realo
Erstellte Foren-Antworten
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Mann, oh Mann, was für eine Propaganda, Erdogan mischt Europa auf, was für eine maßlose Übertreibung für einen Typen, der nicht vor Angst in die Hose macht, wenn Mitteleuropa pfeift. Eine Aufregung nur, weil einer nicht um Gnade fleht. Warum sollte sich der Islam dem Christentum unterwerfen, warum?
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Es ist ein Gesetz bei dem Europa und Deutschland einen Heiligenschein bekommen und ein großer Teil der Welt verhungert. Wenn in einem Land, indem Erdnüsse angebaut werden und die Firma sie schält und Kinder eingesetzt werden, um womögliche Stücke der Schale zu entdecken und zu entfernen, was Erwachsene kaum können und diese Kinder zum Familieneinkommen beitragen, weil es sonst nicht reicht und Europa und Deutschland diese Erdnüsse nicht mehr kaufen darf, dann verdienen die Kinder nichts, die Familie kann kein Essen kaufen für alle und sie verhungern. Ist das im Sinne der Menschenrechte?
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Gerade die Freiheit ist zu spüren am Rahmen, ohne Rahmen kein Gespür für Freiheit. So ist der biologische Rahmen auf der Erde um leben zu können eindeutig definiert und innerhalb dessen findet die Freiheit statt und nur dort, denn wer den Rahmen übertritt, ist schnell Tod. Das ist nur der biologische Rahmen als absolute Grundlage, dann gibt es noch den sozialen Rahmen, ganz ähnlich, wer ihn überschreitet, ist schnell unglücklich in der Gemeinschaft, dann gibt es den politischen Rahmen des Staates, den finanziellen Rahmen der Wirtschaft. Wer da grobe Fehler macht und private Insolvenz anmelden muss, hat den Rahmen überschritten und muss mit viel Demut leben. usw. alles Rahmen, die eine Freiheit erst möglich machen, denn ohne dem ist das Leben nicht mehr lebenswert. Die größte Unfreiheit meiner Ansicht nach ist die Lust am Leben zu verlieren. Sicher, Egoist, das macht ja nichts, da passt der Spruch: Wenn jeder sich selbst hilft, ist am Ende allen geholfen.
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Was die Menschenrechte sind und wer dagegen verstößt, legt natürlich die EU-Kommission für die ganze Welt fest. Ist das nicht ein bisschen zu großspurig? Das kleine Europa mit all den modernen Industrienationen ist in der Zivilisation sehr fortschrittlich, aber das trifft nicht auf die ganze Welt zu und ich finde das gut so. Wären alle Länder auf der Welt durchgehend so industrialisiert wie die Europäischen, wir könnten kaum noch Luft holen auf dem Planeten. Wir hätten dann vielleicht die europäischen Menschenrechte überall umgesetzt, würden aber mangels Natur aussterben. Deshalb sind mir die weniger entwickelten Länder mit nicht den europäischen Menschenrechten besonders wertvoll. Es mag menschliche Verfehlungen geben, wo gibt es die nicht, aber der Raum zum Entfalten des Lebens schafft wesentlich mehr Qualität.
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Natürlich gab es im Tauschring Regeln, so wie es immer Regeln gibt, wenn man leben will auf dem Planeten, aber es gab keine ‚Polizei‘ oder andersartige Beauftragte, die auf das Durchsetzen achteten. Diese Kontrolle führte jeder für sich durch, das ist das Besondere, wenn man ein Bewusstsein für das eigene Gelingen und das, des Großen und Ganzen hat. Man braucht dann niemand der einen auf das Richtige hinweist, man spürt es selbst. Sollte man doch einmal völlig falsch liegen, merkt man das an der Reaktion der Anderen. Wichtig ist dabei unterscheiden zu können, wer einem helfen will oder wer einen nur an den Waagen pissen will, um einen zu schwächen mit den tollen Ratschlägen. Ich glaube an das menschliche Verhalten, die Freiheit zu erleben, keinen Befehlshaber zu brauchen, um das Richtige zu tun. Die vom Menschen beschriebene Ethik und Moral reicht völlig aus.
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Es geht nicht darum, was Andere für einen tun oder man selbst für andere tut, es geht, um die eigene Haltung selbst zu entscheiden, selbst die Verantwortung zu übernehmen für das eigene Handeln und nicht zu warten bis es ein anderer macht. Habe Tischler gelernt und viel in Teams gearbeitet, jedoch war die Vorlage für die Arbeit eine Zeichnung und nicht ein Chef als Kommandeur. Habe in der Armee gedient, das war die Hölle für mich, denn die Befehlsstrukturen waren unausweichlich, teilweise sinnlos als reine Machtschikane. Nie wieder habe ich mich solchen Kommandostrukturen ausgeliefert und auch als ich selber Teamleiter war, habe ich die Menschen nicht mit Kommandos geführt, sondern sie zum eigenen Denken ermutigt. Noch später als psychosozialer Berater ging ohne Empathie nichts, jeder Versuch dem psychisch kranken Menschen mit Befehlen zu helfen würde die Unfähigkeit verstärken, da geht es nicht anders, als an die Selbstheilungskräfte zu appellieren. Deshalb bin ich so vehement für Eigenverantwortung, für Selbstbestimmung ohne Vorgabe durch einen Vorgesetzten, letztendlich ohne Parteien und Regierung. Ich weiß, es ist Zukunftsmusik, man merkt ja hier, wie vehement an der Befehlsstruktur festgehalten wird, es ist noch ein langer Weg bis das Bewusstsein so selbstständig ist, dass es unabhängig wird. Im Tauschring hatten wir in der Gemeinschaft dieses Bewusstsein und es funktionierte lange Zeit gut, ein Team ohne offizielle Hierarchie, nur mit Eigenverantwortung zum Wohle aller und wir haben viel bewegt.
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@Holzhacker Ist doch traurig, dass Du Kommando von außen brauchst, um das Richtige zu tun, um eine Entscheidung zu fällen, die zu Deinem eigenen Wohl und zum Wohl aller ist. Genau das ist ja das Problem, die Abhängigkeit von einer Vorgabe. Das ist verbreitet im Kopf, genau wie bei Dir, ohne dass mir einer sagt was zu tun ist, kann ich nicht. Die Abhängigkeit von der Vorgabe wird zu einem existenziellen Aspekt, genau diese Bewusstseinshaltung ist bei vielen Menschen das Problem, warum sie für ihr Überleben eine Führungskraft brauchen, anstelle selber die Verantwortung zu übernehmen, egal bei welcher Tätigkeit. Wobei die Hierarchie in der Gruppe etwas anderes ist als Kommando geben und von der Vorgabe abhängig sein, wie es in der Politik deutlich wird.
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Hallo aus dem Allgäu,
der Donnerstag, Beginn des Straßenkarnevals oder auch als Weiberfasching bekannt, sie stürmen das Rathaus und setzen die Obrigkeit fest für die närrische Zeit. Der alte Brauch, nun darf das gemeine Volk über die Stränge schlagen und verrückt sein. Ein Freiraum, den ich mir als alter Mann das ganze Jahr über herausnehme, ohne unnötige Hemmungen. Deshalb brauche ich an der Faschingsfeier nicht teilnehmen, am Samstag geht der große Umzug durch die Stadt.
Hausarbeit gibt es natürlich täglich, der Käfigbau ist fertig und die Haustiere eingezogen. Jetzt ist die Gewöhnungsphase, sowohl aufseiten der Tiere als auch bei mir. Eine gute Woche hat da schon mal etwas mehr Vertrauen ermöglicht.
Die Kranken sollen gesund werden, ist ein guter Wunsch, und die Anderen sollen gesund bleiben.
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Mir hat die Hausärztin aufgrund von Schmerzen Hüftgelenksarthrose diagnostiziert. Habe dann eine Überweisung zum Orthopäden bekommen. Zusätzlich habe ich mich im Naturheilbereich über Arthrose schlau gemacht und festgestellt, dass zum Knorpelaufbau im Gelenk vor allem Vitamin D und Bor hilft. Das ist auch so, die Schmerzen gingen zurück. Der Orthopäde hat ein Röntgenbild angefertigt, Knochen und Knorpel ist o.k., nur das ‚Schmiermittel‘ war zu wenig. Er empfahl, die Therapie mit Vitamin D und Bor fortzusetzen. So habe ich inzwischen die Arthrose überwunden und bin schmerzfrei. Ach ja, die Ernährung spielt noch eine wesentliche Rolle, habe von Fleisch auf vegetarisch umgestellt und esse häufiger Gemüse.
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Nein, so einfach ist es nicht, das ist deutsche formalistische Sichtweise. Erst vor kurzem haben Wissenschaftler belegt, dass es menschliches Denken auch ohne Sprache gibt, eben nonverbal. Mit Körpersprache, Gesten und Bildern. Genau das meine ich, warum die Verständigung mit Ausländern ohne Sprache manchmal besser und ehrlicher ist, als die Sprache unter Deutschen mit Verlogenheit und fiesem Hintersinn. Natürlich nicht mit allen, auch ich führe wunderbare deutsche Konversationen, die so mit einem Ausländer per Sprache nie möglich wären, oft jedoch ist eine nonverbale Kommunikation authentischer als eine mit Sprache, eine verbale. Ich gebe der Sprache keinen höheren Stellenwert als der Geste, obwohl ich im Deutschen schriftstellerisch tätig bin. Der Gefühlsausdruck findet eher über Bilder und Körperhaltung statt, die Sprache dient eher zur Verallgemeinerung, Verdrängung und Umschreibung. Wo wir bei der DAVA sind, die über den türkischen Präsidenten ein Sprachrohr für Türken in Deutschland ist und ich diese massive Abwertung in den deutschen Medien nur so deuten kann, Angst vor Konkurrenz, Islam und Ausländern. Dabei ist die nonverbale Körpersprache der Türken und Kurden genau dieselbe wie die der Deutschen und aller Anderen auch.