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    14. Januar 2026 um 13:39 In Bezug auf: Schleim-Jesus - Wurden religiöse Gefühle verletzt?

    Religiöse Gefühle verletzt, ist ja nichts Neues. Während der Inquisition wurden viele Menschen beschuldigt, die religiösen Gefühle der katholischen Kirche verletzt zu haben und wurden auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Dieses Objekt, wie ein neugeborenes Fohlen anmutend, bedient nicht die christlichen Sehgewohnheiten von einem Jesus, oft mit kleinen Engeln umkreisend dargestellt. Hier sieht es eher wie die Geburt eines irdischen Lebewesens aus, das passt nicht zu einer gottgleichen Figur. Jesus strahlt über alles, das ist die Sehgewohnheit. Kunst ist jedoch dazu da andere Perspektiven aufzuzeigen als die Konservative und das ist hier sehr gut gelungen.

  • realo

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    14. Januar 2026 um 12:17 In Bezug auf: Kein schriftliches Dividieren mehr für Grundschüler in Niedersachsen

    Wenn man mit Details an Problemen anfängt, kommt man ganz schnell an das alte Lied, das Schulsystem der BRD gehört dringend reformiert. Nicht tröpfeln im Kleinen, sondern klotzen im Großen ist gefragt. Es ist fraglich, wenn man eine Rechenmaschine hat, ob dann im Kopf auch noch alles gerechnet werden können muss. Ich halte den Freiraum, der sich dadurch im Gehirn ergeben kann, als Denkleiste für soziale Fragen im zwischenmenschlichen Bereich für wichtiger. Empfundene Lebensentscheidungen, auch bei Schulkindern, lassen sich nicht an Maschinen delegieren, sie müssen selbstständig getroffen werden. Ob da jemand wie aus der Pistole geschossen das Einmaleins herunterrasseln kann, oder ein anderer Sympathien zu seinen Mitmenschen gestalten kann, sind doch zwei völlig verschiedene Dinge. Mir wäre der mit den sozialen Fähigkeiten lieber im Umgang als das Mathegenie.

  • realo

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    14. Januar 2026 um 11:45 In Bezug auf: Sparkassen-Schließfächer

    Wirtschaftskontakte sind immer gut, sie halten die Kommunikation aufrecht und das schützt vor einer Angst wegen Bedrohung. So sind auch Kontakte zwischen Westeuropa und BRICS absolut zu begrüßen. Man kann in gewisser Weise durch wirtschaftlichen Austausch eine Form von Vertrauen schaffen.

    Was den Einbruch angeht, Polizei kritisiert Sympathien für Täter von Gelsenkirchen.

    • Diese Antwort wurde in vor 2 Wochen, 6 Tagen um  realo geändert.
  • realo

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    13. Januar 2026 um 14:05 In Bezug auf: Kein schriftliches Dividieren mehr für Grundschüler in Niedersachsen

    Ich bin eindeutig auch dafür an den Schulen weniger Mathematik zu lehren, das kann man mit Hilfsmitteln erledigen, als viel mehr Psychologie, denn wie man richtig fühlt, kann weder die Digitalisierung erklären, noch die KI. Entscheidungen richtig treffen nach Gefühl kann man lernen, aber dazu muss man die seelischen Empfindungen verstehen.

  • realo

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    13. Januar 2026 um 12:09 In Bezug auf: Sparkassen-Schließfächer

    Wo was liegt, in der alten BRD, darüber können sich die altgedienten Bundesbürger auslassen, sie haben Freude daran.

    Ich möchte feststellen, dass die Fachleute in der BRD nicht der Maßstab der Welt sind, sie vertreten die Interessen der BRD und die sind weltweit gesehen wenig von Belang. Aber Merz ist gerade beim indischen Präsidenten und wie berichtet wird mit sehr einhelliger Stimmung. Es ist Merz seine erste Asienreise und das nach Indien, das wird ihm hoch angerechnet. Da spielen also wirtschaftliche Interessen auf beiden Seite eine Rolle.

  • realo

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    12. Januar 2026 um 15:08 In Bezug auf: FRÜHER NANNTEN WIR DAS EINFACH WINTER

    Dass sich das Klima wandelt, im Laufe von Millionen Jahren, bestreitet ja niemand. Auch ich bin als Kind und Jugendlicher auf dem See in Brandenburg Schlittschuh gelaufen, das geht heute kaum noch. Nur unsere Messlatte geht immer nur bis zum Beginn der Wetteraufzeichnungen, in Deutschland seit 1881, das ist über das Klima der Erdgeschichte betrachtet erst seit kurzem.

  • realo

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    12. Januar 2026 um 14:45 In Bezug auf: Putins Rede war wieder mal deutlich

    Ich bin wunderlich, was ich so alles von mir gebe ist wunderlich. Wunderlich sein im Alter ist nichts Außergewöhnliches. Ich weiß, wer in der BRD lebt und Russland nicht als Feind sieht, oder Trump als beknackt ist ein Irrer. Schon Manfred Lütz veröffentlichte mal: Wir behandeln die Falschen.

  • realo

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    12. Januar 2026 um 12:13 In Bezug auf: Sparkassen-Schließfächer

    Die DDR ist kein Vorbild, sie ist meine reale Vergangenheit, zumindest zum Teil was die Kindheit und Jugend angeht, ansonsten hat die Planwirtschaft nicht funktioniert, da Menschen nicht selbstlos planen können, sie wirtschaften in die eigene Tasche. Das ist in der Marktwirtschaft mit Privateigentum am Kapital kein Problem, da ist in die eigene Tasche wirtschaften erwünscht. Das Vorbild ist China und auch Russland, eine Marktwirtschaft mit starker staatlicher Beteiligung in der Politik des Landes. Die meisten Großkonzerne in diesen Ländern sind staatlich und nicht in Privatbesitz einer Familie. Der Gewinn dieser Konzerne kommt dem Volk zugute, weniger einem Unternehmer. Dass die chinesischen Großkonzerne florieren, lässt sich nicht leugnen. Das ist also ein gesellschaftliches Modell mit Zukunft. Nicht der Sozialismus wie in der DDR mit Planwirtschaft, dafür reicht das menschliche Bewusstsein aktuell nicht aus, dafür wäre ein materieller Minimalismus nötig und den haben wir in den Köpfen nicht, im Gegenteil, es muss mehr, schneller, größer, teurer und bequemer sein. Dieses Modell ist auch gerade in der Krise, allein, weil die Rohstoffe endlich sind und das Umweltthema als Problem unübersehbar.

  • realo

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    11. Januar 2026 um 14:42 In Bezug auf: FRÜHER NANNTEN WIR DAS EINFACH WINTER

    Es gibt Unterschiede von Jahr zu Jahr, aber im Großen und Ganzen gibt es die Jahreszeiten, im Winter ist es kalt und im Sommer ist es warm ohne genaue Zahlen zu nennen. Für kalt braucht es einen anderen Umgang als für warm, bei kalt braucht man warme Gedanken und bei warm kalte. Daran hat sich mein Leben lang nichts geändert, Klimawandel hin oder her.

  • realo

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    11. Januar 2026 um 14:29 In Bezug auf: Ist das der Laschet-Moment für Kai Wegner?

    Das sind ja Ansichten von Berlin wie ein Hund vom Mäusefangen. Ich lebte von 1969 bis 1990 in Ostberlin und von 1990 bis 1994 im vereinten Berlin. Danach sporadisch, Besuchsweise aber häufig. ‚Schön‘ passt zu Berlin nicht ganz, es ist verrucht und hat eine Subkultur. Der Prenzlauerberg im Osten war mal ein Arbeiterviertel, aber heute ist es eine unbezahlbare Schickimicki-Gegend. Das ‚Schloss‘ im Zentrum von Berlin zu bauen, da wo in der DDR der Palast der Republik stand, hat sich gegen viele Widerstände der Geldadel durchgesetzt und es entstand eine mehr oder weniger Attrappe. Aber Touristen finden das Vorzeigeobjekt Humboldtforum schön. Was vermisse ich die Friedrichshainer Mietskasernen mit abgebröckeltem Putz, so lebendig, hier in der bayrischen Kleinstadt ist der Riss in der Fassade noch gar nicht zu sehen, da bestellt der Hauseigentümer die Malerfirma und alles wird frisch über gemalt. So sieht die ganze Stadt immer wie geleckt aus, das ist in gewissen Bezirken von Berlin anders. Den größten kulturellen Ruf international hat Berlin für die Clubs. Diese Clubszene gibt es so nur in Berlin.

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