Erstellte Foren-Antworten

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  • realo

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    6. Juni 2023 um 10:46 In Bezug auf: Frage des Monats - Was ist an Hexen und Schamanen so faszinierend?

    Nicht unbedingt religiös, es waren die Märchen, die wir in der Kindheit erfahren haben, wo so etwas vorkam, also alte überlieferte Fantasien, um das Leben etwas erträglicher zu machen. Natürlich spielte gut und böse eine Rolle und nach vielen Grausamkeiten siegte das Gute, wie gesagt, eine Fantasie, denn in der Realität des Alltags, auch in der Gegenwart, ist das bei weitem nicht der Fall. Auch die vielen Hollywood-Märchen mit Zauberern, Superhelden und anderen Fabelwesen, wo das Gute am Ende stets gewinnt, sind Fantasien, Wunschträume, aber nicht die Realität. Dennoch machen solche Fantasien Hoffnung es zu schaffen und darum geht es bei dem ganzen Zauber, wieder Kraft schöpfen, um weiterzumachen Trotz alledem. Gut und böse ist eine Form der Dualität, die es ganz häufig gibt, jedoch kaum in dieser Trennung, in dieser reinen polarisierten Form. Jeder Mensch ist gut und böse, in unterschiedlichen Anteilen. Diese ganzen Begriffe aus der Zauberwelt sind vielleicht auch religiös, aber vor allem sind sie Synonyme, Gleichnisse und Symbole für die Realität, die so grausam sein kann. Eine Strafe, ein Schmerz ist leichter auszuhalten, wenn man glaubt, er ist die Folge einer Sünde, eines Regelverstoßes von einer übergeordneten Macht, als wenn man weiß, der eigene Charakter ist schwach und ängstlich, er kann nicht besser, selbst wenn er wollte. Es bleibt nur sich einzuordnen in die Menschengemeinschaft zum Schutz und zur Geborgenheit, aber ein Überragen oder Herausragen ist nur mit Fantasien möglich. Je schwächer und hilfsbedürftiger der Mensch ist, je stärker sind die Fantasien, ein Auserwählter zu sein, der alle überragt. Es ist seine einzige Chance sich individuell abzuheben, er ist eine Hexe oder ein Schamane.

  • realo

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    5. Juni 2023 um 10:24 In Bezug auf: Frage des Monats - Was ist an Hexen und Schamanen so faszinierend?

    Würde sagen, mit dem Verkehren unter Menschen ist das so eine Sache, zumindest allgemein in der Öffentlichkeit. Man kann heutzutage in Mitteleuropa nicht wissen, wer Hexe oder Schamane ist, es steht nicht auf der Stirn. Manchmal ist die innere Haltung von außen erkennbar, an Kleidung, Accessoire oder Tattoos, jedoch meistens nicht. Äußerlich gut bürgerlich und innen geht die Post ab. Da ich davon ausgehe, dass in jedem Menschen Anteile von Hexe, Schamane oder Teufel sind, aber auch Engel, Zauberer oder Elfe ist eine Trennung oder Spaltung nicht notwendig. Die Frage ist stets, wie gehe ich mit meinen Anteilen um, aus denen sich meine Persönlichkeit zusammensetzt. Gut und böse sind auf jeden Fall vorhanden, wenn es sich um das Wesen Mensch handelt, egal welche Bereiche überwiegen.

  • @ Cocco Jedoch was ist die eigne Fasson, das ist doch für die Mitteilung das Interessante. Ich bin ein Mensch ist keine so spannende Info, davon geht jeder aus, aber was für ein Mensch, das ist individuell ganz verschieden. Ein Mensch, der sich mit spirituellen Dingen befasst, ist kein rationaler Fanatiker und ein Mensch der eine Fasson hat, kann diese mitteilen, das ist zwischenmenschlich spannend. Ich habe einen guten Draht zu Frauen, die sich selber als moderne Hexen bezeichnen.

  • realo

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    3. Juni 2023 um 10:54 In Bezug auf: Frage des Monats - Was ist an Hexen und Schamanen so faszinierend?

    Die Esoterik-Produkte sind natürlich Geldmacherei, wie alle Produkte in der Marktwirtschaft. Jedoch die Fantasie mit Fabelwesen, Wundern und Dinge die man nicht weiß, finde ich faszinierend, wie ich alles faszinierend finde, was noch nicht eindeutig definiert ist. Das rationale Wissen der Naturwissenschaft ist sehr hilfreich im Alltag, aber die Fantasie ist es, die auch noch Spaß dabei ermöglicht. Das Hexenverständnis des Mittelalters war natürlich grausam, aber wenn man darunter eine Frau versteht, die auf dem Zaun nicht weiß, ob sie sich so oder so entscheiden soll, ist es nicht mehr so abwegig und schon menschlich. Eine Hexe ist innerlich zerrissen und hat deshalb besondere Fähigkeiten, jedoch man muss sich in Acht nehmen, wenn man sie verärgert, kann sie diese Fähigkeiten sehr negativ einsetzen.

  • realo

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    1. Juni 2023 um 11:01 In Bezug auf: Spahn will »Rente mit 63« sofort abschaffen

    Warum diskriminieren, die Politiker sind nicht schuld, wenn man es selber nicht auf die Reihe bekommt. Der einzige logische Schritt wäre, selber Politiker werden und die Vorteile genießen. Man muss von einer Mehrheit gewählt werden, also nett zu allen sein. Die bösen Politiker hilft im Alltag nicht weiter, selbst wenn es stimmt. Ich möchte kein Politiker sein, verzichte auf die Privilegien, schimpfe aber auch nicht auf sie.

  • realo

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    31. Mai 2023 um 11:43 In Bezug auf: Spahn will »Rente mit 63« sofort abschaffen

    Immer wieder kommt beim Rentenalter der Dachdecker, aber was ist mit den vielen Büroangestellten die ihr Berufsleben lang sitzen? Einer der in Frührente geht, weil er kaputt ist, fragt nicht nach dem Renteneintrittsalter. Sicher, es geht um ein paar Euro hin oder her, jedoch ist das das wesentliche Argument, wenn es um die Gesundheit geht? In Frankreich machen sie ein Exempel im Klassenkampf aus dem Rentenalter. Ich finde das übertrieben, die Lebenserwartung steigt, warum nicht auch das Rentenalter? Allerdings, mich betrifft es nicht mehr, ich bin schon Rentner und lebe mit einer kleinen Rente sehr gut. Ich definiere mich nicht über Konsum und materielle Güter, sondern über Kreativität und Imagination des Geistes.

  • realo

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    30. Mai 2023 um 10:39 In Bezug auf: Spahn will »Rente mit 63« sofort abschaffen

    Das Renteneintrittsalter legt nur fest, ab wann voller Rente möglich ist, wenn man von der Frührente absieht, aber es sagt nichts darüber aus, ob man weiter arbeitet, wenn das alle möchten. Das Weitergeben des Wissens bleibt mit Rente erhalten, auch ehrenamtlich.

  • realo

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    29. Mai 2023 um 9:30 In Bezug auf:

    Es nutzt alles nichts, auch die so nett benannte soziale Marktwirtschaft, stammt aus einer Zeit als noch nebendran das Deutschland mit Sozialismus existierte, ist Teil der kapitalistischen Marktwirtschaft. Alles Schönreden hilft nicht viel, ganz Europa befindet sich in der Gesellschaftsordnung des Kapitalismus und deren Wirtschaftsform ist Marktwirtschaft. Aufgrund der parlamentarischen Staatsform wird sie Demokratie genannt, das war im Sozialismus genauso, auch wenn der Westen alles, was kein Ebenbild ist, Autokratie nennt. Das heißt Geld regiert die Welt und die Politik des Staates ordnet sich dem unter, vor allem in Deutschland. Die Rationalität und die Zahlen des Geldes haben in Deutschland die Macht. Sogar extreme Gefühlsregungen werden versucht, mit Geld zu beschwichtigen, die soziale Marktwirtschaft. Es herrscht der Glaube, mehr Geld beschert bessere seelische Empfindungen. Ein fataler Irrtum.

  • realo

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    28. Mai 2023 um 10:14 In Bezug auf:

    @GSaremba61 Na gut, wenn Du darauf beharrst, ich streite da nicht, mir sind nicht nur die Großkonzerne suspekt, der Mittelstand auch. Es wird stets Geld gemacht von den Massen an Menschen, der Konzern im großen Stil und der Mittelstand in etwas Kleinerem, jedoch stets gibt es Kunden, die den Profit der Firma schaffen. Ein Wirtschaftsbetrieb aus sich heraus schafft keinen Mehrwert für das menschliche Leben, stets braucht es Menschen, die bezahlen, das ist ein Gesetz in der kapitalistischen Marktwirtschaft.

    Als ich als bildender Künstler gearbeitet habe, konnte ich Werke in Kunstausstellungen zeigen, nur zur Erbauung der Betrachter ohne die geringsten Kosten. Nur wenn es zum Verkauf der Werke kam, floss Geld, jedoch steht das bei provokativen Themen nicht im Vordergrund.

    Nach kurzer Recherche: Wenn man den gesamten Umsatz des Mittelstandes betrachtet, sind das enorme Summen. In Deutschland gab
    es im Jahr 2021 rund 6,1 Millionen Betriebe und Selbstständige im
    Mittelstand. Diese erwirtschafteten im selben Jahr einen Umsatz von
    rund 5,6 Billionen Euro. Jedoch der Mittelstand jammert und klagt ohne Ende.

  • realo

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    27. Mai 2023 um 10:27 In Bezug auf:

    Halte das nicht für sicher, die Drohung der Wirtschaft, wenn die Politik nicht spurt, gehen wir ins Ausland, ist nicht neu und die deutschen Subventionen an große deutsche Konzerne sind enorm. Der Mittelstand der in Deutschland Geschäfte macht und produziert, kann nicht so einfach ins Ausland, ein riesengroßer Aufwand und ‚Made in Germany‘ fällt weg. Deshalb ist der Trend, auch im Mittelstand, eher andersherum, die Produktion wieder zurück nach Deutschland. Dass der Mittelstand die Politik auf mehr Geld, Steuervergünstigungen und Erleichterung im Export erpressen möchte, ist alt, jeder möchte vom Staat, von den Steuergeldern ein großes Stück Kuchen abhaben. Sozusagen, heute eine Summer Steuern gezahlt, morgen das Doppelte an Zuschüssen reingeholt, wie soll das gehen? Irgendwer aus der Wirtschaft muss den Kuchen bezahlen, der vom Staat als Zuschüsse verteilt wird. Die Großkonzerne halten das Image Deutschland in der Welt hoch und sind vereinzelt, aber der Mittelstand in Deutschland ist zahlreich und hat auf die Außenpolitik weniger Einfluss. Dort wird das Geld erwirtschaftet, in großen Mengen, was den Kuchen ausmacht.

    Ein Allgäuer Bauer in Bayern hat mich mal gefragt, warum sie ihren Kindern große Feldsteine auf den Bauch legen, damit sie das Jammern lernen. Ein Allgäuer Bauer, mit seinem Hof und mehreren tausend Milchkühen, gehört zum gehobenen Mittelstand. Die Firma ist millionenschwer, aber es wird gejammert, der schlechten Zeiten wegen.

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