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Blattlos schweben Ast und Zweig
Früchte tragend in karger Zeit
Gelb – Farbe vielerlei Deutung
Gelb – die hellste aller Grundfarben
Gelb – sonnengleich und Vorfreude
Trachten wir nach dem Jetzt und morgen
VG Driftwood
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So ist selbst der Winter nicht trist an Farben
Eine Bank, Ruhepol inmitten zurückhaltender Natur
Leichte Gedanken an einen Sommer bei frostiger Luft
VG Driftwood
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Es ist nicht schwer, eher leicht
Es ist Zeit, an andere zu denken
VG Driftwood
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Lichte Nebel
Es gibt Tage, an denen der Blick farblos endet, wie in einen Nebel.
Und es gibt Tage, an denen man die Augen nicht mehr schließen möchte – einzig, weil man lebt.VG Driftwood
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Am Ende eines Tages
Lass den Blick zur Uhr, sie hat jetzt keine Bedeutung.
Streif die Schule ab, der Sand ist noch warm vom Tage.
Sei nicht traurig um die vergangene Zeit, sie ist nun ein Teil von dir und bleibt.
Hab keine Angst vor den Gedanken in dunkler Nacht, sie verblassen am Morgen.
Freu dich auf die ersten Strahlen des Tages, sie ebnen deinen Weg.
Lass zu, das Dinge geschehen, die du nicht erwartest und beeinflussen kannst.
Sei gefasst auf die Veränderung; sie wartet schon, auch in dir.
Am Ende des nächsten Tages streifst du deine Schuhe abund nicht nur der Himmel ist ein anderer.
VG Driftwood
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Von Einem der auszog
Leichtfüßig, so dacht ich, ziehe in von dannen,
doch Steinchen und Tannennadeln auf Schritt und Tritt,
hat kein Pferdchen anzuspannen, tja
mir des Fußes Sohle, ach Schmerz, einschnitt.
Der Grund, weshalb ich sie ließ am Haus,
ihr habt es wohl längst erraten,
sehnte mich nach dem Nikolaus,
mit seinen köstlich Aromaten.
Nun ist dunkel, kalt und ohne Schuh,
trabte ich zum Ort der Heimlichkeit,
erkannte meine Stiefel einsam stehend im Nu,
der Alte war wohl nicht bereit,
mir etwas in den Schaft zu schieben,
so bin, und es tut mir wirklich leid,
mit geschundnem Fuß allein geblieben.
VG Driftwood
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Tanz der Libelle
Diesen Sommer lang schien die Sonne nicht schlafen zu wollen,
Ich saß auf Bali an einer hölzernen Brücke,
Und folgte der kleinen roten Libelle,
Beim Flirren und beim Tollen.
Mal zeichnete sich ihr Schatten über träge Fluten,
Dann berührte Sie sanft die Spitzen, der ufernahen Lotusruten.
Sie zog leise Pirouetten um mein Haupt,
Allzugern hätte ich geglaubt,Sie könne reden und mich verstehen,
Ich verließe meine Welt, um einmal in ihre Welt zu gehen.
Dann saß sie still auf einem Stiel,
Ich flog in Gedanken,
Nun verdanke ich ihr so viel.
VG Driftwood
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Das ewige „WIE“
Wie leicht ist eine Wolke?
Wie schwer hingegen ein Berg?
Wie leicht ist es, ihn zu besteigen?
Wie schwer aber auf deiner Wolke zu fliegen?
Wie lange formen sich Tropfen zu einer Wolke?
Wie lange besteht ein Berg?
Wie finde ich die Antworten darauf?
VG Driftwood
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Landgang
Ihr Weg war lang – unendlich scheinen die Meere
Getragen von der Welle sanfter Kraft, getrieben durch Sturm
fliegend und fliehend, unstet im salzig Nass
Zeit und Wind brachten sie als Boten aus der Ferne
Leichte Formen, Leben entrückt, Ende in Gemeinschaft
Treibgut, des Treibens entsagt, lieblich Stück beim Gang
Geschichten aus Kalk, getragen an Land
VG Driftwood
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