Erstellte Foren-Antworten

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  • realo

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    13. Mai 2023 um 9:29 In Bezug auf: Schulnoten abschaffen?

    @ seestern47 Ich finde es durchaus richtig, dass Kinder wissen, dass zum Organismus einer Frau eine Vulva und zum Mann ein Penis gehört. Dieses Wissen würde viele Opfer aus Naivität unnötig machen. Jedoch das nur nebenbei, ich habe gegenüber Verklemmtheit von Erwachsenen keine Chance.

    Ein Begriff um mich zu bezeichnen ist stets nur ein Teil vom Ganzen, somit eröffne ich nicht eine Schublade, um mich hineinzustecken, aber es stimmt, ich mag die Menschen, bin selber einer, wen denn sonst geht es doch im Leben stets um die zwischenmenschlichen Beziehungen. Es fängt mit der Beziehung zwischen Kind und Mama an und nichts anderem. Jeder Versuch von der Menschlichkeit auszuweichen endet im Untergang.

  • realo

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    12. Mai 2023 um 11:07 In Bezug auf: Schulnoten abschaffen?

    @ Mondin Es müsste ja nicht so sein, dass an der Schule nur Wissen in Form von Fakten vermittelt werden, es gibt auch andere Schulen. Wenn ich Schüler bei einem Zen-Meister bin, vermittelt er mir viel, am wenigsten Fakten. Habe ich diese Schule durchlaufen bin ich ein selbstständiger und selbstbewusster Mensch und weiß mir, oft auch anderen, in fast jeder Lebenslage zu helfen. Sicher passiert da viel im Elternhaus, jedoch das ist nicht das Thema, es geht um die Schule und das Schulsystem. Das ist eng verknüpft mit dem gesellschaftlichen System und das floriert trotz aller Krisen, warum daran etwas ändern, fragen sich diejenigen, die an kompetenten Stellen sitzen. Es sind auf alle gesehen nur ein paar, die aufgrund des Drucks und des Stresses beim Ziel nicht ankommen. Die große Masse schafft es und das ist für eine Demokratie relevant. Deshalb ist es müßig, über die Änderung des Schulsystems zu debattieren.

  • realo

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    11. Mai 2023 um 18:17 In Bezug auf: Schulnoten abschaffen?

    @ Webra Es ist müßig über ein alternatives Schulsystem zu fantasieren, die Realitäten sind zu sehr etabliert und die Machthaber in der Gesellschaft voll auf zufrieden, warum etwas ändern. Jeder kann träumen so viel er will, jedoch dadurch passiert in der Realität nichts Neues. Besser ist es mit dem umgehen lernen was ist. Das passiert jedoch nicht in der Schule, nicht beim Abitur, nicht in der Lehre und im Studium schon gar nicht, stets wird einseitig vermittelt, was in der Marktwirtschaft Bedeutung hat.

  • realo

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    10. Mai 2023 um 11:06 In Bezug auf: Schulnoten abschaffen?

    @Mondin Es geht nicht so sehr um Wissen, das braucht man für die Abschlussprüfungen, es geht, um die Fähigkeit zu leben und das sollte in jedem Fall die Eltern besser können als die Kinder einfach aufgrund der Erfahrung. Ob man da mit der Natur als Landwirt lebt, oder als reichster Mensch der Welt mit Produktion von Autos und Raketen, ist dabei unerheblich, alle müssen ihr Leben leben, um nicht krank zu werden. Wenn man das an der Schule vermitteln würde, sähe das Wissen über das Leben in der Gesellschaft anders aus und die Eltern sollten es in der Tat besser wissen als ihre Kinder. Der Erwachsene hat die Verantwortung, nicht ohne Grund und dieser Verantwortung sollte er gerecht werden, dafür brauchen die Kinder keine Schulnoten wie in einer Rechenzentrale oder im Amt für Statistik. Das Wissen über das Leben basiert auch auf Mathematik, aber eben auch auf Empathie und Achtsamkeit. Ein Legastheniker z.B. kann leben in der Gemeinschaft, ein andersgearteter Behinderter auch, aber einer mit seelischen Störungen, der Suizid begeht nicht oder einer der Amok läuft. Da ist Prävention notwendig an den Schulen und die heißt nicht, das theoretische Wissen erweitern. Sondern die zwischenmenschlichen Gefühle stärken, die man nicht berechnen kann und nicht mit Zahlen bewerten kann, sie werden empfunden. Diese Empfindung braucht man, wenn man ein gutes Leben erfahren möchte, völlig egal mit welchem Status.

  • realo

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    9. Mai 2023 um 10:18 In Bezug auf: Schulnoten abschaffen?

    Wenn Eltern nicht mitbekommen, welchen Bildungsstand ihre Kinder haben durch Kommunikation, sollten diese Eltern die Erziehungsberechtigung unbedingt durchgehend an kompetente Menschen abgeben. Wenn Eltern die Schulnoten brauchen, um zu wissen, wie der Intelligenzgrad ihrer Kinder zu berechnen ist, dann sind diese Eltern keine Partner für die Kinder. Ich spüre am Menschen wie intelligent er ist und wenn er nicht intelligent ist, als Assistent arbeitet, ist das völlig o.k. Es sind nicht nur die Genies, die Lebensbewältigung beherrschen, wenn nicht sogar die oft weniger.

  • realo

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    8. Mai 2023 um 10:07 In Bezug auf: Schulnoten abschaffen?

    Am mangelnden Geld investieren in Lehrer oder Gebäude liegt es, was den Inhalt des Gehirns der Schüler angeht weniger. Der Konflikt ist Gehorchen oder freie Assoziation des Geistes.

  • realo

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    7. Mai 2023 um 18:02 In Bezug auf: Schulnoten abschaffen?

    Sehe es auch so, nicht der erhöhte Leistungsdruck (Noten) verbessert die Qualität, sondern Freude am Lernen und Wissbegierde. Noten sind das Ergebnis einer Berechnung, das genaue Wiedergeben der Vorlage des Lehrers. Jedoch gutes Lernen bedeutet, die Synapsen verschalten können und das ist gegenwärtig kaum messbar. So ist nicht Gehorchen der Lernerfolg, sondern skeptisches Hinterfragen, um hinter die Kulissen schauen zu können. Das aktuelle System möchte nicht weise Menschen ermöglichen, sondern welche die Folgen ohne zu murren. Das ist traurig, denn die jungen Menschen fangen erst an nach der Schule zu begreifen, was erwachsenes Leben bedeutet. Oft ist es dann zu spät und der seelische Zusammenbruch ist die Folge. Nun ist Scheitern nichts Schlechtes, um die Resilienz zu stärken, gut geeignet, jedoch wünsche ich meinen Enkeln nicht, dass sie so sehr auf die Nase fallen, dass sie ohne Hilfe nicht wieder hochkommen. Viele junge Leute straucheln im Studium, wo es die Schulnoten auch gibt, weil sie die geforderte Selbstständigkeit im Leben nie gelernt haben. Lebensbewältigung ist kein Schulfach, obwohl es diskutiert wird.

  • realo

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    6. Mai 2023 um 11:10 In Bezug auf: Thema des Monats - Entscheidungen

    Man kann eine Entscheidung nicht rückgängig machen, wenn man sie widerrufen will, bringt das zusätzlichen Lebensverdruss, jedoch man kann die Konsequenzen der Entscheidung beeinflussen und das ist richtig, um so eher man das macht, um so weniger sind Fehler eingeschliffen und um so leichter ist die Korrektur. So kommt es zu dem Gefühl, alles richtig gemacht, jedoch nicht die Entscheidung war richtig oder falsch, sondern der Umgang mit dem Ergebnis, wie auch immer. Es ist eigentlich egal wie die Entscheidung ausfällt, man kann auch eine Münze werfen, aber man sollte mit dem Ergebnis gut umgehen können und nicht zu dem Schluss kommen, alles wäre besser, nur nicht das was ist.

  • realo

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    5. Mai 2023 um 11:35 In Bezug auf: Thema des Monats - Entscheidungen

    Ich finde eben man sollte eine Entscheidung nicht bereuen, selbst wenn sie dumm war, sondern das Beste daraus machen, auch daraus lernen. Die Verunsicherung und der Mangel an Lebensqualität ist viel höher, wenn ich mir sage, hätte ich es doch nur anders gemacht, was wäre, wenn ich mich anders entschieden hätte, ich bis so unglücklich wie es ist, es hätte anders kommen sollen. Das führt zur Verzweiflung im Leben, weil die Entscheidung Schuld ist, ist sie nicht, wie man damit umgeht, ist schuld daran, wie das Leben verläuft so oder so.

    Natürlich können viele Treppen im Alter beschwerlich werden und eine ebenerdige Wohnung verbessert die Lage, nur ist das noch keine Garantie trotzdem eventuell ein Pflegefall zu werden und in einem Pflegeheim betreut zu werden. Das ist eben vertrackt im Leben, eine Entscheidung treffen heißt nicht, es ist alles gelöst, zu viele Situationen gibt es, die eine Rolle spielen. Es sind so viele Entscheidungen zu treffen im Alltag, wenn ich das Selbstvertrauen habe im Großen und Ganzen richtigzuliegen, dann kann eine Entscheidung auch mal falsch sein und es wirft nicht aus dem Gleis.

  • realo

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    3. Mai 2023 um 9:47 In Bezug auf: Thema des Monats - Entscheidungen

    Dieses sich entscheiden müssen ist eine Bürde im Leben, viele verzweifeln daran. Dabei sieht man an den Münzen, egal ob Kopf oder Zahl, das Ergebnis wurde akzeptiert. Demnach ist gar nicht die Entscheidung das Problem, sondern das Akzeptieren des Ergebnisses. Dieses sich martern mit, was wäre gewesen, wenn ich mich anders entschieden hätte. Völlig müßige Vorstellungen, wenn doch der Weg entschieden ist.

    Ich hatte mal eine Freundin, die war Meisterin darin ihre Entscheidungen zu widerrufen. Sie hat sich relativ schnell entschieden, aber dann ging es los und sie zweifelte, war skeptisch, wollte es anders, ein Martyrium der Hinterfragung der eigenen Entscheidung. Dabei ist entschieden, entschieden, so kommt es und fertig. Natürlich kann man sich fragen, was wäre wenn, jedoch wozu, wenn der Weg klar vor einem liegt, für den man sich entschieden hat.

    Sicher, man kann absagen und einen anderen Weg einschlagen, aber dann liegt dieser klar vor einem. Es gibt eine Entscheidung und es gibt Konsequenzen, die gilt es zu gestalten. Die Konsequenzen, wenn es keine Entscheidung gibt, sind am schlimmsten, sie lassen sich so gar nicht bewusst beeinflussen. So ist meine Erfahrung, egal welche Entscheidung, Hauptsache sie ist getroffen und die Konsequenzen können gelebt werden, mit voller Akzeptanz der Tatsache.

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