Erstellte Foren-Antworten

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  • Webra

    Mitglied
    11. Mai 2021 um 23:45 In Bezug auf: Das "Ich", was ist das eigentlich?

    Das sind zwei interessant Links, Fritz.the.Cat und happyday, die ihr hier eingestellt habt.

    Sowohl bei den Inhalten der Links als auch bei den hier geschrieben Beiträgen will das Gehirn

    Wissen, was unser, also auch sein Ich ist. Warum will es dies aber wissen? Wäre es mit der Gewissheit „Ich habe ein Ich“ noch leistungsfähiger als es jetzt schon ist, oder würden seine

    Neuronen „anders funken“ als sie es jetzt tun? Wenn wir diese Fragen aber verneinen, wäre doch

    sein Wissen über ein Ich das ihm „innewohnt“ völlig sinnlos.

    Das Ich, wonach wir suchen, könnte dann unser Hirn sein.

  • Webra

    Mitglied
    8. Mai 2021 um 23:46 In Bezug auf: Das "Ich", was ist das eigentlich?

    Ja, happyday, wir haben uns wiedergefunden und noch viele Jahre miteinander gelebt. Mein Bruder wird im Juni 91. Zu seinem 90. konnte ich ihn in Dortmund nicht besuchen. Corana hat dies verhindert.

    In diesem Jahr dürfte dies wohl möglich sein da ich schon beide Impfen bekommen habe.

  • Webra

    Mitglied
    7. Mai 2021 um 20:35 In Bezug auf: Das "Ich", was ist das eigentlich?

    Hänge mich mal an diesen Beitrag mit dem Versuch, Traumata und Epigenese ein wenig zu beleuchten. Bevor ich mit meinen Gedanken dazu beginne, möchte ich die Herren in dieser Gruppe dazu ermuntern, speziell von dem Kontakt zu Vätern, vielleicht auch Großvätern, zu erzählen.

    Ja, euch meine ich, @Fritz.the.Cat , @Webra , @villa.chaos und @Stadtwolf. happyday

    Dann fange ich mal an.Cowboy

    Mein Vater war im Zweiten Weltkrieg nicht im direkten Fronteinsatz. Als Lockführer hat er aber

    auch Kriegserlebnisse zum erzählen gehabt. Es waren meisten die Angriffe feindlicher Tiefflieger

    oder Zerstörungen des Schienenstranges durch Partisanen. Diese Erzählungen dürften bei mir

    keine Spuren hinterlassen haben. Geprägt worden dürfte mein „Ich“ durch eigene Kriegserlebnisse.

    Bei den vielen, nächtlichen Bombenbangriffe auf Dortmund, manchmal zwei bis dreimal pro Nacht, mussten wir immer in unseren „Luftschutzkeller“. Das war ein Keller im Haus, der durch einige

    Baumaßnahmen, Deckenabstützungen und eine Stahltür sicherer gemacht wurde. Darin befanden sich einige Stockbetten, Bänke und ein aufgebocktes Fahrrad mit Dynamo zur Stromerzeugung.

    Die Trennmauer zum Nachbarhaus war an einer Stelle in Türgröße aufgebrochen und mit nur einem hochstehenden Ziegel wieder zugemauert worden. Als durch einen Volltreffer das Haus über uns zusammenbrach und auch die Nebenhäuser eingestürzt waren, hat man dieses Mauerstück mit einem Vorschlaghammer zertrümmert, in den angrenzenden Nachbarhäusern hat man das Gleiche getan. Nach mehreren Stunden hatten wir dann ein Haus erreicht das nicht zerstört war und konnten wieder an die Oberfläche. Bis dahin war es aber für mich als 9 jähriges Kind eine bedrückende Situation.

    Kinder wurden zu der Zeit in Gegenden von Deutschland evakuiert, die nicht vom Bombenkrieg bedroht waren. Mein Bruder (12) und ich kamen in den Schwarzwald nach Reichenbach bei Lahr.

    Meine Mutter und mein Vater mussten in einer Notunterkunft in Dortmund bleiben. Da in unseren

    kleinen Ankunftsort (fast nur Bauern) keine Familie bereit war uns Brüder aufzunehmen, wurden wir getrennt. Mein Bruder kam ins Unterdorf und ich ins Oberdorf. Er kam zu einer netten Bauernfamilie mit zwei Kindern im fast gleichen Alter, ich aber zu einem Kinderlosen Bauernpaar.

    Der Bauer war ein gewalttätiger Typ, der seine Frau oft schlug. Auch ich machte oft Bekanntschaft mit seinen Hosenriemen. Schlafen musste ich in der Scheune neben dem Bauernhaus in der Kornkammer. Dort stand ein Bett aus Stahlrohren mit einer Strohmatratze. Nur im Winter durfte

    ich im Bauernhaus auf einer Couch in der „Guten Stube“ schlafen. In Meiner Kornkammer lag ich einsam und verlassen. Das rascheln der Mäuse, die sich in meiner Strohmatratze befanden,

    gaben mir etwas Trost. In mondhellen Nächten schaute ich ihnen zu, wenn sie sich um die am Boden liegenden Körner stritten. Dies war immer ein Lichtblick für mich.

    Diese Erlebnisse müssen bei mir einen Eindruck hinterlassen haben. Wenn ich jetzt ins Bett gehe,

    mit dem Bewusstsein Nachts nicht aufstehen zu müssen um in den Luftschutzkeller zu gehen und

    neben mir liegt ein lieber Mensch, erfüllt mich ein großes Glücksgefühl und ich schlafe, Danke sagend ein und fest durch bis zum Morgen.

    Mein „Danke“ ist nicht zielgerichtet. Ich bin aber davon überzeugt, dass es irgendwo Irgendetwas

    gibt, das diesen Dank verdient hat.

  • Webra

    Mitglied
    7. Mai 2021 um 18:05 In Bezug auf: Mehr Rechte für Geimpfte: Ist das fair?

    Hallo Chippo.

    erstmal meine Anerkennung für deinen Beitrag. Es kommt nicht oft vor, dass ein neues Mitglied

    solch einen ausführlichen Kommentar schreibt. Die meisten tasten sich erst langsam „an die Sache

    heran“.Grinning

    Bei dem Thema, um das es hier geht, steht nicht „gerecht“ oder „ungerecht“ zur Diskussion.

    Es geht hier um die Wiederherstellung von Grundrechten, die vorübergehend wegen der Verbreitung

    des Virus Convid 19 eingeschränkt werden mussten. Da Genesene und Geimpfte dieses Virus aber nicht mehr verbreiten können, ist keine rechtliche Grundlage mehr vorhanden, deren Freiheitsrechte

    weiterhin einzuschränken. Wenn der Gesetzgeber sich nicht den Vorwurf gefallen lassen will gegen

    ein Grundrecht verstoßen zu haben, hat er keine andere Wahl als so zu handeln wie er es jetzt tut.

    Gesetze nehmen nun mal keine Rücksicht auf Fairness. Frowning2

  • Webra

    Mitglied
    5. Mai 2021 um 17:30 In Bezug auf: Neue Umfrage "Horoskop"

    „Die chinesische Astrologie (chinesisch 占星術 / 占星朮, Pinyin zhānxīngshù – „Kunst des Sternenwahrsagens“) kennt keine Berechnung der Positionen von Sonne, Mond und Planeten zum Zeitpunkt der Geburt. Sie ist deshalb keine Astrologie im europäischen Sinne. Sie hat einen Kalender zur Rechengrundlage, dem eine Deutung unterlegt worden ist. Dazu gehören die chinesische Philosophie und verschiedene „Einzeldisziplinen“, die einander bedingen und durchdringen. Dazu gehören die Fünf-Elemente-Lehre, Yin und Yang und die Astronomie mit fünf Planeten und den zehn Himmelsstämmen (Himmelszeichen), den zwölf Erdzweigen, sowie der chinesische Kalender, ein Lunisolarkalender mit der Zeitrechnung nach Jahr, Monat, Tag und Doppelstunde.“ Wikipedia

    Diese beiden Systeme kann man nicht miteinander vergleichen, Fritz.the.Cat.

    Versuche doch mal, wie ich es in meinem Kommentar vom 28. Januar dem Ibus vorgeschlagen habe, deine prägenden Charaktereigenschaften mit denen deines Sternbildes zu vergleichen.

    Unter welchem Sternbild bist du geboren?

  • Webra

    Mitglied
    30. April 2021 um 22:32 In Bezug auf: Das "Ich", was ist das eigentlich?

    Hallo fritz.the.Cat,

    nach allem was ich hier an Kommentaren und in den eingestellten Links gelesen habe, ist meine

    Antwort auf deine Frage: Es ist heute noch nicht möglich diese Frage übereinstemmend zu beantworten, so wie z.B 1+1 = 2.Frowning2

  • Webra

    Mitglied
    30. April 2021 um 0:32 In Bezug auf: Das "Ich", was ist das eigentlich?

    Hallo Fritz.the.Cat,

    Kleinkindern werden alle Wahrnehmungen von Erwachsenen mit Begriffen erklärt. Sie lernen somit

    ihre Umwelt kennen. Wenn sie aber im alter von ca. 15 Monaten ihr Spiegelbild sehen erkennen sie, dass dort etwas ist das aussieht wie sie selbst. Sie deuten mit den Finger auf dieses Bild und äußern durch Laute, dass dort „Ihresgleichen“ ist. Sie haben sich selbst erkannt. Dies ist inzwischen durch viele, wissenschaftlich begleitete Versuche bewiesen. In den Monaten davor haben sie, wenn man ihnen einen Spiegel vorhielt, darauf aber nicht reagiert. Ihr Gehirn hat sich inzwischen soweit entwickelt, dass unser Ich geboren wurde.

    Genau so wie ein Embryo im Normalfall nach ca.9 Monaten Entwicklung im Mutterleib die Geburtsreife erlangt hat, ist dieser Zeitpunkt für unser Ich nach ca. 15 Monaten Entwicklung im Gehirn erreicht. Wie sich Körper und Ich dann weiterentwickeln, hängt sehr stark von den

    Umweltbedingungen ab unter denen dieser Prozess abläuft.

    Das Ich ist gewissermaßen unser Zugang zur Welt. Es ist das Fenster, durch das wir auf das

    Geschehen um uns herum blicken.

    Eine weitere „Möglichkeit“ unter vielen.

  • Webra

    Mitglied
    29. April 2021 um 0:23 In Bezug auf: Das "Ich", was ist das eigentlich?

    Hallo Fritz.the.Cat,

    aufgrund deiner bisherigen Beiträge und Kommentare bist du ein Mensch, der Wissen erlangen will, Wissen, das beweisbar ist. Dies dürfte auch der Grund dafür sein, weshalb du diese interessante Frage unter „Technologie und Wissenschaft eingestellt hast. Ein wissenschaftlicher Beweis ist aber nur dann erbracht, wenn das erzielte Ergebnis unter den gleichen Bedingungen von einem anderen Wissenschaftler auch erzielt wird. Wissenschaft benötigt zum Experimentieren etwas „Handfestes“, die Frage nach dem Ich ist aber ein Gedanke, etwas Geistiges. Das Produkt von Gedankengängen sind aber keine Ergebnisse, es sind Erkenntnisse. Sie zeigen auf wie etwas sein könnte und nicht wie etwas ist. Es sind somit Möglichkeiten. Je realer und logischer diese Gedankengänge sind, ums so größer wird die Wahrscheinlichkeit das die Möglichkeit zutreffend ist.

    Auf deinen Eröffnungsbeitrag sind die bisherigen Kommentare von einer Qualität, die hier im Forum nicht üblich ist. Ich würde allen die Bewertung „höchstwahrscheinlich kann es so sein“ geben. Mehr kann man bei einem philosophischen Thema nicht erwarten und erreichen.

    Für mich ist das Ich, wie alles Erdachte, ein Produkt unseres Gehirns.

    Es ist das Gegenteil vom Du.Thinking


  • Webra

    Mitglied
    26. April 2021 um 21:06 In Bezug auf: Das nenne ich Mut Joe Biden

    Hallo Fritz.the. Cat,

    ich sehe keinen Grund, weshalb sich Erdogan in seiner Politik ändern würde, wenn er das Töten

    von über 1 Millionen Armeniern vor mehr als 100 Jahren als Völkermord eingestehen würde.

    Was aber geschieht ist, dass das schon stark belastete Verhältnis der Türkei zur USA noch verschlechtert wird. Die Äußerung von Biden ist, vom Standpunkt der Diplomatie betrachtet,

    als Unklug zu bezeichnen.

    Das er uns mit den Flüchtlingen erpressen kann, wie Holzhacker schreibt, entspricht nicht der

    Realität. Er kann diese Menschen nicht zu uns los schicken. Im Gegenteil, er hält sie davon ab,

    ihr Wunschziel EU, vor allen Dingen aber Deutschland, zu erreichen. Dafür hat die EU ihm

    Milliarden Euro angeboten. Wir haben uns somit selbst erpressbar gemacht, weil wir, das „Christliche Abendland“, unsere christliche Verpflichtung nicht erfüllt haben. Bei einer Abstimmung unter den Flüchtlingen zu der Frage: Wollt ihr in der Türkei bleiben oder in die EU weiterreisen,

    würden wohl mehr als 2/3 antworten: Wir wollen in die EU.

    Eine Gemeinschaft von ca. 450 Millionen Menschen hat sich nicht zugetraut einige Millionen Menschen aus einem anderen Kulturkreis, die vor Tod und Krieg geflohen sind, aufzunehmen. Sie hatten Angst, dass ihr Wohlstand, in dem die überwiegende Zahl der EU Bürger lebt, beeinträchtigt werden könnte.

    Demokratische Systeme müssen sich den Vorwurf gefallen lassen, unmenschlich gehandelt zu haben.

    Demokratie ist auch eine Diktatur, nämlich die der Mehrheit.

  • Webra

    Mitglied
    26. April 2021 um 17:03 In Bezug auf: Das nenne ich Mut Joe Biden

    „Wer ohne Schuld ist, werfe den ersten Stein“ . Ist, glaube ich, von Jesus.

    “ Bis in die 1970er Jahre wurden indianische Kinder – in Kanada wie in den Vereinigten Staaten – früh aus ihren Familien gerissen und in meist kirchliche Internate gesteckt. Dort durften sie nicht ihre Stammessprache sprechen und mussten das Christentum annehmen. Später kamen seelische und körperliche Misshandlungen an die Öffentlichkeit. Junge indianische Frauen wurden teilweise unter Zwang sterilisiert.“ Wikipedia

    Bei der Besiedlung Nordamerikas wurde unter Mithilfe der US Armee auch ein ganzes Volk vernichtet.

    Systematisch wurden Millionen von Büffeln, die Hauptnahrungsgrundlage der Indianer vernichtet.

    Tausende starben den Hungertod. Es wurden Decken an die Indianer verteilt, die mit Krankheitsviren infiziert waren, gegen die Indianer keine Abwehrkräfte besaßen. Auch dies führte zum Aussterben ganzer Stämme.

    Nach meiner Meinung wäre es besser gewesen, Biden hätte geschwiegen.

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