Erstellte Foren-Antworten

Seite 11 von 206
  • Genuss

    Mitglied
    22. März 2026 um 13:03 In Bezug auf: China der lächelnde Drache

    Tja @stadtwolf hat mein Opa, geboren 1877, schon 1953 gesagt dass China die neue Weltmacht wird.

    Aber du hast noch Südamerika vergessen…

    Hier ist eine detaillierte Übersicht, wie China in Südamerika und der Karibik nach Branchen aktiv ist, basierend auf aktuellen Informationen und Berichten:

    1. Rohstoffe und Bergbau

    China ist stark in den Rohstoffsektor involviert, insbesondere in Südamerika. Die Nachfrage Chinas nach natürlichen Ressourcen wie Erdöl, Kupfer, Eisenerz, Lithium und anderen Mineralien treibt einen Großteil des Handels und der Investitionen. Länder wie Brasilien, Chile, Peru und Argentinien sind wichtige Lieferanten für diese Rohstoffe. China investiert auch direkt in Bergbauprojekte und Infrastruktur, um den Zugang zu diesen Ressourcen zu sichern.

    2. Landwirtschaft und Lebensmittel

    China importiert große Mengen an landwirtschaftlichen Produkten aus der Region, darunter Sojabohnen, Mais, Fleisch und Fisch. Südamerika ist ein bedeutender Lieferant für diese Güter, die für die Ernährung der chinesischen Bevölkerung und die Futtermittelproduktion benötigt werden. Gleichzeitig gibt es chinesische Investitionen in landwirtschaftliche Betriebe und Verarbeitungskapazitäten.

    3. Infrastruktur und Bauwesen

    China ist in der Karibik und Südamerika stark im Infrastrukturbereich aktiv. Über staatliche und private Unternehmen werden Straßen, Häfen, Eisenbahnen, Energieanlagen und Telekommunikationsnetze gebaut oder modernisiert. Diese Projekte werden oft durch chinesische Kredite und Investitionen finanziert, was China auch politischen Einfluss in der Region verschafft.

    4. Energie

    China investiert in verschiedene Energieprojekte, darunter Wasserkraft, Solarenergie, Windkraft und fossile Brennstoffe. In Ländern wie Brasilien und Venezuela ist China ein wichtiger Partner im Energiesektor, sowohl bei der Produktion als auch beim Export von Energie.

    5. Handel und Industrie

    China ist der größte Handelspartner vieler südamerikanischer Länder und der Karibik. Neben Rohstoffen exportiert China auch industrielle Produkte, Elektronik, Maschinen und Konsumgüter in die Region. Gleichzeitig gibt es chinesische Firmen, die in der Produktion und Montage in der Region tätig sind, um lokale Märkte besser zu bedienen.

    6. Finanzdienstleistungen und Kredite

    China bietet umfangreiche Kredite und Finanzierungen für Entwicklungsprojekte in Südamerika und der Karibik an. Diese Kredite sind oft an chinesische Unternehmen gebunden, die die Projekte durchführen. Die Finanzierungen sind ein wichtiges Instrument für Chinas wirtschaftlichen und politischen Einfluss.

    China hat sich in Südamerika und der Karibik als dominanter wirtschaftlicher Akteur etabliert, der durch seine Investitionen und Handelsbeziehungen in vielfältigen Branchen präsent ist. Diese Aktivitäten stärken Chinas Einfluss in der Region sowohl wirtschaftlich als auch geopolitisch.

    Na ist es Dir nun schwindelig geworden? 😉

  • Genuss

    Mitglied
    22. März 2026 um 12:02 In Bezug auf: Sonntag, 22.ü3.26

    Hallo @Fleur51 Es sollte schon etwas tiefer graben, sonst riechen das die speziell ausgebildeten Hunde noch und die buddeln das dann wieder aus.😉

    • Diese Antwort wurde in vor 1 Monat, 1 Woche um  Genuss geändert.
  • Genuss

    Mitglied
    21. März 2026 um 18:29 In Bezug auf: Senioren liegen beim Einkommen zurück

    Hallo @Ricarda01

    …und warum behandelt Österreich seine Rentner besser, sie bekommen 14 Renten pro Jahr?

    Ganz einfach… alle zahlen ein.

    Hier bei uns fassen sie das Problem nicht an. Selbst Gespräche darüber werden abgeblockt. Sie hassen diese Diskussionen wie „Der Teufel das Weihwasser“ Wir werden keine Reform mehr erleben.

    Genußreiches Wochenende wünsche ich Dir

  • Genuss

    Mitglied
    20. März 2026 um 18:25 In Bezug auf: Kimchi

    Dies ist die schelle Variante die als Street-food in Seoul serviert wird.

    Für schnelle Kimchi-Varianten wird oft auf frische, saubere Zutaten und eine hygienische Verarbeitung geachtet, um das Risiko von Kontaminationen zu minimieren. Die Zubereitung erfolgt meist unter kontrollierten Bedingungen, und das Produkt wird schnell konsumiert, was das Risiko von Keimwachstum reduziert.

    Kühlung und Lagerung:

    Da die natürliche Konservierung durch Fermentation fehlt, ist es wichtig, dass das schnelle Kimchi nach der Zubereitung gut gekühlt wird und nicht lange bei Raumtemperatur liegt. Street-Food-Anbieter in Seoul achten in der Regel auf solche Standards, um die Lebensmittelsicherheit zu gewährleisten.

    Die schnelle Kimchi-Variante, die nach nur 3 Stunden servierbereit ist, hat hygienisch nur dann keine Probleme, wenn die Zubereitung sehr sauber erfolgt, frische Zutaten verwendet werden, das Produkt schnell konsumiert wird und gegebenenfalls gekühlt gelagert wird. Die natürliche konservierende Wirkung der Fermentation fehlt bei so kurzer Zeit, daher ist Hygiene besonders wichtig. In Seoul als Street-Food wird dies in der Regel beachtet, um gesundheitliche Risiken zu minimieren.

  • Genuss

    Mitglied
    20. März 2026 um 16:59 In Bezug auf: Kimchi

    Hallo @seestern47 , probiere das mal aus, das ist das Grundrezept und es ist besonders köstlich

    KIMCHI (김치)

    ZUTATEN FÜR DAS CHINAKOHL-KIMCHI

    • 1 Chinakohl (ca. 500 g)
    • 100 g grobes Meersalz

    Dadegi-Paste:

    • 100 ml Wasser
    • 1 EL Reismehl
    • 1 rote Chilischote
    • 1 grüne Chilischote
    • 3 EL Fischsauce
    • 100 g Gochugaru (Gochugaru ist ein koreanisches Chilipulver oder Chiliflocken, das aus getrockneten roten Chilischoten hergestellt wird.)
    • 5 Knoblauchzehen
    • 1 cm Ingwer

    ZUBEREITUNG DES CHINAKOHL-KIMCHI

    – Zuerst den Chinakohl längs vierteln.

    – Danach gründlich mit Salz einreiben.

    – Anschließend 3 Stunden ziehen lassen.

    – Währenddessen Wasser mit Reismehl aufkochen und vollständig abkühlen lassen.

    – Danach Chilischoten, Knoblauch und Ingwer fein hacken.

    – Nun alle Zutaten zur Dadegi-Paste vermengen.

    – Anschließend den eingesalzenen Chinakohl gründlich mit Wasser auswaschen.

    – Danach gut abtropfen lassen.

    – Nun die Paste sorgfältig zwischen die Blätter streichen.

    – Zum Schluss in mundgerechte Stücke schneiden und servieren.

  • Genuss

    Mitglied
    20. März 2026 um 13:06 In Bezug auf: Brennessel

    Ja @Marius da gibt es einen großen Unterschied, das was Du meinst ist Wurzeldüngung, das will die Natur auch so, das was ich meine ist die Blattdüngung und die verlangt schon einige Erfahrung…

    Brennnesseln, die durch Hundeurin „bepinkelt“ wurden, sind nicht zum Verzehr geeignet, da sie hygienische Risiken bergen und den Geschmack beeinträchtigen können. Für einen halbwegs guten und sicheren Brennnesselsalat solltest Du saubere, unbelastete Pflanzen verwenden, denn waschen hilft nicht.

    Und wenn Du das Zeug selbst in Deinem geschützten Garten anbauen kannst, dann empfehle ich Dir das Rezept:

    Der klassische Brennnesselsalat mit Abwandlungen

    Zutaten (für 2–3 Personen)

    • 200
      g frische junge Brennnesselblätter (nur die oberen, zarten Triebe)
    • 1
      kleine rote Zwiebel oder Frühlingszwiebel
    • 1
      Apfel (säuerlich, z.B. Boskop)
    • 1 EL
      Zitronensaft oder Apfelessig
    • 3 EL
      bestes Olivenöl
    • 1 TL
      Honig oder Ahornsirup (optional)
    • Salz
      und Pfeffer nach Geschmack
    • Frische
      Kräuter (z.B. Petersilie, Schnittlauch) nach Belieben
    • Optional:
      30 g geröstete Nüsse oder Samen (z.B. Walnüsse, Sonnenblumenkerne)

    Zubereitung

    1. Brennnesseln
      vorbereiten:

      Trage Handschuhe, um sich nicht zu stechen. Die jungen Brennnesselblätter
      gründlich waschen und in kochendem Wasser 1–2 Minuten blanchieren, dann
      sofort in kaltem Wasser abschrecken. Dadurch verlieren sie die Brennhaare
      und werden zart.
    2. Zwiebel
      und Apfel schneiden:

      Die Zwiebel fein würfeln oder in feine Ringe schneiden. Den Apfel waschen,
      entkernen und in kleine Würfel oder feine Streifen schneiden.
    3. Dressing
      anrühren:

      Zitronensaft oder Apfelessig mit Olivenöl, Honig (optional), Salz und
      Pfeffer gut verrühren.
    4. Salat
      mischen:

      Die blanchierten Brennnesseln gut abtropfen lassen und grob hacken. Mit
      Zwiebel, Apfel und Kräutern in eine Schüssel geben. Das Dressing darüber
      gießen und alles vorsichtig vermengen.
    5. Optional:
      Geröstete Nüsse oder Samen darüber streuen für mehr Biss und Geschmack.

    Serviervorschlag

    • Der
      Brennnesselsalat passt gut als frische Beilage zu Fisch, Geflügel oder
      auch als leichter vegetarischer Snack.
    • Er
      kann auch mit etwas Feta oder Ziegenkäse verfeinert werden.

    Wichtige Hinweise

    • Nur
      junge, frische Brennnesseltriebe verwenden, da ältere Blätter zäh und
      bitter werden.
    • Brennnesseln
      immer gut blanchieren, um die Brennhaare zu neutralisieren.
    • Sammeln
      Sie Brennnesseln nur an sauberen, unbelasteten Orten.

  • Genuss

    Mitglied
    20. März 2026 um 12:46 In Bezug auf: Frühkartoffeln

    Hallo @Marius Wenn Frühkartoffeln, dann nur die Sorte „La Bonnotte“ von der Insel Île de Noirmoutier

    Die Kartoffelernte auf der französischen Insel Île de Noirmoutier, insbesondere die berühmte Sorte „La Bonnotte“, erfolgt traditionell etwa 90 Tage nach dem Pflanzen, das an Mariä Lichtmess (2. Februar) die per Hand durchgeführt wird. Das bedeutet, die Ernte findet Anfang Mai statt.

    Man muß schnell bestellen, den die sind ruck zuck ausverkauft.

    …und wenn du so ein richtiger KARTOFFELFAN bist, dann schau da rein, dort findest Du die besten und wohlschmeckenden Raritäten die es gibt https://www.erlesene-kartoffeln.de/erlesene-kartoffeln?p=1

  • Genuss

    Mitglied
    20. März 2026 um 12:20 In Bezug auf: Brennessel

    Hallo @Marius und besonders köstlich sind die Brennnesseln wenn sie auf einer Hundewiese wachsen und ständig in kurzen Abständen von unseren allerliebsten Haustieren gedüngt wurden. Besten Appetit 😂

  • Genuss

    Mitglied
    20. März 2026 um 12:14 In Bezug auf: Donnerstag, 19.03.26

    Hallo @Spinner , ich habe Dir ja versprochen es kann eine Doktorarbeit werden, aber fangen wir mal ganz ganz klein an:

    Die historische Größe des Morgen in Deutschland variierte regional, wurde aber im 19. Jahrhundert teilweise genormt. Heute entspricht ein Morgen so wie Du geschrieben hast in etwa 25 Ar, also 2.500 Quadratmetern (0,25 Hektar). Das ist auch die ungefähre Größe des preußischen Morgens.

    Zur Einordnung:

    Ein Morgen war ursprünglich die Fläche, die ein Bauer an einem Morgen mit einem Pflug bearbeiten konnte.

    Die Größe konnte regional stark schwanken, von etwa 2.000 bis über 10.000 Quadratmeter.

    In Preußen wurde der Morgen auf etwa 2.500 m² festgelegt.

    In manchen Regionen gab es auch andere Maße, z.B. der schwäbische Morgen, der leicht abweichen konnte.

    Hier eine detaillierte Übersicht zur historischen Größe des Morgen in verschiedenen Regionen Deutschlands:

    Preußen (Preußischer Morgen) Größe: ca. 2.500 m² (0,25 ha)

    Weit verbreitet und oft als Standardmaß verwendet.

    Schwäbischer Morgen Größe: ca. 3.152 m² (etwa 0,315 ha)

    Wurde von 1807 bis 1871 in Schwaben verwendet.

    Herzogtum Nassau Größe: ca. 2.500 m², ähnlich dem preußischen Morgen.

    Waldeck-Pyrmont Größe: ca. 2.553 m², ebenfalls nahe am preußischen Maß.

    Kassel (Acker-Maß) Größe: ca. 2.386 m².

    Allgemein im deutschsprachigen Raum

    Variierte zwischen etwa 1.906 m² bis 11.780 m², je nach Region und Zeit.

    Diese Unterschiede entstanden, weil der Morgen ursprünglich die Fläche bezeichnete, die ein Bauer an einem Morgen mit einem Pflug bearbeiten konnte. Je nach Bodenbeschaffenheit, Region und landwirtschaftlichen Gegebenheiten variierte diese Fläche stark.

    …und wenn Du weiter recherchierst wirst Du von Ergebnissen erschlagen.

    Das ist mal eine Aufgabe für kommende Historiker, denn eine genaue Zahl lässt sich nicht präzise nennen, weil das Maß „Morgen“ historisch sehr lokal verschieden und über Jahrhunderte wandelbar war. Hier die wesentlichen Punkte und eine realistische Einschätzung:

    Was war variabel: Bodenart, Pflugleistung, regionale Gewohnheit und Verwaltung führten dazu, dass der Morgen in jedem Land, jeder Grafschaft oder sogar in einzelnen Dörfern anders definiert sein konnte. Zudem gab es verwandte Begriffe (Joch, Tagwerk, Hufe) mit weiteren Varianten.

    Wie viele verschiedene Werte: Für das gesamte deutschsprachige Gebiet gibt es in historischen Quellen mindestens mehrere Dutzend eindeutig unterschiedliche Größenangaben für den Morgen. Schätzungen in der Literatur sprechen typischerweise von etwa 30–60 verschiedenen, dokumentierten Varianten; wenn man sehr lokal differenzierte Angaben mitzählt, können es deutlich mehr (wohl über 100) werden.

    Warum keine exakte Zahl: Unterschiedliche Autoren zählen unterschiedlich (nur Hauptvarianten vs. jede lokale Abwandlung). Viele Messwerte sind zudem nicht konstant über die Zeit — sie wurden im 18./19. Jahrhundert vereinheitlicht oder neu festgelegt.

    Entwicklung: Im 19. Jahrhundert kam es in vielen deutschen Staaten zu Normierungen (z. B. der preußische Morgen ≈ 2 500 m²). Mit der Einführung des metrischen Systems verlor das Maß schließlich seine praktische Bedeutung.

  • Genuss

    Mitglied
    19. März 2026 um 16:34 In Bezug auf: Donnerstag, 19.03.26

    Hallo @Marius Hektar zu erklären ist sehr einfach, schwierig ist es „1 Morgen“ Land zu erklären, das kann zu Doktorarbeit ausarten…

Seite 11 von 206

Verstoß melden

Schließen