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Frage des Monats: Empathie - Was bedeutet sie heute für uns?
Stadtwolf antwortete vor 9 Stunden, 55 Minuten 13 Mitglieder · 40 Antworten
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Alles mit Maß und Ziel:
Uneingeschränkte Empathie in der heutigen Zeit ist weder realistisch noch gesund.
Die Gefahr, zum Dauerempathischen zu werden, ist groß, insbesondere durch die permanente emotionale Beanspruchung und Informationsflut. Ein bewusster Umgang mit Empathie, der Selbstschutz und emotionale Abgrenzung einschließt, ist essenziell, um langfristig empathisch und psychisch gesund zu bleiben.
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das sehe ich auch so. 😊 Technisch besteht das Internet zwar aus Nullen und Einsen, aber hinter den Beiträgen stehen Menschen mit ihren Erfahrungen, Sorgen, Freuden und Gefühlen.
Wenn jemand von einem Verlust, einer Krankheit oder einer Begegnung erzählt, dann lese ich keine Binärzahlen, sondern Worte eines Menschen.
Nicht die Nullen und Einsen empfinden Mitgefühl, sondern die Menschen, die die Texte schreiben und lesen. Sonst müssten Briefe, Bücher oder Telefonate ja ebenfalls frei von Mitgefühl sein.
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*schmunzel* realo, zumindest weiß ich jetzt, weshalb Du den Nick „realo“ gewählt hast. Aber weißt Du, ich hab noch nie Zahlen gesehen, wenn eine Antwort auf irgendetwas hier im Forum z,B. empathisch oder auch unempathisch war. Ich weiß, ich bin selbst dran schuld, demnächst werde ich versuchen, hier nur zahlen zu sehen, ich hoffe, es wird mir gelingen.
Gruß ziggy
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Weil digital bedeutet Verarbeitung, Speicherung und Übertragung von Daten und Signalen in Form von diskreten Werten (Zahlen, meist in der binären Form von „0“ und „1“) anstelle von stufenlosen, kontinuierlichen analogen Signalen. Man kann Empathie nicht mit null und eins ausdrücken.
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“ die Empathie ist digital sowieso nicht möglich“ das schreibst Du realo. Aber wie kommst du denn auf diese Idee?
Gruß ziggy
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Genau, Empathie ist sich in einen anderen Menschen hineinversetzen können, den seine Gefühle zu erkennen und zu verstehen und so sich in dessen Interesse zu verhalten. Die eigenen Gefühle werden nicht ignoriert, sie spielen weiterhin eine Rolle, aber sie werden nicht vorne angestellt. In einem Therapiesetting wird es z.B. praktisch umgesetzt.
Ich bin dafür die Empathie mit den Menschen analog vor Ort zu erleben, dann darf in der online Welt eine Pause herrschen, die Empathie ist digital sowieso nicht möglich, dann kann man im Internet der Fantasie freien Lauf lassen und auch einen Ausdruck verwenden der klar zur Sache geht.
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@zigeunermaedche: Deine Beschreibung finde ich gut, persönlich kann ich mir aber nicht vorstellen, meine Empathie pauschal einem ganzen Volk oder Staat zu geben. Ich kann das nur gegenüber konkreten Menschen.
@Redaktion: Ist Empathie im Internet gemeint, in Foren z. B.? Das kann ich nur begrenzt empfinden, versuche wenigstens, höflich zu bleiben und den Menschen hinter der Anonymität zu sehen/zu erahnen.
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Empathie ist die Fähigkeit, sich in den anderen Menschen hinein zu versetzen, seine Sozialisation zu kennen und zu achten, um den anderen Menschen dadurch besser verstehen zu können und danach zu handeln; auf keinen Fall sollte man die eigene Sichtweise auf den anderen übertragen. Zur Empathie gehören auf keinen Fall Belehrungen, wie es derzeit der Westen mit anderen Ländern macht
Gruß ziggy
und weg bin ich
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