realo
Erstellte Foren-Antworten
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Das hat mit Überheblichkeit nichts zu tun, das ist ein Klischee der Dummen. Der Mensch gründet Zivilisationen, hat die Entscheidungsgewalt und das heißt Verantwortung für fast alles, was auf dem Planeten geschieht. Tiere und Pflanzen, auch Pilze, sind ein Teil dieser Verantwortung. Es nutzt ja nichts das Tier zu vergöttern, letztlich behält der Mensch die Entscheidung was passiert. Diese Verantwortung aufgrund seines Denkvermögens wird er nicht los, dem muss er sich stellen, dass müssen Tiere und Pflanzen nicht. Der Mensch kann eine Art ausrotten in null Komma nichts, dessen muss sich den Mensch bewusst sein und nicht den Instinkten freien Lauf lassen. Verantwortung haben ist eine Bürde, kein Größenwahn.
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realo
Mitglied14. Februar 2026 um 11:42 In Bezug auf: Mönche laufen 3.700 Kilometer für den FriedenIch habe es als ‚Mehrprodukt‘ gelernt, was dann zum Privateigentum wurde und die Ungerechtigkeit nahm seinen Lauf. Der Sozialismus versuchte dieses Privateigentum an Kapital abzuschaffen durch Kollektivierung, es gelang nicht, denn das Streben nach individuellem Privateigentum und Besitz war auch im Osten groß und so wurde getrickst, geklaut und hintergangen. Schlecht für die Gesellschaft, die daraufhin zusammenbrach. Ja, der Mensch will raffen, das ist sein Instinkt und nur wenige Menschen können bewusst verzichten und fühlen sich trotzdem gut.
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Dieses Volkslied: ‚Die Gedanken sind frei‘ war in der DDR so etwas wie eine geheime Hymne, denn wie eingesperrt man wegen der geschlossenen Grenzen auch immer war, die Gedanken waren frei. Darauf basierte die innere Freiheit im System und die persönliche, wenn doch die äußere Freiheit was Reisen anging, eingeschränkt war. Ich habe die freien Gedanken genossen, mache ich heute noch, auch wenn ich sie jetzt viel öfter mitteile, denn etwas hat die Veränderung des Systems gebracht, heute kann man seine Gedanken laut und deutlich mitteilen, es interessiert kaum jemanden. Solange man seine Rechnungen bezahlt, kann man Gedanken äußern so viel man will, besten Fall wird man im Internetforum gelöscht, aber ansonsten passiert da nichts. Auch vom Verfassungsschutz beobachtet wegen der geäußerten Gedanken wäre eine große Ehre. ‚Die Gedanken sind frei‘ und sie bleiben es auch.
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Meinst Du, die Hausärztin ist so aus heiterem Himmel erschienen, sie hatte keinen konkreten Grund? Das ist ja toll, ist mir noch nie passiert, noch nie hat mich eine Ärztin zu Hause besucht. Blutkontrolle weist dann jedoch auf eine Untersuchung hin, um etwas abzuklären. Hausärzte machen Hausbesuche, das macht meine auch, dann ist sie nicht in der Praxis, aber so ohne Grund aus Nettigkeit, das ist ungewöhnlich. Solange ich hingehen kann, zu den Menschen ist mir das lieber, aber zu Hause Besuch bekommen ist auch etwas Schönes. Du hast es offensichtlich genossen, mit dem Drang der Umarmung, da ist anscheinend viel Nähe passiert. Die therapeutische Beziehung ist eine Form der zwischenmenschlichen Beziehung mit sehr viel platonischer Intimität. Die Hausärztin ist so etwas wie ein moderner Beichtvater, sie bekommt viel von den Gefühlen des Patienten mit.
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Bin kein Hund, rieche auch nicht wie ein Hund, aber ich denke wie ein Mensch und das heißt Verantwortung für Leben und Tod, die hat der Hund nicht. Der Hund wird abgerichtet vom Menschen, ist seit vielen Jahrhunderten domestiziert, ohne menschliche Versorgung muss der Hund verwildern und wie ein ganz gewöhnliches Raubtier in der Natur leben. Der Mensch ist insofern kein Tier mehr, er lebt nicht nur nach Instinkten, sondern auch nach bewussten Entscheidungen. Das macht ihn verantwortlich für sein Leben und seinen Tod. Deshalb betreibt der Mensch Philosophie, um dem auf den Grund zu gehen.
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realo
Mitglied13. Februar 2026 um 12:07 In Bezug auf: Mönche laufen 3.700 Kilometer für den FriedenDas ist hier ein Senioren-Forum, natürlich Stimmtisch und kein Buddhismus-Forum, das gibt es auch.
@Marius Der Gewaltfreie Gandhi, das ist doch auch ein Klischee, genauso wie, wenn Dir einer auf die Wange haut, halte die Andere auch noch hin. Glaubenssätze ohne Bezug der Realität. Aber ich weiß, wir wünschen uns so sehr das Paradies, das gelobte Land und vergessen alles Andere.
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Das Misstrauen ist in vielerlei Beispielen in der BRD begründet. Siehe Deine Website: Deutsche reist nicht nach Kuba, da gibt es keinen Strom, kein Wasser und keinen Sprit, sozusagen die Fortsetzung des amerikanischen Embargos für deutsche Touristen. Das ist reine westliche Ideologie zum Vorteil der Deutschen und zum Nachteil der Kubaner. Die Kubaner brauchen Unterstützung, nicht die Amerikaner.
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realo
Mitglied12. Februar 2026 um 14:13 In Bezug auf: Mönche laufen 3.700 Kilometer für den FriedenDass es die Nachricht bis hier hergebracht hat, ist ein Zeichen von Öffentlichkeitsarbeit, denn Laufen alleine schafft keinen Frieden, aber das Berichten darüber. Bin unter anderem auch Zen-Buddhist, jedoch glaube ich nicht, dass man Frieden erschaffen kann, man kann sich vorbeugend verhalten, aber wenn kein Friede da ist, hilft es nur damit einen Umgang zu finden. Wenn der Umgang tausende Kilometer laufen heißt und darüber wird berichtet, dann ist es eine Möglichkeit. Laufe auch sehr viel, wenn der Tag lang ist.
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Rührende Tiergeschichten sind sehr beliebt, sie sprechen das menschliche Gefühl an, ohne dass der Mensch dabei vorkommt, mit seinen Problemen. Was ich meine ist die bewusste Trauer, also denken beim Vorgang des Verlustes, darüber nachdenken, wie es sich ohne weiterleben lässt, ganz konkret, nicht nur den Verlust beweinen, sondern ersinnen, was man an Stelle dessen tun kann, um den Schmerz zu lindern. Das verstehe ich unter bewusst trauern, mit Denkvorgang, das können Tiere nur in Fantasy-Geschichten.
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Halte für das Lösen unserer gegenwärtigen Probleme das Entschlüsseln der Regeln eines 1500 Jahre alten Brettspiels von Seiten der KI für so banal und bedeutungslos wie noch einmal etwas. Wenn das alles ist, wozu das Werkzeug zu verwenden ist, dann könnte man in der Tat einfach verzichten.