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Erstellte Foren-Antworten
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Habe hineingeschaut, ich weiß nicht, wo da der Skandal liegen soll. Die Ansichten eines deutsch-nationalen Menschen, davon gibt es viele in der BRD. Dieser Wunsch, auf die eigene Nation stolz zu sein. Ich hätte schon mit dem Begriff ‚Stolz‘ meine Probleme, aber weniger aus politischen Gründen, sondern aus ganz psychologischen Gründen. Ich halte die Sprüche von Herrn Eichwald für Mainstream in der BRD. Dass es herüberkommt, wie ein Theater von Mephisto, liegt wohl an der Persönlichkeit des Interpreten.
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Eine Zwangs-Psychotherapie gibt es nicht, diese Therapie macht nur Sinn, wenn es eine freiwillige Mitarbeit gibt. Zwanghaftes Therapieren ist nicht möglich. Man muss also, die Täter dazu bringen, dass sie ein schlechtes Gewissen bekommen, mit diesem Leidensdruck ist Therapie möglich. Das ist bei einem Familienvater, der mal ausgerastet ist, vorstellbar, aber bei einem Serienkiller, der Frauen vergewaltigt und tötet, sehr unwahrscheinlich, er hat kein schlechtes Gewissen. Er ist so stark, meist von der eigenen Mutter, Tante oder Schwestern traumatisiert, dass sein Verhalten eine Erleichterung der Seele darstellt.
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Wenn es nach mir ginge, würde ich die Propaganda der BRD in den Nachrichten, Magazinen und Sendungen der öffentlichen Medien auch verbieten, es ist reine einseitige Manipulation, aber nach mir geht es nicht und so finde ich mich zähneknirschend damit ab.
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Ich weiß, der Konsum hat auch viele DDR-Bürger dermaßen verlockt, was die Werbung heute noch tut, dass sie alles stehen und liegen lassen haben, um an den Grundig-Fernseher in Farbe zu kommen. Deshalb die relativ schnelle Währungsreform. Mit offenen Grenzen, aber die DM nur auf einer Seite, hat zum Verlassen der DDR geführt. Es hatte kaum politischen Gründe, es war reiner Kommerz, aber die armen verfolgten DDR-Bürger wurden als politische Opfer des Systems dargestellt. Jedoch Republikflucht vor dem Mauerfall war ein Straftatbestand. Wir haben alle noch die Bilder aus der ARD im Kopf, wenn eine Familie aus dem Osten in den Westen geflüchtet ist. Wie sehr wurden sie diesen Moment lang beachtet und hervorgehoben und dann verschwand sie in der Flüchtlingsunterkunft. Auch nach dem Mauerfall, die vielen ‚Berühmtheiten‘ des DDR-Fernsehens, die in den Westen gegangen sind, man hat von den Wenigsten noch etwas gehört. Ich hätte es in der DDR noch länger ausgehalten, Honecker war schon zurückgetreten und die große Demo am 4. November auf dem Alex war für die Zukunft einer reformierten DDR vielversprechend. Aber nein, das Schicksal wollte es anders, am 9. November fiel die Mauer durch ein blödes Versehen von Schabowski in der Pressekonferenz.
Ich habe auch damit Friede geschlossen, lebe seit über 30 Jahren in Bayern im Allgäu so gesund wie nie zuvor, arbeite ehrenamtlich in der Kommunalpolitik und man sagt mir, ich bin in der Stadt Einheimischer geworden. Trotzdem lasse ich mir die Kindheit und Jugend in der DDR von niemanden madig machen.
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Nahrungsergänzungsmittel sind flächendeckend im Einsatz, das ist auch meine Beobachtung. Es liegt am Leidensdruck, der ist da, aber nicht so, dass man damit zum Hausarzt geht und sich etwas verschreiben lässt. Da müsste man sich den Fragen des Arztes stellen und das ist unangenehm. Deshalb werden die frei verkäuflichen Mittel genommen und nicht das Medikament auf Rezept. Das ist auch der Grund für die viele Werbung, Nahrungsergänzungsmittel sind keine Medikamente, sie müssen gekauft werden, genauso wie ein Zuckerbonbon. Habe diese Erfahrung auch gemacht, ein langes Video wie die Leber funktioniert, am Ende gab es teure Nahrungsergänzungsmittel als Kapseln. Habe mir die Wirkstoffe gemerkt, bin zu DM gegangen und habe da die Kapseln für einen Bruchteil des Preises bekommen. Ob und was in den Kapseln wirklich drin ist, weiß ich nicht, sie schaden mir nicht. So habe ich inzwischen durch Intervallfasten, viel Gemüse, FDH und den Kapseln als Nahrungsergänzungsmittel plus viel Bewegung zehn Kilo abgenommen. Das Thema Gewicht betrifft nicht nur junge Frauen, wir alten Männer sind genauso betroffen, außer man ist stolz auf die Wampe.
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Ich kenne die Ordnungshüter in Uniform von den linken Demonstrationen in Berlin. In den Nachrichten wurden sie linke randalierende Chaoten genannt. Regelmäßig eskalierte so eine Demonstration am Ende und es artete in Schlägerei mit der Polizei aus. Da war die Bereitschaftspolizei nicht zimperlich und schlug mit dem Schlagstock fleißig auf die meist jungen Demonstranten ein. Was sich da an Kraft und Wut entlud, ging in wahrsten Sinne auf keine Kuhhaut. Jedoch ich habe gelernt, die Polizei ist das Organ, was das Gewaltmonopol des Staates ausführt, da kann man nichts machen. Das war nicht in der DDR, sondern danach in den 90er Jahren.
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Nicht nur, dass ich bisher noch nie Täter war, mir ist auch noch nie persönlich Gewalt an Frauen begegnet, oder habe ich bisher so doll weggeschaut, dass es mir nicht auffiel? Jedoch hatte ich Klienten im Gespräch, die mit schlechtem Gewissen von Gewalt berichteten. Ein echter Frauen-Serienkiller als Psychopath ist mir meines Wissens noch nie begegnet, den kenne ich vor allem aus den einschlägigen Psychothrillern, die ich gerne lese.
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Heute am Samstag ist hier in der Stadt lange Einkaufsnacht, dafür ist geschmückt, es gibt Würstchen und Punsch, die Straßen sind jetzt schon am Nachmittag gefüllt. Einen Tag vor dem ersten Advent so richtig shoppen nach Herzenslust, da kommt Weihnachtsstimmung auf. Geschenke besorgen, als ob es kein Morgen gibt, denn was macht denn die Weihnachtsstimmung aus, wenn nicht die Geschenke. All die Lichter, Sterne, Plätzchen und Düfte weisen darauf hin, an Heiligabend gibt es etwas. Dieses Etwas kann man heute hier in der Stadt am langen Samstag bis in die Nacht kaufen.
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Die Zeiten der Zusammenarbeit sind vorbei, der Russe ist der Feind und wird diskriminiert, wo es nur geht. Das billige Erdgas ist böse und Putin ein mordendes Monster. Das ist Kriegspropaganda, da kann man nichts machen. Die Deutschen beherrschen dieses Fach exzellent.
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Bin nun mal als Ost-Berliner in der DDR aufgewachsen. Meine Eltern sind, als ich vier Jahre alt war, nach Berlin gezogen, um zu arbeiten. Gebe zu, hatte Bonzen-Eltern, sie haben im Ministerium gearbeitet, aber das war mein Privileg, so bin ich in der DDR aufgewachsen. Zustände auf dem Land wie im finsteren Mittelalter habe ich auch erlebt, mit dem kleinen Haus meiner Eltern auf einem Dorf in Brandenburg in den Ferien. Aber bewusst entschieden für das Landleben habe ich mich erst im Allgäu als ich auf dem Hof einer Milchwirtschaft lebte. Ich bin ein Berliner in Bayern, das ändert sich auch nicht und somit auch nicht meine Sicht auf die DDR als Kind und Jugendlicher. Wir gingen in Berlin auf die Straße, um die DDR zu reformieren, nicht damit die Mauer fällt und der Westen Einzug hält. Ich bin politisch links, daran hat auch Coca-Cola oder Mac Donalds im Überfluss nichts geändert.