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Gerade in den Lübecker Nachrichten gelesen,
SFath antwortete vor 5 Jahre, 9 Monaten 17 Mitglieder · 77 Antworten
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Ja, liebe Wattfrau – stimme dir uneingeschränkt zu.
Da laufen z. T. einige höchst unsinnige Verbote: Der Buchladen ist geschlossen – aber im Supermarkt kann ich Bücher kaufen. Wie muss das die Inhaberin unseres kleinen Buchlädchens finden?
Bei den Blumenläden ist es ähnlich: sie sind geschlossen, jedoch im Supermarkt kann ich Blumen kaufen.
Im übrigen stimmen wir allem zu, was Prof. Dr. Hendrik Streeck sagt (auch mein Sohn).
Was Ostern angeht, hätte ich sowieso nicht mit Besuch gerechnet, bedeutet mir gar nicht so viel – aber einige Wochen später schon mit einem Besuch aus Bayern zu meinem Geburtstag. Mal sehen, ob das klappt – wir würden uns natürlich ganz strikt an die dann geltenden Ge-Verbote halten, ist doch selbstverständlich. Grüße aus Schle-Ho – Ricarda :-B
PS. Ich denke, was die Leute so ungehalten und verständnislos macht, sind die verschiedenen Regelungen in den Bundesländern. Evtl. ein Nachteil des Föderalismus. -
Mir sind einige Verbote und Beschränkungen zu unausgegoren!
Warum kann ein Blumenladen nicht, wie es in Apotheken üblich ist, einen Kunden im Laden bedienen
und die anderen warten draußen?
Warum können einige Spielplätze nicht geöffnet und von Personal betreut werden, so nach dem Motto, eine Stunde spielen, dann kommt die nächste Familie mit Kindern dran?
Es gibt so viele Beispiele, die einfach keinen
Sinn ergeben.
Streeck äußert sich kritisch gegen strikte
Ausgangsbeschränkungen:
"Ein Grund ist, dass wir gerade alles tun,
was schlecht für unser Immunsystem ist.
Wir hängen zu Hause rum und gehen nicht raus
in die Sonne".
So sehe ich das auch. -
Das ist wohl wahr! Hätte er geglaubt, sich disziplinierter und rücksichtsvoller verhalten und weniger Leuten die Hände geschüttelt, könnte es wohl um so mancher Leute Gesundheit incl. seiner noch anders aussehen.
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Wenn es Ego ist, wenn Menschen gemeinsam eine Entscheidung treffen, dann mag es Ego genannt werden.
Da Du meinen Nachtrag eher nicht gelesen hast – nochmals aus meinen Beitrag: Nachtrag: Abgesehen davon, dass hier nicht die Rede von Kranken, die besonders gefährdet sind, die Rede war, sondern von Menschen, die max. durch Alter gefährdet sind. Wenn überhaupt, denn es gibt sicher auch Eltern, die unter 60 Jahren sind mit entsprechend jüngeren Kindern! Für die gelten die Regeln ebenfalls!!!!
Es bleibt im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben eine individuelle Entscheidung.
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Und wg. eines dem Ego geschuldeten hätte/könnte mehrere Menschen in Gefahr bringen?
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….z.B. krebskranke Menschen (auch Kinder) für die es das letzte Osterfest sein könnte. Will man sie alle bewusst einer Gefahr aussetzen, die die Uhr u.U. noch schneller ablaufen ließe?
Oder damit leben, wenn die Uhr trotzdem in der Zwischenzeit abläuft und man diese Menschen nicht mehr gesehen hat – obwohl man hätte können?
Nachtrag: Abgesehen davon, dass hier nicht die Rede von Kranken, die besonders gefährdet sind, die Rede war, sondern von Menschen, die max. durch Alter gefährdet sind. Wenn überhaupt, denn es gibt sicher auch Eltern, die unter 60 Jahren sind mit entsprechend jüngeren Kindern! Für die gelten die Regeln ebenfalls!!!!
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Liebe Paesi, DAS sind nun wirklich keine Vergleiche.
Selbstverständlich ist Anpassung nötig. Doch wo ich kann, werde ich keine Füße stillhalten!! Und auch Deine Tante hätte ja mit den Kindern feiern können!
Auch ich Paesi habe nicht in der Stadt gelebt in der meine Familie lebte. Doch waren Besuche mit fahren von 500km möglich und das wurde dann eben genutzt. Feiertage bieten sich allein darum an, weil man für Eltern, Schwiegereltern, Geschwister und Freunde alles mit einer Fahrt unter einen Hut bringen konnte. Das ist an einem normalen Wochenende selten zu schaffen.
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Deinen und den Beiträgen von Paesi kann ich nur zustimmen!
Die tickende Uhr mag als Argument gelten. Aber es gibt noch manch andere, z.B. krebskranke Menschen (auch Kinder) für die es das letzte Osterfest sein könnte. Will man sie alle bewusst einer Gefahr aussetzen, die die Uhr u.U. noch schneller ablaufen ließe? Gibt es überhaupt für letzte Male eine Altersgrenze? M.E. nicht.
Gestern hörte ich, dass ein Arzt an Eingängen von Altenheimen Desinfektionsschleusen für Besucher fordert. Das fand ich gar nicht schlecht. Diese Gedanken sollten m.E. intensiviert und ausgeweitet werden. Vermutlich scheitert es aber auch da schon an fehlenden Kräften und!! am dazu notwendigen Material. 🙁
Zöge sich das ganze bereits über viele! Monate hin, ok. Aber so? Vielleicht einfach nochmal das von Blue eingestellt Video anhören und an jene denken, die die Folgen bei evt. Wiederanstieg ausbaden müssten, von denen einige dann vielleicht aus div. Gründen auch nicht mehr zur Verfügung stehen.
Die Exit-Gedanken laufen doch bereits an allen Stellen. Wer wenn nicht wir sollten in der Lage sein Geduld zu üben.
Dass es Läden gibt, die m.E. bei Einhaltung der Bestimmungen wie sie woanders möglich sind, öffnen könnten, denke ich auch.
Eine Freundin hat im März geheiratet, der 50. Geb. meines großen Kindes steht an. Ja die Pläne waren allesamt ganz anders und ein wenig Traurigkeit ist nicht ausgeschlossen. Aber wir schaffen das! 😉 Es gibt nämlich ein Danach! 🙂
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Ja, Ricarda, unsere Landesregierung hat die
Restriktionen für private Besuche in Familien gelockert.
Auch Familienangehörige aus anderen Bundesländern
dürfen Verwandte in gerader Linie besuchen und
Tagesreisen innerhalb Schleswig Holsteins sind
erlaubt (Strände) !
Letzte Woche sollten Verwandtenbesuche noch mit
150,- bestraft werden. Unsere Landesregierung
hat da rumgeeiert und verunsichert.
Ich hatte meinen Osterbesuch schon ausgeladen,
mache das auch nicht mehr rückgängig und werde
einen Tagesausflug an die Nordsee machen.
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