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  • realo

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    4. April 2023 um 17:40 In Bezug auf: Kinderarmut, gibt es das überhaupt?

    Wie gesagt, Geldzahlung hilft dem Menschen mit seinen seelischen Empfindungen und dazu gehören auch die Kinder, nicht wirklich weiter. Geld kann man für zu viele Dinge verwenden und gehen dann am Bedürftigen vorbei. Vor allem Eltern, die Probleme im Umgang mit Geld haben, ist die Kindergrundsicherung keine Hilfe und es kommt bei den Kindern nicht an. Jemand, der Anspruch auf Grundsicherung hat, ist arm, womöglich schlecht gebildet und Formulare zur Geldbeschaffung überfordern ihn, es kommt nichts beim Kind an, das womöglich durch Familie, Schule und Gesellschaft unter Stress steht. Deshalb ist das Geld in KiTas und Schulen investieren besser, z.B. kostenlose Schulspeisung oder ein Tablet für jeden Schüler oder drei Kindergärtnerinnen anstatt nur eine für die Gruppe usw., das mindert den Stress der Kinder und der Eltern. Wenn dann auch keine Hausaufgaben mehr gemacht werden müssen daheim, nimmt es gewaltig viel Druck aus einer bildungsfernen Familie. Wir wissen alle, wie viele Schulabbrecher es gibt, die heute zum Teil zu den Schönen und Berühmten gehören. Mehr Geld oder mehr Druck verhilft den Kindern nicht zu einer besseren Lebensqualität, sie müssen sich entfalten können und auch mal scheitern.

  • realo

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    4. April 2023 um 10:31 In Bezug auf: Kinderarmut, gibt es das überhaupt?

    Es ist wie überall im Kapitalismus, es gibt ganz reiche und ganz arme Menschen. Der Durchschnitt davon wäre ausgewogen. Jedoch gibt es mehr Familien mit Kindern, die zu den ganz armen zählen als zu den ganz reichen und so kommt der Staat auf die Idee, den vielen ganz armen Familien etwas finanziell unter die Arme zu greifen. Das ist zunächst eine ganz direkte ausgezahlte finanzielle Entlastung. So ist es das System gewohnt, eventuelle Konflikte werden finanziell gelöst. Auf die Idee, nicht den Eltern das Kindergeld auszuzahlen, sondern den Kindern indirekt und ideell Zuwendungen zukommen zu lassen, sind im System nicht vorgesehen. Wenn die Eltern dann das Kindergeld wir Bier und Zigaretten ausgeben anstatt für die Kinder, ist das aus Sicht des Staates o.k.

    Natürlich sind Kinder nicht geschäftsfähig und können bei Finanzen nicht mitbestimmen, aber sie sollen eine gute Entwicklung nehmen und die wäre mit ausreichenden Betreuern in KiTas oder einem modernen Schulsystem mit selbstständigem Lernen in kleinen Gruppen, wesentlich besser gewährleistet als mit Geld an die Eltern oder im besten Fall beides.

    Jedoch die ganz armen Eltern mit womöglich vielen Kindern haben oft sozial und seelisch so viele Probleme, die lassen sich mit ausgezahltem Geld nicht lösen. Wenn die Eltern so schlecht gelaunt sind, dass sie nur noch mit Betäubung durch den Alltag kommen, dann geht alles Geld für Betäubungsmittel drauf, denn das ist teuer. Da braucht es zwischenmenschlichen Kontakt und den kann Geld nicht leisten.

  • realo

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    1. April 2023 um 13:59 In Bezug auf: Verkehrs und Energiewende politisch schlecht geplant

    Zitat SusiSoho: „Obwohl ich noch immer mit einem sehr guten Erinnerungsvermögen
    ausgestattet bin, kann ich seit Ende des 2. Weltkriegs keine ähnlich
    schwere Krise wie seit dem Krieg in der Ukraine und dessen Folgen
    erkennen bzw. erinnern. Vielleicht hilft mir da mal eine/r auf die
    Sprünge.“

    Den kalten Krieg ganz vergessen zwischen Ost und West? Viele Jahrzehnte der erbitterten Auseinandersetzung und atomaren Bedrohung. Das war weniger Zerstörung an Infrastruktur, aber sehr viel Zerstörung in den Köpfen und an Lebensgefühl. Die Bedrohung ging viele Jahre nicht wie in der Ukraine jetzt mit einem Jahr. Jedoch interessant, wie der Mensch gewisse Erfahrungen ganz leicht ausblenden kann.

  • realo

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    30. März 2023 um 22:10 In Bezug auf: Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst

    Verstehe ich nicht, warum geforderte Lohnerhöhungen über die Gewerkschaft Frauen als Rentner vor der so häufig erwähnten Altersarmut bewahrt werden soll. Selbst wenn es 10 % Lohnerhöhung geben sollte, warum sollte es mehrere 100 € Rente bringen?

  • realo

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    30. März 2023 um 18:13 In Bezug auf: Verkehrs und Energiewende politisch schlecht geplant

    @Genuss Ich nenne es einfach Leben Tag für Tag in der Realität zu Beginn des 21. Jahrhunderts, der spannendste Roman mit viel Fantasie der mir je untergekommen ist. Da kommt so gut wie alles vor, was nur irgendwie denkbar ist, auch Atom und Digital im Moment ganz besonders. Damit meine ich nicht die Kernschmelze, wie sie in der Sonne stattfindet, der aktuelle Energiespender schlechthin für das Leben auf der Erde, sondern die menschentypischen Anwendungen für Mord und Totschlag.

  • realo

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    30. März 2023 um 11:02 In Bezug auf: Verkehrs und Energiewende politisch schlecht geplant

    Solange der ‚grüne Spuck‘ gewählt wird, bleibt er und somit die Verballhornung der Massen wie in allen Bereichen. Ich würde das Einkaufen von billigem Atomstrom nicht für paradox halten, sondern den Ausstieg für eine Verhöhnung der Massen. Das sind nicht die Grünen gewesen, da war CDU/SPD an der Regierung. So sollte uns doch im Alter klar sein, dass das meiste, was uns vonseiten der Wirtschaft, der Politik und der Medizin vermittelt wird, Verarsche ist. Es geht schon um die Wahrheit, wie man sie am besten vermeiden kann, um der Masse etwas zu suggerieren, und wenn die dann jubelt und hurra schreit ist alles in trockenen Tüchern. Zurzeit Moment wird uns der Kernfusionsreaktor als Energiequelle der Zukunft vermittelt, jedoch im Moment so teuer, dass wo ‚Geld regiert die Welt‘ vorherrscht, es unrentabel ist. So bleibt es beim Aufstellen der Windräder als Symbol der Energiewende, aber der Strom kommt hauptsächlich von den Nachbarn.

  • realo

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    28. März 2023 um 14:34 In Bezug auf: Verkehrs und Energiewende politisch schlecht geplant

    Die Anderen sind die Idioten, liest man immer wieder und ist nicht neu.

    Was die Energiewende angeht, ist es doch ganz einfach, wenn der Strom in Deutschland nicht reicht wird billiger Atomstrom aus Frankreich und der Tschechei zugekauft. Da besteht also kein Grund Panik zu machen, weil die grünen Stromquellen in Deutschland nicht ausreichen.

  • realo

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    27. März 2023 um 9:06 In Bezug auf:

    Wie gesagt, verwelken, absterben und aussterben kommt laufend vor im System Erde. Die Gülle ausbringen ist nicht schön, früher gab es Misthaufen, heute werden die Ställe mit Rosten gespült. Jedoch auch alle Gülle der Kuhhaltung vernichtet nicht die Natur der Erde, das ist einfach maßlos übertrieben, es macht ein paar Wiesen sauer, das ist alles. Natürlich, wenn man Autoindustrie errichtet, nimmt man Tieren und Pflanzen Lebensraum und sie sterben aus. Dafür bin ich Besitzer eines schicken Autos und erfreue mich daran. Wer würde das Auto gegen ein paar Insekten, Gräser und Vögel eintauschen? Man kann nicht in einer Industrienation leben, vom Menschen gemachte Technik und gleichzeitig jede Pflanze und jedes Tier erhalten, das ist einfach absurd im Kopf. Da wo es Industrieanlagen gibt, gibt es keine Pflanzen und Tiere mehr, jedoch geht davon die Welt nicht unter und selbst wenn, kann man auch nicht ändern. Ich halte die ganze Panikmache für seelisch besonders krank machend. Dann gibt es den Planeten immer noch, aber die Menschen haben sich mit ihrem Wahn ausgerottet.

  • realo

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    26. März 2023 um 18:35 In Bezug auf:

    Wieso vernichtet der Mensch die Natur oder die Erde? Die Natur verändert sich, aber sie wird doch nicht vernichtet. Eine Industrieanlage verändert die Gegebenheiten, aber sie vernichtet nicht die Natur. Der Kreislauf auf der Erde geht weiter, er verändert sich, mal heiß, mal kalt, da werden die Menschen nicht gefragt wie sie es denn gerne hätten. Noch sind die Umweltabläufe auf dem Planeten weitestgehend unabhängig menschlicher Gier. O.k. CO₂ ist gerade ein Problem wie Ozonloch, Waldsterben, FCKW usw. auch gewesen ist, das gibt sich mit der Zeit. Es ist jetzt schon zu merken, seit dem Ukraine-Krieg und dem ausbleibenden Erdgas ist das so panisch zum Skandal gemachte CO₂-Problem kaum noch zu hören in den Medien. Ein Skandal ist also nur so lange von Bedeutung, bis etwas noch mehr skandalöses kommt und das kommt es immer. Es gibt einen Aspekt, wo der Mensch mit seiner Technologie die Erde vernichten kann, wenn er alle Waffensysteme, die es gibt auf dem Planeten, mit einem Mal zündet. Diese Gewalt würde den aus Fels und Magma bestehenden Planet in Stücke reißen. Jedoch Überschwemmungen, Erdbeben, Vulkanausbrüche, Orkane oder Waldbrände sind lokal, davon geht die Welt nicht unter. Aber alle Atomraketen zusammen gezündet, Ost wie West, würden es schaffen. Das würde sehr schnell gehen, dagegen müsste man auf den Untergang wegen der Klimakatastrophe nach lange warten.

  • realo

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    25. März 2023 um 18:43 In Bezug auf:

    Beim Thema Umwelt und Natur kann man ewig jammern, irgendetwas, was abstirbt, verwelkt oder ausstirbt, gibt es immer. Das ist Teil der Naturgesetze. Seinen Frust an der Umwelt herauslassen, ist eine gute Methode zunächst. Nur wer glaubt, sie wert sich nicht irrt, siehe Klimaveränderungen. Schon gibt es das nächste Geschrei, die Welt bleibt nicht wie gewohnt, was für eine Frechheit für das konservative Gemüt.

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