realo
Erstellte Foren-Antworten
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Mitglied18. November 2025 um 12:21 In Bezug auf: Keine Medikamente und medizinische Behandlung für HochbetagteDas Sterben ist ja Teil einer Antwort auf Medikamente und Behandlung, die womöglich entwürdigen. Für mich ist das schon seit längerem eine Hoffnung im Leben, gehen zu können, wenn es gar zu schlimm ist und da ist es gut, wenn es Sterbehilfe gibt. Die Gebühren spielen dann keine Rolle mehr, sonst geht das Geld an die Erben. Wenn das Leben einen Ausgang braucht, ist der Tod die offene Tür. Die Kesslerzwillinge haben es gut gemacht, mit 89 Jahren und gemeinsam diesen Weg gewählt. Ihr Vermächtnis war das Showtalent ein Leben lang, das können sie in dem Alter nicht mehr erfüllen.
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Es ist eine feige Methode an die Obrigkeit zu melden, weil jemand als Querulant auftritt, der sich nicht an vorgegebene Ordnung hält. Im dritten Reich war das besonders schlimm mit dem Blockwart, aber auch in der DDR über die Stasi gab es so ein Bespitzeln. Ich finde es widerlich, wenn man nicht direkt sagen kann, was einem nicht passt und an die Obrigkeit denunziert. Sangoma mein, daran kann man die Demokratie erkennen. Dann doch lieber Autokratie.
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Mitglied17. November 2025 um 12:28 In Bezug auf: Frage des Monats: Früh ins Bett oder Nachteule?Halte diese zwei Festlegungen Lerche oder Eule für schwierig, es sind zwei Schubladen aus denen darf man nicht raus. Bei mir hat sich eine Wandlung vollzogen, Kindheit, Jugend und junger Erwachsener war ich Langschläfer, das Klassische abends nicht rein und morgens nicht raus. Das hat sich gewandelt im Alter. Heute habe ich Rituale am Abend, gehe um halb zwölf ins Bett und kann dann dementsprechend früh aufstehen. Die Depression hat mich gelehrt, wie toll es ist am Abend ins Bett gehen zu können und die Augen zuzumachen.
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Mitglied17. November 2025 um 12:16 In Bezug auf: Keine Medikamente und medizinische Behandlung für HochbetagteDa gebe ich zu, so alt, dass ich mein Ableben planen muss bin ich noch nicht. Mein kabarettistisches Alter ist 120 Jahre und das ist noch lange hin, natürlich vorausgesetzt ich bleibe so fit und gesund wie jetzt. Warum ich gesund bin, mache ich an meinem Lebenswandel fest, Widerstand leisten zu können dem Maistream gegenüber, um meine persönliche Philosophie zu leben. Das funktioniert und Anecken ist dabei mein bestes Hobby. Es ist gesund, wenn man sich nicht verbiegt, sondern so an die Umwelt anpasst, dass ganz viel von den persönlichen Eigenarten übrig bleibt. Ein guter Umgang mit dem Arzt gehört dann im Alter, wenn es öfter Probleme gibt, dazu. Mir ist egal, was der Arzt bei der Kasse abrechnet, wenn es ihm gelingt meine Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Dann kann ich die Resilienz stärken und bin auf die Pflege in der Vulnerabilität nicht angewiesen. Dass es Hilfe gibt, beim eventuell sterben wollen, finde ich gut, für mich ist der Tod ein Ausgang aus dem Leben.
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Ein Mann geht am Strand spazieren und findet im Sand eine alte, kostbar aussehende Flasche mit einem großen Stopfen aus Kristall. Neugierig öffnet er die Flasche und im selben Augenblick erscheint ein riesiger Kerl mit großem Bauch und einem Turban.
„Du hast mich gerufen? Ich bin der Flaschengeist, und du hast jetzt einen Wunsch frei.“Der Mann überlegt.
„Ich wollte immer schon mal nach Amerika. Aber ich habe Flugangst und werde auch leicht seekrank. Am liebsten würde ich mit dem Auto fahren. Ich wünsche mir eine Brücke über den Atlantik.“Der Geist:
„Bist du verrückt? Weißt du wie lang so eine Brücke ist? Und wie viele Betonpfeiler man dafür braucht? Und wie hoch diese Pfeiler sein müssen? Der Ozean ist bis zu 4000 Meter tief! Und dann die ganze Statik. Denk nur mal an die Stürme, denen sie standhalten muss. Wir müssen außerdem alle paar hundert Kilometer eine Tankstelle errichten, da kein Auto eine so große Strecke non-Stopp zurücklegen kann. Außerdem gibt es Ärger mit den Behörden und Greenpeace. Die Zeiten, als man als Geist noch „jeden Scheiß“ machen konnte, sind vorbei. Denk dir was anderes aus!“Der Mann:
„Also gut, wenn es zu schwierig ist … „„Mal überlegen … Weißt du, wenn Frauen mir etwas erzählen, kann ich nie einen Zusammenhang erkennen, und sie erwarten Dinge von mir, in denen ich keinen Sinn sehe. Mein Wunsch ist, die Frauen endlich verstehen zu können.“
Der Geist:
„… um noch einmal auf die Brücke zurückzukommen, zweispurig oder vierspurig?“ -
Man nennt das Petzen, wenn User hier Beiträge petzen, die ihnen nicht in den Kram passen, wird daraufhin die Redaktion womöglich aktiv und löscht.
Ich gebe beim Thema Armut, der selber arm ist, das habe hier mehrfach angesagt, ganz sarkastisch das wieder, was ich erfahre, wie es die gutbürgerliche Welt sieht und sie ist mit Beschimpfungen der Armen, Asozialen und Minderbemittelten nicht zimperlich.
Ich kann mit meiner Armut gewinnbringend umgehen und glaube nicht, dass die Gene alleine verantwortlich sind. Man kann aus jedem Schicksal etwas machen, um als Erwachsener auf Almosen nicht angewiesen zu sein. Nur die Kinder, die von ihren Eltern abhängig sind, können ohne die Erwachsenen an ihrem Schicksal nichts ändern.
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Dass sich ein anderer auf den eigenen finanzierten Parkplatz stellt, ist natürlich ein Missgeschick und ein unangenehmes Empfinden. Abschleppen lassen ist eine konsequente Geste, das wirkt sich auf den Parksünder nachhaltig aus, aber wenn man dafür in Vorleistung gehen muss, muss man für den Erhalt des Friedens investieren. Es gibt jedoch keine Garantie, dass sich der Parksünder später nicht wieder auf den fremden Parkplatz stellt und die Gebühren für den Abschleppdienst einklagen per Anzeige ist aufwendig und nervraubend. Es gibt Boller für den Parkplatz zum Klappen und Abschließen, damit kann man sich den leeren Parkplatz gegen unbefugtes Benutzen sichern.
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Der Kinderarmmut hängt von den Eltern ab. Wenn die Eltern asoziale Arbeitsscheue sind, wofür sie nichts können, weil es ihnen die Gene vorgeben, dann ist auch Kinderarmmut zwangsläufig gegeben und man kann nichts machen. So habe ich Webra verstanden. Kinderarmmut ist über Gene in der Welt, da hilft alles nichts.
Ich habe die Erfahrung nicht gemacht, dass das Gejammere der Asozialen authentisch ist, sie klagen über Armmut, um Hilfe zu bekommen und die Transferleistungen zu begründen. Es ist herzerweichend, was Arbeitsscheuen über ihr Schicksal und die schlimme Kindheit jammern können. Das wäre ja alles noch irgendwie handelbar, aber die Kinder dieser Menschen leiden unverschuldet enorm und geraten sozial gesehen auch auf die schiefe Bahn. Ein Teufelskreis der Armut, des Leids, der negativen Gefühle und der Bösartigkeit.
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Heute hat mein Nachbar um 3:00 Uhr nachts bei mir geklopft! Vor Schreck wäre mir fast die Bohrmaschine aus der Hand gefallen!
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@Webra, man kann auch genetisch bedingte Verhaltensweisen ändern, das ist mühsam, anstrengend und langwierig, aber es geht. Mit der richtigen Konsequenz lässt sich die Programmierung der Gene über die Vorfahren, aktuell beeinflussen. Man ist also nicht einfach nur ausgeliefert und das war es, die Umwelt hat sich daran zu gewöhnen, sondern auch die vererbten Dinge sind wandelbar. Auf der anderen Seite, wir leiden allein am Dasein, hat Buddha erkannt und er meinte wohl die Vergänglichkeit. Das Leben vergeht, das ist ein Leid, jedoch es spielt bei jedem Lebewesen eine Rolle. Die eigene Lebensphilosophie kann helfen, mit der Zeit die Gene zu verändern. Gerade wir im Alter sollten das erfahren haben, um nicht für die Fehler der Ahnen herhalten zu müssen.