Erstellte Foren-Antworten

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  • realo

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    6. Februar 2023 um 9:16 In Bezug auf: Ab wann ist Deutschland im Krieg mit Russland?

    Wenn man davon ausgeht, dass es lange Verhandlungen zwischen Russland, NATO und Ukraine gegeben hat, wie die Zukunft aussehen soll und die NATO dabei stur blieb und meinte, wir nehmen jeden auf und damit die Ukraine meinte, blieb Russland nichts weiter mehr übrig als das zu verhindern durch Einsatz der russischen Kräfte, die da sind. Russland kann für den Eigenerhalt nicht zulassen, dass so weite Strecken der Grenze von einem Mündel der USA oder NATO besetzt ist. Wir sehen ja, wie Selenskyj geradezu die NATO Länder anbettelt, sie mögen für ihn gegen Russland den Krieg führen. Dieser politische Teil der Ukraine möchte unbedingt zur westlichen Welt, der NATO und der EU gehören, ihnen legt Russland das Handwerk.

    Dass Deutschland meint, wir halten uns da raus bei der Propaganda in den Medien und den aus ganz Europa zusammengesammelten deutschen Panzern, die in die Ukraine gehen sollen, wirkt schon sehr seltsam und man muss besonders dumm sein, um die Lüge nicht zu merken. So gesehen ist der Vergleich mit dem deutschen Feldzug gegen Russland auf ukrainischen Boden und der Propagandalüge eines Nichtangriffspaktes nicht so weit hergeholt.

  • realo

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    4. Februar 2023 um 19:04 In Bezug auf: Mehr Respekt, bitte!

    Das ist wie so oft die Gratwanderung, respektiere ich, dass einer etwas von mir will und bin höflich, antworte humorvoll oder respektiere ich, dass einer nichts von mir will und bin höflich, ziehe mich schweigend zurück.

  • realo

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    2. Februar 2023 um 22:43 In Bezug auf: Mehr Respekt, bitte!

    Etwas unter der Gürtellinie oder ein paar Kraftausdrücke in der virtuellen Welt sind nicht überzubewerten. Sind die Menschen auf einmal so sensibel? Dieselben Menschen, die als Touristen Weltmeister auf der Welt sind oder voller Stolz Panzer in Kriegsgebiete schicken? Dagegen ist Pöbeln im Netz geradezu eine ‚Nettigkeit‘.

  • realo

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    2. Februar 2023 um 14:47 In Bezug auf: Ab wann ist Deutschland im Krieg mit Russland?

    Es wird immer wieder deutlich, was der politische Gegner macht, ist ganz verwerflich und schlimm. Sind jedoch die eigenen Leute doppelt so heftig, wird es schöngeredet. So wird klar, der ideologische Krieg zwischen Deutschland und Russland lodert in hellen Flammen, schlimmer noch als im kalten Krieg damals. Ich behaupte sogar, dass die deutsche Propaganda in den Medien heute, die Wochenschau von damals in den Schatten stellt. Ich kann das beobachten, bin alt genug und versiert in der Menschenkunde. Die Baerbock, eine attraktive Frau wie ich finde, ist natürlich Zielscheibe. Ich traue ihr zu, dass sie den Ausdruck bewusst wählt und den Bock abschießt, um im Mittelpunkt zu bleiben, bisher gelingt es ihr. Die Mitglieder der AfD machen das in einer Tour und provozieren, da ist es inzwischen langweilig. Man darf den kalten Krieg nicht vergessen, er wütete über 40 Jahre lang, dabei sind zwar die Panzer eingerostet, aber die Stifte der Journalisten waren haarscharf gespitzt. Heute sind es hauptsächlich die Videokünstler, die mit ihren besonderen Fähigkeiten die Öffentlichkeit versorgen über das Vorgehen der Russen in der Ukraine.

  • realo

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    20. Januar 2023 um 18:43 In Bezug auf: Frage des Monats - Wofür fürchten Sie sich am meisten?

    @Jessica8o Ich meine das Helfersyndrom, das sind Menschen, die zu ihrem eigenen Wohlbefinden anderen helfen wollen. Diese Menschen haben Schwächen, aber die, denen sie helfen wollen, sind noch schwächer, daran können sie sich erbauen. Ist nun niemand da denen sie helfen können, haben sie ein Problem und fangen an anderen ihre Defizite einzureden, solange bis sie so schwach sind und um Hilfe bitten. Dann ist der mit Helfersyndrom oben auf und fühlt sich gut dem Schwachen zu helfen. Mir macht es Angst, sollte ich wirklich mal Hilfe brauchen und man weiß ja nie, an so jemanden mit Helfersyndrom zu geraten. Ich denke mal Menschen die helfen wollen, weil es guttut, aber nicht wirklich können gibt es viele.

  • realo

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    20. Januar 2023 um 11:52 In Bezug auf: Frage des Monats - Wofür fürchten Sie sich am meisten?

    @forscher Natürlich kenne ich die Angst vor der Angst, ein schrecklicher Zustand aus dem es kein Entrinnen zu geben scheint. Jedoch wahren, dass die ersten Bereiche, die wir therapeutisch angegangen sind, um eine Lösung zu ermöglichen. Wenn an sich das gut vorstellt, was passieren könnte und das akzeptiert, bis hin zur Ohnmacht, kann man die Angst vor der Angst überwinden und kommt durch die Situation hindurch. Die Freude, ich habe die angstbesetzte Situation überlebt, ist dann groß.

  • realo

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    19. Januar 2023 um 15:13 In Bezug auf: Frage des Monats - Wofür fürchten Sie sich am meisten?

    Ich hatte mal die Diagnose generalisierte Angsterkrankung, da besteht die krankhafte Angst so gut wie vor allem. Habe das ganz gut überwunden, einige Ängste bestehen noch, aber damit lässt sich leben. Diese Erfahrung schützt vor vielen allgemeinen Ängsten wie Pandemie, Existenzangst, Angst den Wohlstand zu verlieren, Angst krank zu werden, bis hin zu Angst vor dem Tod. Das Überwinden krankhafter Ängste verringert die allgemeinen Ängste, das ist befreiend. Wie schon gesagt wurde, eine gesunde Angst schützt vor Unfällen und ob man es Angst oder Respekt nennt, ist eine Begriffsfrage, beides führt zum Innehalten und führt zur Besonnenheit. Es ist ein kleines bisschen Demut vor Leben und Tod. Meine aktuelle Angst ist weniger auf Hilfe angewiesen zu sein, ein soziales Miteinander tut gut, sondern, dass der Helfer sich am Schwachen laben möchte und somit das Gegenüber schwächen muss. Dann geht die Fähigkeit der Lebensbewältigung gänzlich verloren und übrig bleibt ein Pflegefall mit Rundumbetreuung.

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