Erstellte Foren-Antworten

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  • Webra

    Mitglied
    27. April 2023 um 11:52 In Bezug auf: Klimaproteste in Berlin

    „Recht haben und Recht bekommen, das sind zweierlei Paar Schuhe.“rooikat

    In einer Demokratie bekommt jeder das Recht, das Verfassungsgemäß festgeschrieben ist.

    Wenn man mit der ersten Rechtfesstellung (Urteil) nicht einverstanden ist, kann mit Widerspruch einlegen und zum Höchstgericht gehen. Dessen Entscheidung muss aber nicht mit der Rechtsauffassung des Angeklagten übereinstimmen .

    Eine Gesellschaft kann nicht geordnet existieren, wenn jeder selbst entscheidet, was Recht ist.

  • Webra

    Mitglied
    27. April 2023 um 11:34 In Bezug auf: Klimaproteste in Berlin

    Wer schreibt das Recht fest? rooikat

    In einer Demokratie, die vom Volk gewählten Abgeordneten der Parteien, welche die Regierung bilden. Ihre Entscheidungen werden vom Verfassungsgericht überprüft, ob sie mit den Werten

    der Verfassung übereinstimmen.

    Die Demokratie ist die einzige Gesellschaftsform, in der die Menschenrechte im größtmöglichem Maßstab verwirklicht werden.

    Kennst du eine andere Möglichkeit, wie Recht begründet werden kann?

    Gemeint ist das Recht für alle, nicht das für des Stärkeren.

    https://www.menschenrechte.jugendnetz.de/menschenrechte/artikel-1-30/

  • Webra

    Mitglied
    26. April 2023 um 23:08 In Bezug auf: Neu hier

    Hallo Drachenmutter,

    herzlich Willkommen.CowboyBouquet

    Hast du schon Erfahrung, wie es in solch einem Forum läuft?

    Wenn nicht, einige wichtigen Hinweise, wie man ein Forum am Laufen hält.

    Der Treibstoff, der es laufen lässt, sind Beiträge. Auf dieser Seite steht in Rot das Wort „Foren“.

    Wenn du dieses Wort anklickst, erscheinen Themenforen, in denen du entsprechende Beiträge

    schreiben kannst. Je mehr du als Schreiberin tätig bist, um so lebendiger wird das Forum.

    Leider ist es aber so, dass von den ca. 1.600 Mitgliedern nicht einmal 100 schreiben. Die meisten sind also „Leseratten“. Das Wort Forum bezeichnet aber einen Platz, auf dem sich Menschen treffen um zu diskutieren. In der Realität mit dem gesprochenem Wort, hier im Forum aber mit dem geschriebenen Wort. Durch dieses Missverhältnis zwischen Schreibenden uns Lesenden wird aus dem „Forum für Senioren“ (FfS) ein „Theater für Senioren“.

    Ins Theater geht man ja auch, um sich unterhalten zu lassen. Für die Unterhaltung sorgen

    aber die Schauspieler auf der Bühne. Im FfS übernehmen die schreibenden Mitglieder diese

    Rolle. Damit diese Einrichtung das bleibt, was der Grund für ihre Entstehung war, nämlich

    ein Ort der schriftlichen Kommunikation, hoffe ich, dass mit dir eine Schreiberin zu uns gekommen ist.

    In diesem Sinne: „GUTES GELINGEN“ Writing HandWriting HandWriting Hand

  • Webra

    Mitglied
    26. April 2023 um 19:59 In Bezug auf: Klimaproteste in Berlin

    „25:04 >23:09< Webra @Webra, wie fiele eigentlich die rechtliche Würdigung aus, wenn diese Aktivisten aus allen Autoreifen einfach die Luft rauslassen…. ?“Cocco

    Da dies Sachbeschädigung ist, ist solch ein Handeln ein Straftatbestand.

    Bei einer Sitzblockade wird keine Sache beschädigt, es wird nur die öffentliche Ordnung

    gestört. Damit soll erreicht werden, dass die Politik endlich handelt und nicht nur Willensbekundungen abgibt, um die Klimakatasthrophe abzuwenden.

    Den Kritikern dieser Aktionen ist sehr wahrscheinlich nicht bewusst, dass viele Annehmlichkeiten in ihren Arbeitsleben, in der politischen Willensäußerung und noch anderen Bereichen ihres Lebens nur erreicht worden sind, weil Generationen vorher dafür gekämpft haben. Sie haben Gefängnis und sogar den Tod in Kauf genommen, um ihre Lebenssituation und ihre Menschenrechte zu verbessern. Das Wahlrecht der Frauen und auch der Achtstundentag mussten erkämpft werden. Da wurde nicht nur friedlich demonstriert, da wurden auch Sachen beschädigt und zerstört. Frauen haben

    Briefkästen angezündet und gingen dafür ins Gefängnis.

    Die „Letzte Generation“ protestiert friedlich dafür, in Zukunft ein Leben ohne große Naturkastrophen führen zu können.

    Eines sollte uns doch allen klar sein, mit der Natur kann man nicht verhandeln. Sie handelt

    nach ihren eigenen, physikalischen Gesetzen. Die Wissenschaft hat uns einen Zeitpunkt

    genannt, bis zu dem wir den CO 2 Ausstoß auf ein bestimmtes Maß reduzieren müssen, um die Klimakastrophe zu verhindern. Vor Jahrzehnten haben sich die Nationen der Welt darauf geeinigt, dieses Ziel Schrittweise zu erreichen. Seit Jahren liegen wir und auch viele andere Nationen weit hinter diesem Ziel zurück, weil die Politik beschlossene Maßnahmen nicht umsetzt. Wir können doch nicht erwarten, dass die in Zukunft von den negativen Auswirkungen Betroffenen ruhig bleiben.


    <h2>Bureau-Ordnung 1863-1872</h2>

    <div>

    1.Gottesfurcht,Sauberkeit und Pünktlichkeit sind die Voraussetzungen für ein ordentliches Geschäft.

    2. Das Personal braucht jetzt nur noch an Wochentagen zwischen 6 Uhr vormittags und 6 Uhr nachmittags anwesend zu sein. Der Sonntag dient dem Kirchgang. Jeden Morgen wird im Hauptbureau ein Gebet gesprochen.

    3.Es wird erwartet,daß alle Mitarbeiter ohne Aufforderung Überstunden machen,wenn es die Arbeit erfordert.

    4.Der dienstälteste Angestellte ist für die Sauberkeit des Bureaus verantwortlich. Alle Jungen und Junioren melden sich bei ihm 40 Minuten vor dem Gebet und bleiben auch nach Arbeitsschluß zur Verfügung.

    5.Einfache Kleidung ist Vorschrift. Das Personal darf sich nicht in hellschimmernden Farben bewegen und nur ordentliche Strümpfe tragen. Überschuhe und Mäntel dürfen im Bureau nicht getragen werden, da dem Personal ein Ofen zur Verfügung steht. Ausgenommen sind bei schlechtem Wetter Halstücher und Hüte. Außerdem wird empfohlen, in Winterzeiten täglich 4 Pfund Kohle pro Personalmitglied mitzubringen.

    6.Während der Bureaustunden darf nicht gesprochen werden.Die Einnahme von Nahrung ist zwischen 11.30 Uhr und 12 Uhr erlaubt. Jedoch darf die Arbeit dabei nicht eingestellt werden. Das Verlangen nach Tabak ,Wein oder geistigen Getänken ist eine Schwäche des Fleisches und als solche allen Mitgliedern des Bureaupersonals untersagt.

    7.Ein Angestellter, der Billardsäle und politische Lokale aufsucht, gibt Anlass, seine Ehre, Gesinnung, Rechtschaffenheit und Redlichkeit anzuzweifeln. Weibliche Angestellte haben sich eines frommen Lebenswandels zu befleißigen und jedwede Anstrengung zu unterlassen, die einen männlichen Mitglied des Bureaus in Versuchung führen würde.

    8.Der Kundschaft und den Mitgliedern der Geschäftsleitung nebst Familienangehörigen ist mit Ehrerbietung und Bescheidenheit zu begegnen.
    Der Angestellte hat die Pflicht, den Chef über alles zuinformieren, was über diesen dienstlich oder privat gesprochen wird. Denken Sie immer daran,daß Sie Ihrem Brotgeber Dank schuldig sind. Er ernährt Sie schließlich.

    9.Jeder Angestellte hat die Pflicht, für die Erhaltung seiner Gesundheit zu sorgen. Kranke Angestellte erhalten keinen Lohn. Deshalb sollte jeder verantwortunsvolle Commis von seinem Lohn eine gewisse Summe zurücklegen, damit er bei Arbeitsunvermögen ud bei abnehmender Schaffenskraft nicht der Allgemeinheit zur Last fällt. Ferien gibt es nur in dringenden familiären Fällen. Lohn wird für diese Zeit nicht gezahlt.

    10.Zum Abschluß sei die Großzügigkeit dieser neuen Bureauordnung betont. Zum Ausgleich wird eine wesentliche Steigerung der Arbeit erwartet.

    Dieser Text ist verschiedenen Arbeitsbestimmungen und Betriebsordnungen von Manufakturen,Comptoirs und Amtsstuben der Jahre 1863 bis 1867 entnommen. Man wollte mit dieser „Reform“ eine menschlichere und sozialere Arbeitswelt schaffen.

    </div><div>Heute kaum Vorstellbar, dass dies ein mal Realität war.</div>

    Nur durch harten Kampf mit Gewalt und Sachbeschädigung konnte dies abgeschafft

    werden.

    Die „Letzte Generation “ will doch nichts Anderes, als was die Menschen damals auch wollten, nur mit dem Unterschied, dass es damals um ihr gegenwärtiges Leben ging, heute aber um das zukünftige Leben der Protestierer. Sie würden sofort damit aufhören, wenn die

    Politik Maßnahmen, die notwendig sind ergreifen und nicht nur beschließen würde.

    Den dadurch entstehenden, unvermeidbaren Wohlstandsverlust müssen wir in Kauf nehmen.

  • Webra

    Mitglied
    26. April 2023 um 18:33 In Bezug auf: ENDLICH Das neue "Heizungsgesetz" verständlich erklärt

    „Nur die Künstler haben Narrenfreiheit.“ realo

    Womit wird diese Ausnahme begründet?

  • Webra

    Mitglied
    25. April 2023 um 23:09 In Bezug auf: Klimaproteste in Berlin

    Die Aktionen der „Letzten Generation“ sind durch Art. 8 Abs.1 GG als Legal gedeckt.

    https://www.bundesverfassungsgericht.de/2011/bvg/03

    Die wichtigste Begründung habe ich herauskopiert:

    Die 1. Kammer des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts hat die angegriffene Entscheidung aufgehoben, weil sie den Beschwerdeführer in seinem Grundrecht auf Versammlungsfreiheit aus Art. 8 Abs. 1 GG verletzt, und die Sache zur erneuten Entscheidung an das Landgericht zurückverwiesen. Einen Verstoß gegen das aus Art. 103 Abs. 2 GG folgende Analogieverbot durch die umstrittene „Zweite-Reihe-Rechtsprechung“ des Bundesgerichtshofs konnte die Kammer dagegen nicht erkennen.

    Art. 8 GG:

    Abs.1

    „Alle Deutschen haben das Recht, sich ohne Anmeldung oder Erlaubnis friedlich und ohne

    Waffen zu versammeln.

    Abs.2

    Für Versammlungen unter freiem Himmel kann dieses Recht durch Gesetz oder aufgrund

    eines Gesetzes eingeschränkt werden.“

    Da eine Einschränkung des Versammlungsrechts unter freiem Himmel nicht erfolgt ist, sind die Protestierer Bürger, die von ihrem Verfassungsrecht Gebrauch machen.

    Titulierungen wie Straftäter, Verbrecher oder sogar Terroristen sind emotional begründet

    und entbehren jeder Sachlichkeit.

  • Webra

    Mitglied
    21. April 2023 um 23:35 In Bezug auf: 23.April - Welttag des Buches

    Mein Spruch zum Tage:

    DAS GELESENE WORT IST DAS TÄGLICHE BROT UNSERES GEISTES.

  • Webra

    Mitglied
    11. April 2023 um 23:41 In Bezug auf: Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst

    „Die meisten Menschen im Kapitalismus sind arm, das ist gewollt“. realo

    Diese Aussage, realo, kann nicht stimmen.

    Kapital soll und will sich vermehren. Dies geht aber nur, abgesehen von Spekulation,

    durch Arbeit. Arbeitende Menschen erzeugen für den Kapitaleigner Produkte. Dafür gibt er ihnen Geld. Die Produkte verkauft er zu einem höheren Preis an Menschen, die Geld haben. Arme Menschen können aber nichts kaufen. Wenn Kapitalismus Armut erzeugen würde,

    könnte der Kapitalist sein Kapital nicht vermehren.

    Deine Aussage müsste also lauten:

    Die meisten Menschen im Kapitalismus haben soviel Geld, dass sie dafür Produkte kaufen

    können, wodurch sich das Kapital der Eigentümer noch vermehrt.

    Dass es auch Menschen gibt die arm sind, ist nicht gewollt. Es ist ein Kollateralschaden.

  • Webra

    Mitglied
    11. April 2023 um 23:12 In Bezug auf: Freie Meinungsbildung.

    „Fragen, hinterfragen zeigt Interesse. Überzeugung mit richtigen, guten Argumenten bringt wichtigere Zuverlässigkeit mit sich.“rooikat

    Und hier beginnt die Schwierigkeit, rooikat.

    Was für den einen gute Argumente sind, sind für den anderen schlechte.

    Alle Meinungen und Argumente, die Menschen äußern, sind doch subjektiv.

    Einen wertneutralen Maßstab, an dem man die Argumente messen könnte, kenne ich nicht.

    Kennst du einen?

  • Webra

    Mitglied
    10. April 2023 um 18:46 In Bezug auf: Freie Meinungsbildung.

    „Sind wir dadurch aber vor Propaganda geschützt, die das Ziel hat durch die Verbreitung von Meinungen und Informationen die Menschen im Sinne von vorherrschenden Machtinteressen zu überzeugen?“ nimrod37

    Der milliardenschwere Wirtschaftszweig der Werbeindustrie ist doch eine vom Staat geduldete Propagandamaschine. Wir werden mit Eigenschaften von Produkten informiert, die nicht im Geringsten der Realität entsprechen. Das ist doch öffentlich geduldeter Betrug.

    Durch diese Falschinformationen werden aber die Machtinteressen der Wirtschaft befriedigt.

    Aber der Bürger hat trotzdem etwas davon. Durch künstlich erzeugte Bedürfnisse entsteht

    Nachfrage die, durch Erzeugung entsprechender Güter, neue Arbeitsplätze entstehen lässt.

    Fake News haben manchmal auch positive Auswirkungen

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