Erstellte Foren-Antworten

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  • Webra

    Mitglied
    4. Juni 2022 um 15:15 In Bezug auf:

    Hallo SFath,

    ich weiß nicht wie du darauf kommst, dass ich durch Hinweise auf Tatsachen, die Eddy07 lt.

    eigener Aussage nicht bekannt waren, solche Gräueltaten zu rechtfertigen versuche.?????

    Sie geschahen immer und werden auch weiterhin geschehen.

    Ursache: Menschen handeln vorwiegend emotional statt vernünftig.

    Das zeigt doch schon die ganze Diskussion zu diesem Thema. Die Stimmen der Vernunft sind in der

    Unterzahl.

  • Webra

    Mitglied
    4. Juni 2022 um 13:01 In Bezug auf:

    Hallo Eddy07,

    Dein Beitrag vom 03. Juni 21:01 Uhr

    „Mir sind keine Gräueltaten seitens der Amis, Engländer oder Franzosen bekannt.

    Schau dir bitte diesen Link an, dann erfährst du die Wahrheit.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Kriegsverbrechen_der_Alliierten_im_Zweiten_Weltkrieg

    Kriegsverbrechen gehören zu jedem Krieg wie das Heulen der Sirenen. Sie sind somit nicht

    erstmalig bei diesen Überfall der Russen auf die Ukraine passiert.

    So wird es aber immer dargestellt. Gegen die Verfälschung der Realität wehre ich mich.

  • Webra

    Mitglied
    4. Juni 2022 um 0:23 In Bezug auf:

    Hallo Modesty,

    Wikipedia habe ich genannt.

    Hier der Link: https://de.wikipedia.org/wiki/Vietnamkrieg

    Unter 3.4 Kriegsverbrechen ist der kopierte Beitrag zu finden.

  • Webra

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    3. Juni 2022 um 22:12 In Bezug auf:

    Hallo Eddy07,

    hier nur ein Beispiel, dass auch die Amerikaner in der Vergangenheit Kriegsverbrechen begangen

    haben.

    Warum versuchst du die Realität zu verdrängen?

    KriegsverbrechenMordopfer von My Lai

    Infolge der Tet-Offensive hob General Westmoreland die Schutzregeln der US-Armee für Zivilisten im Februar 1968 befristet auf und erlaubte Truppenführern, Orte umkämpfter Regionen ohne Rücksprache und mit Waffen und Verbänden ihrer Wahl anzugreifen. Die Task Force Barker hatte in ihren Einsätzen etwa 20 % ihrer Männer verloren und wenige Body Counts vorzuweisen. Ihr Offizier Ernest Medina unterwies seine Soldaten am 15. März, auch Frauen und Kinder ihres Suchbereichs als Feinde zu behandeln, und forderte sie damit zum Morden auf.[204] Am 16. März 1968 ermordeten mindestens 22 US-Soldaten beim Massaker von My Lai 504 Personen, meist Frauen, Kinder und Alte, und addierten diese Opfer zu den von ihnen getöteten NLF-Kämpfern. Hubschrauberpilot Hugh Thompson junior verhinderte weitere Morde und evakuierte einige Dorfbewohner. Erst ein Jahr später erreichte der unbeteiligte Zeuge Ron Ridenhour eine interne Ermittlung. Keiner der wenigen Überlebenden wurde als Zeuge gehört.[205] Am 5. Dezember 1969 machte ein Bericht von Seymour Hersh das Massaker weltweit bekannt.[206] Der leitende Lieutenant William Calley wurde 1971 dafür zu lebenslanger Haft verurteilt. Nach einer Revision wurde die Haftstrafe auf dreieinhalb Jahre reduziert. Im November 1974 erließ ihm Heeresstaatssekretär Howard H. Callaway die Reststrafe.[207]

    Die US-Regierung stellte das Verbrechen als isolierte Einzeltat dar, um ihre Truppen nicht früher zurückziehen zu müssen. Bis zu 150 aktiv und passiv beteiligte Vietnamveteranen, darunter John Kerry, bezeugten daraufhin auf zwei Konferenzen („Winter Soldier Investigation“, Dezember 1970, Januar/Februar 1971), dass ähnliche Verbrechen täglich vorgekommen seien.[208] In My Lai seien nur besonders viele Dorfbewohner auf einmal getötet worden. Offiziere hätten neue US-Soldaten subtil, aber wirksam in das systematische Ermorden von Zivilisten und Gefangenen eingewiesen. Heute weist eine Mahn- und Gedenkstätte auf diese Verbrechen hin.[209]

    2:52Video von der Operation Baker, 1967

    Das Magazin Toledo Blade machte 2003 Kriegsverbrechen der Tiger Force bekannt. Diese beging 1967 bei Zwangsumsiedlungen (Strategic Hamlet Program) in den Provinzen Quảng Ngãi und Quảng Nam sieben Monate lang zahlreiche Massenmorde beim Durchkämmen zerstörter Dörfer. Die US-Armee ermittelte von 1971 bis 1975 18 mutmaßliche Täter, stellte sie aber nicht vor Gericht. 2003 erklärten drei der Täter öffentlich, sie hätten nur Befehle ausgeführt. Derartige Mordaktionen seien bei allen US-Bodentruppen üblich gewesen, besonders in free-fire zones, wo Zivilisten als Freiwild galten. US-Militärakten verzeichnen solche Verbrechen von hunderten Kampfeinheiten. Das oberste US-Militärgericht verfolgte nur 36 dieser Fälle und verurteilte 20 Täter. Als Verbrechensursachen gelten die Frustration über den Guerillakrieg und der Body Count, von dem Beförderungen abhingen. Laut Guenter Lewy meldeten US-Offiziere Morde ihrer Soldaten selten, sondern notierten sie als Erschießung flüchtiger Vietcongkämpfer, um die Tötungsbilanz zu erhöhen.[210]

    Deborah Nelson („The War behind me“, 2008) fand in den Nationalarchiven hunderte routinemäßige Aktennotizen über ähnliche Kriegsverbrechen in Vietnam wie das von My Lai. Darunter waren jede größere Einheit der US-Armee und alle größeren Counterinsurgency-Operationen in Vietnam vertreten, die inmitten der Zivilbevölkerung durchgeführt wurden. US-Militärgerichte hatten die Verbrechen intern ermittelt, nachdem Nixon 1969 gefordert hatte, die US-Armee müsse von den Titelseiten der Presse verschwinden. In anonymen Briefen von US-Soldaten an Vorgesetzte standen etwa Aussagen wie „ein My Lai jeden Monat für über ein Jahr“. US-Soldaten ließen beispielsweise Dorfbewohner durch vermintes Gelände vorweglaufen, folterten Gefangene mit Waterboarding und Elektroschocks, erschossen grundlos Jugendliche und Kinder. Die genaue Zahl der Täter und Taten ist unbekannt. 23 Täter wurden verurteilt, die meisten wurden freigesprochen. Ein Soldat, der ein 13-jähriges Mädchen als Verhörer in einem Kriegsgefangenenlager vergewaltigt hatte, wurde zu 20 Jahren harter Arbeit verurteilt, aber nach 7½ Monaten entlassen. Bei Anfragen von Journalisten verwies die US Army auf ihre internen Verfahren, worauf weitere Recherchen meist unterblieben. Daher blieben diese Verbrechen weithin unbekannt. In den USA gilt My Lai daher bis heute irrtümlich als Ausnahmefall.[211] Wikipedia

    Von Südkoreanern ermordete Vietnamesin mit abgeschnittenen Brüsten, Phong-Nhi-Massaker, 12. Februar 1968

  • Webra

    Mitglied
    1. Juni 2022 um 19:33 In Bezug auf: Thema des Monats: Wofür lohnt es sich zu kämpfen?

    Für das eigene Überleben. Das tun wir alle täglich.

    Erst wenn dies gesichert ist, kommen „andere Werte“ ins Spiel. Diese können und sind auch meistens sehr unterschiedlich. Kampf bedeutet aber im Endeffekt auch bereit sein zu töten. Nach meiner Meinung ist diese letzte Konsequenz nur gerechtfertigt, wenn das eigene, biologische Leben bedroht ist oder, wie zu Zeiten der Sklaverei, unerträglich ist.

    Um Liebe z.B. muss man nicht Kämpfen, Liebe ist ein Geschenk, dass einem entgegengebracht wird. Wenn ich um Liebe kämpfe, kämpfe ich in Wirklichkeit um meine Begierde. Liebe muss man pflegen, damit sie nicht „vertrocknet“. Eine Blume, die uns was Wert ist, gießen wir auch regelmäßig damit sie nicht eingeht.

    Die Werte, für die Menschen bereit sind zu Kämpfen und zu Töten sind vorwiegend Eigeninteressen, also egoistisch. Einzel- oder- Gruppenegoismus. Macht, Religion und Freiheiten unterschiedlichster Art.

    Erst wenn sich in den Köpfen der Menschen der Grundsatz verfestigt hat, das kein Wert wertvoller ist als das Leben eines Menschen wird das Töten aus Eigen-oder Gruppeninteressen aufhören.

    Dann hat sich „Menschsein“ verwirklicht.

    Dies kann meiner Meinung nach nur das Ziel der Evolution gewesen sein, als sie eine

    Primatenart mit einem erweiterten und entwicklungsfähigen Geist ausstatte.

    Sie hat dafür noch jede Menge Zeit.

    Eines könnte dies jedoch verhindern, der Wert „Wohlstand“. Dieser Wert beinhaltet vorwiegend Daseinszustände, die fürs biologische Überleben unwichtig, in vielen Bereichen sogar schädlich sind. Der Mensch ist dabei, um diesen Wohlstand zu erhalten und noch zu entwickeln, seine Lebensgrundlagen und die vieler anderer Wesen auch , zu vernichten. Skull


  • Webra

    Mitglied
    29. Mai 2022 um 16:55 In Bezug auf: Intimbehaarung im fortgeschrittenen Alter

    In der Realität könnte Mann- aber auch Frau nach dem Ende des amüsanten Teiles dann sagen:

    So, jetzt haben wir uns genug amüsiert, jetzt ist Zeit zum Kuscheln. Heart EyesHuggingKiss

  • Webra

    Mitglied
    28. Mai 2022 um 18:27 In Bezug auf: Intimbehaarung im fortgeschrittenen Alter

    Hallo Sagoma,

    eine tolle Behaarung. Nur was da so mittig herausragt ist etwas klein geraten.

    Kennst du denn Spruch: “ An der Nase des Mannes erkennt man die Größe seines Johannes“Cowboy

  • Webra

    Mitglied
    27. Mai 2022 um 19:28 In Bezug auf: Kriege haben die Menschheit nach vorne gebracht!

    Hallo Modesty,

    ich würde in dem von dir geschilderten Fall die Taktik des Untergrundkampfes anwenden und nicht die der offenen Feldschlacht. Diese Taktik ist für einen schwachen erfolgsversprechender. Widerstandslos aufgeben bedeutet nicht kampflos alles geschehen lassen.

    Ins offene Messer zu rennen ist doch Dummheit.

    Ich bin unter den Nazis aufgewachsen. Jahrgang 1933. Inder DJ-Deutsche Jugend-eine Vorstufe der HJ-Hitler Jugend, haben wir „Pimpfe“ schon mit zehn Jahren bei Geländeübungen „Krieg gespielt“. Ran schleichen an den Gegner geübt und ihm mit einem Holzmesser die Kehle durchgeschnitten.

    Wer die meisten getötet hatte wer der Tapferste, der Mutigste . Er war ein Held. Diese Begriffe sind für mich negativ belastet.

    „Zäh wie Leder, hart wie Kruppstahl, flink wie die Windhunde“, so hatte ein deutscher Junge zu

    sein. Bereit zu sterben für Führer Volk und Vaterland. Das Kriegsende erlebte ich im Sudetengau.

    Im Mai 1945, als die Russen mit ihren Panzern kurz vor unserem Dorf standen, besetzten der Volkssturm, Die HJ und wir Pimpfe die Panzersperre am Dorfeingang. Die HJ hatte gelernt wie die Panzerfäuste zu bedienen waren. Wir Pimpfe leisteten Hilfe. Die alten Männer waren vernünftiger als wir von einer Ideologie besessen Jungen. Sie nahmen uns die Panzerfäuste weg und hissten die Weiße Fahne. Ihre Vernunft hat mir das Leben gerettet. Dieses Erlebnis und auch noch viele andere auf unserer Rückreise zu Fuß vom Sudetenland nach Dortmund, 6 Monate, haben mich gelehrt nicht auf Ideologien, egal welcher Art, zu hören und dafür mein Leben einzusetzen.

    Die wortreichen Streiter dieser Ideologien setzen ihr Leben dafür nicht ein. Das müssen immer

    ihre Gläubigen tun.

    Begriffe wie Ehre, Mut , Tapferkeit und viele ähnliche mehr sollen doch nur erreichen, dass wir bereit sind unser Leben für Ideologien einzusetzen.

    Mit mir nicht, ihr vielen „Ideengeber“.

  • Webra

    Mitglied
    27. Mai 2022 um 18:12 In Bezug auf: Kriege haben die Menschheit nach vorne gebracht!

    Modesty,

    der Gebrauch meines Verstandes führt nicht dazu, dass ich mich stets unterwerfe. Ich handle, wie es

    die Evolution für ihre Lebewesen eingerichtet hat. Bei Gefahr für Leib und Leben entweder kämpfen oder fliehen. Ist der Gegner schwächer oder gleich stark kämpfe ich.

    Ist mir der Gegner überlegen und dadurch mein Überleben bedroht, fliehe ich. Ich überlasse ihn all mein Hab und Gut. All dies kann ich später immer noch wieder erlangen, ein verlorenes Leben aber nicht mehr.

    Ich finde solch ein Handeln vernünftig.

  • Webra

    Mitglied
    27. Mai 2022 um 15:05 In Bezug auf: Kriege haben die Menschheit nach vorne gebracht!

    Liebe Heide79,

    nach meiner Einschätzung, die sich mit der vieler Experten deckt, wird Russland den Krieg

    beenden, sobald es den gesamten Donbass unter seine Kontrolle gebracht hat. Die Ukraine wird für alle Zeiten auf diese Gebiete und auch auf die Krim verzichten müssen.

    Bei einer rationalen Betrachtung der damaligen Ausgangslage hätte ein Verzicht auf diese Gebiete

    den Krieg verhindert. Zerstörung, das Leid und der Tod vieler tausender Menschen wäre

    verhindert worden.

    Kant hat uns doch den Rat gegeben, bei allen unseren Entscheidungen unseren Verstand zu gebrauchen. Dieser Rat wird leider von Entscheidungsträgern viel zu wenig beachtet.

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