Genuss
Erstellte Foren-Antworten
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Mitglied9. März 2026 um 8:48 In Bezug auf: US-Gericht ordnet milliardenschwere Zollrückzahlungen anHenry Ford meinte mal:
Denken ist die schwerste Arbeit, die es gibt. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum sich so wenige Leute damit beschäftigen.
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Mitglied8. März 2026 um 14:29 In Bezug auf: US-Gericht ordnet milliardenschwere Zollrückzahlungen anIch gebe es auf…
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Mitglied8. März 2026 um 12:03 In Bezug auf: US-Gericht ordnet milliardenschwere Zollrückzahlungen anHallo @realo KLEINE HILFE…
Wer zahlt Zölle letztendlich?
Obwohl Zölle formal vom Importeur (meist ein Unternehmen) an den Zollbehörden gezahlt werden, tragen letztendlich verschiedene Akteure die Kosten:
Importeur:
Er zahlt die Zölle zunächst direkt an den Staat.
Endverbraucher:
In der Regel gibt der Importeur die Zollkosten durch höhere Preise an die Kunden weiter. Somit zahlen letztlich die Verbraucher die Zölle indirekt, da importierte Waren teurer werden.
Inländische Unternehmen haben auch Vorteile:
Wenn Zölle die Konkurrenz aus dem Ausland reduzieren, können inländische Unternehmen profitieren, aber auch höhere Preise für Vorprodukte zahlen, wenn diese importiert werden.
Zölle sind also ein wichtiges wirtschaftspolitisches Instrument mit vielfältigen Wirkungen, deren Kosten letztlich meist vom Verbraucher getragen werden.
Aus dem Buch:
Allgemeinbildung Wirtschaft Für Dummies von Hanno Beck & Aloys Prinz
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@Marius Er hat doch recht
Vor der kubanischen Revolution war die wirtschaftliche Lage Kubas gemischt aber trotzdem gut.
Im Jahr 1958 hatte Kuba ein Pro-Kopf-BIP von etwa 2.363 US-Dollar, was Kuba im Vergleich zu anderen lateinamerikanischen Ländern in eine mittlere Position brachte.
Es gab eine relativ große Mittelschicht und eine insgesamt recht stabile Wirtschaft.
Vor der Revolution verfügte Kuba über moderne Konsumgüter wie Autos und Fernseher, und das Gesundheitssystem galt als zuverlässig. Dies zeigt, dass es gewisse Wohlstandselemente gab.
Die kubanische Wirtschaft war stark von den USA abhängig, insbesondere im Außenhandel. Der Export dominierte die Wirtschaft, wobei Zucker das wichtigste Exportprodukt war. Die USA waren der Hauptabnehmer und Lieferant.
Hat wunderbar geklappt…
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Hallo @Carlinette Deine Argumente stammen noch aus dem letzten Jahrtausend und der Erfahrung einer schlampigen russischen Technologie. Es ist viel passiert bis heute und diese „Grüne Ideologie“ passt nicht mehr in die Zeit. Wir hatten die sichersten und technisch ausgereiftesten Kraftwerke und sind noch heute weltweit mit unserem Know How gesucht und gefragt.
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@Marius Geh mit gutem Beispiel voran und schmeiß dein Handy weg, die Weltweiten Rechenzentren die das steuern glühen bereits.
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Hallo @forscher da hast Du unrecht In Deutschland gibt es bisher noch kein in Betrieb genommenes Kernfusionskraftwerk.
Allerdings sind bedeutende Fortschritte in der Entwicklung zu verzeichnen:
- Es wurde ein Aktionsplan „Deutschland auf dem Weg zum Fusionskraftwerk“ beschlossen, der Maßnahmen zur Förderung der Kernfusion zusammenfasst.
- Drei Innovationszentren (Hubs) zur Entwicklung von Fusionskraftwerken sollen in Deutschland entstehen.
- Besonders konkret ist ein Projekt in Bayern, wo 2026 das erste Kernfusionskraftwerk gebaut werden soll, unter Beteiligung von Unternehmen wie RWE und Proxima Fusion. Die Standorte sind Garching und Gundremmingen.
Zusammengefasst: Ein Kernfusionskraftwerk in Deutschland ist im Bau und in Planung, aber noch nicht in Betrieb. Der erste Standort wird voraussichtlich in Bayern sein.
Der Unterschied zwischen Garching und Gundremmingen liegt vor allem in ihrer Funktion und Bedeutung im Kontext des geplanten Kernfusionskraftwerks in Bayern:
1. Garching
Art des Projekts: Forschungs- und Demonstrationsstandort
Funktion: In Garching soll ein Fusions-Forschungsreaktor entstehen, der als Demonstrationskraftwerk dient. Das bedeutet, hier wird die Kernfusionstechnologie zunächst im kleineren Maßstab erforscht, getestet und weiterentwickelt.
Ziel: Entwicklung und Erprobung der Technologie, um die Machbarkeit und Effizienz der Kernfusion zu demonstrieren. Garching ist damit ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur kommerziellen Nutzung.
Standortcharakteristik: Garching ist bekannt als Wissenschafts- und Forschungsstandort mit mehreren Instituten und Einrichtungen, die sich mit Physik und Energie beschäftigen.
2. Gundremmingen
Art des Projekts: Kommerzieller Kraftwerksstandort
Funktion: In Gundremmingen plant RWE den Bau und Betrieb des ersten kommerziellen Kernfusionskraftwerks. Hier soll die Technologie in großem Maßstab zur Energieerzeugung eingesetzt werden.
Ziel: Kommerzielle Nutzung der Kernfusion zur Stromproduktion und Versorgung des Stromnetzes.
Standortcharakteristik: Gundremmingen ist bereits Standort von Kernkraftwerken (konventionelle Kernspaltungskraftwerke), was die Infrastruktur und Erfahrung im Bereich der Kernenergie begünstigt.
Zusammenfassung:
Garching: Forschungs- und Demonstrationsreaktor, technologische Entwicklung und Erprobung.
Gundremmingen: Kommerzielles Kernfusionskraftwerk, großflächige Energieerzeugung und Netzversorgung.
Diese Aufteilung ermöglicht es, die Kernfusionstechnologie zunächst wissenschaftlich zu erforschen und zu optimieren, bevor sie in einem kommerziellen Maßstab angewendet wird.
Die Fertigstellung der Kernfusionskraftwerke in Bayern ist wie folgt geplant:
Forschungsreaktor in Garching: Dieser soll bis Mitte der 2030er Jahre fertiggestellt werden. Ziel ist es, erstmals einen Netto-Energiegewinn zu erzielen, also mehr Energie zu erzeugen als zu verbrauchen.
Kommerzielles Kraftwerk in Gundremmingen: Dieses Projekt ist für die Zeit nach dem Forschungsreaktor in Garching vorgesehen, also voraussichtlich später in den 2030er Jahren oder Anfang der 2040er Jahre, wenn die Technologie aus Garching erfolgreich demonstriert und weiterentwickelt wurde.
Garching wird der erste Schritt mit Fertigstellung Mitte der 2030er Jahre, Gundremmingen folgt als kommerzielles Kraftwerk in den darauffolgenden Jahren.
Quelle: „Telecom-News“ (News You Can Use) Thema: Energieversorgung von Rechenzentren.
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@forscher und so geht es bei uns weiter…
Der Traum vom ersten Fusionskraftwerk in Bayern
Bayern plant, mit bis zu 400 Millionen Euro in die Entwicklung von Kernfusionskraftwerken zu investieren, um Deutschland als Standort für Fusionsenergie zu etablieren
(Freitag 27. Februar 2026) Ministerpräsident Markus Söder kündigte an, zwei Kraftwerke zu bauen, darunter eine Demonstrationsanlage in Garching unter wissenschaftlicher Leitung des Max-Planck-Instituts für Plasmaphysik (IPP). Der ehemalige Atomstandort Gundremmingen wird als möglicher Standort für ein erstes kommerzielles Kraftwerk geprüft, unterstützt vom Energiekonzern RWE.
Das Start-up Proxima Fusion führt das Projekt „Alpha“ an, für das insgesamt rund 2 Milliarden Euro benötigt werden: 400 Millionen Euro vom Freistaat Bayern, 400 Millionen von Investoren und 1,2 Milliarden Euro vom Bund. Die Bundesregierung plant, bis zu 3,5 Milliarden Euro in Forschung und Infrastruktur für Fusionskraftwerke zu investieren, sieht aber den Durchbruch erst Mitte der 2040er Jahre.
In Deutschland gibt es vier Unternehmen, die an Fusionsreaktoren arbeiten, mit zwei Haupttechnologien: Magnetfusion (Proxima Fusion, Gauss Fusion) und Laserfusion (Marvel Fusion, Focused Energy). Neben Bayern fördert auch Hessen mit einem Innovationscampus in Biblis die Fusionsforschung.
Die Herausforderungen sind groß, insbesondere bei Material und Lieferketten. Proxima Fusion hat eine Industrieallianz mit über 30 Partnern gegründet, um die komplexen Anforderungen zu bewältigen. Der Bau einer Magnetfabrik in Gundremmingen soll bald starten, der erste Prototyp ist für 2027 geplant.
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