Glücksmoment im Oktober 2021

Das Glück und seine Glücksbringer

Weshalb schreibt man manchen Symbolen die Fähigkeit zu, Glück zu bringen? Und woher stammt der Glaube daran?

Seit tausenden Jahren existieren Glückssymbole. Schon vor über 2000 Jahren glaubten die Menschen, dass ihnen nichts Böses widerfahren kann, wenn sie z. B. einen Glücksklee bei sich tragen.
Laut Wikipedia ist ein Glücksbringer ein Gegenstand (z. B. ein Stein oder ein Schmuckanhänger), eine Pflanze, ein Mensch (z. B. Schornsteinfeger) oder ein Tier, dem Menschen glückbringende Kräfte nachsagen.

Ein Glücksbringer soll zu Glück, Reichtum, Gesundheit, ein langes Leben verhelfen sowie Böses fernhalten.

Bekannte Glückssymbole

1) Das vierblättrige Kleeblatt Da das vierblättrige Kleeblätter in der Natur nur selten zu finden ist, benötigt man eine Menge Glück, um ein solches Kleeblatt als Glücksbringer zu finden. Daher gilt das vierblättrige Kleeblatt als Glückssymbol.

2) Der Glückspfennig/ Glückscent
Der Glückspfennig symbolisiert Reichtum. Indem man ihn verschenkt, wünscht man dem Empfänger, dass ihm niemals das Geld ausgehen möge.

3) Der Marienkäfer
Der Marienkäfer wird auch als Himmelsbote der Mutter Gottes bezeichnet. Der Marienkäfer soll Kinder beschützen und Kranke heilen, wenn er ihnen zufliegt. Man darf ihn niemals abschütteln oder töten, weil man dadurch angeblich das Unglück anzieht.
Früher glaubten die Bauern, dass Marienkäfer wegen ihrer Nützlichkeit für die Landwirtschaft, ein Geschenk von Maria, der Mutter Jesu, sei und benannten die Käfer daher nach dieser.

4) Das Hufeisen
Das Pferd gilt von jeher als ein Symbol für Stärke und Kraft. Deshalb gilt das Hufeisen, welches das Tier schützte, ebenfalls als Glücksbringer.
Besonders das Finden eines Hufeisen gilt als besonderer Glücksfall.

5) Das Glücksschwein
Das Glücksschwein ist ein sehr beliebtes Symbol. Bereits für die germanischen Völker war das Schwein ein heiliges Tier. Da der Wagen des Gottes „Freyr“ vom Eber „Gullinborsti“ gezogen wird, gilt es deshalb als ein Zeichen für Wohlstand und Reichtum.
Auch bei den Griechen und Römern galt derjenige als privilegiert, der über viele Schweine und somit Nahrung verfügte.
„Schwein haben“ ist eine Redensart und bedeutet „Glück haben“.

6) Der Schornsteinfeger
Wenn früher der Schornstein verstopft war, konnte das Essen nicht mehr gekocht werden und es wurde kalt im Haus. Der Schornsteinfeger mußte dann den Schornstein säubern. Danach war es erst wieder möglich, zu kochen und das Haus warm zu halten. Zudem hatte die Reinigung des Schornsteins den Vorteil, dass sich der angestaute Ruß nicht so schnell entzündete und es nicht zu einem Kaminbrand kam. Der Schornsteinfeger bewahrte das Haus und die Menschen also vor Gefahr. So brachte er das „Glück“ ins Haus. Heute soll es auch Glück bringen, einen Schornsteinfeger zu berühren oder den goldenen Knopf (ersatzweise die Jacke) anzufassen.

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Auch im Oktober präsentieren wir Ihnen wieder einen kleinen Glücksmoment, der Ihnen hoffentlich ein kleines Lächeln auf die Lippen zaubert.

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