Webra
Erstellte Foren-Antworten
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Würden die Kleber der letzten Generation sich zufrieden geben mit der Erfüllung ihrer beiden harmlosen, für das Weltklima wenig relevanten Forderungen?
(Tempolimit, 9 Euro-Ticket)“ etaner34
Ich hoffe nicht. Diese Forderung wäre sofort, ohne große Einschränkung unseres Wohlstandes
durchführbar. Es würde etwas erreicht. Da selbst solche einfachen, aber doch etwas bringenden Maßnahmen nicht durchzusetzen sind, werden wirkungsvollere, unseren Wohlstand erheblich reduzierende, Maßnahmen ohne erheblichen Druck aus der Gesellschaft nicht durchzusetzen sein. Legale Proteste der Jugend haben nichts erreicht. Es ist doch nicht verwunderlich, wenn dann zu illegalen Mitteln gegriffen wird.
„Es geht doch gar nicht um die Motivation der Aktionisten sondern um die Art und Weise, wie sie versuchen ihre Ziele der breiten Öffentlichkeit mittzuteilen.
So wie es jetzt läuft, gehören für mich diese durchgeknallten Spinner weggesperrt.“ Eddy07
Die Suffragetten haben letztendlich ihr Ziel nur erreicht, weil sie Briefkästen angezündet ,
Golfplätze verätzt und Kunstwerke vernichtetet haben. Warum soll man so etwas nicht nachahmen, da es doch Erfolg gebracht hat?
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Für die Frauen, die kritisch und ablehnend die Aktionen der Letzten Generation gegenüberstehen, sie sogar mit kriminellen vergleichen, dürfte folgender Link
interessant sein.
https://de.wikipedia.org/wiki/Women%E2%80%99s_Social_and_Political_Union
Das Recht, wählen zu dürfen, verdankt ihr der „Ersten Generation“ mutiger Frauen,
die sich für die Einführung des Frauenwahlrechts auch illegaler Mittel bedienten,
ins Gefängnis gingen und unmenschliche Behandlungen erdulden mussten.
Waren diese „Gleichberechtigungskämpferinnen“ für euch auch Kriminelle?
Die Aktivisten der „letzten Generation“ handeln aus den gleichen, für mich verständlichen
Motiven. Es geht doch beim Klimaschutz um mehr als um gleiche Rechte. Sie kämpfen dafür,
dass sie und die nachfolgenden Generationen noch ein Leben führen können, das in Etwa noch unserem heutigen Wohlstand entspricht.
Frankreich hat 56 Atomkraftwerke, von denen aber weniger als die Hälfte Stromerzeugen
können, weil die anderen wegen nicht durchgeführten Wartungs-und Sicherungsmaßnahmen abgeschaltet sind. Die französische Regierung hat deshalb jetzt schon einen Plan für einen Stromnotstand veröffentlicht, zu welchen Zeiten der Strom abgeschaltet wird. Strom wird
somit rationiert. Eigentümer dieser Atomkraftwerke ist aber der Staat. Seit über
10 Jahren wurde immer von Experten darauf hingewiesen, dass diese Nachlässigkeit zu
Versorgungsengpässen führen wird. Diese Hinweise verpufften wirkungslos. Vielleicht hätten Aktionen wie die der „Letzten Generation“ den heutigen Stromnotstand verhindert.
https://www.tagesschau.de/ausland/europa/akw-frankreich-stromversorgung-101.html
Die Aktivisten der „Letzen Generation“ wollen nicht einen zukünftigen Stromnotstand verhindern, nein, sie wollen einen Notstand existenzieller Lebensgrundlagen verhindern. Wenn aufgrund der zu erwartenden Klimakatastrophen Millionen Menschen der südlichen Hemisphäre in die nördlich Flüchten, werden Lebensmittel knapp und müssen rationalisiert werden.
Es ist für mich schwer nachzuvollziehen warum viele der Gegner diese Motivation der
Aktionisten nicht verstehen. Es geht doch nicht um persönliche Vorteile.
An diesen beiden Beispielen ist doch klar zu erkennen, dass „strafrechtliches Handeln“ Zielerfüllend sein kann.
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In Österreich ist ein Gesetz gegen Extremes Rasen in Vorbereitung.
„Ab einer Geschwindigkeitsübertretung von mehr als 80 km/h im Ortsgebiet und mehr als
90 km/h im Freiland-im Wiederholungsfall bereits bei mehr 60 bzw. 70km/ über dem jeweiligen Limit soll die Polizei das Fahrzeug vorläufig beschlagnahmen dürfen.
Dafür soll keine Radar-oder Lasermessung erforderlich sein, sondern bei einer Verfolgung
soll die Beobachtung der Polizei auf dem Tacho am Streifenwagen genügen. Ab 40 bzw.
außerorts 50 km/h Überschreitung wird die Führerscheinabnahme verpflichtend.
Die vorläufige Beschlagnahme soll unabhängig von den Eigentumsverhältnissen erfolgen
und wird dann von der der zuständigen Bezirksbehörde überprüft. Letztlich soll nach einem
dreistufigen Verfahren ein Fahrzeug zu Gunsten des Staates versteigert werden können.“
In Österreich gilt auf Autobahnen Tempo 130. Warum ist es in Deutschland so schwierig
auch solch eine klimaschonende Tempobegrenzung einzuführen?
<h1>“45 Jahre Tempo 130 auf Österreichs Autobahnen</h1>
Vor genau 45 Jahren ist auf Österreichs Autobahnen Tempo 130 eingeführt worden – und es hat sich seither bewährt. Davor war Österreich quasi ein Paradies für Raser, gab es doch auf Autobahnen gar kein Limit.
Bis in die frühen 70er-Jahre gab es in Österreich weder auf Autobahnen noch auf Freilandstraßen ein generelles Tempolimit. Im Herbst 1973 wurde dann erstmals außerhalb der Ortsgebiete eine absolute Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h eingeführt, und seit Mai 1974 gilt auf Autobahnen Tempo 130.
<h2>Enormer Rückgang bei den Verkehrstoten</h2>
Ausschlaggebend war damals interessanterweise nicht das Thema Sicherheit, sondern die Energiekrise. Dennoch gab es gerade bei der Verkehrssicherheit seitdem eine deutlich positive Entwicklung – mit enormen Rückgängen etwa der Verkehrstoten von Jahrzehnt zu Jahrzehnt: Lag die Zahl der Getöteten pro einer Milliarde gefahrener Kilometer 2004 noch bei 5,9, sank sie bis 2007 auf 3,2 und liegt jetzt bei 1,8. „Wenn man vergleicht – vor zehn Jahren war die Wahrscheinlichkeit, auf Autobahnen in Österreich getötet zu werden, doppelt so hoch wie im letzten Jahr“, so Klaus Robatsch vom Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV)“.
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</h1><h2>Wir haben doch jetzt neben einer Energiekrise auch noch eine Klimakrise und somit einen Grund mehr das Tempo auf den Autobahnen zu begrenzen. </h2>Wenn Gasfuß wird so schwer wie Blei
ist’s mit dem Autofahren schnell vorbei.
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Hallo Holzhacker,
es ist nun mal leider Realität, dass es in allen Bereichen wo Menschen tätig sind,
auch Fehlverhalten gibt. Gemessen an der Gesamtzahl von Entscheidungen die getroffen werden, ist dies jedoch nur ein kleiner Prozentsatz.
Du und ich sind in einer Zeit groß geworden, wo die Mehrheit der Jugendlichen nach 8 Jahren Volksschule, meistens war man dann 14 Jahre, eine Lehre angefangen haben und einen Beruf erlernten. Fachkraft waren wir mit 17 Jahren.
Heute ist es so, dass ein Großteil der jungen Leute in dem Alter kurz vor dem Abitur stehen.
Mit 18 beginnen sie dann zu studieren und wenn alles einiger maßen gut läuft, stehen sie mit 23 Jahren dann dem „Arbeitsmarkt für Akademiker“ zur Verfügung.
5 Jahre fehlten sie aber dem „allgemeinen Arbeitsmarkt“.
Wer in den Studienbereichen der Geisteswissenschaften, Philosophie, Germanistik
und Literatur einen Abschluss erreicht hat , findet dann sehr oft keine entsprechende Arbeitsmöglichkeit und wird, z. B., Taxifahrer.
Die zu begrüßende Chancengleichheit für junge Leute aus allen Bildungsschichten ein
Studium beginnen zu können, hat aber auch in anderen Bereichen Nachteile.
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Gartenfan 4.Dez. 17:47 (an Webra)
„Gnadenlos alles in Rechnung stelle, auch Haftkosten und Beerdigung“ (Auszug“
Webra 4.Dez. 17:52 ( an Gartenfan)
„Welche Beerdigungskosten sollen die „Ganoven“ denn übernehmen?“
Gartenfan 4 Dez. 17:57 (an Webra)
„Ihre eigene“,
Hallo Gartenfan,
diese Kurzantwort von dir verstehe ich wiederum nicht, weil die von dir als Ganoven bezeichneten Aktivisten in der Haft ja nicht sterben würden.
Kannst du dich nicht verständlicher Ausdrücken?
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Gartenfan,
welche Beerdigungskosten solle die „Ganoven“ übernehmen?
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Da Gewinnmaximierung das Ziel in einer kapitalistischen Gesellschaft ist, Modesty, verhalten sich diese Firmen Systemgerecht. Diese Gesellschaftsform hat sich leider gegen die sozialistischen Gesellschaften durchgesetzt, weil die Eliten dort sich auch auf Kosten der „Genossen“ bereichert hatte und „Sonderrechte“ für sich beanspruchte. Sozialistische Systeme wurden deshalb vom Volk gestürzt.
Da es aber neben dem sozialistischen nur das kapitalistische System gab, konnte man nur dieses als Ersatz nehmen.
Im Gegensatz zu dem sozialistischen System haben wir im kapitalistischen System aber
wenigsten ein großes Maß an Freiheit und die große Mehrheit lebt in einen, relativ gesehen,
Wohlstand.
Eine bestimmende Eigenschaft, von denen der Mensch hauptsächlich angetrieben wird,
ist der Eigennutz. Dieser Haupttrieb im Überlebenskampf steckt in jeden Einzelnen, unterschiedlich stark, ausgeprägt. Wir schauen doch beim Konsumieren auch darauf, wo und wie wir unsere Kaufwünsche am günstigsten erfüllen können.
Eine Jeans für 120,- Euro, die von den Arbeitskräften für einen gerechten Stundenlohn und unter gesunden Arbeitsbedingungen hergestellt werden, lassen wir liegen und kaufen die
für 20.- Euro. Das dies nur möglich ist, weil die Menschen für einen Hungerlohn und unter
sehr schlechten Bedingungen-Kein Urlaubsanspruch, keine Krankenversicherung, kein Anspruch auf Altersversorgung- arbeiten müssen, interessiert uns doch nicht.
Wichtig ist: Wir haben uns 100.-Euro erspart.
Ich heiße das nicht gut, ich zeige nur auf wie sich Menschen verhalten und Firmeninhaber sind auch Menschen.
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Beiträge 2.Dez. 16:07 und 18:35
Hallo Modesty,
in diesen beiden Beiträgen hast du die Situation, die Nachfolgende Generationen auf unserer Erde zu erwarten haben ,treffend geschildert.
Abgewandelt kann ich dazu nur Sagen und Fordern:
„Seit umschlungen Millionen. Dieses Los der ganzen Welt, brüderlich zusammen hält“.
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Hallo Fagus,
0,99 Cent hast du für deinen Fruchtaufstrich bei “ Feinkost“-Lidl vor Ausbruch des Ukrainekrieges bezahlt. Seit dem ist alles unterschiedlich Teurer geworden. Die allgemeine
Inflationsrate liegt doch über 10%.
O,99 vorher = 100%
1,39 neu= + 40 %
1,29 Sonderangebot ist Rabatt von 7,19 %
Dass in viele Bereichen die Produkte teurer geworden sind als die allgemeine Inflationsrate
liegt an den unterschiedlichen Kosten der Hersteller für Rohstoffe, Energieaufwand und
Transportkosten. Hinzu kommt noch das Gesetz der freien Marktwirtschaft,
„Angebot und Nachfrage“ bestimmen den Preis.
So würde Lidl einer „Aufsichtsbehörde“ gegenüber diese Verteuerung erklären und auf
Verständnis stoßen.
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„Meine Erfahrung: Irgendwann ist IMMER die Talsohle erreicht, und es geht wieder aufwärts – IMMER!!! ; ))“
Dieses „IMMER“ Fischersfruwe, entspricht aber nicht der Realität. Es gibt Menschen, wenn bei
denen die psychische Talsohle erreicht ist, machen sie mit ihrem Leben Schluss.
Falls Einige hier schon mal „seelisch am Boden“ lagen und wieder Aufgestanden sind wäre es, für Viele die hier lesen und schreiben, hilfreich zu wissen, wie man wieder „auf die Beine Kommt“.
Nicht Alle sind wie Cocco mit dieser „Gottesgabe“ zur Welt gekommen.
„Verraten Sie uns Ihr Geheimnis innerer Stärke und machen Sie anderen Mut mit Ihrem persönlichen Rezept.“ Redaktion
Erfüllt doch die Bitte der Redaktion. So manch einer, ich zähle mich dazu, hätte dann im Krisenfall eine Stütze zum Wiederaufrichten: