Carlinette
Erstellte Foren-Antworten
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Hallo GeSa, ja, nicht verrückt machen lassen, von wegen man könnte Arthrose wegmeditieren oder sonstwas
(Verschleiß im Vorfeld regenerieren?? also Knorpel regeneriert sich nicht, und Verschleiß, der noch gar nicht passiert ist, lässt sich natürlich am besten behandeln…).
Die Leute, die ich arthrosemäßig kenne, haben sich das durch mechanischen Verschleiß geholt und nicht durch negative Gedanken! Ich wünsch dir natürlich von Herzen, dass die Behandlung hilft. Ist zwar nur ein positiver Gedanke, aber bestimmt wäre dein Dr. damit einverstanden, dass positive Gedanken nicht SCHADEN können
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Moin @klabu !
So isses, wenn das eigene Geld (+ evtl. das Gemüse aus dem Garten) zum täglichen Leben reicht, ist die Welt erstmal in Ordnung.
Die subjektive Sicht, wieviel denn nun reicht, ist allerdings von Mensch zu Mensch verschieden. Die Generation meiner Großeltern ist durch so viele schwere Kriege und Krisen gegangen, dass sie sehr sparsam lebten, obwohl das gar nicht notwendig gewesen wäre. Ich erinnere mich an das industrielle Brot und die recht billige Leberwurst auf dem Tisch, und die Jüngeren, die den Großeltern nahelegten: Nun gönnt euch doch auch mal was! Irgendwann sind sie dann wirklich nach Mallorca geflogen, um sich eine Freude zu machen. Andere wiederum können den Hals nicht voll genug kriegen. Tjaja, Geld und unsere Psyche…
Bei mir sitzt die familiäre Überzeugung auch immer noch tief drin, dass quasi alles stimmt, wenn nur genug Geld da ist – allen Erlebnissen zum Trotz, die das widerlegen. Zumindest verschafft es uns die (relative) Freiheit, manche Bedrängnis zu entschärfen. Aber Glück kann man wirklich nirgends kaufen!
Einen glücklichen Tag wünsch ich rundum!
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Mir geht es schwer auf den Geist, wenn jemand immer nur EIN Thema hat, zu dem er sich äußert: Sex. Da verschwinden sogar schon mal Beiträge nachträglich, auf die Mitlesende mit der Frage reagiert haben: Ist das jetzt nur Porno, oder wie…? Allgemeinplätze wie Oxytocin und Tantra, schön und gut – vielleicht ist auch eine Menge Testosteron im Spiel??
Das Ganze ist jetzt nicht mein Problem. Über Sex rede ich mit meinem Liebsten, eventuell mit engen Freundinnen, aber bestimmt nicht im Forum für Senioren. Nur – deshalb zu behaupten, dass das „ein sehr schwieriges Thema“ sei? Und was soll die zig-fache Entblößung bzgl. des Beischlafs mit verheirateten Frauen? Sorry, mir reicht es jetzt allmählich, das immer wieder vor die Nase gesetzt zu bekommen. Ein minimales Schamgefühl könnte vielleicht auch hier angesagt sein.
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Ja, liebe @happyday – da sind wir uns einig, dass es diese Grausamkeiten alle gibt. Jeden Tag kommen Hunderte und Tausende neue davon in die Schlagzeilen. Sehr viele verpasste Lernprozesse…
Angeregt durch unsere Diskussion bin ich gerade auf diesen Titel (Seelische Trümmer, von Bettina Alberti) gestoßen, der das Thema Nachkriegskinder und mangelndes Einfühlungsvermögen enger behandelt, als wir es hier können: https://ulis-buecherecke.ch/Neue%20Eintr%C3%A4ge%202022/seelische_truemmer.pdf Pssst , sogar als Download – wie das mit Urheberrechten zusammengeht, entzieht sich mir, aber man kann ja mal reingucken und es dann womöglich in echt kaufen.
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Liebe @happyday,
den Wortverdreher Forensiker leiste ich mir hier spaßeshalber von Zeit zu Zeit, am Anfang noch in Gänsefüßchen – nächstesmal mach ich dann wieder die Gänsefüßchen dran!
Glaubst du denn, dass eine Mutter „nur“ dank Oxytocin eine liebevolle Bindung zum Kind aufbaut? Wie du sagst, dass ist ein umfassendes Thema, und abgesehen von den Leuten, die aufgrund einer manifesten Krankheit empathielos sind, ging es mir um diejenigen, deren Empathie früh verkümmert ist. Eben, weil unsere Generation mit dem Thema so besonders zu kämpfen hat.
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Grüß dich, liebe @Mondin !
Habe deine Buchtitelfrage bzgl. JB. Andrea gerade erst jetzt zufällig entdeckt, sorry für den Aufschub. Das heißt auf Französisch „Veiller sur elle“, inzwischen auch als Taschenbuch erhältlich. Ich schicke dir das auch parallel per PM: so ist es ganz sicher, dass unsere Nachrichten ankommen.
Einen schönen Sonntag noch!
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Hallo liebe Forensiker, zu @Yossarian ’s Beitrag von heute morgen noch mein Senf:
Für mein Verständnis ist Empathie schon deshalb trainierbar, weil sie als Grundanlage im Menschen gegeben ist. Ohne jegliche Empathie würden wir als Säuglinge noch nicht einmal überleben – in diesem Fall, ohne die uns entgegengebrachte.
Nun kommen wir hier aus der Kriegskinder- und -enkelgeneration, und mit der Empathie unserer Umgebung in den frühesten Kindesjahren, wo sich unser Charakter geformt hat, war es meistens nicht gut bestellt. Meine Privaterklärung dazu: Diejenigen, die am wenigsten davon abbekommen haben, können mangels Lernprozess ihr prinzipiell vorhandenes Empathievermögen kaum entwickeln, geschweige denn ausleben. Es sei denn, sie bemühen sich sehr ernsthaft, was ein steiniger, anstrengender, aber auch lohnender Weg ist.
Würde ich diese (bei manchen nur theoretisch vorhandene) Plastizität des Menschen nicht anerkennen und voraussetzen, wäre mein Bild vom Menschen absolut hässlich. Deprimierend. Das tue ich mir also nicht an
Wem das zu psychologisch ist, dem kommt vielleicht ein Bild eher entgegen, indem er sich die Empathie als einen Muskel vorstellt, der trainiert werden kann. Ein Muskel, den man nie bemüht hat, tritt ja auch nicht in Erscheinung, obwohl er vorhanden ist.
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Danke, @Momo37 von 13:29. Interessanter Einblick! Und klar, natürlich kann man niemand gegen seinen Willen dahin kriegen. Wer therapieresistent ist, dem ist nicht zu helfen.
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Hallo @Puppenspielerin, meinst du wirklich, dass sich Empathie nicht lernen lässt?
Ich bewahre immer noch die Hoffnung, dass das funktioniert. Erfordert natürlich einigen persönlichen Einsatz und entsprechende Mittel, wie Gruppenarbeit oder Einzeltherapie.
Es versteht sich, dass die Teilnahme an einem Forum wie diesem allein das Erlernen von Empathie nicht besonders nachhaltig fördert
Genausowenig wie manche Beratungsangebote im Internet, wo der Beratende das Wort noch nichtmal richtig schreiben kann (wenn mir schon wieder was über „Emphatie“ begegnet, graust es meinem Sinn für Rechtschreibung). Internet und elektronische Hilfen in allen Ehren, aber wirklich hilfreich und verständnisvoll für einen Mitmenschen bleibt in meinen Augen allein ein zugewandter Gegenüber-Mitmensch. Jemand, dem die Empathie noch nie begegnet ist, kann sich davon sozusagen „spiegelnd“ anstecken lassen.
Euch noch einen schönen Sommertag!
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Moin alle! Also @klabu, hattest du nicht mal vor einem oder zwei Monaten verlauten lassen, dass du dich aus dem Forum zurückziehst? Umso beruhigender, dass du immer wieder hier aufkreuzst! Bleib, wie du bist
Und jetzt pack ich mal meinen Rucksack. Es soll demnächst ein paar heiße Tage geben (keine Angst, nur in Südfrankreich, nicht bei euch). Also raus an die frische Luft, solange es erträglich bleibt! Wenn ich wüsste, wie ich euch etwas von all der Sonne abgeben könnte, ich würd’s ja sofort tun…