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  • Österreich ist geschockt.

     Manjana antwortete vor 2 Jahren, 3 Monate 10 Teilnehmer · 14 Beiträge
  • Webra

    Teilnehmer
    6. Oktober 2019 um 22:54

    Heute Morgen gegen 6 Uhr betrat ein 25 jähriger
    in Kitzbühel die Polizeiwache, legte ein Messer und eine Pistole auf den Tisch und sagt" Ich habe
    fünf Menschen getötet".

    Was war geschehen?

    Nach bisherigen Ermittlungstand hatte er Spätabends
    versucht mit seiner Exfreundin ein Gespräch zu
    führen. Sie hatte vor zwei Monaten die Beziehung beendet. Sie wohnte im Haus ihrer Eltern. Vor der
    Haustür wurde er jedoch von ihr abgewiesen. Er ging weck und holte sich die Pistole seines Bruders. Mit dieser ging er wieder zum Hause seiner Ex und klingelte. Als der Vater die Tür öffnete erschoss er ihn. Im Treppenhaus traf er dann auf die Mutter und den Bruder. Auch diese erschoss er
    sofort und gelangt dann über einen Balkon in das
    Zimmer seiner Ex. Er erschoss auch sie und ihren neuen Freund, der bei ihr schlief.

    Was muss in seinen Kopf geschehen sein, wegen einer verschmähten Liebe solch ein Unheil anzurichten und dann noch die Kaltblütigkeit besitzen zur Polizei zu gehen und sich zu stellen?

    Es handelt sich hier um zwei alteingesessene, gut
    situierte Familien. Auch der Täter ist vorher nie
    auffällig geworden.

  • Seniora

    Teilnehmer
    7. Oktober 2019 um 0:02

    Hab's auch in den Nachrichten gehört und bin entsetzt!

    Erklären und verstehen kann man das nicht.

    Es ist grauenvoll!

    Seniora

  • YadeSiegel

    Teilnehmer
    7. Oktober 2019 um 9:54

    ….hallo,

    es kann doch sehr gut sein, dass die Geschichte mit der Freundin, lediglich der Auslöser war. Der sogenannte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte.

    Schließlich, wird die Freundin, nicht ohne Grund, die Beziehung beendet haben. Es soll ja, in der Natur des Menschen liegen, für das eigene Versagen, stets Dritte, als Schuldige zu benennen. Vielleicht, war ja die Familie der Ex, an dieser Trennung beteiligt….?

    Wir können nur mutmaßen, aber nicht ergründen. Nur der Täter, kann sagen was in ihm vorging, wenn überhaupt.

    Denn gewisse Auslöser – führen oft zu Mechanismen, die nun einmal sind, was sie aussagen, nämlich eine Eigendynamik, die einmal in Gang gesetzt, kaum noch mit üblichen Vorgehensweisen, verglichen werden kann.

    Lieber Webra, ob jemand kaltblütig handelt, ist sicherlich unverständlich für Außenstehende, aber – kein Gericht der Welt, kann ihn für das bestrafen, was nun, zeitlebens, auf seinem Gewissen lastet, wenn ihm die Tat, wirklich bewusst wird. Erst dann, wird er dafür bezahlen, bis zum letzten Atemzug.

    Warten wir ab, ob man die Beweggründe, heraus findet.

    Danken wir alle dem – an was auch immer – wir glauben, dass uns, unser Innerstes, von dieser dunklen Seite in uns, verschont hat. Seien wir geschockt, aber – empfinden wir auch Mitleid, für die Betroffenen.

    Yade

  • YadeSiegel

    Teilnehmer
    7. Oktober 2019 um 12:00

    ……hallo Dabbes,

    wir sind hier, um unsere Meinung offen sagen zu dürfen.

    Was Sie sagen, dachte ich, als einer meiner Zwillinge, in den USA so schwer verletzt wurde, dass Monate später, eine Patientenverfügung in Kraft trat, wo ich anwesend war, als die Geräte abgestellt wurden.

    Das Drama drumherum, möchte ich Ihnen hier ersparen. Ich fühle auch mit dem Täter, der vielleicht noch nicht begriffen hat, was er angerichtet hat.

    Konnte es aber damals, als ich dem sechzehnjährigen Täter meines Sohnes gegenüber stand, nicht, hätte ich gekonnt, Sie haben keine Ahnung….!

    Yade

  • Prinzessin1

    Teilnehmer
    7. Oktober 2019 um 12:37

    Ich finde es furchtbar, Yadesiegel, was du erleben mußtest und/aber genau deshalb finde ich es immer schwierig mit Menschen zu diskutieren, die bei "Gegenwind" ihre eigene Betroffenheit mit ins Spiel bringen, weil dadurch eine sachliche Auseinandersetzung mit dem Thema sehr erschwert wird.

  • YadeSiegel

    Teilnehmer
    7. Oktober 2019 um 13:02

    …hallo Dabbes,

    natürlich , kenne ich keinen der Betroffenen persönlich, kann aber nachfühlen wie es ist, da der Schmerz, immer da ist, bleibt.

    Niemand kann helfen, wenn er es nicht, am eigenen Leib erfahren hat.

    Ich habe seinerzeit, die dunkle Seite in mir, wirklich wahrgenommen.

    Ich respektiere die Meinung Dritter, sonst sollte ich lieber gehen.

    Aber jetzt, möchte ich den Thread vom lieben Webra, nicht weiter durch meine Zeilen, vereinnahmen, möchte auch nichts mehr – zum Thema beitragen, nur noch lesen.

    Yade

  • Wattfrau

    Teilnehmer
    7. Oktober 2019 um 13:05

    Eine ganz schreckliche Tat, dieser Fünf-Fach-Mord!
    Nicht auszudenken, wenn der Täter ein Flüchtling/
    Migrant wäre!

  • Unbekannt

    Unbekannt
    7. Oktober 2019 um 13:17

    Als ich von dieser Tat las, war ich bis in´s Mark erschüttert!
    Es gibt heute viele Dinge, die ich nicht begreifen, oder fassen kann.
    Es macht einen soooo traurig!
    Man könnte dazu noch viel schreiben, aber ich denke, jeder hat seine eigenen Gedanken und Vorgehensweisen.
    Ich lese und muß es abhaken, sonst werde ich ob all diesem Leid noch verrückt.

  • seestern47

    Teilnehmer
    8. Oktober 2019 um 9:10

    Diese Brutalität und Hemmungslosigkeit ist einfach nur schrecklich.

  • Webra

    Teilnehmer
    9. Oktober 2019 um 17:18

    "Was muss in seinen Kopf geschehen sein, wegen einer verschmähten Liebe solch ein Unheil anzurichten und dann noch die Kaltblütigkeit besitzen zur Polizei zu gehen und sich zu stellen"? webra

    Die Psychiaterin Sigrun Roßmanith scheint eine
    Antwort gefunden zu haben. In den Salzburger
    Nachrichten vom 8. Oktober schreibt Sie: " Für ihn muss die Tat eine Erlösung gewesen sein. Verlassen zu werden ist immer schwer, es besteht eine gewisse Verletzlichkeit. Das habe auch damit zu tun, dass man sich als wenig liebenswert empfinde. Man fühlt die ständige Bedrohung, ersetzt zu werden. Sind sämtliche Hoffnungsschimmer dahin, erfolgen Kränkungen, dann reiche eine Kleinigkeit, um die Kontrolle über seine Emotionen zu verlieren. Der Auslöser kann ein minimaler Anlass sein. Man erlöst sich und wischt alles aus, was mit dieser Kränkung zu tun hat. Auch jene, die sich in den Weg stellen. Der Tatort ist der Ort der Kränkung.
    Danach sei eine unerträglich gewordene Spannung
    weg. Wenn diese weg ist, kehrt die Vernunft zurück. Vermutlich sehe sich der 25 Jährige in der
    Rolle des Rächers, der aktiv geworden ist, der Macht hatte und von dem man jetzt redet- auch wenn
    ausschließlich in negativen Zusammenhang"

    Heute habe ich gelesen, dass das 19 jährige Opfer
    und der 25 jährige Täter seit 5 Jahren eine
    Beziehung hatten und im nächsten Jahr Heiraten wollten.

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