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Erstellte Foren-Antworten
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"Dadurch nehmen die relativen Häufigkeiten der Erbanlagen mit günstigen Merkmalsausprägungen in der Population zu, während die relativen Häufigkeiten der Erbanlagen mit ungünstigen Merkmalsausprägungen abnehmen". Aus "Selektion" bei Wikipedia.
Wo, lieber Dabbes, ist die Fähigkeit "beheimatet" um die Häufigkeit von "Erbanlagen mit günstigen
Merkmalsausprägungen" und die mit "ungünstigen
Merkmalsausprägungen" zu erkennen und zu bewirken,
dass letztere sich nicht mehr so stark vermehren?Die Selektion versucht doch so lange etwas zu
verändern, bis ein gewünschtes Ergebnis erreicht ist. Das gleiche tut doch auch der Züchter. -
Wenn eine Partnerin oder ein Partner ständig im
Kopf "fremd geht", ist dies doch ein Zeichen
dafür, Madame.C, dass es in dieser Beziehung
nicht mehr "rund läuft". Meistens ist davon der
sexuelle Bereich betroffen.
Hier könnte doch aber ein offenes Gespräch Abhilfe
schaffen.Zu meiner Zeit und erst recht zu der deines
Großvaters, war die Empfängnisverhütung nicht so
sicher wie heute. Ich hätte also nie gewusst, ob die Kinder, für die ich mich "abrackere", meine eigenen sind oder die des Liebhabers meiner Frau. Für sein Vergnügen müsste ich doch fast für zwei Jahrzehnte Leistungen erbringen. Du wirst wenige
Männer finden, die dazu bereit sind. Dein
Großvater war auch hier eine Ausnahme. Das Frauen so ein Verhalten gut finden, ist doch
klar, schließlich geht es um die Verwirklichung von Eigeninteressen.Als "Friedrich der Große" mal gefragt wurde, woran
es liegen könnte, dass Frauen ihre Kinder oft mehr
lieben als es ihre Männer tun, antwortete er,
militärisch kurz: " Weil sie wissen, dass es ihre
sind"! -
Kann Mann oder Frau in einer festen Beziehung
glücklich sein, wenn es für den anderen noch
"Nebenpartner" gibt? Möchten nicht Beide während dieser Zeit der oder die Eine sein?Ich würde die Beziehung sofort beenden um meine
Selbstachtung nicht zu verlieren.Ich meine nicht den "Unfallseitensprung".
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Hallo Yade,
nach menschlichem Verständnis entsteht nichts durch Passivität. Alles Seiende erfordert Aktivität.
Von Anbeginn ihres Seins versuchen die Menschen diese Aktivität zu erkennen. Dies geschieht auf
zwei unterschiedlichen Grundlagen. Als
Religion (mystisch) und als Forschung (wissenschaftlich).Die Erkenntnisse aus diesen beiden Suchrichtungen sind deshalb unterschiedlich.
Bei Religion ist es der " an Gewissheit grenzende
Glaube" und bei der Wissenschaft das "wiederholbare Ergebnis eines Experiments".
Bei der wissenschaftlichen Suche gibt es aber noch eine weiter Suchgrundlage, die Logik.
Bei der Logik kommt man durch den Aufbau eines
folgerichtigen Gedankenganges zu Erkenntnissen.
Glauben kann man an Alles, Wissen muss gesichert
sein.Wenn es um die Entstehung der Arten geht, hat die
Wissenschaft die Evolutionstheorie entwickelt.
Begründet durch Beobachtungen der Natur und daraus
gezogener Schlussfolgerungen. Das Ergebnis heißt:
" Die Arten entstanden und entstehen noch immer
durch Versuch und Irrtum. Die Individuen, die die
besten Fähigkeiten zum Überleben haben werden
miteinander gekreuzt damit sie noch bessere Fähigkeiten entwickeln. Wir Menschen nennen diesen
Vorgang "züchten".Züchten setzt aber Aktivität, Planen, Erkenntnis und Veränderung voraus. Logischerweise müssten bei der Evolution diese Fähigkeiten auch irgendwo
"beheimatet" sein. Die Wissenschaft verhält sich
hier aber genauso wie bei der Theorie des
Urknalls. Sie kann nur deshalb forschen, weil sie sich mit einer von ihr selbst formulierten Ursache
zufrieden gibt, die durch die bereits erzielten Ergebnisse für sie eine Gewissheit ist.
Sie glaubt daran. Ihr Gott ist der Urknall.Weil nach meinem logischen Verständnis kein Produkt ohne einen Produzenten entsteht, habe ich meinen, von dir erwähnten Satz geschrieben.
PS.:
Deine Beiträge erregen nicht nur meine Aufmerksamkeit, ich lese sie auch gerne. -
Hallo Madame.C,
ich kann mich nicht daran erinner, dass bei den
heftigen, öffentlichen Diskussionen über die Einführung der Straffreiheit eines Schwangerschaftsabbruches den Gegnern als Motiv für ihre Ablehnung "Lustfeindlichkeit" vorgeworfen wurde.Da ging es immer nur um die Frage, bis zu welchen
Zeitpunkt entstehendes Leben beendet werden darf.
Nach deren Überzeugung dienen alle Argumente und
Maßnahmen die sie unternehmen der Lebensrettung. Grundsätzlich doch ein positives Motiv.
Warum willst du denen aber etwas Negatives unterschieben?Der jetz legale Schwangerschaftsabruch befreit
doch die Frauen von einer bedrückenden Lebenssituation. Das ist für die Frauen auch positiv.
Keiner käme doch auf die Idde den Frauen
"Lebensfeindlichkeit" zu unterstellen. -
"Humor ist eine Flucht vor der Verzweiflung, ein knappes Entkommen im Glauben".
Christopher Fry, britischer Schriftsteller und
Dramatiker. Schrieb u.a. die Drehbücher für die
Bettler Oper, Barabas und Ben Hur.Für eine Frau, die mit einem Mann zusammen Lebt
der, wenn er verzweifelt ist flüchtet, ist das Zusammenleben auch kein "Zuckerschlecken". :-B -
Hallo Holzhacker,
Recht hat nicht nur "eigentlich nichts mit
Gerechtigkeit zu tun", es hat grundsätzlich nichts
mit Gerechtigkeit zu tun. Von uns juristischen
Laien wird dies aber immer angenommen.Wenn nach solchen Fällen, die hier ins Spiel
gebracht wurden, keine Anklage erhoben wird, weil die Ermittlungsbehörden keinen Straftatbestand feststellen konnten, ist dies doch Rechtens. -
"Wahrscheinlicher ist wohl, dass das "Experiment" millionen-, millardenfach-fach, oder unzählig ablaufen wird, und irgenwo und irgendwann "erfolgreich" sein wird. Und danach beginnt die Geschichte von vorn. "Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde" sagte der Seher Johannes.
Oder es wird alles doch ganz anders sein!?"
JoscheleDer große Geysir im Yellowstone National Park stößt alle 90 Minuten eine ca. 100m hohe Wassersäule aus. Nach einigen Minuten fällt diese dann in sich
zusammen. 90 Minuten später beginnt das Gleich von
Neuem. Ein sich fortlaufen wiederholender Prozess,
der erst enden würde, wenn die Wirkungskraft erlischt.Ich dachte, so könnte es doch auch mit unserem Universum sein. Dass, in dem wir gerade Leben wird
nach dem Abschwächen der Wirkungskraft wieder in
sich zusammenfallen, um nach deren Erstarkung
neu zu entstehen.Aber, da hast du recht, es kann alles auch ganz anders sein.
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Daraus ergibt sich doch die Schlussfolgerung, dass
viele Staaten auch viele Kollisionsmöglichkeiten
bedeuten, die im schlimmsten Fall zu kriegerischen
Auseinandersetzungen führen.Deshalb ist es doch vernünftig, viele Staaten zu einer Interessengemeinschaft zu bündeln, um so
etwas zu verhindern. Dies war auch der Grund,
weshalb s. Zt. Politiker die Grundlagen geschaffen
haben, die zur Bildung der EU führten.Das Ziel, dass denen vor Augen schwebte, die
"Vereinigten Staaten von Europa", haben wir aber noch nicht erreicht. Aus Nationalen Egoismus wollen die meisten Beteiligten dies auch
gar nicht.
Sie geben sich der Illusion hin, dass kein europäischer Staat mehr seine Interessen mit Gewalt durchsetzen wird.
Russland hat uns aber mit der Krim das Gegenteil bewiesen. -
Hallo Joschele,
mit deinem Kommentar von 11.47 Uhr hast du mir viel
"Gedankenstoff" geliefert der noch verarbeitet
werden muss.
Danke!