" zu unterstellen.

  • Webra

    Mitglied
    6. November 2019 um 22:27 In Bezug auf: "Wenn ich mir was wünschen dürfte ..."

    "Humor ist eine Flucht vor der Verzweiflung, ein knappes Entkommen im Glauben".
    Christopher Fry, britischer Schriftsteller und
    Dramatiker. Schrieb u.a. die Drehbücher für die
    Bettler Oper, Barabas und Ben Hur.

    Für eine Frau, die mit einem Mann zusammen Lebt
    der, wenn er verzweifelt ist flüchtet, ist das Zusammenleben auch kein "Zuckerschlecken". :-B

  • Webra

    Mitglied
    6. November 2019 um 18:40 In Bezug auf: Stümper oder Gesetzesbrecher?

    Hallo Holzhacker,
    Recht hat nicht nur "eigentlich nichts mit
    Gerechtigkeit zu tun", es hat grundsätzlich nichts
    mit Gerechtigkeit zu tun. Von uns juristischen
    Laien wird dies aber immer angenommen.

    Wenn nach solchen Fällen, die hier ins Spiel
    gebracht wurden, keine Anklage erhoben wird, weil die Ermittlungsbehörden keinen Straftatbestand feststellen konnten, ist dies doch Rechtens.

  • Webra

    Mitglied
    6. November 2019 um 0:33 In Bezug auf: Sind wir so einzigartig?

    "Wahrscheinlicher ist wohl, dass das "Experiment" millionen-, millardenfach-fach, oder unzählig ablaufen wird, und irgenwo und irgendwann "erfolgreich" sein wird. Und danach beginnt die Geschichte von vorn. "Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde" sagte der Seher Johannes.

    Oder es wird alles doch ganz anders sein!?"
    Joschele

    Der große Geysir im Yellowstone National Park stößt alle 90 Minuten eine ca. 100m hohe Wassersäule aus. Nach einigen Minuten fällt diese dann in sich
    zusammen. 90 Minuten später beginnt das Gleich von
    Neuem. Ein sich fortlaufen wiederholender Prozess,
    der erst enden würde, wenn die Wirkungskraft erlischt.

    Ich dachte, so könnte es doch auch mit unserem Universum sein. Dass, in dem wir gerade Leben wird
    nach dem Abschwächen der Wirkungskraft wieder in
    sich zusammenfallen, um nach deren Erstarkung
    neu zu entstehen.

    Aber, da hast du recht, es kann alles auch ganz anders sein.

  • Webra

    Mitglied
    5. November 2019 um 23:46 In Bezug auf: Das Zitat

    Daraus ergibt sich doch die Schlussfolgerung, dass
    viele Staaten auch viele Kollisionsmöglichkeiten
    bedeuten, die im schlimmsten Fall zu kriegerischen
    Auseinandersetzungen führen.

    Deshalb ist es doch vernünftig, viele Staaten zu einer Interessengemeinschaft zu bündeln, um so
    etwas zu verhindern. Dies war auch der Grund,
    weshalb s. Zt. Politiker die Grundlagen geschaffen
    haben, die zur Bildung der EU führten.

    Das Ziel, dass denen vor Augen schwebte, die
    "Vereinigten Staaten von Europa", haben wir aber noch nicht erreicht. Aus Nationalen Egoismus wollen die meisten Beteiligten dies auch
    gar nicht.
    Sie geben sich der Illusion hin, dass kein europäischer Staat mehr seine Interessen mit Gewalt durchsetzen wird.
    Russland hat uns aber mit der Krim das Gegenteil bewiesen.

  • Webra

    Mitglied
    4. November 2019 um 19:31 In Bezug auf:

    Hallo Joschele,
    mit deinem Kommentar von 11.47 Uhr hast du mir viel
    "Gedankenstoff" geliefert der noch verarbeitet
    werden muss.
    Danke!

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