realo
Erstellte Foren-Antworten
-
Hallo und liebe Grüße,
das mit dem Glück hat sich schon umgesetzt. Bei meinem Neujahrsspaziergang am Morgen fand ich auf der Straße, kaum das Haus verlassen, zehn Cent. Glückscent. Denn ich bin der Ansicht, ein Glückscent ist mehr wert als 100 € ohne Glück. Das Jahr kann kommen, ich bin gewappnet.
-
Ah, ja, es ist die Geldmenge, die zur Tätigkeit motiviert. Noch mehr Geld hineinpumpen, dann klappt es auch mit den Fachkräften. Ich würde sagen, unser ohnehin schon vorhandener Luxus hält davon ab, sich noch zu bewegen. Die mit mehr Geld und das sind viele, zahlen den Mindestlohn an noch mehr und sie verrichten die Dienstleistungen für die wohlhabenden Bürger. Für Fachkräfte, die qualifizierte Arbeit verrichten, ist da kein Platz. Man sieht es am Lokführer, eine qualifizierte Fachkraft, aber er will die Arbeit nur machen, wenn er über so viel Geld verfügt, dass er ein wohlhabender Bürger ist und Dienstleistung in Anspruch nimmt.
Eine Hierarchie, ein Gefälle gibt es, das ist in der Natur auch so, da kommt man auf der Erde nicht drumherum. Ich bin spirituell und glaube an den geistigen Draht nach oben, an eine größere Macht, das möchte ich nicht missen. Es gibt mir auf der Erde eine Demut vor Leben und Tod, die mich viele Krisen ohne große Ängste bewältigen lässt. Auch in der Therapie gibt es ein Gefälle zwischen Therapeut und Klient, das muss auch so sein, sonst kann der Therapeut nicht unterstützen auf dem Weg. Gerechtigkeit für alle ist eine Illusion, sie ist für Lebewesen auf der Erde nicht umsetzbar.
Nach dem Mauerfall und dem Sieg der westlichen Welt über den Sozialismus im Ostblock war kurz das Gefühl, es kehrt Friede und Gleichheit ein, was für ein Trugschluss. Die Ost-West-Fronten haben sich wieder verhärtet auf der Welt und aus Sicht der BRD sind die Russen, die Chinesen und die Nordkoreaner die Bösen, der große Freund ist der US-Amerikaner.
Da wird der Lokführer mit seinen Sorgen, wie er seine Familie in den Luxus führen soll, bei 3000 bis 4000 € Brutto im Monat völlig von der großpolitischen Wetterlage zerrieben, wie viele andere auch. So ist unsere Gesellschaft, es gibt die Reichen, die arbeiten lassen und die Armen, die ihnen den Dreck weck machen, dazwischen wird es immer dünner.
-
Wer den Trost eines Kanzlers braucht, weil die Dämme aufgeschwemmt sind und es Krise droht, hat das Prinzip auf dieser Welt mit Leben und Tod bisher noch nicht verstanden. Die Politiker haben das Begradigen von Flüssen veranlagt, damit sie sich leichter befahren lassen, also ein Vorteil für Wirtschaft und Händler zum Nachteil der Natur. Dieselben Politiker sollen mich in der Trauer trösten wegen der Gefahr Besitz zu verlieren?
-
Ich sage ja, nach diesen Zahlen muss man den Lokführer bedauern, wie armselig er entlohnt wird und unbedingt die Gewerkschaft anfeuern, sie soll mehr Geld von dem Arbeitgeber fordern, um der Armseligkeit des Lokführers ein Ende zu machen. Der Maßstab ist der Adel im Feudalismus, zu diesem Luxus und Reichtum will der Bürger hin. Als Manager in der Vorstandsetage hat man es geschafft, aber als Lokführer noch nicht. Als Gewerkschaftsboss hat man es nur dann geschafft, wenn die Arbeitgeber anbeißen und zahlen. Der Streik ist das Mittel, um das Geld für den Luxus zu erpressen. Der Lokführer und der Gewerkschaftsboss möchten denselben Luxus wie der Manager und Geschäftsführer auch haben. Man kann es ihnen nicht verdenken. Ich möchte auch schöner Prinz sein, mit Gold in Hülle und Fülle.
-
@Jessica Es gibt natürlich negative Erinnerungen aus der Zeit von fast 30 Jahren in Berlin, aber ich bin Optimist geworden und kann die positiven Dinge dominieren lassen. So bin ich mit einem weinenden Auge von Berlin weg und werde stets Berliner im Allgäu bleiben. Gerade das Rote Rathaus ist ein Wahrzeichen von Berlin, das alle Epochen überdauert hat. Der Palast ist verschwunden, das Gebäude auf dem Foto mit der Demo sagt mir nichts. Über unangenehme Dinge klagen verbessert die Lebensqualität nicht und wer soll kommen und einen entschädigen, wenn man es nicht selber macht? So ist jeder Wechsel, wenn etwas zu Ende geht, eine Hoffnung des Neuanfangs ein Leben lang. Auch ein Jahreswechsel.
-
Erschrickt das Wasser, wenn es einen Politiker aus der Regierung sieht und geht zurück oder was soll so ein medienträchtiger Auftritt der Wohltätigkeit bringen?
-
Das sind Zahlen, da hätten mir damals, als ich noch als selbstständiger bildender Künstler gearbeitet habe, die Ohren geschlackert. Ich habe bei dieser Arbeit mein Innerstes nach außen gestülpt und blieb arm wie eine Kirchenmaus. Das war nicht schlimm, wir waren reich an gemeinschaftlichen Gefühlen und hatten gute Laune. Aber ein Lokführer mit etwa 3000 € Brutto und dann noch jeden Monat 500 € darauf erscheint mir kapitalismusgerecht sehr gierig. Jedoch ein Streit zwischen Gewerkschaft und Arbeitgeber Bahn machen es möglich, vor allem wenn mit Streiks erpresst wird, unter denen vor allem Fahrgäste leiden. Natürlich hat die Chefetage, die Manager der Bahn andere Privilegien. Ich möchte den Konzern Bahn nicht verantworten und bleibe gerne kleiner Rentner, mit Frieden im trauten Heim.
-
Ein neuer Tag mit Gedanken an Berlin. Wie oft bin ich vom Alex am Roten Rathaus vorbei Richtung Palast gelaufen. Lang, lang ist es her.
Habe heute hier im Allgäu einen Hamburger Kumpel getroffen, ein fröhliches nordisches Hallo im tiefsten Süden, das macht Spaß. Überhaupt, ein Samstag vor Silvester, das Jahr ist vorbei und es kommt ein Neues, es weckt gute Gefühle. Gestern wurden die Sternsinger hier in der Stadt begrüßt und auf den Weg gebracht. So christlich ist die Gesellschaft, darüber wurde in der Tagesschau berichtet. Am Samstag gibt es den Wochenmarkt, manchmal einen Flohmarkt, viele Leute sind unterwegs, es gibt Treffen mit Bekannten und so ist der Samstag voller Leben, zumal heute hier die Sonne scheint in herrlicher Pracht. Bevor am Sonntag, alle Geschäfte zu, völlig tote Hose herrscht und am Feiertag auch. Egal, heute wird der Samstag genossen und ich gehe wieder raus ins Gewühl der Stadt.
-
Mehr Geld ist immer gut, es ist ein Universalinstrument für viele Dinge, aber eben nur für Dinge, die immateriellen Stoffe lassen sich damit nicht kaufen. Bin der Ansicht beim Menschen, um die geht es, um die Empfindungen, Gefühle und Wahrnehmungen über die Sinne. Warum wirft sich ein Mensch vor den Zug und begeht Suizid und der Lokführer ist am Tod eines Menschen beteiligt? Kann man diesen seelischen Konflikt mit 500 € mehr Geld ausgleichen? Meiner Ansicht nach nicht. Auch ein Urlaub mit Familie im Hotel und Bedienung rund um die Uhr kann den seelischen Schaden nur bedingt korrigieren. Es braucht therapeutische Zuwendung, auch die kostet Geld, da könnten 500 € gerade reichen im Monat. Vermute nur, dass ein Lokführer seinen Lohn für die Arbeit eine Lok zu steuern, nicht für therapeutische Zwecke ausgibt, er kauft sich lieber ein dickeres Auto.
-
Hallo,
das Berliner Stübchen ist immer wieder für mich als Ex-Berliner gut für einen Plausch. Heute am Freitag gibt es keine großen Ereignisse. Ja, Essen einkaufen für das lange Wochenende, aber das ist einfach. Meine Hüftgelenksarthrose hat sich ausgeheilt. Hatte kurz vor Weihnachten einen Termin beim Orthopäden, es wurde geröntgt. Alles in Ordnung, keine Auffälligkeiten an Knochen und Knorpel, es war wohl nur ein Problem des Gelenkgels und das kann sich regenerieren durch aufbauende Substanzen. Essen umstellen und Stoffe wie Bohr und Vitamin D verbessern die Gelbildung. Der Verschleiß, die Arthrose ist also nicht so weit fortgeschritten, dass Knorpel oder gar Knochen angegriffen ist, das lässt sich auf natürliche Weise nicht wieder herstellen und es hilft nur der Eingriff mit der Prothese. Jedoch die Hüftgelenkschmerzen nehme ich als Warnung wahr. Es hat etwas zu tun mit ‚Verhärtung‘ der Gedanken gegenüber Autoritäten und fehlender ‚Wärme‘ für die Gelenke, so ein Ausschnitt vom psychosomatische Befund aus dem Fachbuch. Solche Gedanken tauchen besonders zum Jahreswechsel auf, soll es doch einen Wechsel vom kranken zum gesunden Zustand geben, so gut es möglich ist. Ich wünsche Dir für die Arthrose, auch Verschleiß-Rheuma genannt, so wenig Schmerzen wie möglich.