realo
Erstellte Foren-Antworten
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Dass dieses scheinheilige Political Correctness, wie es im Deutschen Bundestag vorherrscht, ein Ende findet und die Dinge beim Namen genannt werden, so wie wenn man dem Volk aufs Maul schaut. Diese akademische gutbürgerliche Etikette, sich einen abbrechen vor Vornehmheit, hat doch mit den meisten des Volkes nichts zu tun. Authentisch ist bodenständig, auch wenn es mal weh tut, die Wahrheit ist stets schmerzlich. Bin kein AfD Wähler, aber ich beobachte die Landschaft genau und lasse mich nicht von Propaganda leiten.
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Ich glaube nicht, dass die Wähler der AfD hauptsächlich enttäuschte sind, enttäuscht und ungerecht behandelt fühlt sich der Deutsche seit eh und je, trotz des Wohlstandes. Wenn ich mir die Gründungsmitglieder der AfD angucke, alles besser gestellte und intelligente reife Menschen, die in der Öffentlichkeit sind, Galionsfiguren, dann kann ich nicht die dummen Deutschen erkennen, da ist eher jeder Vergleich mit der NSDAP dumm, aber sei es drum, eine Partei kommt an die Macht, weil sie gewählt wird und kaum einer fragt beim Auslesen der Stimmen warum. Es ist in der deutschen Parteienlandschaft und Regierungsbildung zu einfach und Augenwischerei zu behaupten, ist alles wegen Enttäuschung. Wann hat der Deutsche nicht gegen die Regierung gewettert, in Ost und West, egal mit welcher Partei, sie sein an allem Unwohlsein Schuld. So ist es nun auch bei der Ampel und die AfD braucht Kommentare um sie klein, unscheinbar und böse zu machen. So doof ist der Deutsche nicht mehr, er durchschaut es und wählt die bisherigen konservativen Volksparteien ab.
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Man kann die Feindlichkeit gegenüber Fremden in Deutschland verallgemeinern, die Angst vor etwas Unbekannten und historisch ist die Feindlichkeit gegenüber anderen Kulturen aus europäischer Sicht immer wieder belegt. Bei allen Eroberungen anderer Länder ist das belegt und führte zum Völkermord. Was hat der ‚Weiße‘ in Amerika zu suchen? Was hat der ‚Weiße‘ in Afrika zu suchen? Was hat der ‚Weiße‘ in Australien zu suchen usw. Alles Ländereien, die erobert worden und die Einheimischen ausgebeutet. Warum hat der ‚Weiße‘ ein Recht dazu? Weil er weiß ist und dem christlichen Gott Jesus ähnlicher ist als alle Anderen? Weil er über Technik verfügt, die beim Töten von Menschen der Möglichkeiten der Einheimischen überlegen ist? Was ist das für eine Moral, wer zu Massenmord in der Lage ist, darf das tun, es wird in Europa gesellschaftlich akzeptiert. So darf der ‚Reiche‘ den ‚Armen‘ unterdrücken, das ist in der Demokratie des Kapitalismus so vorgesehen und legitim. Das Fremde, das ärmer ist als ich, ist bedrohlich, es könnte mir etwas wegnehmen wollen. Ich muss meinen Besitz verteidigen und den Fremden als potenziellen Räuber verurteilen. Allein wenn er mir ein schlechtes Gewissen macht, das wäre schlimm genug, es würde mich in meinem Wohlergehen beeinträchtigen. Deshalb bin ich von Ostberlin nach Bayern gezogen, da besteht nicht die Gefahr, dass ich Ländereien erobere, mit ärmeren Einheimischen, im Gegenteil, sich gegen die reichen Bayern durchzutesten erfordert Mut und Selbstvertrauen. Die Kleinstadt im Allgäu wird mein Altersruhesitz werden. Ich werde nicht aus deutscher Sicht in eine billige Region auf der Welt gehen, mir die Einheimischen zu Bediensteten machen und mich mächtig fühlen. Ich akzeptiere das Schicksal, als Deutscher geboren zu sein und fülle das mit aller Konsequenz aus. Vermiete seit über zehn Jahren Wohnraum und hatte dabei viele Nationalitäten und Kulturen in meiner Nähe, ich empfinde es als große Bereicherung des eigenen Status.
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Schimpfen ist dem Mitteleuropäer ein liebes Kind, aber gegen die EU besonders. Es ist stets der Mächtige, der Angst macht und es braucht ein Ventil. Die Guten unter den Mächtigen wissen das und können tolerant damit umgehen. Wenn die EU Fördergelder zahlt, hält jeder die Hand auf und versucht in der Bürokratie zu tricksen, um noch mehr zu bekommen. Es ist stets diese Doppelmoral, die den Menschen in seinem Leben begleitet, bei jedem.
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Na toll, es wird aufgerechnet, wer mehr Tote und gequälte Menschen auf dem Gewissen hat, der Nationalsozialismus in Deutschland oder die Apartheid in Südafrika. Als ob der Verlierer bei der Rechnung Schuld hat und der Andere kommt fein weg. Selbst meine Eltern waren noch Kinder im Zweiten Weltkrieg, aber an die Livebilder der Quälerei Schwarzer in Südafrika kann ich mich noch erinnern, habe es persönlich miterlebt. Bin in Osterberlin aufgewachsen, da war das ein großes Thema. Wenn also nicht vergessen, dann vergesse ich die Apartheid weniger als den Holocaust. Letztlich ist egal, wie der Mensch den Mensch quält, Fakt ist, dass er es tut, immer wieder. Mit fortschreitender psychologischer Wissenschaft vor allem auf diese Art.
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Betäubung über die Medien, die Serien mit am Ende heiler Welt, das ist hier im Forum auch nicht anders. Man muss den Glauben, man ist als Deutscher etwas Besseres, aufrechterhalten.
Auch ich bilde mir ein durch meine Erfahrung und mein Verhalten aus der Schafherde herauszustechen, durch die Akzeptanz des Todes.
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Es war damals keine andere AfD, es war die AfD. Das Einzige, was sich geändert hat, sind die polemischen Themen, um Aufmerksamkeit zu erregen. Da verwendet die AfD als Provokation, was gerade am meisten polarisiert. Zuerst war es das Thema Austritt aus der EU, Großbritannien hat gezeigt was passiert und das Thema Neonazi ist in Deutschland immer gut, wenn man Gemüter erregen möchte. Wie man sieht, es funktioniert, die Umfragen steigen.
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Da tut es mir leid, über die Sorgen von Südafrika kann ich mir als Deutscher nicht den Kopf zerbrechen, meine Verantwortung ist der Westen und die EU.
Ich weiß nur, dass bis vor kurzem in Südafrika eine mörderische Apartheid herrschte, wo soll die Harmonie herkommen? Es sind wir Weißen mit Hab und Gut, die in Südafrika für Unterdrückung der Armen sorgen und für sich arbeiten lassen. Es gibt auch weiße Deutsche in Südafrika, die wohlhabend sind und Schwarze nach wie vor wie Sklaven behandeln.
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So ist nach Verboten schreien stets ein Ausdruck von Schwäche. Die Staatsgewalt soll ein Verbot durchsetzen, um Lösungen zu schaffen. Was ist oft das Resultat, es wird in die Illegalität gedrängt und da wüten dann die negativen Umstände noch verheerender.
Im Falle des Verbotes der AfD, was nach deutscher Verfassung der Demokratie völlig absurd ist, würde sofort eine andere Partei entstehen, mit ähnlich vielem Wählerzulauf. Man kann das Denken und Verhalten der Menschen in der Bevölkerung nicht mit Verboten stoppen, wie bei einem kleinen Kind das abhängig ist. Die Menschen könnten auch ohne Politiker leben, sie würden die Organisation selber übernehmen, so mündig ist der Mensch inzwischen in seinem Bewusstsein. Er braucht nicht in jedem Fall eine Führungskraft, um überleben zu können.
Die Zeiten als das soziale Leben mit Hierarchie entstanden ist, um in der Gruppe ein übermächtiges Mammut zu erlegen und einer das Kommando geben muss, haben sich geändert. Heute ist in Deutschland, was die Bildung angeht, fast jeder an der Spitze der Hierarchie, fast jeder kann Kommando geben, wie das Leben zu bewältigen ist. Da ist eine Partei als Wegbereiter und für die Geborgenheit kaum notwendig.
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Die Deutschen sind doch immer unzufrieden, egal womit, seit dem Wirtschaftswunder, wo materielle Bedürfnisse geweckt wurden, ist der Deutsche in seinem Wohlstand unzufrieden, weil sich die Träume nicht erfüllen. Träume wie der erste, beste, reichste und tollste Mensch von allen zu sein. Wer es geschafft hat und Star geworden ist, steht vor neuen Problemen noch krasser als ein Niemand in der Menge. Egal wie man es macht im deutschen Parlamentarismus, mit Marktwirtschaft, im Kapitalismus, dem Deutschen passt es nicht. Wenn man Ossis fragt, die im Sozialismus aufgewachsen sind, dann sagen sie, rein privat, war das eine gute Zeit. Im Westen bekommt man häufig dir Antwort, war ein ungeliebtes Kind, alles Scheiße.
Die Unzufriedenheit der Bevölkerung sollte kein Barometer für die Politik sein, in Deutschland herrscht in weiten Kreises stets Unzufriedenheit, selbst wenn es Geschenke gibt, ist es zu wenig, zu klein oder unangemessen. Die AfD holt die Unzufriedenen ab, ganz davon abgesehen, dass die etablierten Parteien aus der Unzufriedenheit mit der AfD keinen Hehl machen und zu schlechten Gefühlen aufrufen. Ist doch kein Wunder, dass schlechte Gefühle überwiegen trotz allem materiellen Wohlstand. Das Problem ist weniger der politische Ist-Zustand als viel mehr die destruktiven Gefühle seit Jahrzehnten. Gerhard Polt hat das als Kabarettist in den Filmen und Sketschen stets gut zum Ausdruck gebracht.