Startseite › Foren › Open house › Requiem aeternam... wer wie wo?
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Guten Abend! Ich danke euch für eure vielfältigen Rückmeldungen. Was eine „Diamantbestattung“ ist, musste ich erstmal googeln – wieder was dazugelernt. Danke euch! Überrascht war ich, dass so viele von euch der klassischen Friedhofsruhe den Rücken gedreht haben. Damit habe ich nicht wirklich gerechnet.
@Emmie09, keine Ahnung wie andere hier ihre Titel gestalten, aber „wer, wie, wo“ bleibt ja zum Glück verständlich 😁 Jede(r) von uns hat seine eigenen Horizonte, und da ich viel singe, habe ich sofort den Anfang der Requiem-Werke im Kopf, wenn es um das Thema Sterben geht. Requiem aeternam dona eis Domine…: Es geht um die ewige Ruhe und das Licht, das den Verstorbenen „drüben“ leuchtet. Ich mag den Gedanken sehr, dass unsere Toten nicht einfach verschwinden, sondern etwas von ihnen in anderer Form weiterlebt. 🕯
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Da ich mich mit dem Meer sehr verbunden fühle, kommt für mich nur eine Seebestattung infrage. Außerdem ist es für mich auch eine Rückkehr in den Kreislauf des Lebens.
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17:13 Mich! Sonst hätte ich nicht gefragt und die Frage ernsthaft gestellt.
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Für mich ist das überhaupt keine Frage, alles schon geregelt, ich werde verbrannt, und komme zu meinem Mann in eine Stele. Keine Grabpflege und kein Aufwand für die Hinterbliebenen.
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Dieses Problem mit einem „Friedhofsplatz“ habe ich nicht! Grabpflege und andere altertümlichen Grabrituale fallen damit auch weg. Bei mir wird es eine „Diamantbestattung“ geben, das ist auch schon länger mit meinem Sohn so abgesprochen. Bei meinem langjährigen Lebensgefährten (gestorben 2018) gab es im gegenseitigen Einvernehmen auch schon eine Diamantbestattung. Von meiner Sicht aus, daß Beste was es an Bestattungsarten gibt!
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Wen interessiert’s,?
Nach 49 Jahren (47 Ehejahren) hat uns der Krebs getrennt, vorher haben wir dies aber noch gemeinsam geklaert. Das sich spaeter jemand verpflichtet fuehlt sich um unsere Grabstelle kuemmern zu muessen, war uns nicht recht, deshalb haben wir es so geregelt.
Ich bewahre ihre Asche in einer Urne, zu der ich, nach Ableben, hinzu kommen werde. Unsere Testamentsvollstrecker werden die Asche dem Atlantik uebergeben und von dort begeben wir uns auf unsere (von vielen) letzte gemeinsame Reise.
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Ernstgemeinte Frage: im Open House nur noch lateinische und fremdländische Überschriften?
Thema: wo möchte ich begraben werden? Als meine Schulfreundin starb, wurde mir klar, dass ich eine normale Beerdigung in einem Sarg nicht in Anspruch nehmen werde. Es war einfach ein Gefühl. Eine Seebestattung kommt für mich auch nicht in Frage – das hat ganz bestimmte Gründe.
In den letzten Jahren habe ich immer mehr einen Bezug zu der Natur gefunden und sogar gefühlsmäßig erfahren, dass wir ein Teil von ihr sind. Für mich ist klar, dass ich eines Tages Nahrung für einen Baum sein möchte. Und somit ist auch für mich die Frage geklärt, neben wem ich gerne liegen würde, wenn ich die Wahl hätte.
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