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Erstellte Foren-Antworten
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Es ist heute, wie es in Zeiten des kalten Krieges war, es steckt eine Ost- und eine Westmacht dahinter und alle anderen politischen Ereignisse dazwischen, auch Kriege, sind dem geschuldet. Israel und die Ukraine sind von der USA unterstützt, eine klare Position. Wie gesagt, Menschenrechte, wie sie formuliert sind, sind da eine Farce.
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Wie man da die Menschenrechte einsortieren kann, die einen müssen töten und die anderen werden getötet, ist mir schleierhaft.
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Es wird nicht zugeschaut oder weggeschaut, was den Nahostkonflikt angeht, es wird aktiv unterstützt. Dass Israel vom Westen, von den USA und Deutschland unterstützt wird, mit ganz praktischem Militärgerät um Gaza nieder bomben zu können, ist bekannt. Da kann man nicht von einer passiven Haltung oder einer Duldung sprechen, es ist eine praktische Förderung. Die Deutschen wollen die Juden um jeden Preis unterstützen, um den Vorwurf des Antisemitismus abzuwenden. Deshalb ist die Unterstützung Israel in Deutschland Staatsräson. Der Preis, Vernichtung von Menschenleben der Palästinenser. Nun ist den Europäern der Völkermord anderer Kulturen nicht fremd, da gibt es viele Beispiele in der Geschichte. Aus deutscher Sicht sind die Juden in Israel die Herrenmenschen und die islamischen Palästinenser die Untermenschen und schon ist der Weg frei zur Ausrottung. Darin werden die Israelis von Seiten der westlichen Mächte bestärkt, nichts von zuschauen oder wegschauen, aktives Bestärken und Helfen beim hau darauf. Dagegen ist der inzwischen so viel beschworene 7. Oktober als terroristisches Massaker benannt, ein militärischer Klacks. Jedoch der Konflikt mit Juden in einer Region von Mohammedanern tobt inzwischen seit 1948, seit der Gründung des Staates Israel. Seitdem findet sukzessive die Besetzung von Ländereien Palästinas statt. Heute wird mit Gaza ein letzter Zipfel ausgelöscht und sowohl die USA als auch Deutschland helfen kräftig mit. Es ist weniger ein Nahostkonflikt, es ist wie meistens aktuell ein geopolitischer Konflikt.
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Natürlich, die armen Autoren, die Unrechte erfahren und die bösen Kritiker, die falsch behandeln. Es wird so viel geschrieben wie noch nie, das Meiste aus eigen therapeutischen Gründen, das ist für die Öffentlichkeit so uninteressant wie nochmal was. Viel schreiben ist ja o.k. aber muss man das im Eigenverlag (Selfpublishing) veröffentlichen und hoffentlich viel verkaufen, weil der klassische Verlag mit Autorenvertrag das nicht verlegt? Da ist aus meiner Sicht, habe die Schule des Schreibens absolviert, richtiges Sortieren notwendig. Wie viele Menschen in Deutschland haben den Wunsch mal ein Buch zu veröffentlichen, es soll mit eigenem Namen und Titel im Buchgeschäft im Regal liegen. Es wird dann meist Fantasie oder Krimi in einer handwerklichen Qualität, die logischerweise Bereiche offen lässt. Da jedoch oberflächliches gern gekauft und gelesen wird, fällt es nicht weiter auf. So ein Buch ist schon quer gelesen zu viel verlangt, größtenteils reicht die erste Seite aus, um als Kritiker die Qualität des Werkes benennen zu können. So werde ich mir heute in meinem Alter keinen Hollywood-Western mit Marilyn Monroe komplett und voller Hingabe anschauen. Allenfalls in Buchstücken, denn ich weiß jetzt schon, wie meine Kritik ausfallen wird. Ich kenne Hollywood in- und auswendig, ich kenne Marilyn Monroe bis zum Abwinken und den amerikanischen Western auch. Da gibt es weder eine Überraschung noch etwas Neues zu sehen, ein Schinken aus den 50er Jahren, wie es sie dutzende weise gibt. Es gab mal eine Zeit, da war ich gerade in der Lehre, da haben wir uns mit meinen Geschwistern am Samstag jeden Western hineingezogen, der kam bis zum Sendeschluss, drei Stück hintereinander. Das ist für ein Leben genug.
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Das Gehirn des Menschen, es denkt sich Menschenrechte aus und weist bei jeder Gelegenheit darauf hin, während der Kapitalismus auf der Welt wütet bis hin zur Klimakrise.
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Ich sehe das Gute, jeden Tag an vielen Punkten. Ohne dem könnte ich nicht so zufrieden selbstständig leben. Ich habe als Pessimist aus guten Gründen gelernt ein Optimist zu sein, denn nur so geht das Leben vorwärts. Jedoch spüre ich auch die seelischen Schmerzen, die das Leben bereitet, auch da geht es nicht ohne, wenn man das Leben authentisch betrachtet. Heute im Alter habe ich das Schlimmste hinter mir und kann das Leben genießen ohne Hilfsorganisationen, die ansagen, wo es lang geht. Sich frei machen von allen diesen Zwängen, wie Vereine, Organisationen, Religion, Arbeitsstelle, Medizin und sich zu sich selbst wenden in der Selbstständigkeit. Das würde ich mir für die Menschen wünschen und gehe seit Jahren damit voran. Man nennt es Pionier, der Dinge lebt, die nicht zur konservativen Gewohnheit gehören. Die Menschenrechte gibt es seit 75 Jahren und weder Armmut auf der Welt, noch die Flüchtlingsströme aus Krisengebieten haben nachgelassen, im Gegenteil, es hat sich verschlimmert. Demnach nutzen die Menschenrechte nichts, um das Leben auf der Erde erträglicher zu machen. Wenn man mal von der privilegierten westlichen Welt absieht, wozu Europa, die USA und Japan gehören. Sie leben den Wohlstand auf Kosten vom Rest der Welt. Die Menschenrechte sind eine westliche Erfindung als Feigenblatt für kapitalistische Ausbeutung der meisten Staaten und wenn sie nur als Absatz dienen für die westlichen Produkte. Menschenrechte sind eine Mogelpackung, wie so vieles im System.
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Habe auch ‚Die Brücken am Fluss‘ schon mehrmals gesehen, das ist das Los des Alters, das Meiste ist bekannt. Jedoch dieser Film ist ohne Frage sehr gefühlvoll und zeigt, wie zwei Menschen Brücken schlagen, um sich zu begegnen. Das Staraufgebot spricht für sich, was habe ich als Jugendlicher die Italowestern schmachtend geschaut.
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@Webra So ähnlich hat mir der Pfarrer auch damals als ich Bub war, versucht die Welt zu erklären, ich habe ihm nicht geglaubt, heute weiß ich warum. Ich bin misstrauisch, wenn mir jemand etwas erklären will, meist sind das Umsetzten der eigenen Interessen im Spiel. Ob es ein Forumsartikel ist, bürgerliche Gesetze oder Rechte wie die Menschenrechte, fast nie kommt mein persönliches Empfinden dabei vor. Deshalb vertraue ich gut und böse in gleichen Teilen, wappne mich und kann auch mit den Schattenseiten umgehen. Das Grundgesetz in der BRD schön und gut, jedoch wenn ich durch die Straßen gehe oder die Nachrichten im Fernsehen verfolge, merke ich von der Würde nicht viel. Oder ist das Grundgesetz eine göttliche Vision, die mit der Realität des Menschen nichts zu tun hat? Da lobe ich mir die Tiere wo es diese Versprechen alle nicht gibt, Fressen und gefressen werden heißt die Devise, genauso wie bei den Menschen, jedoch ohne diesen verschleiernden und heuchlerischen theoretischen Überbau. Die aufs Papier geschriebenen Rechte ohne die geringste Ratifizierung.
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Zitat: „Wie geht das, über einen Film ausführlich schreiben, wenn man ihn nur flüchtig gesehen hat?“
So wie bei einem Literaturkritiker, der das Buch quer gelesen hat und bei der Kritik nicht auf jedes Wort, auf jeden Satz eingeht, sondern die Gesamtbedeutung erfasst.
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Natürlich, die Biologie gilt für alle Lebewesen auf der Erde. Jedoch der Mensch hat ein göttliches Wesen geschaffen, was über dem Irdischen steht und er orientiert sich daran. So kommt es, dass der Mensch täuscht wie alle Lebewesen und eine Moral schafft nach göttlichem Vorbild, die das verbietet. So gibt es den praktischen und irdischen Menschen mit Schwächen und Fehlern und gleichzeitig den geistigen und ideellen Menschen, dem Göttlichen gleich, der die Menschenrechte verkündet, die aber in der Biologie nie umsetzbar sind. Ein Spruch dazu heißt, der Geist ist stark, aber das Fleisch ist schwach.