Erstellte Foren-Antworten

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  • Genuss

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    28. Juli 2024 um 18:22 In Bezug auf: Sonntag 28.07 2024

    @giesskanne , denk mal an „Rehrücken a la Baden Baden“ eine Köstlichkeit. Wink

  • Genuss

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    27. Juli 2024 um 18:58 In Bezug auf: Eine große Geste: Scholzens Wiederkehr

    Lassen wir es mal so stehen…

  • Genuss

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    27. Juli 2024 um 18:25 In Bezug auf: Eine große Geste: Scholzens Wiederkehr

    Oh je @Jessica8o , oh je, Merkel, die alles ,unsere Infrastruktur vergammeln lassen hat. Denke nur an Bahn, Brücken, Straßen und Bundeswehr, die noch nicht mal mehr weiße Fahnen haben um sich zu ergeben. Da ist nichts im Moment außer Lehrlinge im ersten Lehrjahr.

  • Genuss

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    27. Juli 2024 um 17:42 In Bezug auf: Spielt der Glaube in Ihrem Leben eine große Rolle?

    @Zoe , da muß niemand registriert sein, das ist auch keine Seite, sondern ein Link zu dem beschriebenen Buch! Schreib doch was Du möchtest, auch wenn Du auf Kravall gebürstet bist ich bin alt genug um alle Menschen auszuhalten…

    Auf leg los!

  • Genuss

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    27. Juli 2024 um 13:59 In Bezug auf: Spielt der Glaube in Ihrem Leben eine große Rolle?

    Hallo @Yossarian es ist eigentlich ganz einfach…

    Buddhismus ist eine Religion, unterscheidet sich aber wesentlich von den sogenannten Glaubensreligionen wie Christentum, Judentum oder Islam.

    Wie auch Hinduismus und Taoismus ist Buddhas Lehre eine Erfahrungsreligion. Ziel ist die Entwicklung des eigenen Geistes, die „Buddha-Natur“ zu erlangen.

    Ich persönlich zähle auch den „Veganismus“ zu den Religionen. Joy

    Es bleibt nur zu klären ob er eine „WELTRELIGION“ ist, weil sich die Theologen noch immer darüber streiten wie die Kesselflicker.

    Es ist die Frage nach der Stellung des Buddhismus in der allgemeinen Systematik der Religionen zu erörtern. Die Religionswissenschaft unterscheidet Stammesreligionen, Volks- oder Nationalreligionen und Weltreligionen. Ohne auf die Unterscheidung der beiden erstgenannten hier näher eingehen zu wollen, sei daran erinnert, dass die Definitionen von Stamm, Volk und Nation keineswegs eindeutig sind und damit auch die Abgrenzung gegenüber den Weltreligionen durchaus problematisch bleibt.

    Dazu trägt natürlich in erster Linie die Vieldeutigkeit der Begriffe „Volk“ und „Nation“ bei: im Falle des Judentums hat man gerade die Religionszugehörigkeit als eine mögliche Definition der Nation benutzt, und umgekehrt kann man im Falle des Hinduismus feststellen, dass dieser, jedenfalls in seiner traditionellen Ausprägung, die Zugehörigkeit zur indischen Volksgemeinschaft im weitesten Sinne voraussetzt.

    Deshalb hat man argumentiert, dass auch der Hinduismus eher als Nationalreligion und nicht als Weltreligion einzuordnen ist.

    Andererseits ist der Hinduismus, wenn man die Sachlage genauer betrachtet, nicht die indische Nationalreligion schlechthin; denn ein großer Teil des indischen Volkes bekennt sich zu anderen Religionsgemeinschaften, vor allem zum Islam, oder auch zum Christentum.

    Die beiden weiteren in Indien verbreiteten bedeutenden Religionen, Buddhismus und Jinismus hingegen sind nach orthodoxem Hindu-Verständnis nichts anderes als heterodoxe Formen des Hinduismus.

    Traditionell wurde der Hinduismus nach dem Selbstverständnis seiner Anhänger nicht als Religionsgemeinschaft im strengen Sinne des Wortes definiert. Die Hindus betrachten ihre Welt als die Gesamtheit der zivilisierten Welt, außerhalb deren es nur „mlecchas“, „Barbaren“ geben kann.

    Durch die Übernahme der hinduistischen Sozialordnung, also des Kastensystems, und seiner rituellen Implikationen, konnten ganze Volksgemeinschaften in diese Hindu-Welt aufgenommen werden. Dagegen konnte man nicht als Einzelperson Hindu werden; erst in den neo-hinduistischen Bewegungen der letzten hundert Jahre ist das anders geworden.

    Man sieht aus diesen Bemerkungen, wie schwer die Abgrenzung des Begriffs „Weltreligion“ ist, denn wir haben festgestellt, dass eines ihrer wesentlichen Merkmale, nämlich die individuelle Freiheit der Entscheidung zur Zugehörigkeit zu einer Religionsgemeinschaft, im traditionellen Hinduismus ebenso eingeschränkt ist, wie im traditionellen Judentum. Trotzdem gilt der Hinduismus im Allgemeinen als Weltreligion, das Judentum als Nationalreligion. Man könnte natürlich darauf hinweisen, dass Indien – trotz seiner grundsätzlichen kulturellen Einheit innerhalb gewisser Grenzen – ein Vielvölkerstaat ist. Aber man muss doch einräumen, dass letztlich ganz äußerliche Merkmale, wie z. B. die Zahl der Anhänger, für diese Klassifikation ausschlaggebend gewesen sind.

    Obwohl also manche Autoren von fünf, andere von vier oder sogar nur von drei Weltreligionen sprechen, so steht doch fest: in jedem Falle zählen dazu Buddhismus, Christentum und Islam. Sie sind über große Teile der Welt verbreitet, verfügen über eine sehr große Zahl von Anhängern, und das Bekenntnis zu ihnen steht allen Menschen offen, gleichgültig, welcher Volks- oder Sprachgemeinschaft sie angehören.

    Wer sich so richtig dafür interessiert sollte das Sachbuch: „Der Buddhismus in Süd- und Südostasien: Geschichte und Gegenwart“ von Heinz Bechert lesen er beantwortet all diese hier gestellten Fragen.

    Ich habe es hier im e-pub Format zur Verfügung gestellt: https://we.tl/t-5Vca34S0nM

    Der Link ist gültig bis zum 30. Juli

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    27. Juli 2024 um 13:29 In Bezug auf: Spielt der Glaube in Ihrem Leben eine große Rolle?

    Hallo @Geraldine , siehe hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Witwenverbrennung

    und in abgelegenen indischen Provinzen passiert die „Witwenverbrennung teilweise, wenn meist auch heimlich, noch heute.

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    27. Juli 2024 um 10:14 In Bezug auf: Spielt der Glaube in Ihrem Leben eine große Rolle?

    Hallo @Zoe jedenfalls werden da teilweise noch die Witwen verbrannt, eine heiße Religion. Joy

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    27. Juli 2024 um 9:24 In Bezug auf: Umweltterror

    Warum löst man dies nicht wie die Franzosen, am Kragen packen und einfach losreisen ist dann in 5 Minuten erledigt.

  • Genuss

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    26. Juli 2024 um 17:51 In Bezug auf: Spielt der Glaube in Ihrem Leben eine große Rolle?

    Für die die sich noch mehr dafür interessieren, hier der FERNSEHTIPP von arte

    Die Botschafter Gottes

    Die meisten Weltreligionen haben sich über Missionsbewegungen verbreitet, wobei es nicht selten zu Zwangsbekehrungen kam. Welche Rolle spielen Missionierende heute?

    Fast jeder hat es schon einmal erlebt: Es klingelt – und vor der Haustür steht ein Mensch mit Klemmbrett in der Hand, der ein Gespräch über Gott führen möchte. Diese sogenannten Haustürbekehrungen der Zeugen Jehovas gehören für die meisten Menschen in Deutschland wohl zu den seltenen Berührungspunkten mit missionierenden Glaubensgemeinschaften.

    „Dabei sind solche Bewegungen auch heute noch weit verbreitet. Sie sind nur vielfältiger als früher“, sagt der Wiener Historiker Clemens Pfeffer, der zu interreligiösen Missionsbewegungen forscht. Die Bandbreite reiche inzwischen von Gesprächsangeboten in der Öffentlichkeit, etwa an einem Stand in der Fußgängerzone, über Inszenierungen auf Social Media bis zu Propaganda in Verbindung mit politischer Machtausübung.

    Zu den gegenwärtig größten weltweit aktiven Missionsbewegungen gehört die an das Christentum angelehnte Gemeinschaft der Mormonen, deren Zentrum in Utah in den USA liegt. Die ARTE-Dokumentation „Junge Mormonen auf Mission“ begleitet eine Gruppe Gläubiger auf ihrer ereignisreichen Reise nach Finnland. Rund 62.000 junge Mormonen sind aktuell unterwegs, um über zwei Jahre hinweg getrennt von Familie und Freunden für ihren Glauben zu werben.

    Der Wunsch, die eigene Lehre möglichst breit zu streuen, gehört indes zur DNA vieler Religionen. Die ältesten Nachweise, die auf missionarische Gruppierungen hindeuten, finden sich bei Ordensgemeinschaften aus Nordindien und sind 2.500 Jahre alt. Aus einer dieser Bewegungen entwickeltete sich die historisch älteste missionierende Weltreligion: der Buddhismus. So wie die heutigen Missionare von Tür zu Tür gehen, zogen damals Mönche durch Dörfer und Städte, um den Menschen ethische Regeln und meditative Praktiken nahezubringen. „Diese sehr wirkungsvolle Praxis beeinflusste später wiederum Christen und Moslems, die anders als beispielsweise Juden, ebenfalls zu den missionierenden Gläubigen gehören“, sagt Clemens Pfeffer im Gespräch mit dem ARTE Magazin. Aber auch gewaltvolle Formen der Religionsverbreitung sind ein Teil der Missionsgeschichte. In der öffentlichen Debatte ist besonders die Verbindung zwischen der von Europa ausgehenden christlichen Mission und dem Kolonialismus präsent. Und auch in der Geschichtswissenschaft wird darüber kontrovers diskutiert. Während einige Wissenschaftler die Unterschiede zwischen beiden Entwicklungen sowie die Vielschichtigkeit missionarischen Handelns hervorheben, betonen andere die unheilvollen Verflechtungen. „Die Missionen bauten auf keinem gleichberechtigten Dialog auf, sondern setzten auf ein hierarchisches Verhältnis zwischen Ungleichen. Und das ist auch nichts anderes als das, was die koloniale Ideologie verbreitet und getragen hat“, sagt Pfeffer.

    Das Christentum nach Europa zurückbringen

    Auf gegenwärtige religiöse Glaubensgemeinschaften lasse sich diese Perspektive jedoch kaum mehr anwenden. „Missionsarbeit ist vielstimmig geworden, sowohl was die religiöse als auch was die geografische Herkunft ihrer Träger anbelangt“, urteilt der Historiker. Christen und Christinnen aus Europa spielten in diesem Kontext nur noch eine untergeordnete Rolle. Häufiger gebe es mittlerweile den Fall, dass Missionare von afrikanischen, südkoreanischen und US-amerikanischen Kirchen ihre Varianten des Christentums nach Europa trügen. Anders als die großen westlichen Kirchen gewinnen gerade diese kleineren Gruppierungen ihre Anhänger vielfach über Social Media. Ihr Ziel: das Christentum zurück in das säkularisierte Europa zu bringen. „Für diese Verschiebung gibt es mittlerweile einen Fachbegriff: den der Reverse Mission“, sagt Pfeffer.

    Eine Gemeinsamkeit der Religionen ist in diesem Zusammenhang, dass gewaltfreie Varianten der Missionierung inzwischen im Vordergrund stehen. Nichtsdestotrotz sind religiöse Forderungen in manchen Fällen weiterhin mit Formen der politischen Machtausübung verbunden: „Ein Beispiel hierfür ist die Verbreitung saudiarabischer Interessen über die wahhabitische Bewegung. Oder, dass manche evangelikale Richtungen des Christentums konservative oder rechtspopulistische Politik unterstützen“, sagt Clemens Pfeffer. Die inzwischen weitverbreitete Religionsfreiheit trage dennoch entscheidend dazu bei, dass es in den allermeisten Fällen bei einem Post auf Social Media oder einem Gespräch über Gott an der Haustür bleibe.

    »Heutige Missionare verbreiten ihren Glauben meist friedlich« Clemens Pfeffer, Historiker

    …und es wird damit viel, sogar sehr viel Geld gemacht und darum geht es letztendlich und sonst nichts.

    Für die es interessiert: SCHWERPUNKT Menschen Leben – Der Dokumentarfilmsommer auf ARTE

    Junge Mormonen auf Mission

    Dokumentarfilm — Vier junge US-amerikanische Mormonen verlassen erstmals ihre Heimat. Sie haben die Aufgabe, in der Ferne fremde Menschen für ihren Glauben zu gewinnen. Ihr Einsatzort: Finnland.

    TV Dienstag, 13.8. — 22.45 Uhr bis 23.40 MEDIATHEK bis 10.11. verfügbar

  • Genuss

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    24. Juli 2024 um 18:44 In Bezug auf: Bar oder mit Karte?

    In Juweliergeschäften wird überwiegend bar bezahlt und das wird solange als möglich auch so bleiben. das Geld mit der ganz besonderen Farbe wird dort gern verwendet.Wink

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