Webra
Erstellte Foren-Antworten
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Wer davon ausgeht, dass der Kampf gegen den Klimawandel ohne wirtschaftlichen Wachstumsverlust möglich ist, erkennt nicht die Realität. Wirksame Maßnahmen sind nur möglich, wenn ein vorübergehender Wachstumsverlust, ja sogar eine leichter wirtschaftlicher
Rückgang, in Kauf genommen wird. Da aber die Mehrheit der wohlstandsverwöhnten Bundesbürger dazu nicht bereit ist, kann die Politik auch nicht wirkende Maßnahmen beschließen.
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StadtwolfTeilnehmer 25. August 2023 um 1:26
Webra 24.08. 19:48 @Webra Dann will ich mal zu deinen Gedanken Albert CAMUS zitieren:
Der Mensch ist ohne Bedeutung, und wer das erkennt gewinnt seine Freiheit.
Diese Erkenntnis Camus haben auch alle „Ideenstifter“, egal ob politischer oder religiöser Art,
gehabt.
Für die Realisierung ihrer Ideen nehmen sie den Tod von Menschen bedenkenlos in Kauf.
Von Bedeutung ist ihre Idee, nicht der Mensch.
Wie kann solch ein kluger Kopf wie Camus bloß zu solch einer Erkenntnis kommen?
Ich bin der Meinung, dass das menschliche Leben das höchste Gut auf Erden ist.
Diesem Gut haben sich alle anderen, auch die geistigen Güter, unterzuordnen.
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Wenn ich mich richtig erinnere, Holzhacker, hast du in einem Beitrag erwähnt, dass du auch schon das achtzigste Lebensjahr überschritten hast. Da passiert halt schon öfters etwas,
was in jüngeren Jahren nicht geschehen wäre.
Mir erging es in letzter Zeit genau so.
In einem Beitrag habe ich vor einigen Tagen „wären“ mit „h“ geschrieben.
In meinem Beitrag in „Politik Zentrale“ vor kurzem „RÄTSELHAFTES WESEN“ mit „Z“.
Habe beides inzwischen berichtigt.
Am 19. September werde ich 90.
Ist dies bei mir evtl. der Anfang von Alzheimer?
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Hallo Holzhacker,
du hast vollkommen recht, es gibt so viele Freiheiten wie es Bedürfnisse gibt.
Wenn ich aber Bedürfnisse, egal welcher Art, befriedige, handele ich ja nicht frei.
Deswegen gibt es auch für Lebewesen (Tiere und Pflanzen) keine Freiheit.
Freiheit ist, wie so vieles andere auch, eine Erfindung des menschlichen Geistes.
In allen Bereichen seiner geistigen Güter hat der Mensch Schwierigkeiten, diese
einvernehmlich zu realisieren.
„DIE GEDANKEN SIND FREI“, heißt es in der „Internationale“. Dies stimmt aber nur,
wenn sie nicht durch Wort oder Schrift veröffentlicht werden.
Obwohl bis heute noch nicht wissenschaftlich nachgewiesen ist, dass „Wir“ denken.
Bei vielen Gedanken, die in meinen Kopf entstehen, frage ich mich oft : Woher kommen die?
Ich will die doch gar nicht.
Deswegen verstehe ich auch nicht, weshalb Menschen bereit sind, ihr Leben für etwas zu opfern, das nicht konkret ist.
Dazu wäre ich erst bereit, wenn meine körperliche Existenz bedroht wird.
Unser Körper und damit auch unser Geist können nur existieren, wenn unser Magen fortlaufend gefüllt wird.
Wir helfen der Ukraine mit Geld und Waffen in Milliardenhöhe, nehmen für uns selbst
große Einschränkungen in der Lebensgestaltung in Kauf und das alles nur, weil
einige zehn Millionen Ukrainer nicht so leben können, wie sie es sich vorstellen.
Gleichzeitig haben wir seit Jahrzehnten geduldet und tun es heute immer noch,
dass weltweit hunderte Millionen Menschen verhungern. Gerne würden die mit
einem vollen Magen in Unfreiheit leben.
Es stimmt schon: DER MENSCH, EIN RÄTSELHAFTES WESEN.
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Holzhacker,
warum hast du nicht nachgefragt:“ Und welche Umstände sind es?“
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Unter den vielen Rechtsgütern, die der menschliche Geist erschaffen hat, scheint Freiheit
am wertvollsten zu sein.
Mir fällt kein anderes ein, für das Menschen bereit wären, ihr Leben und ihre körperliche Unversehrtheit aufzugeben.
Diejenigen aber, die dieses Rechtsgut, mit Worten, am leidenschaftlichsten verteidigen,
opfern dafür aber weder Leben noch körperliche Unversehrtheit.
Vor einigen Tagen sah ich im Fernsehen Bilder von ukrainischen Soldaten, denen ein Bein,
beide Beine, ein Arm amputiert waren. Unter Anleitung versuchten sie mit ihren Prothesen
wieder gehen zu lernen.
Da tauchte vor meinem geistigen Auge ein Bild auf, wie nach Kriegsende all diese
Wortverteidiger der Freiheit, diese in vollen Zügen, genießen können, die Kriegsversehrten
dies aber nur in stark eingeschränktem Maße können.
Für die freiwilligen Kämpfer dürfte dies erträglicher sein als für die, die gezwungenermaßen kämpfen mussten.
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Hallo, der Bernd,
Diese Statistik zeigt aber ein anderes Bild.
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Webra
Mitglied18. August 2023 um 21:31 In Bezug auf: Erzbistum Köln: Dutzende Mitarbeiter wollten Pornoseiten aufrufenHallo Sangoma,
wenn Menschen die Fähigkeit entwickelt haben, ein jungfräuliches Kind zu zeugen,
warum sollte es Gott nicht auch gekonnt haben.
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Jeder Angreifer hat für seinen Krieg, nach seiner Ansicht, gerechtfertigte Gründe.
Als die Amerikaner Irak angriffen, war ihre Begründung folgende:
.Die Begründung des Irakkriegs von 2003 war eine wachsende akute Bedrohung durch Massenvernichtungswaffen des Irak und dessen angebliche Verbindung zum Terrornetzwerk Al-Qaida, das die Terroranschläge am 11. September 2001 ausgeführt hatte<sup>1</sup>. Die US-Regierung Bushs hatte den Sturz Saddam Husseins seit Januar 2001 erwogen und begründete diesen als notwendigen Präventivkrieg, um einen angeblich bevorstehenden Angriff des Iraks mit Massenvernichtungsmitteln auf die USA zu verhindern<sup>2</sup>.
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„Bei solch einem Müll,kann es nur eine Meinung geben.Wie kann man das was Putin macht,gutheißen bzw bejahen, das er ein grund hatte.“ nalta 11.08.18:02 an sangoma
Kein Mensch tut etwas ohne Grund.Auch Putin hatte einen Grund für seinen Einmarsch in die Ukraine. Das Erkennen oder Wissen seines Grundes heißt aber nicht, dass man diesen Grund gutheißt. Es ist nur die Feststellung einer Tatsache.
Hier einige Äußerungen, mit denen er seinen Überfall begründet:
2014 sagte er beispielsweise, dass „die Ukraine“ kein Staat sei und dass „Teile davon historisch russisch“ seien.
Im Jahre 2015 sagte er auch, dass „die Ukraine ein Teil der russischen Welt“ sei.