Erstellte Foren-Antworten

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    3. April 2026 um 11:54 In Bezug auf: Frage des Monats: Was macht einen guten Freund aus?

    Ja, der Verlust eines Weggefährten wiegt schwer, man muss dann alleine gehen. Jedoch das ist zu schaffen, deshalb lege ich bei einer Freundschaft nicht so viel Wert auf permanente Präsens, sondern auf Vertrauen, wenn es zum Kontakt kommt. Über alles reden ist beim Freund auch nicht so wichtig, aber über das was aktuell im Alltag gerade zu Konflikten führt. Ein Freund als gegenüber ist ein Problemlöser, nicht weil er alles weiß, sondern weil er zuhört.

  • realo

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    2. April 2026 um 14:25 In Bezug auf: Was war das ungewöhnlichste Geschenk, das Sie je bekommen haben?

    Die Kostbarkeit, die bei mir am nachhaltigsten einen Eindruck hinterlassen hat, neben den vielen immateriellen Geschenken, die es täglich gibt, hat die materielle Gabe von der damaligen Freundin, eine Langspielplatte. Die LP ‚Verwunschen‘ von André Heller. Ich hatte es mal beiläufig erwähnt und sie hat diese LP wirklich aufgetrieben und mir geschenkt. Eine für mich beeindruckende Musik und ich war wirklich völlig verdattert diese LP in den Händen zu halten. Habe mit dieser Ex heute noch Kontakt, fünfzehn Jahre nach der Trennung. Verwunschen, ein Traum, eine Imagination werde ich nie vergessen.

  • realo

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    2. April 2026 um 14:09 In Bezug auf: Frage des Monats: Was macht einen guten Freund aus?

    Jedoch sich selbst guter Freund sein kann man auch mit Problemen ausprobieren, dann sind die Mitmenschen im Außen nicht so wichtig. Für mich ist ein guter Freund, zu dem lange Zeit eine große räumliche Distanz herrscht, aber wenn man sich sieht ist es vertraut, als hätte man sich erst gestern verlassen.

  • realo

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    2. April 2026 um 12:43 In Bezug auf: Gegen den inneren Schweinehund

    Der Spaziergang ist und bleibt die beste Beschäftigung am Tage als Rentner, diese langsame, laufende Bewegung, mit Kopf frei, alle Wahrnehmung über die Sinne ist möglich, am besten im Grünen mit frischer Luft und das seit vielen Jahren. Was ich bei meinen Spaziergängen alles per Geist fantasiert habe, Ideen entfaltet und Lösungen gefunden, darüber könnte man Bücher schreiben. Das Gute, die Spaziergänge machen mich seelisch ausgeglichen so, dass ich im sozialen Kontakt nicht nur provozieren kann, sondern auch einiges vertrage. Spaziergänge geben so viel Energie, dass ich einige Anfeindungen wegstecken kann. Das ist ein herrliches Gefühl.

  • realo

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    2. April 2026 um 12:14 In Bezug auf: Donald Trump hat wieder zugeschlagen…

    Was soll er denn Neues sagen? So eine Rede dient doch zum Erhalt des Status quo. Die Nation einschwören in den Kurs wie gehabt. Jedoch gehen Beobachter davon aus, dass immer wenn so eine Rede gehalten wird, ändert sich etwas und das könnte der Bodenkrieg gegen die Iran sein. Darauf bereitet die Rede zur Nation vor, ohne es direkt anzusprechen. So eine Rede hat etwas mit Einlullen zu tun, mehr nicht.

  • realo

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    2. April 2026 um 12:03 In Bezug auf: Petition 'europäische Zahlungssysteme vs. USA'

    Dass die kapitalistische Marktwirtschaft, die westliche Demokratie am Abnippeln ist hat weniger mit den unterschiedlichen Maßen zu tun, sondern einfach weil die Zeit abgelaufen ist. Das, was der Westen Autokratie nennt, ist auf dem Vormarsch weltweit, dabei sind es demokratische Republiken die Herrschaft und Parlament anders handhaben wie es in westlichen Demokratien der Fall ist mit kapitalistischer Marktwirtschaft. In der westlichen Demokratie hat die Wirtschaft die Macht und das Parlament führt aus, das ist das Gesellschaftssystem Kapitalismus, es geht um den Privatbesitz an Kapital. In Russland gibt es auch Superreiche, die Oligarchen, aber sie sind beliebt, sie tun viel für das Volk. In Deutschland zocken Mineralölkonzerne ab so gut es geht, mit dem Argument Krieg. Das ist primitivste Ausbeutung des Volkes in Reinkultur und der Staat verfällt in sinnlosen Aktionismus. Dieses System geht unter, es ist höchste Zeit.

  • realo

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    1. April 2026 um 12:29 In Bezug auf: Russland geht das "Kanonenfutter" aus...

    Webra kannst Du Dich noch an die Sowjetunion erinnern, für uns DDR-Bürger war es das Brudervolk und diese Sowjetunion bestand aus vielen Regionen und die beiden größten waren Russland und Ukraine. Das war eine Einheit, die ließ sich gar nicht auseinander denken. Durch das Ende des Sozialismus in dieser Sowjetunion wurden einige Regionen autonom, Litauen, Lettland und Estland, aber auch die Ukraine. Nach langen Hin und Her bildete sich dort eine Regierung die zum Westen tendierte, zu EU und Nato. Das versuchte Russland mit vielen diplomatischen Verhandlungen abzuwenden, aber Russland wurde von Westeuropa verlacht und sie meinten, die Ukraine gehört uns. Daraufhin blieb Putin nichts anderes übrig, um die Nato an der langen Grenze direkt vor der Haustür zu verhindern, als militärisch einzugreifen. Das hätte simpel geklappt, die Ukraine hätte nach einem Tag Krieg kapitulieren müssen, aber die Militärhilfe aus Europa hat das verhindert, die westeuropäischen Generäle klopften Selenskyj auf die Schulter und meine kämpfe gegen den Russen, Du bekommst die Waffen dafür von uns. So zieht sich der Krieg über viele Jahre bis heute. Warum sollten die Russen mit vollem Bewusstsein die Ukraine an die Nato abgeben, der damalige engste Vertraute überhaupt?

  • realo

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    1. April 2026 um 12:10 In Bezug auf: Wolf in Hamburg

    Man sollte vor allem den domestizierten Hund nicht mit dem wild lebenden Wolf verwechseln. Das Eine ist ein Wildtier, ist scheu, aber auch aggressiv, wenn man ihm zu nahe kommt und das Andere ist ein an den Menschen angepasstes Tier, treu, folgsam und gehorsam. Meine Wohnungskatze hätte ohne mich nicht überleben können. Mag Haustiere auch sehr gerne, aber es sind keine Wildtiere.

  • realo

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    1. April 2026 um 11:51 In Bezug auf: Großwal an der Ostseeküste gestrandet

    Wenn man mal zurückdenkt, als die Walfangjäger die Wale reihenweise abgeschossen haben. Sicher, es gab Proteste, aber gemacht haben sie es trotzdem. Jetzt ist wegen eines Wales ein Medienrummel, man möchte meinen, die Existenz der Erde hängt davon ab, dabei ist es nur ein sehr emotionales, nicht politisches Thema was alle Menschen vereint, wie geht es dem armen Wal? Das Forum gehört auch zu den Medien und so wird das Thema hier genauso behandelt. Der arme Wal, der tut mir so Leid. Aber, dass Deutschland Milliarden für die Rüstung im Ukrainekrieg ausgibt und dadurch tausende Menschen sterben, das ist politisch gesehen o.k. Dann doch lieber der arme Wal, das ist weniger grausam.

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    31. März 2026 um 15:11 In Bezug auf: Petition 'europäische Zahlungssysteme vs. USA'

    Vor allem eine Abhängigkeit zum westlichen Finanzwesen in der kapitalistischen Marktwirtschaft. Die Verbindung zum Finanzwesen der USA ist kein Zufall, die hat der BRD nach dem Krieg den Geldfluss eingebracht. In diesem Finanzsystem ist niemand autonom, soll auch nicht, die Abhängigkeiten sind gewollt. Nicht nur das amerikanische System in Europa, jede Bank kann jederzeit die Kreditkarte sperren, zumindest wenn ein Missbrauch befürchtet wird. Wer glaubt, viel Geld macht frei, hat halt einen Glauben, aber mehr nicht. Viel Geld im westlichen Finanzwesen führt zu enormen Konflikten, denn jeder möchte davon partizipieren und wenn die USA Europa sanktionieren will, dann dreht sie den Hahn zu. Da gibt es keine Freiheit, alles ist mit allem verbunden und wenn es an einer Ecke hapert, wirkt sich das auf die andere Ecke aus. So ist jeder im System mitgefangen und mitgehangen.

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