Seekrankheit: Symptome, Vorbeugung und Tipps bei Reisekrankheit

Seekrank

Die Seekrankheit, ein unangenehmes Gefühl, das viele von uns zumindest einmal erlebt haben, vielleicht bei einer Kreuzfahrt. Es ist das Schwindelgefühl, das uns beim Betreten eines Schiffes oder einer Fähre überkommt und unseren Urlaub trüben kann. Doch was sind die genauen Symptome? Wie können wir uns davor schützen, und gibt es wirkliche Tipps, die helfen, wenn der Horizont zu schwanken beginnt? In diesem Artikel tauchen wir in das Thema ein, klären über die Symptome auf, bieten praktische Ratschläge zur Vorbeugung und teilen erprobte Tipps, um gegen diese spezielle Form der Erkrankung gewappnet zu sein.

Was ist Seekrankheit?

Die Erkrankung, oft als Reiseübelkeit bezeichnet, ist eine Reaktion des Gleichgewichtssinns auf die schwankenden Schiffsbewegungen, insbesondere bei starkem Seegang. Diese Schwankungen können bei manchen Menschen zu einem Gefühl der Desorientierung führen, das durch ein Ungleichgewicht von Histamin im Körper verursacht wird. Es handelt sich dabei um eine Reaktion des Körpers auf wiederholte Bewegungen während einer Seereise, insbesondere schaukelnde Bewegungen, die bei vielen Menschen Übelkeit, Schwindel und manchmal sogar Erbrechen verursachen können.
Die Seekrankheit stellt jedoch lediglich eine Form der Reisekrankheit dar. Diese als Kinetose bekannten Beschwerden, die aus Bewegungsunverträglichkeit resultieren, können ebenso während Bus- oder Autofahrten, Zugreisen, Flugreisen oder auf Achterbahnen erlebt werden.

Einige der häufigsten Mittel gegen Reisekrankheit enthalten den Wirkstoff Dimenhydrinat, der sich als wirksam gegen die Zeichen der Erkrankung erwiesen hat. Allerdings können Medikamente gegen die Krankheit auch Nebenwirkungen haben und Wechselwirkungen mit anderen aufweisen. Daher ist es immer ratsam, vor der Einnahme solcher Mittel einen Arzt zu konsultieren. Neben Medikamenten gibt es auch andere Methoden, um der Seekrankheit vorzubeugen. Dazu gehört, bestimmte Speisen, wie zum Beispiel Salami, zu meiden, da sie das Unwohlsein verschlimmern können. Im Falle einer schweren Erkrankung ist es oft am besten, sich auf festem Boden zu erholen. 

Seekrankheit
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Der Hintergrund: Warum werden wir seekrank?

Stellen Sie sich unser Innenohr als empfindliches Instrument vor, das Bewegungen und Balance erfasst. Wenn die Bewegungen des Schiffes oder Bootes mit dem, was unsere Augen sehen, nicht synchron sind, kann es zu einem Gefühl der Desorientierung kommen. Unser Gehirn erhält widersprüchliche Signale: Unsere Augen sagen, dass wir uns in einem stabilen Zustand befinden (besonders wenn man im Inneren des Schiffes ist und das Wasser nicht sehen kann), während unser Innenohr eine Bewegung erfasst. Dieses Missverständnis zwischen Auge und Ohr führt zu dem unangenehmen Gefühl der Seekrankheit.

Die Symptome

Zu den häufigsten Anzeichen gehören:

  • Übelkeit und Erbrechen
  • Schwindel
  • Brechreiz
  • Schweißausbrüche
  • Ein allgemeines Gefühl des Unwohlseins

Zeitrahmen: Wie lange sind wir reisekrank?

Die Dauer der Seekrankheit variiert je nach Person und den Umständen der Reise. Für einige kann es nur wenige Minuten dauern, während andere es stunden- oder sogar tagelang spüren. Glücklicherweise gewöhnen sich viele Menschen nach einer gewissen Zeit an die Bewegung und das Unbehagen lässt nach.

Vorbeugung: Kann man sich vor Seekrankheit schützen?

Ja! Es gibt verschiedene Medikamente und natürliche Heilmittel wie Kaugummi, Pflaster, die man in der Apotheke kaufen kann und die helfen, die Anzeichen der Seekrankheit zu verhindern oder zu lindern. Einige Menschen schwören auf Ingwer oder spezielle Armbänder zur Druckpunktstimulation.

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  • 20 St Kaugummi
  • apothekenpflichtig
  • Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Dieses Produkt darf nicht an Personen unter dem gesetzlichen Mindestalter abgegeben werden. Dieses Produkt darf nicht an Personen unter dem gesetzlichen Mindestalter abgegeben werden.

Einige Tipps und Strategien, um vorzubeugen oder zumindest ihre Auswirkungen zu minimieren:

Stabiler Horizont: Versuchen Sie, einen festen Punkt am Horizont zu fixieren, um dem Gehirn einen stabilen Bezugspunkt zu geben. Wenn Sie sich in einem Raum befinden, versuchen Sie, in die Mitte des Schiffes und möglichst nahe an der Wasseroberfläche zu bleiben, da hier die Bewegungen am geringsten sind.

Frische Luft: Gehen Sie an Deck und atmen Sie tief ein und aus.

Vermeiden Sie Alkohol und fetthaltige Speisen: Bevor Sie an Bord gehen, sollten Sie schwere oder fetthaltige Mahlzeiten sowie Alkohol vermeiden. Diese können die Erkrankung  verstärken.

Vorbeugende Arzneien: Es gibt verschiedene Arzneien, die speziell zur Vorbeugung entwickelt wurden. Diese sollten Sie jedoch nach Rücksprache mit einem Arzt einnehmen.

Bewegung reduzieren: Vermeiden Sie Aktivitäten, die viel Bewegung erfordern und schließen Sie Ihre Augen, wenn Ihnen schwindelig wird.

Gute Hydratation: Trinken Sie ausreichend Wasser, aber vermeiden Sie koffeinhaltige Getränke.

Bleiben Sie in der Mitte: Wenn möglich, wählen Sie eine Kabine in der Mitte des Schiffes, da hier die Bewegungen am geringsten sind.

Hören Sie auf Ihren Körper: Wenn Sie sich unwohl fühlen, legen Sie sich hin, schließen Sie die Augen und versuchen Sie zu entspannen.

Erste Hilfe: Was tun, wenn die Reisekrankheit zuschlägt?

Wenn Sie das Gefühl haben, dass die Krankheit beginnt, gibt es mehrere Dinge, die Sie tun können:

  • Versuchen Sie, an die frische Luft zu kommen.
  • Fixieren Sie Ihren Blick auf den Horizont oder auf einen stabilen Punkt in der Ferne.
  • Trinken Sie Wasser in kleinen Schlucken und meiden Sie Alkohol und fettes Essen.
  • Legen Sie sich hin und schließen Sie die Augen, um die Desorientierung zu reduzieren.

10 praktische Tipps gegen Seekrankheit im Überblick

  1. Bleiben Sie in der Mitte des Schiffes, wo die Bewegungen am geringsten sind.
  2. Atmen Sie tief und regelmäßig.
  3. Essen Sie vor der Reise leichte Kost.
  4. Vermeiden Sie es, zu lesen oder auf einen Bildschirm zu schauen.
  5. Tragen Sie eine Sonnenbrille, um Blendungen zu reduzieren.
  6. Versuchen Sie, sich zu entspannen und sich abzulenken.
  7. Trinken Sie Ingwertee oder nehmen Sie Ingwerbonbons.
  8. Nutzen Sie Akupressur-Armbänder.
  9. Meiden Sie Alkohol und Koffein.
  10. Wenn Sie wissen, dass Sie anfällig für Seekrankheit sind, nehmen Sie vorbeugend entsprechende Produkte.

Fazit

Auf Kreuzfahrten kann man seekrank werden. Die Seekrankheit, eine spezielle Form der Bewegungskrankheit, kann den Spaß erheblich trüben. Übelkeit und das Erbrechen, hervorgerufen durch verwirrende Sinneseindrücke und Drehbewegungen, sind für viele ein leidiges Thema. Zum Glück gibt es sowohl Medikamente gegen Seekrankheit als auch erprobte Hausmittel, die Abhilfe schaffen können. Während einige Mittel gegen sie effektiv sind, können sie manchmal auch müde und schläfrig machen. Es hat sich gezeigt, dass Ingwer gegen die Seekrankheit wirkt und die Seetauglichkeit fördert. Histaminhaltige können zudem die Anzeichen verschlimmern.  Auch wenn die Seekrankheit für viele Menschen eine Herausforderung darstellt, sollte sie uns nicht davon abhalten, das Abenteuer auf dem Wasser zu suchen. Mit den richtigen Vorsichtsmaßnahmen und Vorbereitungen können Sie Ihre nächste Schiffsreise in vollen Zügen genießen!

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