DIE ELWEDRITSCHE - und es gibt sie doch!

In keinem bekannten Tierbuch wurden jeweils die Elwedritsche vorgestellt oder beschrieben, obwohl gegen alle Behauptungen, die Elwedritsche liebliche und schlaue Tiere sind.
Nicht umsonst wird der Elvedritschevogel, der meinstens mehrbeinig ist, als Pfälzer Nationalvogel bezeichnet.

Mit diesem Nationalvogel haben sich Jutta und Karl Heinz Wölk näher befaßt und in einem Jagdbrevier alles Wissenswerte zusammen gefaßt.

Welche Arten von Dritschen gibt es und wo leben sie?

Die Walddritsche lebt in dem größten zusammenhängenden Waldgebiet der Bundesrepublik - im Pfälzerwald. Sie ernährt sich von Waldfrüchten, vornehmlich Heidelbeeren.
Ihre Urheimat - Johanniskreuz, Verbreitung - Annweiler,Kaiserslautern, Kusel, Enkenbach und Kirchheimbolanden.

Die Fischdritsche, sie unterscheiden sich von der Walddritsche durch einen breiteren Schnabel, weil sie vom Fischfang leben. Sie leben in den Altrheingewässern bei Germersheim.
Jugendliche trifft man am FKK-Strand Reffental und in der Nähe des Backfischfestes Worms.
Schnakenfeindliche Tiere leben am Eiswoog im Eisbachtal, seltener trifft man sie am Kaiserwoog bei Kaiserslautern.

Die Weindritsche, sie leben von den Früchten des Rebstockes und nehmen die flüssige Nahrung an den vielen Weinbrunnen entlang der Weinstraße ein.
Infarktgefährdete Weindritschen gibt es nicht!

Die Dritschen sind mit den Bienen vergleichbar. Es gibt den Adel, den Arbeiterstand sowie auch große Faulenzer.

Das Amt der Familienplanung ist zwischen Bockenhei und Kindenheim und man lebt je nach Einstellungen getrennt.

Dort leben sie:

DER HOCHADEL
Am Hambacher Kaiserstuhl

DIE ADELIGEN
Am Haardter Schloßacker

DIE SELIGEN
Am Herxheimer Himmelsreich

DIE SCHÖNEN
Am Wonneloch in Bad Bergzabern

DIE SCHATZSUCHER
An der Birkweiler Goldgrub

DIE GEWEIHTEN
Am Diedesfelder Pfaffengrund

DIE NONNEN
Im Edenkobener Klostergarten

DIE TRÄGEN
Am Gleisweiler Faulenberg

DIE METEORLOGEN
Am Maikammer Wetterkreuzberg

DIE ÄNGSTLICHEN
Am Ranschbacher Hasenpfad

DIE BLUMENFREUNDE
Am Rhodter Rosengarten

DIE JUGENDLICHEN
Am Dackenheimer Liebesbrunne

DIE FEURIGEN
Am Dürkheimer Feuerberg

DIE BÄCKER
Am Duttweiler Mandelberg

DIE UNGLÜCKLICHEN
Am Forster Pechstein

DIE MUSIKALISCHEN
Am Freinsheimer Musikantenbuckel

DIE HUNGRIGEN
Am Kallstadter Saumagen

DIE AMAZONEN
Am Königsbacher Reiterpfad

DIE SENIOREN
Im Altenschemel Speyerdorf

DIE STEUERZAHLER
Am Musbacher Glockenzehnt

DIE HANDWERKER
Am Ruppertsberger Goldschmied

DIE KINDER
Am Ungsteiner Spielberg

DIE UNORDENTLICHEN
Am Wachenheimer Gerümpel

DIE FLITTCHEN
Am Forster Schnepfenpflug

DIE VERIRRTEN
Am Dirmsteiner Fuchsloch

DIE KRIEGER
Am Lachener Krotatenpfad

DIE LUSTIGEN
Am Neustadter Vogelsang

DIE DUMMEN
An der Mußbacher Eselshaut

DIE KÜNSTLER
Am Kunsthof Speyerdorf

DIE LEBENSMÜDEN
Am Forster Herrgottsacker

DIE KRIMINELLEN
Am Altdorfer Hochgericht

Der in der Pfalz schon seit Jahrhunderten bekannte Nacht- und Nebelvogel wird in vielen Erzählungen immer nur gejagt.
Auch gibt es verschiedene Jagdarten und es gibt weiterhin hunderte verschiedene Arten von Elwedritschen. Aber wie man sieht, ist die Dritsche eng mit der Pfälzer Landschaft und dem Pfälzer Wein verbunden.

Ich habe in dem Brevier gelesen - es hat mir sehr viel Freude gemacht - ich hoffe, auch euch gefällt die erste Beschreibung! Viel Spaß beim Lesen.

Wen es interesiert, der kann als nächtes etwas über die Elwedritschejagt lesen, so wie sie sich die Autoren Jutta und Karl Heinz Wölk vorstellen.

Lach Flo(h), kann man schon sein, dass sie so ein Schmusetierchen mal über die Grenze verirrt und dir dort mal begegnet - aaaaaber bei Tag sofort wieder in die heimatlichen Gefilde zurückkehrt - ist halt ein pälzer Tierle - gelle!

Hallo Zimmerlinde, ich habe laut gelacht. Denn ich glaube ja, dass die Elwedritsche ein Übrigsbleibsel eures Wolperdingers ist. Wie du ja sicher weißt, war die Pfalz lange Zeit "bayrisch".

Und bei dem Rückzug aus der Pfalz habe ihr wohl so ein paar der Exemplare bei uns zurück gelassen, die wir dann veredelt haben . .... grins

Aber Hallo Linde, nix da Kaiserstuhl! Unsere Dritsche ist ein absolut pfälzisches Wesen. Wenn die sich an den Kaiserstuhl verirrt, dann muß sie verwirrt sein - grins! Dann darfst du sie aber mitnehmen - gestörte Dritschen sind eh zur Zucht nicht tauglich!

Kommentare

  1. 🙂 hihihi---und lach,

    so habe ich mir immer schon die ELWEDRISCHE aus der Pfalz vorgestellt--köstlich!

    Schreib bitte bald weiter--freue mich schon auf einen weiteren Teil
    dieser amüsanten Tierchen. Übrigens, das Foto erinnert mich an ein solches Exemplar---ich glaube, es ist mir schon begegnet, grins 🙂 😉

    die Saarlännersch Flo(h)

  2. Super...schick doch mal ein paar Elwedritschen nach Bayern. Vielleicht freunden sie sich mit den Wolperdingern an. Bei ihnen gibt es auch verschiedenen Versionen. Mit Eichhörnchenschwanz, Flossen, Schnabel, Geweih oder Flügeln. Es gibt sie mit flauschigem Fell oder warmen Pelz. Mal sehen, was dann dabei für ein Fabelwesen heraus kommt. 🙂

  3. Auf zum Kaiserstuhl!!!! Vielleicht leben im Weinberg unserer Freunde einige Exemplare. Wenn ich diesmal allein durch die Reben gehe, werde ich aufpassen ob ich so einen netten Gesellen sehe. Und vielleicht kann ich einen Elwedritschen vom Hochadel überreden, mit mir ins Allgäu zu kommen. Werde gut für ihn sorgen.

Verstoß melden

Schließen