ABENDLIED v. MORITZ ARNDT

Der Tag ist nun vergangen
Und dunkel schläft die Nacht,
Die hellen Sterne prangen
Am blauen Himmelszelt;
Nur in den grünen Zweigen
Singt noch die Nachtigall
Im weiten tiefen Schweigen
Der einzge Lebensschall.
Ich aber,Vater, stehe
Jn meiner Hüttentür
Und schau hinauf zur Höhe
Und schau hinauf zu dir.
Wie gerne möcht ich klingen
Als hellste Nachtigall,
Dir Lob und Dank zu bringen
Mit tiefem Schmerzenschall!
Ja mit dem Schall der Schmerzen;
Denn geht die Nacht herauf,
So springt in meinem Herzen
Ein Quell der Tränen auf,
Der Tränen und der Klagen:
Du, Vater,weißt es best,
Was singen nicht und sagen,
Was sich nicht sprechen läßt.

eure waldfee68 😉

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Kommentare

  1. Hallo Waldfee...

    Das Lied ist ja sehr traurig...und irgend wie ohne Hoffnungsschimmer...???
    Hat mich sehr nachdenklich gemacht...

    Ich muss Dir sagen, für mich sehe ich bei allen Schmerzen aller Trauer, immer irgendwo noch einen Hoffnungsschimmer...?

    Es grüsst Dich herzlich
    Pitti65(jetzt 71)

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