Webra
Erstellte Foren-Antworten
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Hallo Syringia,
immer wenn ich von den öffentlich-rechtlichen Deutschen TV-Sendern eine Sendung in der
Mediathek sehen will, erscheint ein Hinweis, das aus rechtlichen Gründen diese Sendungen im Ausland nicht gesehen werden können. Ich wohne ja in Österreich.
Du müsstest doch in Schweden das gleiche Problem haben.
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Hallo Fagus,
in deiner VK gibst du als Beruf: LUPOSLIPAPHOBIKER an.
Ich habe solch eine Berufsbezeichnung noch nie gehört.
Was macht solch ein Berufsausübender?
Im Internet fand ich als Erklärung für eine Luposlipaphobie:
„Angst, von Holzwölfen um den Tisch gejagt zu werden. ????
Dein Gedicht ist ein Glaubensgedicht zu Matth. 11,29, Autor unbekannt.
Es schildert genau das, was die christliche Religion über Jahrhunderte ihren in
Armut und Elend lebenden Glaubensanhänger eingeredet hat. Es sei Gottes Wille, das sie so leben müssen. Ein dagegen Auflehnen (sinnbildlich das Absägen eines Stücks vom Kreuz) um sich dadurch von ihren Unterdrückern und Ausbeutern zu befreien würde ja heißen, nach dem Tode nicht das göttliche Jenseits zu kommen. Durch die Verbrüderung mit den Mächtigen hat sich die
Kirche ( nach meiner Meinung nicht die, die sich Jesus gewünscht hat) selbst Macht erworben und große Reichtümer angehäuft. Sie haben gerade das Gegenteil von dem gemacht, was Jesus mit seiner religiösen Idee erreichen wollte.
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Hallo Fiets,
Ich habe die zitierten Gedanken Senecas so verstanden, dass er „Zeiträume meint,
in denen wir selbst bestimmt entscheiden können, wie wir diese gestalten.
Wir leben aber einen Großteil unserer Zeit fremdbestimmt.
Erziehung durch die Eltern.
Schulzeit
Lehre oder Studium
Berufliche Tätigkeit
Partnerschaft ( Rücksichtnahme auf die Bedürfnisse des Anderen)
Selbst im Alter, wenn Zeitaufwand zur Existenzsicherung nicht mehr erforderlich ist,
bestimmt unsere geistige und körperliche Verfassung darüber, wie wir unsere Zeit „verbringen
müssen.“
Ich würde gerne im geselligen Kreise meiner Mitmenschen mein Alter verbringen, ein Konzert
besuchen, mir im Fernsehen interessante Diskussionsrunden, Dokumentationen und interessante
Filme ansehen, aber meine an „Taubheit grenzende Schwerhörigkeit“ lässt das nicht zu, trotz
der Hörgeräte die ich trage.
Ich wohne aber zum Glück in einer Umgebung, in der ich nur den Bach zu überqueren brauche, der
mich von einem schönen Tannenwald trennt. Dort kann ich dann stundenlang spazieren gehen und
meinen Gedanken freien Lauf lassen. Die Glücksmomente, die ich da beim beobachten der Tierwelt empfinde, gleichen diese verbale, kommunikative Ausgeschlossenheit einigermaßen aus.
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Hallo Maskenmann,
da alles Einfache aber meistens langweilig ist, weil es unseren Geist nicht fordert, wird das Leben durch Philosophieren interessanter.
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Zeitverschwendung? Gibt es das?
Ich habe mir mal Gedanken über „ZEIT“ gemacht.
Was ist Zeit?
Zeit ist doch die fortdauernde Veränderung von Daseinszuständen belebter und unbelebter
Materie, verursacht durch Naturgesetze. Also durch Etwas, das nicht durch menschliches
Handeln oder Unterlassen entsteht. Zeit ist somit „Wertefrei“.
Ob ich Zeit verschwende oder sinnvoll nutze, ist doch immer nur individuell zu bewerten.
So wie sich der eine über viele Telefonate und überraschende Besuche ärgert, freut sich der
andere darüber, ist es doch ein Zeichen dafür, dass er bei vielen Menschen beliebt ist.
Für den materiell orientierten Menschen ist ein Konzertbesuch „verschwendete Zeit“, weil er
ja in dieser Zeit ein neues Geschäft hätte abschließen können. Für den Musikliebhaber ist dies
aber eine Zeit gewonnener Lebensfreude.
Ich bin der Meinung, Empfindungen kann man nicht generalisieren.
Zwei Definitionen zu Zeitverschwendung:
„Schlechte Ausnutzung von verfügbarer Zeit“.
„Sinnlose Aktivität, unnötiger Aufwand“.
„Es ist nicht zu wenig Zeit die wir haben, sondern es ist zu viel Zeit die wir nicht nutzen.
Seneca
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Hallo Hermann,
Deine Erfahrungen mit Gott sind dein individuelles Wissen. Das sollst du dir auch von Niemandem nehmen lassen. Es gibt dir in vielen leidvollen Lebenssituation Halt und Hoffnung.
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Die Glaubenden, Hermann, wissen dass sie über Gott „nichts Wissen“.
Sie beten deshalb auch “ Ich glaube an Gott,…… “ und nicht “ Ich weis von Gott,…“.
Ihr Glaube ist für sie zur „Gewissheit“ geworden. Wissen ist eine Bezeichnung für ein „Allgemeingut“,
z.B. 1+1=2, Gewissheit dagegen ist eine individuelle Erkenntnis.
Wenn man sein Leben nach seiner Erkenntnis gestaltet und nicht versucht durch Anwendung
von Argumenten oder sogar Gewalt einen anderen dazu zu bringen, diese Erkenntnis zu
übernehmen, spricht doch nichts dagegen.
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Liebe Ricarda,
bei „Wem“ könnten Menschen dann aber in verzweifelten Lebenssituation Hilfe erbitten?
Die heilsame Kraft des Gebetes eines gläubigen Menschen wird auch von Psychologen
bestätigt. Dem betenden Menschen selbst ist dies aber nicht bewusst. Bei Medikamenten
nennt man dies den Placeboeffekt. Der Arzt gibt dem Patienten ein wirkstofffreies Medikament
als Medizin. Der Patient glaubt aber, er hat ein wirkstoffhaltiges Medikament bekommen.
Durch diesen Glauben werden Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert und die erwünschte
Besserung tritt meistens auch ein.
Es ist bei vielen Menschen die Vernunft, die dem Glauben im Wege steht. Vernünftig sein hat in vielen Lebenssituationen auch Nachteile. Sie verhindert oder hemmt oft auch die Lebensfreude.
Als ein „vorwiegend von der Vernunft gesteuerter“, im Sternzeichen Jungfrau geborener Mensch, kann ich dies bestätigen. Manchmal leider, aber manchmal auch „Gott sei Dank“.
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Webra
Mitglied6. Dezember 2021 um 16:43 In Bezug auf: Man kann nicht alles wissen, aber man kann wissen, wo alles Wissen zu finden isSyringia,
Danke für die Richtigstellung.