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Bundeskabinett hat heute beschlossen,die Beitragszahler zu rupfen…
realo antwortete vor 1 Monat 16 Mitglieder · 63 Antworten
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Ich bin keine Beamtin, aber seit mehr als 50 Jahren privatversichert.
Es war meine Entscheidung vor langer Zeit, dies zu tun und ich habe es auch nie bereut, obwohl die Versicherungsbeiträge immer höher werden mit zunehmendem Alter (wo natürlich auch das Risiko für Versicherungen immer grösser wird, da alte Menschen auch schneller und komplizierter erkranken).
Das Problem, das oft übersehen wird, ist auch ,dass man aus einer privaten Krankenversicherung nicht mehr heraus kann.
Bei den ganzen Beschwerden, die jetzt auftauchen und natürlich dann auch im berühmt-berüchtigten Politiker-Bashing enden sollen, übersehen es die Menschen, dass sie selbst mal die Wahl treffen konnten, wo sie versichert sein wollen.
Da ist kein anderer Schuld – nur man selbst. Bedacht sollte auch immer werden,dass bei einem GKV-Beitragsanteil von ca 8% auch Leistungen eingeschränkt sind; sollte man sich nur mal ausrechnen, zB. bei einer angenommenen Rente von ca 1.600.– Euro.
Bleibt gesund –
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Diese Versicherungen sind Solidar-Versicherungen, alle die einbezahlen, haben einen Anspruch darauf. Wenn jemand fast nie krank ist, dann kommt das Geld eben den anderen Versicherten zu Gute, die mehr krank sind. Aber es hat niemand Anspruch aus der Versicherung, der nie einen Cent dazu beigetragen hat.
Wenn man eine z.B. Haftpflichtversicherung oder Unfallversicherung hat, dann kann sich auch aus diesem Topf nicht jeder bedienen, der nie eine Beitrag bezahlt hat und genauso sehe ich alle anderen Versicherungen auch.
Genau ………. was ist daran nicht zu verstehen?
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@Maedchen …16:36h….Dann ist es doch erst gerecht.
Gerecht wird es erst, wenn ALLE erst mal in die gesetzlichen Vorsorgen einzahlen und wer es sich dann leisten kann soll zusätzlich versichern bzw. einzahlen. Bin gespannt wie darauf allein die Beamten reagieren würden…..🤣
GeSa
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GSaremba61 geändert.
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@Miez 15:21h …..muss es anders finanziert werden, ist das so schwer zu verstehen?
Mmmmh … bei dieser Form und Frage fällt mir mehreres ein… doch bleibe ich sachlich
1. Wie anders finanzieren? Und wer zahlt es dann?🧐
2. Was ist an sozial-solidarischem System nicht zu verstehen?
3. Wo bleibt die Empathie?
@SFath hat es doch noch einmal sehr viel präziser als ich dargestellt.
Vielleicht sollte ich mal meine Krankenkasse anschreiben und fragen was ich in meinem Leben eingezahlt habe – dafür an Kosten hatte und ob ich den Betrag dann erhalte oder an Bürgergeldbezieher geben kann. 😉 Sicher ist es ist eine Menge Geld und ich bin ein ziemlich gesunder Mensch. Ich fange besser nicht an zu rechnen, denn selbst als Rentnerin habe ich nicht im Ansatz soviel Kosten verursacht wie ich als Rentnerin einzahle.
Doch ich zeige mich gerne solidarisch. Gilt übrigens auch bei der Arbeitslosenversicherung – 43 Berufsjahre eingezahlt – 2,5 Monate arbeitslos. Und so könnte ich jetzt weiter machen, nur bei der Pflegeversicherung weiß ich noch nicht wann, wie oder ob ich sie brauche. Dabei zahle ich da als Alleinstehende eh‘ schon mehr als andere.
Bleibt auf dem Teppich – Geld wird zwar nur gedruckt, doch es stehen Werte dahinter – unter anderem die Bürger. GeSa
Ach ja…. was ist daran nicht zu verstehen????????😉
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GSaremba61 geändert.
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Ich finde auch, dass die Krankenkosten für Menschen, die nicht in die Krankenkasse eingezahlt haben, aus dem Säckel bezahlt werden, aus dem auch die anderen Kosten wie Miete, Sozialgeld u.ä. bezahlt werden, dem Staatssäckel.
Dann ist es doch erst gerecht. Dann werden alle Bürger gleichermaßen belastet und es wird für den Einzelnen nicht so hoch. Auch der Privatversicherte, der Beamte, der Arzt der Schornsteinfeger u.s.w.
Selbstverständlich sollen sie die gleichen Leistungen erhalten.
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Maedchen geändert.
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Auch wenn es hier teilweise anders gesehen wird, aber wir zahlen in eine Versicherung ein und für alle Beitragszahler steht sie zur Verfügung, da braucht mancher mehr und mancher weniger z.B. bei der Krankenversicherung, das ist Solidarität. Wenn man allerdings diese Kassen plündert, um versicherungsfremde Leistungen und Personen zu beteiligen, dann ist das schon Betrug an den Einzahlern.
Natürlich teilen die Einzahlern mit allen anderen in der Versicherung und wenn versicherungsfremde Personen unterstützt werde, dann muss es anders finanziert werden, ist das so schwer zu verstehen?
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So ist es @GSaremba! All diese Versicherungen sind Teil des solidarischen Sozial-Systems! Und das sind keine „Geldanlagen“ für den Einzelnen. (So viel eingezahlt, das bekomme ich – mit Zinsen versteht sich – auch wieder raus.) Ob nun direkt – oder indirekt aus Steuern – eingezahlt haben die Bürger, die versicherungspflichtig sind. Wer nicht teilen mit allen will, muss dann halt aussteigen und sein so „gespartes“ Geld für sich verbrauchen. Das geht aber zum Glück nicht.
Was genau versicherungsfremde Leistungen sind, steht hier:
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SFath geändert.
bundesgesundheitsministerium.de
Versicherungsfremde Leistungen
Als versicherungsfremde Leistungen bezeichnet man medizinische Leistungen, die familienpolitisch motiviert oder von gesamtgesellschaftlichem Interesse sind.
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Diese Antwort wurde in vor 1 Monat, 1 Woche um
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@seestern47 und @Miez wollen wir wirklich neben privat und gesetzlichen Versicherten noch eine weitere „Unterklasse“ schaffen? Oder sollen die Betroffenen nicht mehr versorgt werden?
Alle hier aufgeführten Versicherungen sind solidarisch – von Arbeitslosen- bis Pflegeversicherung und werden vom Bürger bezahlt.
Habe ich nicht heute was von Empathie in einer Überschrift gelesen – wir sollten sie nicht verlieren mit denen, denen es nicht so gut geht – meine Meinung. Denn selbst wenn es aus dem Steuersäckel bezahlt wird – es ist nicht mehr als – eine Tasche raus in die andere rein – denn auch die Steuern zahlt der Bürger.
GeSa
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realo, würde das nicht aus dem „Sondervermögen“ reichen, oder wird das nur für Waffen für die Ukraine verpurlvert?
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Na ja, nicht ganz, denn wenn diese Leistungen nicht aus den Versicherungen beglichen werden, müssen sie zwangsläufig anders finanziert werden. Das heißt aus dem Staatshaushalt, aus dem Steuersäckel und da überall die Finanzen angespannt sind, bedeutet es Steuererhöhung. Entweder finanziert über die Krankenversicherung oder eine neue Steuer wird eingeführt, das bleibt sich Jacke wie Hose. Es gibt nun mal so viele kranke Menschen in der westlichen Demokratie, sie werden kaputt gespielt, sowohl unter den Berufstätigen, als auch unter den Grundsicherungsempfängern und unter den Alten sowieso. Das ist in Zeiten von sich verändernder Politik, von Inflation, Kriegen und angespanntem Atlantikpakt im europäischen Umfeld nicht verwunderlich. Es ist ein Teufelskreis, je schlechter die Umstände, um so mehr kranke Menschen und um so mehr kranke Menschen, um so schlechter die Umstände.
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