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Die Freundschaft zur Sowjetunion brauchte in der DDR niemand aufzwingen, wir wahren der russische Sektor des von der Roten Armee befreiten Hitlerdeutschland. Es wäre gerade so, als würde ich die Beziehung zwischen der BRD und der USA als aufgezwungen bezeichnen. Ich war persönlich noch nie in New York, aber in Moskau war ich schon. Natürlich könnte ich meine Gesinnung ändern, mit meinem Verstand nach 35 Jahren der Wende, in der Kommunalpolitik in Bayern mache ich das auch, aber nicht hier in der virtuellen Welt, hier bei den alteingesessenen Bundesbürgern ist es mir eine Freude, den sozialistischen DDR-Bürger zu betonen. Es ist mein Ursprung und das tut so gut. In Bayern äußere ich mich zu den Russen nicht, leide ja nicht an selbstverletzendem Verhalten, aber hier in der virtuellen Welt geht das, das bekommt real niemand mit, es bleibt anonym.
Aggressor ist ein gutes Stichwort. Wie oft war die USA schon Aggressor und hat den Krieg begonnen, aber wenn die Amerikaner Krieg führen ist es ein guter Krieg, sie verteidigen die freie Welt z.B. im Islam, aber wenn sich die Russen vor der NATO schützen ist es ein böser Krieg und jede Kränkung ist erlaubt.
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Natürlich, es gibt so vieles, was man ändern könnte, aber die Gewohnheit ist fast immer stärker als der Wille. Diese Äußerlichkeiten um das eigene Gewissen zu beruhigen sind nicht das Wesentliche, die Einstellung im Kopf müsste sich ändern, dann ergibt sich das richtige Verhalten fast von selbst.
Ganz nach dem Zitat von französischen Schriftsteller Antoine de Saint-Exupéry: „Wenn
du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz
zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern
lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer“-
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Hannebambler Wer ist denn nicht Kind seiner Zeit, gibt es so etwas unter den Menschen auf der Erde? Vielleicht ein Außerirdischer? Auch einseitig stimmt nicht, ich bin ganz praktisch vom Sozialismus und vom Kapitalismus geprägt. Sozialismus 25 Jahre live und Kapitalismus inzwischen 36 Jahre. Ich weiß genau, welche Gedanken ich formuliere und warum. Meine Sicht auf Russland und auf Putin unterscheidet sich von der Vorgabe der Regierung in der BRD. Bin weder Fan des Kapitalismus noch der NATO.
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So einen länglichen Küchenkalender habe ich auch immer hängen, da kommen die langfristigen Termine rein. Nur, ich habe festgestellt, ob ich daran teilnehme oder nicht, es macht keinen großen Unterschied. Theater, Rockkonzert oder Geburtstagsparty, Beiratssitzung, Vereinstreffen oder Fotogruppe, wenn ich nicht teilnehme, macht das nicht viel aus. Deshalb, einen Termin vergessen, kein Problem.
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Alleine die Sanktionen, die die westliche Welt Putin auferlegt haben, sind eine Beleidigung der Russen.
Wie kommen europäische Politiker dazu, den Russen diktieren zu wollen, wie ihr Import und Export abläuft, eine bodenlose Frechheit der Einmischung. Wer weitere Anhaltspunkte möchte, schaut sich die Karikaturen in den einschlägigen deutschen Tageszeitungen an.
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Führe keinen online Kalender, aber hatte mal so ein schwarzes Buch als Tageskalender, weil ich meinte, das gehört zum Business und zum Status, gleich damals nach der Wende. Damit der Kalender auch voll ist und es nach schwer beschäftigt aussieht, habe ich Kaffee trinken, Mittagessen, einkaufen gehen und all solchen Quatsch eingetragen, habe es dann wieder gelassen. Die wenigen Termine, die ich heute habe, sind auf einem Zettel bzw. kann ich mir merken. Nur selten vergesse ich eine Verabredung. Wenn man so spontan und frei lebt wie ich, gibt es nicht so viele Termine fürs Jahr im Voraus. Lasse es auf mich zukommen. Heute ist der 01.01.2026, das ist doch schon mal ein Anfang und nicht schlecht wie ich finde.
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Mir ist es möglich ‚russisch‘ zu denken, zumindest teilweise, hatte in der Schule fünf Jahre russisch. Sehe mich jedoch als ‚Fremdsprachenidiot‘, lerne die Vokabeln nicht und so schleichen sich Fehler ein.
Ich dachte das Russland trotz der Manöver nicht die Ukraine militärisch angreift, das war ein Irrtum. Jedoch weiß ich heute genau, warum er es getan hat und kann es verstehen. Bei Europa bin ich mir nicht mehr so sicher, so sehr wie die europäischen Politiker Putin kränken und verhöhnen, könnte ich verstehen, wenn er zurückschlägt und die NATO ein für allemal von der Landkarte tilgt.
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Danke für die Wünsche, da kann ich nur ebenfalls schreiben. Gehe ganz locker in das neue Jahr, habe keine konkreten Vorsätze, lebe weiter wie bisher im Hier und Jetzt, da zählt der Moment und nicht die Vision auf die Zukunft. Ein persönliches Unglück kann jeden Moment passieren, da ist es gut, wenn man Vertrauen hat damit umgehen zu können, aus Erfahrung. Das ist ja das Schöne am Alter, aufgrund der Erfahrung meistens zu wissen, was passiert, auch im Unglück. Über den Weltfrieden lasse ich mich nicht aus, das ist mir eine Nummer zu groß, aber über den inneren Frieden habe ich die Macht und kann ihn selbst gestalten.
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Heute schreibe ich mal wieder etwas in die Berliner Gruppe, um am Neujahrstag an meine Berliner Zeit zu gedenken. Natürlich kommen auch an Silvester Brände und Verletzungen vor, an anderen Tagen auch, aber an Silvester wird es besonders betont, als Abschreckung sozusagen. Inzwischen habe ich mehr Neujahrstage in der BRD in Bayern erlebt, als in der DDR in Berlin, aber ich erinnere mich immer wieder gerne an die Berliner Zeit zurück, sowohl als Kind, als Jugendlicher, als auch als junger Erwachsener, wo es möglich war, Silvester in der Nachtbar zu feiern. Die Silvestershow wurde diesmal nicht von Berlin, vom Brandenburger Tor ausgerichtet, sondern von Hamburg aus dem Hafen. Habe gehört, es sollen wenig Gäste dagewesen sein.
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Matthias Egersdörfer ein Franke, so wie meine Untermieterin, die sehr umweltbewusst ist.
Ich habe heute am Silvestertag schon ein Sektfrühstück hinter mir, da bin ich gut gelaunt.
Wenn Party ist, treten die Umweltsünden etwas in den Hintergrund, es geht mehr um zwischenmenschliche Stimmung und der Lachs wird genossen, auch wenn er in Plastikfolie verpackt ist. Niemand kann aus seiner Haut, wenn er in der BRD lebt und ich würde nicht sagen, wir leben deshalb im Wohlstand, sondern trotz alledem. Sicher der eigenen Schuld bewusst sein und trotzdem den Mut nicht verlieren ist Teil der Lebenskunst.