Webra
Erstellte Foren-Antworten
-
Webra
Mitglied6. März 2023 um 15:41 In Bezug auf: Frage des Monats: Dialekte - zeitgemäß oder veraltet?In diesem Link wird der Begriff „DIALEKT“ wissenschaftlich erklärt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Idiotikon
Es wird aber ausdrücklich erwähnt, dass der Begriff „Idiot“ nichts mit Dialekt zu tun hat.
https://de.wikipedia.org/wiki/Idiot
Ich als Hochdeutsch Sprechender finde Dialekte weder gut noch schlecht, sondern eher
hinderlich bei einer Kommunikation mit Dialektikern. Meine Frau ist Österreicherin aus dem
Salzburger Land. Wenn sie sich mit ihrer Mutter unterhalten hatte, geschah dies immer
auf „Salzburgerisch“. Eine andere Sprache kannte ihre Mutter nicht, weil zu ihrer Schulzeit in den Schulen nur dieser Dialekt gelehrt wurde. Ich fühlte mich bei dieser Kommunikation immer ausgeschlossen. Meine Frau aber hat während ihrer Schulzeit schon Hochdeutsch gelernt.
Sie ist zweisprachig groß geworden. Zu Hause und in „ihrer Gruppe“ wurde Dialekt gesprochen und in der Schule Hochdeutsch.
Seit einigen Jahren wird aber versucht, das Kulturgut Dialekt den Jugendlichen auf
freiwilliger Basis zu vermitteln.
Im Gegensatz zum Kulturgut „Dirndl“ aber unverfälscht.
-
Hallo Paesi,
aber gerne darfst du mein Gedicht kopieren.
Als junger Mann, nach der ersten enttäuschten Liebe, fand ich im Sternenhimmel wieder meinen Frieden. Ich habe diese Situation in folgendem, kleinem Gedicht festgehalten.
GOTTESBANDE
Einsam saß ich einst am Strande,
hadernd mit der ganzen Welt,
wollte knüpfen Gottesbande,
schaute hinauf zum Himmelszelt.
Plötzlich die Gedanken flogen,
sie entfernten sich von mir,
hörte nicht des Meereswogen,
war nicht da, war nicht mehr hier.
Dort am Strand saß nur die Hülle,
seelenlos und ohne Geist,
dieser war in ganzer Fülle
hin zu ihm, zu Gott gereist.
Als ich mir wieder der Gegenwart bewusst wurde, fühlte ich so etwas von Frieden in mir, was ich vorher noch nie erlebt hatte. Durch den Blick in den Sternenhimmel habe ich in meinem Leben in schwierigen und mach mal auch als aussichtslos erscheinenden Situationen meinen Frieden wieder gefunden und es entstand neue Hoffnung.
Die Brentano Gesellschaft Frankfurt am Main verlegt für die Frankfurter Bibliothek der
Goethe Gesellschaft jedes Jahr das Buch „Das beste Gedicht“ Aus den Einsendungen eines öffentlichen Wettbewerbs werden die besten ausgesucht und veröffentlicht.
In Jahre 2011 habe ich dieses Gedicht eingesandt. Und siehe da, ich bekam den Bescheid,
dass aus den ca. 16.000 Einsendungen auch meines für gut befunden wurde, im
“ Die besten Gedichte 2011/2012″ veröffentlicht zu werden.
Darüber habe ich mich gefreut.
Im altem Forum waren du und Typsiilon im „Poetentreff“ sehr aktiv. Von Typsilon liest man
nichts mehr.
Ich wünsche dir eine gute Nacht und gehe jetzt zu Bett.
Müde bin ich, geh zu Ruh,
schließe meine Augen zu.
Lasse ruhen Hand und Geist,
bin ins Land des Traums gereist.
-
Hallo Paesi,
es ist das Gedicht „Nacht der Wunder“, das ich nicht wiederfinden konnte. Danke für das
Einstellen.
Als ich dieses Gedicht zum ersten mal las, hat es mich sofort stark angesprochen. Der Sternenhimmel hat mich schon als Kind fasziniert. Nach dem Krieg lebten wir am Stadtrand von
Dortmund in Baracken als Notunterkunft. Wenn alle schliefen, bin ich in klaren Sommernächten „heimlich still und leise“ aus dem Fenster unseres Schlafzimmers gestiegen. Im naheliegendem
Weizenfeld lag ich dann , von dem Rest der Welt getrennt, schaute in den Himmel und reiste im Geist durch das Universum. Ich erlebte dann das, was du in so schön in deinem Gedicht beschreibst.
-
Hallo Paesi,
vor vielen Jahren hast du im Forum Poetentreff ein wunderschönes Gedicht über deinen
Sternenritt geschrieben. Ich hatte es mir ausgedruckt und verwahrt. Angeregt durch Mondins
Beitrag wollte ich es wieder einmal lesen. Leider habe ich es aber nicht mehr gefunden.
Bitte veröffentliche es noch einmal, damit ich mir eine Fotokopie anfertigen kann.
-
- Hallo Jessica80,
- leider fehlt die Pointe.
- Jessica:
-
Eine Wiese, geteilt durch einen Stacheldrahtzaun. Auf der einen seite weiden Kühe, auf der anderen der Bulle Hannibal. Die Kühe locken ihn:
-
Pointe:
-
“ Hannibal kann diesem Locken nicht widerstehen, nimmt Anlauf und springt über den Zaun. Drüben angekommen wird er von den Kühen mit den Worten Begrüßt:
-
„Das ist aber toll, Hannibal, dass du zu uns gekommen bist“.
-
Darauf Hannibal: „“Jetzt müsst ihr Hanni zu mir sagen, die Bälle hängen am Zaun.
-
„Ein knallharter Titel: Deutscher Lumpen-Pazifismus“ Sascha Lobo
Lump/lʊmp,Lúmp/
Aussprache lernenSubstantiv, maskulin [der]ABWERTEND
- männliche Person, die als charakterlich minderwertig, betrügerisch, gewissenlos handelnd angesehen wird (oft als Schimpfwort)“ein elender Lump“
Wenn in einem Artikel über eine Gruppe so abwertend geschrieben wird, ist es doch ein Zeichen dafür, dass der Autor den Weg der Sachlichkeit verlassen hat. Er urteilt statt über
Tatsachen zu berichten.
-
Hallo Holzhacker, ich habe herzhaft gelacht.
-
Hallo Cocco,
Danke für die Hilfe.
-
Zu meinem Beitrag 18.Febr. 2023 18.38
Hallo forscher,
nach vielen Versuchen ist es mir jetzt gelungen, die von dir genannte Web-Site zu finden.
„Nicht aufgeben“ ist ja auch die Hauptmotivation für euch Forscher. Ich bin zwar kein Forscher, wäre aber gerne einer geworden. Als Arbeiterkind und die damaligen Verhältnisse in der Nachkriegszeit haben das aber nicht möglich gemacht. Aber die drei Fragen: Woher kommen wir? Warum sind wir hier? Wo gehen wir hin? haben mich mein ganzes Leben beschäftigt.
Mit fast 90 Jahren festigt sich bei mir so langsam die Erkenntnis, dass unser Geist von seinem „Erzeuger“ so geschaffen wurde, dass wir die Antworten nicht finden können.
Über das Fachliche in diesem Beitrag kann ich als Laie keinen Kommentar abgeben. Aber ich kann mir vorstellen, dass dafür viel Arbeit erforderlich war.
Im Diskussionsteil ist mir aber etwas aufgefallen, das- wie in vielen anderen Wissenschaftlichen Arbeiten auch, die Wissenschaft, statt mit Erkenntnissen mit Möglichkeiten arbeitet. In diesem kleinen Diskussionsabschnitt habe ich 11 Möglichkeitsformulierungen festgestellt. Ich gehe mal davon aus, dass von solchen Feststellungen aber weiter geforscht wird. Wenn dann als Ergebnis eine Erkenntnis
entsteht, ist diese doch „auf Sand gebaut“. Solch ein Ergebnis kann man aber nicht als „gesichertes Wissen“ bezeichnen. Aber Wissenschaft „verkauft“ es doch unter dieser Bezeichnung.