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Mönche laufen 3.700 Kilometer für den Frieden
Von seestern47 am 11. Februar 2026 um 9:42Diese Meldung aus dem ZDF Heute Journal hat mich tief bewegt und nachhaltig beeindruckt:
„Von Texas bis nach Washington D.C.: Eine Gruppe von buddhistischen Mönchen läuft 3.700 Kilometer durch die USA für den Frieden. Über einen stillen Marsch durch ein lautes Land.“
https://www.zdfheute.de/panorama/walk-of-peace-usa-moenche-aloka-100.html
(Video anschauen)
Hat das irgendwer auch gesehen?
seestern47 antwortete vor 2 Monaten, 2 Wochen 5 Mitglieder · 10 Antworten -
10 Antworten
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Ich habe es als ‚Mehrprodukt‘ gelernt, was dann zum Privateigentum wurde und die Ungerechtigkeit nahm seinen Lauf. Der Sozialismus versuchte dieses Privateigentum an Kapital abzuschaffen durch Kollektivierung, es gelang nicht, denn das Streben nach individuellem Privateigentum und Besitz war auch im Osten groß und so wurde getrickst, geklaut und hintergangen. Schlecht für die Gesellschaft, die daraufhin zusammenbrach. Ja, der Mensch will raffen, das ist sein Instinkt und nur wenige Menschen können bewusst verzichten und fühlen sich trotzdem gut.
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Ja, @Webra „Die Friedfertigkeit des Menschen endete, als er den Begriff und Zustand EIGENTUM erfand und einführte.
Eigentum erweckte die Begehrlichkeit der Besitzlosen. Es musste verteidigt werden. Die Besitzenden wollten ihren Besitz noch vergrößern. Wenn sie stark und mächtig waren, versuchten sie den schwächeren sein Eigentum mit Gewalt abzunehmen.“
Und so entstand auch die Sklaverei.
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Die Friedfertigkeit des Menschen endete, als er den Begriff und Zustand EIGENTUM erfand und einführte.
Eigentum erweckte die Begehrlichkeit der Besitzlosen. Es musste verteidigt werden. Die Besitzenden wollten ihren Besitz noch vergrößern. Wenn sie stark und mächtig waren, versuchten sie den schwächeren sein Eigentum mit Gewalt abzunehmen. Wenn dieser aber der Meinung war, er sei stark genug dies zu verhindern, wehrte er sich. So entstanden Kriege, entstehen so in der Gegenwart und werden auch in Zukunft weiterhin so entstehen. Erst wenn die Menschheit bereit ist, einen Istzustand nicht zu verändern, würde Frieden herrschen. Das Gleiche läuft aber nicht nur unter Staaten so ab, es geschieht auch im individuellen Bereich.
Zu erwähnen sind auch die Ideologien politischer und religiöser Art, die Gruppen und auch Einzelpersonen verbreiten wollen. Wenn dies durch überzeugende Argumente nicht gelingt, wird in sehr vielen Fällen Gewalt eingesetzt. Zu diesem Zweck angewandte Gewalt ist immer ein geistiges Armutszeugnis.
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Diese Antwort wurde in vor 2 Monaten, 2 Wochen um
Webra geändert.
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Diese Antwort wurde in vor 2 Monaten, 2 Wochen um
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Das ist hier ein Senioren-Forum, natürlich Stimmtisch und kein Buddhismus-Forum, das gibt es auch.
@Marius Der Gewaltfreie Gandhi, das ist doch auch ein Klischee, genauso wie, wenn Dir einer auf die Wange haut, halte die Andere auch noch hin. Glaubenssätze ohne Bezug der Realität. Aber ich weiß, wir wünschen uns so sehr das Paradies, das gelobte Land und vergessen alles Andere.
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Richtig @Marius
Symbolische Handlungen leben gerade davon, dass sie sichtbar sind und Debatten auslösen.
Und was das Zen angeht: Ein bisschen mehr Gelassenheit und weniger Abwertung würden dem sehr nahekommen. Im Moment klingt das eher nach Stammtisch als nach Zendo.
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Realo, wenn du Zen-Buddhist bist, dann weißt wie Mahatma Gandhi mit seinem friedlichen Salzmarsch zum Untergang des Britischen Empire beigetragen hat.
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Dass es die Nachricht bis hier hergebracht hat, ist ein Zeichen von Öffentlichkeitsarbeit, denn Laufen alleine schafft keinen Frieden, aber das Berichten darüber. Bin unter anderem auch Zen-Buddhist, jedoch glaube ich nicht, dass man Frieden erschaffen kann, man kann sich vorbeugend verhalten, aber wenn kein Friede da ist, hilft es nur damit einen Umgang zu finden. Wenn der Umgang tausende Kilometer laufen heißt und darüber wird berichtet, dann ist es eine Möglichkeit. Laufe auch sehr viel, wenn der Tag lang ist.
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