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…alle verbraucher, die unüberlegt bestellen, was ihnen im sinn kommt und dan diese dinge zurückgeben…
Z.B. in drei Größen bestellen, es könnte ja nicht passen! Oder wie mal zu hören war – bestellen – 1xtragen – Rücksendung!
Freier Markt? Da gehört auch der Verbraucher in nicht unerheblichem Maße dazu.
GeSa
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Hallo merlin74,
ich gebe Dir nur halb recht, denn nicht alle Verbraucher wissen, was mit der zurückgeschickten Ware passiert. Viele glauben, wie wir hier schon beschrieben, wenn sie nicht mehr so ganz neu ist, wird sie woanders billiger verkauft. Daher hat der Verbraucher auch kein schlechtes Gewissen, Ware wieder zurück zu schicken. Könnte er das nämlich nicht mehr, sähe es um den Onlinehandel schlecht aus. Und dann gibts halt noch die Verbraucher, die gar nicht denken, sich keine Gedanken machen, was mit der zurück geschickten Ware passiert.
Ich erfuhr es vor Jahren auch erst durch das TV, wie so manch anderes auch. Also alles kann man nicht auf den Verbraucher schieben.Wie ich jetzt aber erfahren habe, kann man von manchen Großfirmen zurückgeschickte Ware aufkaufen, auch privat und diese dann günstig wieder verkaufen, Amazon und Ebay und auch sonstige, ich kenne sie nicht alle. Aber beide großen Firmen haben auch immer Gebrauchtwaren im Verkauf, geben im Internet die Seite an, wo das Gesuchte gebraucht zu erwerben ist.
Natürlich nur im Kleingedruckten und wenn man dort angemeldet ist.Da ich erst einmal im Internet was bestellt habe, wusste ich das nicht.
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Offensichtlich wäre die Anmietung solcher Läden und Entlohnung der Angestellten viel teurer als die Neuproduktion.
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So ist es sanao. Ich dachte bis jetzt auch, dass manche Billigläden, sag ich jetzt mal so, die noch guterhaltene Ware, vielleicht nur mit ein paar klitzekleinen Mängel – so wie Resteposten – verkaufen. Aber scheinbar habe ich mich da geirrt, es gabs aber schon mal.
Wie das bei den großen Firmen, wie amazon und andere per Internet gehandhabt wird, weiß ich leider nicht. Könnte auch bei Regulierungsversuche über unsere Spezialisten dafür ein Problem darstellen, weil die Großfirmen meist in Amerika und anderswo sitzen und dort andere Regeln gelten – könnte das sein?
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Als es noch Quelle gab, die in den Städten eigene Kaufhäuser hatte, gab es in den Untergeschossen eigene Abteilungen, in denen zurückgesandte Waren, die über den Quelle-Katalog bestellt waren, verbilligt verkauft wurden.
Jeder wusste, der jeweilige Artikel war schon mal in anderen Händen. Wobei auch in Modeläden die Artikel von dutzenden Leuten anprobiert werden, bevor sie einen Käufer finden.
Es gibt doch heute auch Ramschläden, die sicher gerne solche mitunter hochwertigen Artikel zum Verkauf anbieten würden.
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@Holzhacker, ich hätte da auch keine Lösung, aber das Problem muss wieder mal uns "serviert" werden, damit es angepackt wird. Mit mir meine ich auch den Mitverantwortlichen an erster Stelle.
So wie man Lieder kleinen Kindern eintrichtert über die Oma als Umweltsau, ginge das auch für dieses Problem was zu kreiren, um eine Änderung herbeizuführen. Und auch den FSF-lern begreiflich zu machen, wer teilweise zu den Umweltsünden am meisten beitägt. Nämlich nicht die geliebte Oma, sondern Firmen und unsere Politik, die solche Machenschaften auch noch fördert indem sie es zulässt.
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Ja Florena, so ist es. Und um ehrlich zu sein:Ich weiß auch keine Lösung!
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…Gewinnmaximierung nicht Neuwaren (Rücksendungen aus dem Internetgeschäft) zu tausenden von Tonnen der Vernichtung zugeführt werden! Was bedeutet, dass wertvolle Ressourcen in die Tonnen gekloppt werden und die Müllhalden exorbitant zunehmen!
Darüber bin ich auch erstaunt, denn dieses Thema kam schon vor zig Jahren in den Medien. Sieht aber ganz danach aus, dass zwar drüber geredet und berichtet wird, sich aber nichts damit ändert. Es braucht immer Druck und da der Mensch schnell vergisst, immer wieder andere Ereignisse vordergründig zu bearbeiten sind, kommt das raus wie es ist, es bleibt wie es ist.
Besonders ärgerlich für den braven Bürger, der seine Umwelt versucht sauber zu halten. Sollten doch mal die FfF-Bewegten sich darum kümmern, das hätte sicher sehr viel mehr Erfolg und das Problem wäre schneller beseitigt.
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