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„Natürliche“ Intelligenz und höchste Handwerkskunst.
Webra antwortete vor 4 Wochen 8 Mitglieder · 23 Antworten
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Ja, und so entstand damals der Längengrad 0 – die Greenwich-Zeit.
Aber jetzt zur Geschichte: Ich schaue nicht nach, erzähle es aus Wissen, Gelesenem, Dokus.
Spanien und Portugal stritten sich um den Besitz von Südamerika, also, als Katholiken, fragten sie den Papst in Rom um Rat. Er entschied: Alles was östlich des Längengrades soundso gehört zu Portugal. Westlich davon zu Spanien. Das war damals Gesetz, deswegen sprechen Brasilianer Portugiesisch und alle anderen in Südamerika Spanisch.
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Stimmt! John Harrison hat sich Gedanken gemacht, wie man mit einer Uhr den Längengrad bestimmen kann… hat es geschafft, auf Schiffen die den Atlantik überquert daben, damit war er in derselben Liga wie Peter Henlein, der die Unruh erfunden hatte, und die tragbare Uhr (Taschenuhr, später Armbanduhr) erschaffen hat.
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Habe die Geschichte von John Harrisons gelesen. Als gewisser Wanduhren-Fetischist finde ich Uhren besonders interessant. Er baute die erste Uhr, die so präzise war, dass man sie in der Schifffahrt einsetzen konnte. Getestet wurde das von Harrison nochmals verbessertes Modell, die H5, in der privaten
königlichen Sternwarte: Die durchschnittliche Abweichung
der H5 beträgt in zehn Wochen dann auch nur noch atemberaubende 0,3
Sekunden. Man konnte also in der Sternwarte an den Himmelskörpern die genaue Zeit messen und dann mit dem flexiblen Chronografen vergleichen. Meine Wanduhren mit mechanischem Uhrwerk sind bei weitem nicht so präzise, aber die Ganggenauigkeit lässt sich durch Verschieben des Pendels einstellen. Zum 325. Geburtstag des Erfinders, Tischlers und Uhrmachers John Harrison (1693-1776).
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